Doris Kilias

(Dr. sc. Doris Kilias; Doris Galuhn [Geburtsname]; Doris Erpenbeck [1. Ehe])

geboren am 22. Juli 1924 in Masuren (Polen)
gestorben am 1. Juni 2008 in Berlin

deutsche Übersetzerin und Arabistin


BiografieLinksLiteratur


Biografie

Nachruf der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck auf ihre Mutter, die Übersetzerin Doris Kilias:

»Die denken wohl, der schreibt auf Deutsch!«

Zweieinhalb Regalfächer füllen die Bücher, die meine Mutter im Laufe ihres Lebens übersetzt hat. Jetzt werden sie zu mir übersiedeln. Meine Mutter ist gestorben.

Damals, als sie den großen blauen Tontopf aus Ostpreußen hergetragen hat, dreijährig, am Ende des Krieges, beschützt von der Großmutter und den älteren Geschwistern, oder später, als sie in Bernau über den Wall hin zur Schule ging, mit großen Schleifen im Haar, und auch, als sie eine Auszeichnung bekam, weil sie für den Bau des Hochhauses an der Weberwiese in Berlin das meiste Geld gesammelt hatte – damals hätte sich niemand vorstellen können, dass dieses Mädchen aus Bernau, Tochter einer Maschinenstrickerin und eines Buchhalters, einmal in die ganz weite Welt hinausgehen würde, die melancholischen Kleinstadtsonntage hinter sich lassen und eine Sprache studieren, die zu dieser Zeit niemand hierzulande verstand: Arabisch, eine Sprache, die sie in Städte mit märchenhaften Namen hinaustragen würde – nach Kairo, nach Damaskus und Beirut.

Ghitani 1991 – Der safranische Fluch

Ghitani 2001 – Das Buch der Schicksale

Ghitani 2006 – Pyramiden

Wäre die Bernauer Stadtbibliothek nicht gewesen, in der sie las, las und las, und dann auf ein Buch stieß mit dem Titel: »Gebeugt über alte Handschriften«, wäre nicht die Lehrerin gewesen, die sie auf die Idee brachte, diese Sprache zu lernen, die die Fremden an der Gewerkschaftshochschule sprachen, und wäre nicht zuletzt der Schuldirektor gewesen, der ihr Unreife vorwarf, als sie den Wunsch äußerte, dieses Fach zu studieren, dann wäre vielleicht nicht ihr Trotz erwacht und ihr Eigensinn, dann wäre das Fernweh, das sie aus der Kleinstadt nach Berlin und von da in die Fremde trieb, nicht so groß gewesen.

So aber schrieb sich meine Mutter für Arabistik und Romanistik an der Humboldt-Universität ein, lernte Kehl- und Rachenlaute, lernte, von rechts nach links zu schreiben und von hinten nach vorn zu blättern. Zu ihrer deutschen Handschrift gesellte sich allmählich ihre zweite, die arabische, in der sie zum Beispiel notieren würde, welche Weihnachtsgeschenke sie besorgen wollte, eine mir sehr vertraute, aber niemals entzifferbare Geheimschrift. Wenn in der U-Bahn arabische Männer sich in ihrer Sprache über die hübsche blonde Studentin verständigten, die ihnen gegenübersaß, verabschiedete sich diese Studentin beim Aussteigen mit einem lässigen »Maas salam«!

Alsanea 2007 – Die Girls von Riad

Alsanea 2007 – Die Girls von Riad

al-Tahawi 2001 – Das Zelt

Als man ihr anbot, für ein zusätzliches Studienjahr nach Kairo zu gehen, allerdings unter der Bedingung, mich, damals gerade fünf Monate alt, als Pfand in der DDR zurückzulassen, wusste sie, dass das die Chance ihres Lebens war. An die Wand ihres Kairoer Zimmers hängt sie den Plan mit den Mahlzeiten, die dem Säugling in Berlin gegeben werden müssen, draußen im ägyptischen Alltag lernt sie die arabische Umgangssprache, beginnt zu dolmetschen und kommt mit jungen Autoren zusammen, deren Lebenswerk später auch ihr Lebenswerk werden wird. Zurück in Berlin, arbeitet sie für den Rundfunk der Deutschen Welle, bei den Weimarer Beiträgen und kehrt für ihre Forschungen schließlich an die Humboldt-Universität zurück. Noch zu DDR-Zeiten beginnt sie, für den Züricher Unionsverlag zu arbeiten, übersetzt von da an Jahr für Jahr mindestens ein Buch des späteren Nobelpreisträgers Nagib Machfus, aber auch Werke von Mohamed Choukri, Gamal Al-Ghitani und vielen anderen.

al-Tahawi 2002 – Die blaue Aubergine

al-Tahawi 2006 – Gazellenspuren

Aslan 2002 – Der Ibis

Als 1995 im Zuge der Evaluierungen an der HU keine Sektion für Arabistik eingerichtet wird, entlässt man sie trotz ihres umfangreichen Wissens. Von da an macht sie sich als Übersetzerin selbstständig. Von da an sitzt sie Tag für Tag acht Stunden an ihrem Schreibtisch. Höchstens zwei, drei Seiten schafft sie pro Tag und bekommt dafür so viel wie ein Klempner für eine Anfahrt, das aber mindert niemals die Besessenheit, mit der sie den Worten nachsetzt. Sie blättert in Wörterbüchern, sucht nach Originalquellen für Zitate, zeichnet Grundrisse für die Wohnungen, in denen die Romane spielen, Stammbäume für die Familien der Hauptfiguren, sie schlägt sich mit Sitten und Begriffen herum, die unübersetzbar scheinen, weil der Gottesbegriff, die Rituale, die Dinge des Alltags, Speisen, Kleider, einfach alles anders ist als in Preußen oder der Schweiz. Hatte der Vater am Beginn des Buches auch schon fünf Kinder oder vier? Gab es zu Cheops Zeiten schon Zement? Ist Allah Gott? Sie schreibt Fragenlisten für die Autoren, trifft sich mit Muttersprachlern, die ihr eine politische Anspielung begründen können, schickt Fassungen hin und her, korrigiert Fahnen, sie diskutiert über Wendungen, die sie immer unbedingt im gestischen Sinne übersetzt wissen will, nicht bloß von Wort zu Wort.

Während sie in ihrem sehr stillen Berliner Zimmer sitzt, lebt sie in den Gassen der Kairoer Altstadt, lebt in Beduinenzelten, in Algier oder Rijad – wohnt in ihren Büchern. Und immer wieder ärgert es sie, wenn in den Rezensionen die Sprache der von ihr übersetzten Autoren gelobt wird, ohne dass ihr Name erwähnt ist: »Die denken wohl, der schreibt auf Deutsch!« Als Übersetzerin führt sie ein Schattendasein, sie schlüpft in die Gedanken des Schriftstellers, tritt zurück hinter den Namen des Autors, und doch gibt sie ihre Leidenschaft, ihre Lebenserfahrung, ihre ureigene Sprache für die des andern. Wenn sie gefragt wird, was das Schönste am Übersetzen sei, wird sie sagen: Für eine Zeitlang jemand anders zu sein.

Jenny Erpenbeck

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Aslan 2005 – Die Spatzen vom Nil

Bary 2004 – Der König der Dinge

Choukri 1994 – Zeit der Fehler



Links

Hinrichs – Die Liebe zu den Gassen


Hinrichs, Beate: Die Liebe zu den Gassen. Der ägyptische Schriftsteller Nagib Machfus. Sendung vom 28. März 2002. Mit Aussagen von Doris Kilias über den Schriftsteller. SWR2. (Link aufrufen)

Musharbash – Saddam Husseins Liebesroman


Musharbash, Yassin: Saddam Husseins Liebesroman. Der selbst ernannte König der Herzen. Rezension zu »Zabibah und der König – Eine Liebesgeschichte« von Saddam Hussein. (Link aufrufen)

Schwanitz – Abschied von Doris Kilias


Schwanitz, Wolfgang G.: Abschied von Doris Kilias. Das Credo der Expertin für moderne arabische Literatur. Biografie, Bibliografie, Fotos. (Link aufrufen)

Unionsverlag – Doris Kilias


Unionsverlag: Doris Kilias. Kurzbiografie, Links, Bücher, Leserstimmen. (Link aufrufen)



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Literatur

Choukri 1995 – Jean Genet und Tennessee Williams

Dawud 2000 – Der Gesang des Pinguins

Erpenbeck (Hg.) 1978 – Erkundungen

Ḥusain 2004 – Zabibah und der König

Kilias (Hg.) 1989 – Erkundungen

Machfus 1982 – Die Nacht der Tausend Nächte



al-Ghitani, Gamal (1991): Der safranische Fluch oder wie Impotenz die Welt verbessert. Roman. (=Wagāʼ iʻ ḥārat az-Zaʻfarānī). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Berlin. Volk und Welt. ISBN 3-353-00828-4.
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al-Ghitani, Gamal (2001): Das Buch der Schicksale. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. München. Beck. ISBN 3-406-48038-1.
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al-Ghitani, Gamal (2006): Pyramiden. Eine literarische Expedition. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. München. Beck. ISBN 978-3-406-54204-6.
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al-Kaid, Jussuf (1993): Masri, der Mann aus dem Delta. Roman. (=Al- Ḥarb fī barr Miṣr). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Berlin. Aufbau Taschenbuch (Aufbau-Taschenbücher, 151). ISBN 3-7466-0162-2.
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Alsanea, Rajaa (2007): Die Girls von Riad. Ungekürzte Lesung. Mit Lotte Ohm. Regie Hannes Hametner. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Berlin. DAV. 7 Audio-CDs. ISBN 978-3-89813-685-3.
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Alsanea, Rajaa (2007): Die Girls von Riad. Roman. (=Banāt ar-Riyāḍ). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. München , Zürich. Pendo. ISBN 978-3-86612-109-6.
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al-Tahawi, Miral (2001): Das Zelt. Roman. (=al- H̱ibāʻ). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00289-7.
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al-Tahawi, Miral (2002): Die blaue Aubergine. (=al- Bāḏinǧana az-zarqāʻ). Aus dem Arabischen von. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00301-X.
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al-Tahawi, Miral (2006): Gazellenspuren. (=Naqarāt aẓ-ẓibāʻ). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 978-3-293-00358-3.
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Aslan, Ibrahim (2002): Der Ibis. Roman aus Ägypten. (=Mālik al-ḥazīm). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Mit einem Nachwort von Hartmut Fähndrich. Basel. Lenos (Arabische Literatur im Lenos-Verlag). ISBN 3-85787-328-0.
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Machfus 1994 – Zuckergäßchen

Machfus 1995 – Das Lied der Bettler

Machfus 1996 – Ehrenwerter Herr

Machfus 1997 – Echo meines Lebens

Machfus 1999 – Echnaton

Machfus 2000 – Anfang und Ende



Aslan, Ibrahim (2005): Die Spatzen vom Nil. Roman aus Ägypten. (=ʼAṣāfīr an-Nīl). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Mit einem Nachwort von Hartmut Fähndrich. Basel. Lenos (Arabische Literatur im Lenos-Verlag). ISBN 3-85787-360-4.
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Bary, Tarik A. (2004): Der König der Dinge. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Atlantis (Baobab). ISBN 3-7152-0497-4.
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Benhedouga, Abdelhamid (1990): Dalila. Berlin. Neues Leben. ISBN 3-355-01027-8.
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Choukri, Mohamed (1994): Zeit der Fehler. Aus dem Arabischen von. Frankfurt am Main. Eichborn. ISBN 3-8218-0274-X.
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Choukri, Mohamed (1995): Jean Genet und Tennessee Williams in Tanger. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Hamburg. Kellner. ISBN 3-927623-45-8.
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Dawud, Hassan (2000): Der Gesang des Pinguins. Roman. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Mit einem Nachwort von Hartmut Fähndrich. Basel. Lenos. ISBN 3-85787-308-6.
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Erpenbeck, Doris (Hg.) (1978): Erkundungen. 22 syrische Erzähler. Berlin. Volk und Welt.
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Ḥusain, Ṣaddām (2004): Zabibah und der König. Eine Liebesgeschichte. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Bad Wiessee-Holz. TBV. ISBN 3-936440-56-5.
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Kilias, Doris (Hg.) (1989): Erkundungen. 32 ägyptische Erzähler. Berlin. Volk und Welt. ISBN 3-353-00566-8.
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Machfus, Nagib (1982): Die Nacht der Tausend Nächte. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00254-4.
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Machfus, Nagib (1985): Die Midaq-Gasse. Roman. (=Zuqāq al-Midaqq). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag (Unionsverlag-Taschenbuch, 8). ISBN 3-293-20008-7.
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Machfus, Nagib (1990): Die Kinder unseres Viertels. (=Aulād hāratinā). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00160-2.
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Machfus 2001 – Der letzte Tag des Präsidenten

Machfus 2002 – Spiegelbilder

Machfus 2003 – Der Rausch

Machfus 2004 – Die Reise des Ibn Fattuma

Machfus 2005 – Cheops

Machfus 2006 – Cheops



Machfus, Nagib (1991): Die Spur. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00177-7.
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Machfus, Nagib (1992): Zwischen den Palästen. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag (Kairoer Trilogie, 1). ISBN 3-293-00182-3.
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Machfus, Nagib (1993): Der Dieb und die Hunde. (=al- Liṣṣ wa’l-kilā). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag (Unionsverlag-Taschenbuch, 27). ISBN 3-293-20027-3.
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Machfus, Nagib (1993): Die Kneipe zur schwarzen Katze. Erzählungen. (=Ḫammārat al-qiṭṭ al-aswad). Aus dem Arabischen von Susanne Enderwitz, Doris Kilias… Berlin. Volk und Welt (Volk-und-Welt-Spektrum, 278). ISBN 3-353-00972-8.
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Machfus, Nagib (1993): Palast der Sehnsucht. (=Qasr aš-šauq). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag (Kairoer Trilogie, 2). ISBN 3-293-00190-4.
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Machfus, Nagib (1994): Zuckergäßchen. (=as- Sukkarīya). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag (Kairoer Trilogie, 3). ISBN 3-293-00200-5.
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Machfus, Nagib (1995): Das Lied der Bettler. (=Malḥanat al-ẖarāfīš). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00219-6.
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Machfus, Nagib (1996): Ehrenwerter Herr. (=Ḥaḍrat al-muḥtaram). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00232-3.
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Machfus, Nagib (1997): Echo meines Lebens. (=Aṣdāʼ as-sīra aḏ-ḏātīya). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Mit einem Nachwort von Nadine Gordimer. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00240-4.
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Machfus, Nagib (1999): Echnaton. Der in der Wahrheit lebt. Roman. (=al- @ʼĀʼiš fī ʼl-ẖaqīqa). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00267-6.
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Machfus, Nagib (2000): Anfang und Ende. Roman. (=Bidāya wa-nihāya). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00276-5.
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Machfus, Nagib (2001): Der letzte Tag des Präsidenten. (=Yaum qutila az-za’im). Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00288-9.
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Machfus 2006 – Radubis

Machfus 2007 – Das Buch der Träume

Nasrallah 1996 – Das Pfand

Nasrallah 1998 – Kater Ziku lebt gefährlich

Neimi 2008 – Honigkuss

Taher 2003 – Tante Safija und das Kloster



Machfus, Nagib (2002): Spiegelbilder. (=al- Marāyā). Mit 50 Illustrationen von Saif Wanli. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00306-0.
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Machfus, Nagib (2003): Der Rausch. (=aš- Šaḥḥād). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00318-4.
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Machfus, Nagib (2004): Die Reise des Ibn Fattuma. (=Riḥlat Ibn Faṭṭūma). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 3-293-00337-0.
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Machfus, Nagib (2005): Cheops. (=Abath al-aqdār). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Mit einem Nachwort von Raymund Stock. Zürich. Unionsverlag. ISBN 978-3-293-00349-1.
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Machfus, Nagib (2006): Cheops. Gesprochen von Gunter Schoß. Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Kürzung und Hörbuchbearbeitung: Franziska Paesch. Regie: Franziska Paesch, Jens Kronbügel. (=Abath al-aqdār). Hamburg. Jumbo Neue Medien und Verlag. 3 Audio-CDs. ISBN 3-8337-1544-8.
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Machfus, Nagib (2006): Radubis. Roman. (=Rādūbīs). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 978-3-293-00365-1.
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Machfus, Nagib (2007): Das Buch der Träume. (=Aḥlām fatrat al-naqāhah). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich. Unionsverlag. ISBN 978-3-293-00376-7.
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Nasrallah, Emily (1996): Das Pfand. Roman aus dem Libanon. (=ar- Rahīna). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Mit einem Nachwort von Hartmut Fähndrich. Basel. Lenos (Arabische Literatur im Lenos-Verlag). ISBN 3-85787-252-7.
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Nasrallah, Emily (1998): Kater Ziku lebt gefährlich. (=Yaumīyāt hirr). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Zürich, Frauenfeld. Nagel und Kimche (Baobab). ISBN 3-312-00515-9.
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Neimi, Salwa Al (2008): Honigkuss. Roman. (=Burhān al-ʻasal). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Hamburg. Hoffmann und Campe. ISBN 978-3-455-40131-8.
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Taher, Baha (2003): Tante Safija und das Kloster. Roman aus Ägypten. (=H̱ālatī Ṣafīya wa-ʼd-dair). Aus dem Arabischen von Doris Kilias. Basel. Lenos (Arabische Literatur im Lenos-Verlag). ISBN 3-85787-332-9.
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Weidner, Karin (Hg.) (1988): Dänische Künstler der Cobra-Gruppe. Ausstellungskatalog. Redaktion: Karin Weidner. Übersetzt von Doris Kilias. Gestaltung von Katalog und Plakat: Frank Schneider. Berlin. Ministerium für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik.
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Machfus 1985 – Die Midaq-Gasse

Machfus 1990 – Die Kinder unseres Viertels

Machfus 1991 – Die Spur

Machfus 1992 – Zwischen den Palästen

Machfus 1993 – Der Dieb und die Hunde

Machfus 1993 – Palast der Sehnsucht

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Hedwig Dohm