Luise Rinser

(Luise Schnell [erster Ehename]; Luise Herrmann [zweiter Ehename]; Luise Orff [dritter Ehename])

geboren am 30. April 1911 in Pitzling (heute zu Landsberg a. Lech)
gestorben am 17. März 2002 in Unterhaching (bei München)

deutsche Schriftstellerin
10. Todestag am 17. März 2012


BiografieZitateWeblinksLiteratur & QuellenBildquellen


Biografie

Luise Rinser zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der deutschen Nachkriegsliteratur und beteiligte sich aktiv an politischen und gesellschaftlichen Diskussionen in der Bundesrepublik.

Sie wuchs in einem streng katholischen Elternhaus auf. Nach einem hervorragenden Abitur studierte sie Pädagogik und Psychologie in München, um Lehrerin zu werden. Bald geriet sie in Konflikt mit den Anforderungen ihrer Eltern an einen geeigneten Ehemann. Der dürfe weder Protestant noch Preuße sein, außerdem auch kein (noch) erfolgloser Freiberufler. All dies verkörperte aber ihr erster Ehemann, der Kapellmeister Horst Günther Schnell. In einer heftigen, mehrjährigen Auseinandersetzung mit den Eltern bestand sie jedoch auf ihrer Entscheidung für diese Ehe.

Luise Rinser

Rinser erzählte ausführlich von ihrer Ablösung vom Elternhaus im ersten Band ihrer Autobiografie »Den Wolf umarmen«. Zugleich reflektierte sie in diesen Aufzeichnungen ihren Werdegang als junge Lehrerin und angehende Schriftstellerin in der Zeit des Hitlerfaschismus. Wie inzwischen bekannt wurde, nahm sie es dabei mit der Wahrheit nicht so genau. Sie unterschlug Fakten, wie ein von ihr 1935 verfasstes und veröffentlichtes Huldigungsgedicht an Adolf Hitler, sie verharmloste ihre Rolle als Ausbilderin im Bund Deutscher Mädel (BdM) als eine unpolitische Tätigkeit und stilisierte sich im Nachhinein zur Verfolgten des Regimes. Einige dieser Tatsachen waren schon seit den 1980er Jahren bekannt, Rinser verweigerte jedoch eine Stellungnahme dazu. Hinweise auf sie dennoch belastende Schuldgefühle finden sich andererseits in vielen ihrer Schriften.

Der Theologe und Philosoph José Sánchez de Murillo, der Rinser 1995 kennenlernte und mit ihr bis zu ihrem Tod befreundet war, schrieb über die Autorin in einer 2011 erschienen Biographie: »Die Rinsersche Tragödie besteht darin, niemals den Mut aufgebracht zu haben zu gestehen, zu ihrer Vergangenheit zu stehen.« Sanchez beschreibt Rinser als »literarisch hoch begabt, leidenschaftlich am Leben interessiert, schwärmerisch, anerkennungsbedürftig, großzügig, doch auch autoritär, jähzornig, geltungssüchtig, opportunistisch.«

In der Zeit ihrer ersten Ehe lebte sie in Braunschweig und Rostock, die Söhne Christoph und Stephan wurden geboren. Mit der Heirat gibt sie 1939, wie damals üblich und gefordert, auch ihren Beruf als Lehrerin auf. Erst in hohem Alter spricht sie gegenüber ihrem Biographen Sanchez de Murillo davon, dass Stephan ein uneheliches Kind war, nennt jedoch nicht den Vater. Der Sohn selbst starb offensichtlich ohne Wissen um seine Herkunft schon 1994 an den Folgen einer Thrombose. Ihre Ehe wird vermutlich noch 1942 geschieden, da Schnell im September des Jahres wieder heiratete. Er starb 1943 an der Ostfront. Luise Rinser ging 1944 ihre zweite Ehe ein, um den angeblich homosexuellen kommunistischen Schriftsteller Klaus Herrmann vor der Verfolgung zu bewahren. In dem schon erwähnten Buch »Den Wolf umarmen« berichtete sie jedoch äußerst negativ um den zur Zeit der Veröffentlichung bereits Verstorbenen.

Luise Rinser

Schon während der Nazi-Zeit konnte Luise Rinser erste Schriften veröffentlichen. Beiträge von ihr erschienen in Zeitschriften und Zeitungen, darunter verherrlichende Darstellungen ihrer Zeit als BdM-Ausbilderin, andererseits aber auch die Erzählung »Die gläsernen Ringe«. Diese wurde im S. Fischer Verlag von Peter Suhrkamp veröffentlicht und begeisterte auch Hermann Hesse, mit dem Rinser viele Jahre in einem Briefwechsel stand. Das Buch erreichte eine Auflage von 10.000 Stück. Die Autorin verarbeitete darin in poetischer Sprache Kindheitserinnerungen aus den Jahren um den 1. Weltkrieg. Die zu Beginn fünfjährige Protagonistin versucht, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und macht erste Erfahrungen mit der Liebe – darunter zu einer Lehrerin –, mit Abschied und Tod. Diese wird im S. Fischer Verlag von Peter Suhrkamp veröffentlicht. Das Buch erreichte eine Auflage von 10.000 Stück.
1943 erhielt sie als Drehbuchautorin für den nicht realisierten Film »Schule der Mädchen« über den Reichsarbeitsdienst ein Honorar von 6000 Reichsmark.

Im September 1944 wurde sie wegen »Wehrkraftzersetzung« in Traunstein inhaftiert. Eine verzweifelte Bekannte hatte Luise Rinser von der Sorge um ihren Mann, einen Wehrmachtsoffizier, berichtet. Rinser empfahl, dass sich der Mann nicht mehr an den Kriegshandlungen beteiligen und untertauchen solle. Einen Brief seiner Frau mit entsprechendem Inhalt verwendete der Offizier jedoch, um Luise Rinser zu denunzieren. Sie erhielt schon im Dezember 1944 Hafturlaub, zu einem direkten Prozess gegen sie vor dem Volksgerichtshof kam es nicht mehr. Ihre Gerichtsunterlagen gingen in den Wirren am Kriegsende verloren. In ihrer Biographie schrieb Rinser hingegen von einem Todesurteil und einer Hochverratsanklage sowie von bereits länger andauernder Verfolgung durch die Gestapo, die nicht belegbar ist. Über ihre Haftzeit berichtete sie in ihrem »Gefängnistagebuch«, das 1946 erschien.

Nach dem Krieg lebte sie als freischaffende Schriftstellerin und Journalistin in Diessen am Ammersee. Sie arbeitete unter anderem für die Münchener »Neue Zeitung« und die »Zürcher Weltwoche«, außerdem für den Rundfunk. In rascher Folge veröffentlichte sie Romane, Erzählungen, Essays und Hörspiele. 

1953 bis 1959 war sie mit dem Komponisten Carl Orff verheiratet, für dessen Bedürfnisse und Schaffensbedingungen sie sich zeitweise äußerst stark engagierte. Jedoch scheiterte die Ehe, und Luise Rinser übersiedelte nach ihrer Scheidung nach Italien. Von hier aus unternahm sie viele Reisen und berichtete zwischen 1962 und 1966 als Journalistin vom II. Vatikanischen Konzil. In diesen Jahren unterhielt sie auch Beziehungen zu zwei katholischen Ordensmännern, ab 1955 zu dem Ettaler Abt Johannes Maria Hoeck, dessen Namen sie bis zu ihrem Tode verschwieg, sowie ab 1962 zu dem jesuitischen Theologen Karl Rahner. In beiden Fällen ging es nicht nur um einen freundschaftlichen geistigen und spirituellem Austausch, sondern um eine Art unerfüllbare platonische Liebe, die für alle Beteiligten belastende Momente hatte.

Das deutsche Feuilleton geißelte Rinser teilweise als «Erbauungsschriftstellerin» oder «beharrlichste Ich-Sagerin» der Nation und legte ihr Geschwätzigkeit und Selbstgefälligkeit zur Last. Luise Rinser meldete sich viele Jahrzehnte unermüdlich in den aktuellen politischen Debatten zu Wort. In den 1970er Jahren gehörte sie zu den Intellektuellen, die im Zusammenhang mit RAF-Hysterie in die Kritik geriet. Sie engagierte sich in der bundesdeutschen Abrüstungsbewegung, nahm an Sitzblockaden gegen Atomwaffen in Mutlangen teil. Mit ihrem Buch «Wer wirft den Stein? – Zigeuner sein in Deutschland – Eine Anklage« versuchte Luise Rinser 1985, kritisch über die Minderheit der Sinti und Roma und deren Schicksal in Deutschland aufzuklären.

Luise Rinser

In den Jahren ab 1972 reiste sie in die Sowjetunion, in die USA, nach Spanien, Indien, Indonesien, Südkorea, Nordkorea, in den Iran, nach Japan, Kolumbien und in viele andere Länder. Rinser protestierte auch gegen den Abtreibungsparagraphen § 218 und galt als scharfe Kritikerin der katholischen Kirche, die sie jedoch nicht verließ. In der Brandt-Ära stand sie der SPD und später den Grünen nah, von denen sie 1984 als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin aufgestellt wurde.

Ihre Bücher erreichten eine millionenfache Auflage und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Luise Rinser verstarb 2002 in einem Seniorenheim bei München.

Ulrike Henning

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Zitate

»Ich durfte kein eigenes Leben haben, ich war an meine Eltern gekettet wie ein Galeerensklave mit Kette und Kugel an die Beine der Mitsträflinge.«   

»Ich habe eine normale katholische Erziehung erfahren. Ich bin dankbar dafür, denn der bayerische Katholizismus (soweit nicht politisch) war schön, er war farbig und musikalisch, er war ein Barockhimmel mit Glockengeläut und Fahnenwehen und Fronleichnamsprozessionen, er roch nach Weihrauch und Wachskerzen und welkendem Birkenlaub und alten golddurchwirkten Messgewändern. Ich wurde oft gefragt, warum ich nicht aus der katholischen Kirche austrete, das sei doch die Konsequenz meiner kritischen Haltung. Nun: ich bliebe, aus der Kirche ausgetreten, immer eine aus der Kirche ausgetretene Katholikin.«

»Ich bin die geborene Rebellin und die geborene Sozialistin. So war ich, so bin ich. Reue? Das Gesetz, nach dem ich angetreten, muss ich erfüllen, koste es, was es wolle.«                   

Luise Rinser

»Die junge Autorin hatte einen literarischen Spleen: alles musste hochstilisiert werden. Nur keine Banalitäten, nur kein Naturalismus. Nur keine Fotografie der Wirklichkeit-für-alle. Der Spleen kann gerechtfertigt werden: die junge Autorin brauchte die Distanz von der noch zu wenig weit zurückliegenden Vergangenheit. Alles musste entrückt und umbenannt werden. Und es war ja auch keine Autobiographie.«
(Über sich selbst als Autorin der »Gläsernen Ringe«)

»Ich war, wie von eh und je, politisch interessiert, wenngleich an keine Partei gebunden und jede Funktion ablehnend. Ich verteidigte in jenen Jahren mit dem einzigen Mittel, das mir zur Verfügung stand, dem Wort, den Sozialismus, der sich mit der Grundforderung meines damals agnostischen Gottes-Glaubens nach Gerechtigkeit deckte: ›Liebe deinen Nächsten.‹«

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Links

Luise Rinser-Stiftung. Die Luise Rinser-Stiftung fördert Journalistinnen und Schriftstellerinnen, die sich für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie einsetzen und deswegen verfolgt werden.
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Apel, Friedmar (2011): José Sánchez de Murillo: Luise Rinser – Nie sollst du mich befragen. In: F.A.Z., 7. April 2011.
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Bachtler, Elisabeth: ›Alles ist Nichts‹. Luise Rinser erläutert den ›Nichts‹-Begriff in der Lehre des fernen Ostens. Audiodatei eines Interviews von 1979. DW-Radio.
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Fischer, Karin (2011): Die Wandlung der Luise Rinser - Biograf der Schriftstellerin über Lügenvorwürfe. José Sánchez de Murillo im Gespräch mit Karin Fischer. Deutschlandfunk, 10.01.2011.
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Gebauer, Carlos A.: Grüne Intelligenz im nordkoreanischen Paradies. Über Rinsers Nordkoreareisebuch.
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Homann, Ursula (2002): Wer war Luise Rinser?
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Internet Movie Database: Luise Rinser. Filme.
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Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Luise Rinser. Bücher und Medien.
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Kleeberg, Michael: Luise Rinsers Vergesslichkeit. Wie sich die prominente Nachkriegsautorin zur Widerständlerin stilisierte. In: DER SPIEGEL 2/2011, S. 101 ff.
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Krause, Tilman (2001): Königin der Ungeniertheit. Ein Besuch in Rom bei Luise Rinser, der großen Streitbaren unter den deutschen Dichterinnen, aus Anlass ihres 90. Geburtstags. Welt online, 28.04.2001.
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Krause, Tilman (2002): Mit der Freiheit der Kinder Gottes. Zum Tode von Luise Rinser, der großen Eigenwilligen der deutschen Nachkriegsliteratur. Welt online, 19.03.2002.
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Rinser, Christoph (2005): Luise Rinser – Persönlichkeit und Werk. Quelle: Aufgang. Jahrbuch für Denken, Dichten, Musik. 2, 2005, S. 380–386. PDF-Datei.
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Rinser, Luise: Auszüge aus ihrem Buch ›Nordkoreanisches Reisetagebuch‹
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Schott, Christiane (2002): Beichtstuhl und Barrikade. Zum Tod der Schriftstellerin Luise Rinser. Neue Zürcher Zeitung, 19. März 2002.
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SPIEGEL ONLINE: Thema: Luise Rinser. Linksammlung und Zusammenstellung der Spiegel-Artikel zu Luise Rinser.
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Wikipedia: Luise Rinser. Mit umfassender Bibliografie.
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Literatur & Quellen

Werke (Auswahl)
Romane

Rinser 1948 – Die Stärkeren

Rinser 1983 – Der schwarze Esel

Rinser 1984 – Die vollkommene Freude

Rinser, Luise (1948): Die Stärkeren. Roman. Kassel. Schleber. 1948.
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Rinser, Luise (1974): Der schwarze Esel. Roman. Ungekürzte Ausg., 68. - 75. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verlag. 1983. (Fischer-Taschenbücher, 1741) ISBN 3-596-21741-5.
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Rinser, Luise (1962): Die vollkommene Freude. Roman. Ungekürzte Ausg., 141. - 150. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1984. (Fischer-Taschenbücher, 1235) ISBN 3-596-21235-9.
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Rinser 1991 – Abaelards Liebe

Rinser 1992 – Daniela

Rinser 1992 – Silberschuld

Rinser, Luise (1991): Abaelards Liebe. Roman. 2. Aufl. Frankfurt am Main. Fischer. 1991. ISBN 3-10-066043-9.
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Rinser, Luise (1953): Daniela. Roman. Ungekürzte Ausg. - 239. - 243. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1992. ISBN 3-596-21116-6.
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Rinser, Luise (1987): Silberschuld. Roman. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1992. (Fischer-Taschenbücher, 11171) ISBN 3-596-11171-4.
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Rinser 1997 – Ich bin Tobias

Rinser 1998 – Hochebene

Rinser 1998 – Mirjam

Rinser, Luise (1966): Ich bin Tobias. Roman. Frankfurt a. Main. Fischer. 1997. (Fischer-Taschenbuecher, 1551) ISBN 3-596-21551-X.
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Rinser, Luise (1948): Hochebene. Roman. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1998. (Fischer-Taschenbuch, 532) ISBN 3596205328.
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Rinser, Luise (1983): Mirjam. 3. Aufl., 14.-15. Tsd. Frankfurt am Main. S. Fischer. 1998. ISBN 3-10-360503-X.
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Rinser 2002 – Abenteuer der Tugend

Rinser 2004 – Bruder Feuer

Rinser 2005 – Der Sündenbock

Rinser, Luise (1957): Abenteuer der Tugend. Roman. 28. Aufl. Frankfurt am Main. Fischer Taschenbuch Verl. 2002. (Fischer-Taschenbücher, 1027) ISBN 3-596-21027-5.
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Rinser, Luise (1975): Bruder Feuer. Roman. Stuttgart. Thienemann. 2004. ISBN 3-522-17428-3.
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Rinser, Luise (1955): Der Sündenbock. Roman. 32. Aufl., ungekürzte Ausg. Frankfurt am Main. Fischer Taschenbuch Verl. 2005. (Fischer-Taschenbücher, 469) ISBN 3-596-20469-0.
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Rinser 2010 – Mitte des Lebens

Rinser, Meiser 2000 – Aeterna

Rinser, Luise (1950): Mitte des Lebens. Roman. 48. Aufl. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 2010. (Fischer-Taschenbücher, 256) ISBN 978-3-596-20256-0.
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Rinser, Luise; Meiser, Hans Christian (2000): Aeterna. Frankfurt am Main. S. Fischer. ISBN 3-10-066053-6.
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Erzählungen

Rinser 1963 – Weihnachts-Triptychon

Rinser 1981 – Erste Liebe

Rinser 1985 – Die rote Katze

Rinser, Luise (1963): Weihnachts-Triptychon. Erzählungen. Scherenschnitte von Otto Diethelm. Zürich. Verl. Die Arche. (Die kleinen Bücher der Arche, 376)
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Rinser, Luise (1946): Erste Liebe. Erzählung. Zürich. Verl. d. Arche. 1981. ISBN 3-7160-1749-3.
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Rinser, Luise (1981): Die rote Katze. Erzählungen. 2. Aufl., 11. - 12. Tsd. Frankfurt am Main. S. Fischer. 1985. ISBN 3-10-066024-2.
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Rinser 1986 – Die Erzählungen

Rinser 1989 – Die gläsernen Ringe

Rinser 1991 – Geh fort, wenn du kannst

Rinser, Luise (1985): Die Erzählungen. Enthält: Die Lilie, Anna, Elisabeth, Daniela, Die Rote Katze, Die kleine Frau Marbel, Ein alter Mann stirbt, Eine dunkle Geschichte, Jan Lobel aus Warschau, David, Ein Bündel weißer Narzissen. 2. Aufl., 21. - 30. Tsd. Frankfurt am Main. S. Fischer. 1986. ISBN 3-10-066028-5.
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Rinser, Luise (1941): Die gläsernen Ringe. Eine Erzählung. Ungekürzte Ausg., 325. - 331. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1989. (Fischer-Taschenbücher, 393) ISBN 3-596-20393-7.
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Rinser, Luise (1959): Geh fort, wenn du kannst. 10. Aufl., 40. - 42. Tsd. Frankfurt am Main. S. Fischer. 1991. (Fischer-Bibliothek) ISBN 3-10-066018-8.
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Rinser 1992 – Geschichten aus der Löwengrube

Rinser 1995 – Jan Lobel aus Warschau

Rinser 2002 – Ein Bündel weisser Narzissen

Rinser, Luise (1986): Geschichten aus der Löwengrube. Acht Erzählungen. Frankfurt am Main. Fischer. 1992. (Fischer-Taschenbücher, 11256) ISBN 3-596-11256-7.
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Rinser, Luise (1948): Jan Lobel aus Warschau. Erzählungen ; mit einem autobiographischen Nachwort. Stuttgart. Reclam. 1995. (Reclams Universal-Bibliothek, 8897) ISBN 3-15-008897-6.
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Rinser, Luise (1956): Ein Bündel weisser Narzissen. Erzählungen. 21. Aufl., Lizenzausg. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 2002. (Fischer-Taschenbücher, 1612) ISBN 3-596-21612-5.
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Rinser 2003 – Septembertag

Rinser 2011 – Sämtliche Erzählungen

Rinser, Luise (1964): Septembertag. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 2003. (Fischer, 15953) ISBN 3-596-15953-9.
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Rinser, Luise (2011): Sämtliche Erzählungen. Frankfurt, M. Fischer-Taschenbuch-Verl. ISBN 978-3-596-51152-5.
(
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Autobiografisches

Rinser 1984 – Kriegsspielzeug

Rinser 1986 – Nordkoreanisches Reisetagebuch

Rinser 1988 – Winterfrühling

Rinser, Luise (1978): Kriegsspielzeug. Tagebuch 1972 – 1978. Ungekürzte Ausg., 51. - 57. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verlag. 1984. (Fischer-Taschenbücher, 2247) ISBN 3-596-22247-8.
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Rinser, Luise (1981): Nordkoreanisches Reisetagebuch. Von der Autorin durchgesehene, aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, 41. - 44. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verlag. 1986. (Informationen zur Zeit, 4233) ISBN 3-596-24233-9.
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Rinser, Luise (1982): Winterfrühling. 1979 – 1982. Ungekürzte Ausg., 41. - 45. Tsd. Frankfurt/M. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1988. ISBN 3-596-25797-2.
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Rinser 1989 – Baustelle

Rinser 1990 – An den Frieden glauben

Rinser 1991 – Grenzübergänge

Rinser, Luise (1970): Baustelle. Ein Art Tagebuch ; 1967 – 1970. Ungekürzte Ausg., 69. - 71. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verlag. 1989. (Fischer-Taschenbücher, 1820) ISBN 3-596-21820-9.
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Rinser, Luise (1990): An den Frieden glauben. Über Literatur, Politik und Religion ; 1944 – 1967. Herausgegeben von Hans-Rüdiger Schwab. Frankfurt am Main. Fischer. ISBN 3-10-066042-0.
(3100660420 | Eurobuch-Suche)

Rinser, Luise (1972): Grenzübergänge. Tagebuch-Notizen. Ungek. Ausg., 85. - 87. Tsd. Frankfurt/M. Fischer. 1991. (Fischer-Taschenbücher, 2043) ISBN 3-596-22043-2.
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Rinser 1993 – Wachsender Mond

Rinser 1994 – Gratwanderung

Rinser 1994 – Im Dunkeln singen

Rinser, Luise (1988): Wachsender Mond. 1985 – 1988. Frankfurt/M. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1993. (Fischer-Taschenbücher, 11650) ISBN 3-596-11650-3.
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Rinser, Luise (1994): Gratwanderung. Briefe der Freudschaft an Karl Rahner 1962 – 1984. Herausgegeben von Bogdan Snela. Kempten. Kösel. ISBN 3-466-20390-2.
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Rinser, Luise (1985): Im Dunkeln singen. 1982 – 1985. Ungekürzte Ausg., 25. - 26. Tsd. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1994. (Fischer, 9251) ISBN 3-596-29251-4.
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Rinser 1995 – Wir Heimatlosen

Rinser 1996 – Saturn auf der Sonne

Rinser 2001 – Den Wolf umarmen

Rinser, Luise (1992): Wir Heimatlosen. 1989 – 1992. Lizenz[ausg.]. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1995. (Fischer, 12437) ISBN 3-596-12437-9.
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Rinser, Luise (1994): Saturn auf der Sonne. [Über die Nachkriegszeit bis Anfang der 1960er Jahre]. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 1996. (Fischer, 13166) ISBN 3-596-13166-9.
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Rinser, Luise (1981): Den Wolf umarmen. [Über Kindheit und Jugend bis 1945]. 14. Aufl., ungekürzte Ausg.,. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 2001. (Fischer Taschenbuch, 5866) ISBN 3-596-25866-9.
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Rinser 2002 – Gefängnistagebuch

Rinser 2002 – Kunst des Schattenspiels

Rinser, Luise (1946): Gefängnistagebuch. 23. Aufl. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. 2002. (Fischer-Taschenbücher, 1327) ISBN 3-596-21327-4.
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Rinser, Luise (1997): Kunst des Schattenspiels. 1994 – 1997. 2. Aufl. Frankfurt am Main. Fischer. 2002. ISBN 3-10-066052-8.
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Weiterführende Literatur
Falkenstein, Henning (1988): Luise Rinser. Berlin. Colloquium-Verl. (Köpfe des XX. Jahrhunderts, 111) ISBN 3-7678-0737-8.
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Gill, Gudrun (1991): Die Utopie Hoffnung bei Luise Rinser. Eine sozio-psychologische Studie. New York. Lang. (Ser. 1, Germanic languages and literature, 92) ISBN 0-8204-1366-6.
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Grollman 2000 – Das Bild des ›Anderen‹

Polat 2001 – Luise Rinsers Weg zur mystischen

Sánchez Murillo 2011 – Luise Rinser

Grollman, Stephanie (2000): Das Bild des ›Anderen‹ in den Tagebüchern und Reiseberichten Luise Rinsers. Würzburg. Königshausen & Neumann. (Reihe Literaturwissenschaft, 322) ISBN 3-8260-1853-2.
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Lother, Thomas (1991): Die Schuldproblematik in Luise Rinsers literarischem Werk. Frankfurt am Main. Lang. (Würzburger Hochschulschriften zur neueren deutschen Literaturgeschichte, 13) ISBN 3-631-43866-4.
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Polat, Selma (2001): Luise Rinsers Weg zur mystischen Religiosität. Glaube erwachsen aus Erfahrung ; mit einem Interview. Münster, Hamburg. Lit. (Literatur - Medien - Religion, 2) ISBN 3-8258-2536-1.
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Sánchez Murillo, José de (2011): Luise Rinser. Ein Leben in Widersprüchen. 1. Aufl. Frankfurt am Main. S. Fischer. ISBN 978-3-10-071311-7.
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Schwab, Hans-Rüdiger (Hg.) (1986): Luise Rinser, Materialien zu Leben und Werk. Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verl. (Fischer-Taschenbücher, 5973) ISBN 3-596-25973-8.
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Bildquellen

VISAT
KDVR-Seite des Freundeskreises der Juche-Ideologie
FAZ
Welt online
Schweizer Radio DRS

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