Anna Achmatowa

(Анна Андреевна Горенко = Anna Andrejewna Gorenko [eigentlicher Name]; Анна Андреевна Ахматова; Anna Andreevna Achmatova [wissenschaftliche Transliteration])

geboren am 23. Juni 1889 bei Odessa
gestorben am 5. März 1966 in Moskau

russische Dichterin
45. Todestag am 5. März 2011


BiografieZitateWeblinksLiteratur & QuellenBildquellen


Biografie

Anna Achmatowa war die bedeutendste Frau der russischen Literatur. Achmatowa ist eigentlich der Name der tatarischen Großmutter, den Anna Gorenko, als Ausdruck ihrer Unabhängigkeit vom Vater, mit siebzehn angenommen hatte.

Als 1912 und 1914 ihre ersten Gedichtbände, Abend und Rosenkranz, erschienen, hatte sie sofort Erfolg. Es sind nahezu zeitlose Gedichte über Liebe und Enttäuschung, Trennung und Tod aus der Sicht einer Frau, in klarer, einfacher Sprache.
In den Petersburger Salons wurde Achmatowa gefeiert, doch schon kurz nach der Revolution war ihr Werk nicht mehr erwünscht. Ihr erster Mann, der Dichter Gumiljow, wurde 1921 als Konterrevolutionär erschossen. Sicher spielte das ebenso eine Rolle wie ihre Zurückhaltung gegenüber den politischen Veränderungen. Bis 1940 konnte Achmatowa nicht mehr veröffentlichen:

»Man hat das Leben mir vertauscht. Hineingeströmt
Ist’s in ein fremdes Flußbett, und vorbei
An fremden Ufern fließt es nicht den meinen.«

Anna Achmatowa

In diesen Jahren bekommt ihre Dichtung – in der Auseinandersetzung mit ihrer Zeit – eine neue, historische Dimension. Währenddessen verschlechtern sich unter Stalin die Lebensbedingungen; Millionen Menschen verschwinden in Lagern. Auch Achmatowas Sohn wird inhaftiert, wie viele ihrer Freundinnen. Zeitweise wagt sie nicht mehr, ihre Gedichte aufzubewahren. Trotzdem entsteht 1935-40 eine Sammlung, die zu den bedeutendsten Zeugnissen des stalinistischen Terrors gehört – das Requiem:

»Aber das, was geschehen ist,
Sollen schwarze Tücher bedecken,
und man soll die Lampen wegtragen…
Nacht.«

Unter dem Vorwurf des Individualismus wird Achmatowa 1946 aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, nachdem sie während des Zweiten Weltkrieges eine kurze Periode offizieller Anerkennung erlebt hat. Erst nach Stalins Tod wird sie rehabilitiert, zehn Jahre später stirbt sie – » ungetröstet«.

Text aus dem Kalender »Berühmte Frauen 1989«

Anna Achmatowa

 

Barbara Preussler

Seitenanfang



Zitate

Zitate
»Ich kenne überhaupt kein Land, in dem man Gedichte mehr lieben würde als in unserem und wo man sie mehr brauchen würde als bei uns. Als ich im Krankenhaus lag, bat mich… eine einfache Putzfrau: ›Es heißt, Bürgerin, Sie schreiben Gedichte… Könnten Sie mir nicht so ein kleines Gedicht aufschreiben, ich schicke sie ins Dorf…‹ Und es stellte sich heraus, daß sie jeden ihrer Briefe mit einem Gedicht beendete …«

(Anna Achmatowa)

Rede von Lew Kopelew am 31. März 1966

Die Dichtung von Anna Achmatowa, ihr Schicksal, ihre Gestalt – schön und majestätisch – verkörpern Rußland in den schwersten und tragischsten Jahren seiner tausendjährigen Geschichte.

Anna von ganz Russland – so nannte sie Marina Zwetajewa. Anna von ganz Rußland! Sie war unbeugsam stolz, stolz auch in Erniedrigungen und in Todesangst; sie war demütig – eben demütig, aber nie unterwürfig –; sie blieb spöttisch nüchtern selbst im höchsten Triumph, erhaben in Trauer und gelassen in Freude, sanft weiblich und unerschrocken mutig; eine strenge hellseherische Prophetin, die jugendhaft beherzt in die tiefsten Geheimnisse des Lebens einzudringen versucht; eine rationalistische Denkerin, die mit brillanten Gedankenblitzen auch erfahrene Wissenschaftler überraschte, und gleichsam eine Magierin, eine Zauberin, die selbst von den magischen Gewalten ihres eigenen musischen Wortes verzaubert war.

Unser heiliges Handwerk
Ist tausend Jahre alt…
Auch ohne Licht erhellt es die Welt.
Doch es sagte bis jetzt noch kein Poet,
Es gebe keine Weisheit und kein Altern,
Und, vielleicht, auch keinen Tod.

Anna von ganz Rußland, doppelt gekrönt mit der ›Dornenkrone des Leidens‹ und der ›Sternenkrone der Poesie‹. Ihre Dichtung ist einheitlich und facettenreich. Sie wächst aus lebenspendenden Widersprüchen, aus der Einheit von Herz und Vernunft – des glühendheißen verwirrten Herzens und der kristallklaren strahlenden Vernunft. Ihre Dichtung ist weit offen und dennoch dicht verschlossen, geheimnisvoll. Ihre Poesie ist von unstillbarer Sehnsucht nach Liebe und Glück durchdrungen, immer wieder von Trauer und Verzweiflung überschattet, doch auch dann von stoischer Würde gezeichnet. In ihren Gedichten erklingen russische Volksweisen, wehmütige Klagen und stille Gebete, schelmische Scherzverse und trostlose Lieder der Zuchthäusler.

Ihre Werke sind unterschiedlich – manchmal wesentlich unterschiedlich – in Themen, Stimmung, Vokabular. Doch stets und immer bleibt wahrnehmbar der Grundton: ihre einzigartige Stimme und ihre tiefverwurzelte Verwandtschaft mit Puschkin – die Verwandtschaft einer unmittelbaren poetischen Erbin. Das Erbe offenbart sich sowohl in der Form, im Wort wie im Inhalt, in der Weltempfindung, die national und zugleich weltumfassend ist.

Anna Achmatowa

Dostojewskij sprach über Puschkins ›Verständnis für die ganze Welt, für die ganze Menschheit‹. Das gleiche war auch Achmatowa zu eigen. In ihren Werken leben die Gestalten des alten Hellas und Roms, des biblischen Orients und der Gegenwart Europas: Der Trotz Londons im Bombenhagel, der Schmerz von Paris, von der Wehrmacht besetzt, das war auch ihr Mut, ihr Schmerz… Und immer wieder spürt man in den Versen die strengen granitnen Rhythmen des alten Petersburg, das schimmernde Licht der weißen Nächte, das Rauschen der Haine von Zarskoje Selo, der karelischen Wälder, der Gärten von Taschkent, das Atmen der Newa und des Schwarzen Meers und das donnernde Krachen der Bomben im belagerten Leningrad.

Achmatowas majestätische Größe ist um so deutlicher, weil sie nicht allein, nicht in einer Leere erscheint. Sie war Nachfolgerin und Zeitgenossin von großen Dichtern. Über unserem Jahrhundert leuchtet ein beispielloses Gestirn: Alexander Blok, Welimir Chleb-nikow, Andrej Belyj, Nikolaj Gumiljow, Wladimir Majakowskij, Sergej Jessenin, Ossip Mandelstam, Wladislaw Chodassewitsch, Marina Zwetajewa, Boris Pasternak. Diese Reihe schließt Anna Achmatowa. Mit ihr endet eine Epoche.

Sie bleibt unsterblich wie das russische Wort. Dagegen sind ihre Verfolger entweder zur höchsten Strafe des Vergessens verdammt oder zur schändlichen Haft für alle Zeiten in kleingedruckten Kommentaren des letzten Bandes ihrer Werke verurteilt.

Für alle, die Anna Achmatowa persönlich kannten, die das Glück hatten, ihr zu begegnen, sie zu hören, wurde am 5. März 1966 das Leben ärmer und finsterer. Doch uns bleibt die Erinnerung an sie, als trauriger und stolzer Trost.

›Wetschnaja pamjat‹ – Ewiges Gedenken, das sind nicht nur Worte aus der Totenmesse, nicht nur Worte des Gebets und der Hoffnung. Das ist auch ein sicheres Wissen. Wir bekennen uns zum ursprünglichen Sinn dieser Worte, wir glauben und wissen: Ewiges Gedenken.

(Orlowa, Raissa; Kopelew, Lew (1989): Zeitgenossen, Meister, Freunde. Deutsch von Eva Rönnau und Marianne Wiebe. 1. Aufl. München: Knaus, S. 60–62)

Anna Achmatowa

 

Seitenanfang


Links

L01 Анна Ахматова Ты выдумал меня…Анна Ахматова »Ты выдумал меня…« (Anna Achmatowa »Du hast mich erfunden…«). Umfangreichste Ressource (russisch) – unzählige Texte von und über Achmatowa, Autografen, Fotos, Museen und Wohnhäuser, Denkmale, Personen,.
(Link aufrufen)

L011 Boerner – Anna AchmatowaBoerner, Eric: Anna Achmatowa – Gedichte. Zahlreiche Gedichte, deutsch und russisch, mit einer kurzen Einführung ins Werk.
(Link aufrufen)

L012 Achmatowa – RequiemAchmatowa, Anna: Requiem. Deutsche Nachdichtung von Henry Martin Klemt.
(Link aufrufen)

L02 Katalog der Deutschen Nationalbibliothek – Achmatova, Anna A.Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Achmatova, Anna A., 1889-1966. Bücher und Medien.
(Link aufrufen)

L03 Google Buchsuche – Anna AchmatowaGoogle Buchsuche: Anna Achmatowa
(Link aufrufen)

L04 The Anna Akhmatova MuseumThe Anna Akhmatova Museum at The Fountain House
(Link aufrufen)

L07 Wikipedia – Anna Andrejewna AchmatowaWikipedia: Anna Andrejewna Achmatowa. Als exzellent gekennzeichneter, umfangreicher Lexikoneintrag.
(Link aufrufen)

L11 Hamburger Bildungsserver – Anna Andrejewna AchmatowaHBS – Hamburger Bildungsserver: Anna Andrejewna Achmatowa (23.6.1889 - 5.5.1966). Thematisch geordnete, kommentierte Linksammlung. 
(Link aufrufen)

L99 Chronos – AchmatowaXPOHOC (Chronos): Ахматова Анна Андреевна (Achmatowa Anna Andrejewna). Biografie (russisch) mit Bildern.
(Link aufrufen)

L99 ELib.at – Anna Achmatowa 1889-1966ELib.at: Anna Achmatowa (1889-1966). Thematisch geordnete, kommentierte Linksammlung.
(Link aufrufen)

L99 ELib.at – VideosELib.at: Videos – Anna Achmatowa (1889-1966)
(Link aufrufen)

L99 eyePlorer – Anna AchmatowaeyePlorer: Anna Achmatowa. Begriffe und Namen in Bezug auf Anna Achmatowa (mit Maus über Punkte gehen und Erklärungen lesen!).
(Link aufrufen)

L99 Geitel 2008 – Treue zu WodkaGeitel, Klaus (2008): Treue zu Wodka und dem russischen Volk. In: Berliner Morgenpost vom 18. August 2005.
(Link aufrufen)

L99 Keller 2006 – Königin der russischen LiteraturKeller, Ursula (2006): Königin der russischen Literatur. Deutschlandfunk-Kalenderblatt vom 05.03.2006.
(Link aufrufen)

L99 Martynova 2008 – Müde der AchmatowaMartynova, Olga (2008): Müde der Achmatowa. In: Neue Zürcher Zeitung, 19. Februar 2008.
(Link aufrufen)

L99 Perlentaucher – Anna AchmatowaPerlentaucher: Anna Achmatowa. Kurzbiografie und Buchbesprechungen.
(Link aufrufen)

L99 Schott Music – Achmatowa, AnnaSchott Music: Achmatowa, Anna – Profil, Aufführungen, Werke & Produkte
(Link aufrufen)

L99 St. Petersburg online – Modigliani im Museeum Anna AchmatowaSt. Petersburg online: Modigliani im Museeum Anna Achmatowa
(Link aufrufen)



Bitte beachten Sie, dass verlinkte Seiten im Internet u. U. häufig verändert werden und dass Sie die sachliche Richtigkeit der dort angebotenen Informationen selbst überprüfen müssen.



Letzte Linkprüfung durchgeführt am 12.06.2009 (AN)

Seitenanfang


Literatur & Quellen


Quellen

Achmatova, Anna A. (1982): Im Spiegelland. Ausgewählte Gedichte.
Herausgegeben von Efim Etkind. München, Zürich. Piper. ISBN 3-492-02593-5.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna A. (1984): Stichotvorenija i poėmy. (=Gedichte und Poeme)
Sost., podgot. teksta i primeč. N. A. Žirmunskoj. Leningrad. Sov. Pis. (Biblioteka poėta : Malaja serija)

Rühle 1987 – Literatur und RevolutionRühle, Jürgen (1960): Literatur und Revolution. Die Schriftsteller und der Kommunismus in der Epoche Lenins und Stalins.
Frankfurt am Main. Büchergilde Gutenberg. 1987. ISBN 3-7632-2740-7.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Tschukowskaja, Lydia (1987): Aufzeichnungen über Anna Achmatowa. (=Zapiski ob Anne Achmatovoj)
Teilausgabe. Nachwort von Raissa Orlowa-Kopelew. Übersetzt von Kay Borowsky unter Mitarbeit von Nelli Kosko. Tübingen. Narr. (Edition Orient - Occident, 7) ISBN 3-87808-269-X.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)



Weiterführende Literatur
Hinweis: Dies sind keine Literaturempfehlungen, sondern die zum Thema erschienenen Titel – ohne Wertung unsererseits.
Bitte beachten: Manche Titel liegen in unterschiedlichen Übersetzungen vor und wurden deswegen mehrfach aufgenommen.

Achmatowa, Anna (1981): Requiem. Gedichte. (=Rekviem)
Zweisprachige Ausgabe. Nachdichtung von Siegfried Heinrichs Berlin. Verlag Europäische Ideen. ISBN 3-921572-67-3.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1987): Anna Achmatowa.
Auswahl: Ingrid Schäfer. Übertragen von Heinz Czechowski Berlin. Verl. Neues Leben. (Poesiealbum, 240) ISBN 3-355-00519-3.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1987): Requiem. (=Rekviem)
Aus dem Russischen von Rosemarie Düring Berlin. Oberbaum. ISBN 3-926409-08-8.
(WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1988): Die roten Türme des heimatlichen Sodom. Gedichte.
Ausgewählt und übertragen von Irmgard Wille Berlin. Oberbaum. ISBN 3-926409-09-6.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1988): Gedichte. Russisch und deutsch.
Nachdichtungen von Heinz Czechowski. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Ilma Rakusa Frankfurt am Main. Suhrkamp. (Bibliothek Suhrkamp, 983) ISBN 3-518-01983-X.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa 1981 – Requiem

Achmatowa 1987 – Anna Achmatowa

Achmatowa 1988 – Gedichte

Achmatowa 1988 – Vor den Fenstern Frost

Achmatowa 1993 – Poem ohne Held

Achmatowa 1994 – Im Spiegelland

Achmatowa, Anna (1988): Vor den Fenstern Frost. Gedichte und Prosa.
Übersetzung: Barbara Honigmann (Gedichte), Fritz Mierau (Prosastücke) Berlin. Friedenauer Presse. ISBN 3-921592-42-9.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1991): Briefe, Aufsätze, Fotos.
Aus dem Russischen von Irmgard WilleHerausgegeben von Siegfried Heinrichs. Berlin. Oberbaum. ISBN 3-926409-60-6.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1979): Poem ohne Held. Späte Gedichte. Russisch-deutsch. (=Poėma bez geroja)
Nachdichtung von Heinz Czechowski, Interlinearübersetzung von Oskar Törne, Übersetzung der Prosatexte von Fritz MierauHerausgegeben von Fritz Mierau. Leipzig. Reclam. 1993. (Reclams Universal-Bibliothek, 1487) ISBN 3-379-01487-7.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1994): Im Spiegelland. Ausgewählte Gedichte.
NeuausgabeHerausgegeben von Efim Etkind. München, Zürich. Piper. (Piper, 2097) ISBN 3-492-12097-0.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1997): Poem ohne Held. (=Poėma bez geroja)
Aus dem Russischen von Bettina Eberspächer. Im Anhang russischer Originaltext. Beigefügtes Werk: Erinnerungen an Anna Achmatowa. Aus dem Russischen von Kay BorowskyHerausgegeben von Siegfried Heinrichs. Chemnitz. Oberbaum. ISBN 3-926409-40-1.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1998): Anno Domini. Gedichte russisch-deutsch.
Übertragen von Christine Fischer Jena. Institut für Slawistik. (Schriften und literarische Texte, 3) ISBN 3-9805226-2-8.
(WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (1967): Ein niedagewesener Herbst. Mit Aquarellen von Sarah Kirsch.
Deutsch von Sarah Kirsch und Rainer Kirsch Göttingen. Steidl. 1998. ISBN 3-88243-619-0.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa 1997 – Poem ohne Held

Achmatowa 1998 – Ein niedagewesener Herbst

Achmatowa 2000 – Ich lebe aus dem Mond

Achmatowa 2000 – Poem ohne Held

Achmatowa 2003 – Liebesgedichte

Achmatowa, Achmatova 2005 – Enuma elisch

Achmatowa, Anna (2000): Ich lebe aus dem Mond, du aus der Sonne. Hundert Gedichte über die Liebe.
Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Olaf Irlenkäuser Frankfurt am Main. Suhrkamp. ISBN 3-518-41082-2.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (2000): Poem ohne Held. (=Poėma bez geroja)
Aus dem Russischen neu übertragen von Alexander Nitzberg Düsseldorf. Grupello. (Reihe Chamäleon, 9 : Akmeismus 3) ISBN 3-933749-38-7.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (2003): 50 Gedichte. Russisch-deutsch.
Übertragen von Christine Fischer Jena. Institut für Slawistik. (Schriften und literarische Texte, 5) ISBN 3-9805226-4-4.
(WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (2003): Der Abend. 1912. (=Večer)
Herausgegeben und aus dem Russischen übertragen von Kay Borowsky Horb-Rexingen. Staudacher. ISBN 3-928213-12-1.
(WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna (2003): Liebesgedichte.
Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg. Ausgewählt von Olaf Irlenkäuser Frankfurt am Main , Leipzig. Insel-Verl. (Insel-Taschenbuch, 2946) ISBN 3-458-34646-5.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Achmatowa, Anna; Achmatova, Anna A. (2005): Enuma elisch. Traum im Traum. Drama. (=Ėnuma ėliš)
Übertragung, Anmerkungen und Nachwort von Alexander Nitzberg Basel, Weil am Rhein, Wien. Engeler. ISBN 3-905591-94-4.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Behrisch, Eva (2007): »Aber Lots Weib blickte zurück …«. Der Dialog mit der Bibel in der Dichtung Anna Achmatovas. Köln, Weimar, Wien. Böhlau. (Bausteine zur slavischen Philologie und Kulturgeschichte : Reihe A, Slavistische Forschungen, 54) ISBN 3-412-13906-8.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Behrisch 2007 – Aber Lots Weib blickte zurück

Dalos 1996 – Der Gast aus der Zukunft

Haight 1995 – Anna Achmatowa

Hässner 1998 – Anna Achmatowa

Opitz 2009 – Russische Dichter

Saint Bris, Fedorovski 1996 – Russische Musen

Senkewitsch 1999 – Elga

Świerszcz 2003 – Die literarische Persönlichkeit von Anna

Zwetajewa, Achmatowa 2003 – Mit dem Strohhalm trinkst

Dalos, György (1996): Der Gast aus der Zukunft. Anna Achmatowa und Sir Isaiah Berlin. Eine Liebesgeschichte.
Deutsche Bearbeitung von Elsbeth Zylla Hamburg. Europäische Verlagsanstalt. ISBN 3-434-50083-9.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Erdmann-Pandžić, Elisabeth von (1987): »Poėma bez geroja« von Anna A. Achmatova. Variantenedition und Interpretation von Symbolstrukturen. Köln. Böhlau. (Bausteine zur Geschichte der Literatur bei den Slawen, 25) ISBN 3-412-05887-4.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Gölz, Christine (2000): Anna Achmatova. Spiegelungen und Spekulationen. Frankfurt am Main. Lang. (Slavische Literaturen, 21) ISBN 3-631-35939-X.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Haight, Amanda (1995): Anna Achmatowa. Eine Biographie.
Aus dem Englischen von Margitt Lehbert. Mit einem Essay von Jossif Brodskij. Herausgegeben von Jure Brekalo Berlin. Oberbaum. ISBN 3-926409-69-X.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Hässner, Wolfgang (1998): Anna Achmatowa. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt. (Rororo, 50563 : Rowohlts Monographien) ISBN 3-499-50563-0.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Henseler, Daniel (2004): Texte in Bewegung. Anna Achmatovas Spätwerk. Frankfurt am Main. Lang. (Slavische Literaturen, 33) ISBN 3-631-52300-9.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Kusmina, Jelena (1993): Anna Achmatowa. Ein Leben im Unbehausten.
Aus dem Russischen von Swetlana Geier Reinbek bei Hamburg. Rowohlt. 1995. (Rororo, 13647) ISBN 3-499-13647-3.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Naiman, Anatoli (1992): Erzählungen über Anna Achmatowa. (=Rasskazy o Anne Achmatovoj)
Aus dem Russischen von Irina Reetz. Mit einer Vorbemerkung von Isaiah Berlin und einer Einleitung von Joseph Brodsky Frankfurt am Main. Fischer. ISBN 3-10-051507-2.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Opitz, Roland (2009): Russische Dichter. Puschkin, Lermontow, Tjutschew, Block, Achmatowa, Pasternak. Leipzig. Leipziger Universitätsverlag. ISBN 978-3-86583-341-9.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Orlowa, Kopelew 1989 – Zeitgenossen Orlowa, Raissa; Kopelew, Lew (1989): Zeitgenossen, Meister, Freunde.
Deutsch von Eva Rönnau und Marianne Wiebe München. Knaus. ISBN 3-8135-0739-4.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Saint Bris, Gonzague; Fedorovski, Vladimir (1996): Russische Musen. Gala Dalí, Olga Picasso, Lou Andreas-Salomé, Elsa Triolet, Anna Achmatowa, Dina Vierny … (=Les égéries russes)
Aus dem Französischen von Brigitte Grosse Hamburg. Kabel. ISBN 3-8225-0372-X.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Senkewitsch, Michail (1999): Elga. Roman (Aus den belletristischen Memoiren). (=Ėl’ga)
Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Berlin. Grupello. (Reihe Chamäleon, 6 : Prosa 1) ISBN 3-928234-99-4.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Świerszcz, Agnieszka (2003): Die »literarische Persönlichkeit« von Anna Achmatova. Eine Rekonstruktion. Hamburg. Kovač. (Schriftenreihe Studien zur Slavistik, 7) ISBN 3-8300-0970-4.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Utler, Anja (2004): »Weibliche Antworten« auf »menschliche Fragen«? Zur Kategorie Geschlecht in der russischen Lyrik (Z. Gippius, E. Guro, A. Achmatova, M. Cvetaeva).
Dissertation Regensburg. Universität.
(WorldCat-Suche)

Zwetajewa, Marina; Achmatowa, Anna (2003): Mit dem Strohhalm trinkst du meine Seele. Gedichte. Lesung.
Audio-CD. Gelesen von Katharina Thalbach und Ralph Dutli. Auswahl, Begleittext und Übersetzung aus dem Russischen von Ralph Dutli. Regie: Gabriele Kreiß München. Der Hörverlag. ISBN 3-89940-155-7.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Seitenanfang


Bildquellen

akhmatova.org
Dezibyte
Petersburger.info
Wikipedia
XPOHOC

Sollten Sie RechteinhaberIn eines Bildes und mit der Verwendung auf dieser Seite nicht einverstanden sein, setzen Sie sich bitte mit Fembio in Verbindung.

Seitenanfang

Share Tweet Bookmark () Mail Drucken

Seitenanfang

Hedwig Dohm