Simone de Beauvoir

(Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir)

geboren am 9. Januar 1908 in Paris
gestorben am 14. April 1986 in Paris

französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin
105. Geburtstag am 9. Januar 2013


BiografieLiteratur & Quellen


Biografie

1 Biografie
2 Zitate
3 Links
4 Literatur

4.1 Quellen 4.2 Werke (deutschsprachige Ausgaben)

4.2.1 Romane, Erzählungen, Essays 4.2.2 Anthologien 4.2.3 Briefe 4.2.4 Erinnerungen

4.3 Weiterführende Literatur

4.3.1 Biografien 4.3.2 Doppelbiografien 4.3.3 Erinnerungen, Gespräche, Historisches 4.3.4 Briefe 4.3.5 Analysen

1 Biografie

Vor ihrem Durchbruch als Schriftstellerin mit den existentialistischen Romanen Sie kam und blieb (1943) und Das Blut der anderen (1945) studierte die »Tochter aus gutem Hause« – zunehmend gegen den »erstickenden Konformismus« und die »bedrückende Tyrannei« des Bürgertums revoltierend – Philosophie an der Sorbonne und der renommierten Ecole Normale Superieure, um dann zehn Jahre lang an Lyzeen in Marseille, Rouen und Paris Philosophie zu unterrichten. Zu Hause war sie zeitlebens in Montparnasse. In getrennten Wohnungen genossen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre »die Vorteile des Lebens zu zweit und keine seiner Unannehmlichkeiten«. Freiheit und »vollständiges gegenseitiges Vertrauen« waren die Grundlage ihrer Beziehung. Hier schrieb sie sechs Romane, darunter das preisgekrönte Werk Die Mandarins von Paris (1955), Erzählungen, ein Drama, Essays zu Themen aus Philosophie, Literatur, Politik und Gesellschaft und ihre Autobiographie in vier Bänden. Beauvoir 1979 – Alles in allem Beauvoir 1972 – Das Alter Beauvoir – Briefe an Sartre TB 1 Beauvoir – Briefe an Sartre TB 2 Auf Einladung von Regierungen, als Gesandte der linksintellektuellen »Internationale« und privat unternahm sie viele Reisen in Europa, nach Nord-, Mittel- und Südamerika, in den Nahen und Fernen Osten, die UdSSR und nach China, über die sie zahlreiche Reportagen und Tagebücher veröffentlichte. Konsequent ließ sie sich weder privat noch politisch vereinnahmen, sondern handelte dort, wo die Freiheit zu erkämpfen war: sie verteilte Flugblätter und verbotene Zeitungen, verteidigte eine (später amnestierte) FLN-Agentin und stand seit 1970 der neuen internationalen Frauenbewegung engagiert »zur Verfügung«, die in ihrer detaillierten Analyse der Realität von Frauen im Patriarchat, dem bahnbrechenden Werk Das andere Geschlecht (1949), eine theoretische Grundlage fand.
»Mit fünfzehn Jahren wünschte ich mir, dass die Leute eines Tages meine Biographie mit gerührter Neugier lesen würden. Diese Hoffnung war es, die in mir den Wunsch weckte, eine bekannte Autorin zu werden«
Simone de Beauvoir hielt immer an ihrem »ursprünglichen Projekt« fest und wurde damit weltberühmt: »Erkennen und Schreiben« (Alles in allem) – und Handeln.                 
Marion Kremer (1990)

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Literatur & Quellen

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2 Zitate

Auch Genossen sind Paschas. (...) Der Widerspruch Frau/Mann ist genauso wichtig wie jeder andere. Da steht immerhin die Hälfte der Menschheit gegen die andere Hälfte. Beide, Geschlechter- und Klassenwiderspruch, sind wichtig. (...) die Frauenbewegung muss eine Verbindung zwischen beiden finden.
(Simone de Beauvoir in einem Interview mit Alice Schwarzer, Spiegel 1976)

Ein ›Linker‹ muss China bedingungslos bewundern, muss Partei ergreifen für Nigeria und gegen Biafra, für die Palästinenser und gegen Israel. Solchen Bedingungen füge ich mich nicht.
(Simone de Beauvoir in Alles in allem)

Bakos 2002 – Geniale Paare

Beauvoir 1972 – Das Alter

Rowley 2007 – Tête-à-tête

van Rossum 1998 – Simone de Beauvoir und Jean-Paul

Außer mit Jean-Paul hatte Simone im letzten Drittel ihres Lebens auch noch eine innige Beziehung zu einer Frau, der 34 Jahre jüngeren Sylvie le Bon (nach der Adoption: le Bon de Beauvoir). Von dieser Beziehung weiß die Öffentlichkeit weit weniger als von der zwischen Beauvoir und Sartre. Zum einen hielt sich Sylvie zu Sartres Lebzeiten taktvoll im Hintergrund, zum andern interessierten sich die Medien nach Sartres Tod kaum noch für die alte Beauvoir – und ihre Lebensgefährtin. Das ist sehr bedauerlich, denn ähnlich wie die Beziehung zwischen Simone und Jean-Paul unbestreitbar einen großen Einfluss darauf hatte, wie emanzipierte Frauen heute vorzugsweise ihre Männerbeziehungen gestalten, könnte und sollte auch die Beziehung zwischen Simone und Sylvie stilbildend wirken. Aber den Weg in die weibliche Freiheit hat das Patriarchat mit ein paar starken Barrieren verbaut…
(Luise F. Pusch)

Frauen sind einfach begehrenswerter als Männer. Sie sind attraktiver, weicher, ihre Haut ist schöner. Und im allgemeinen haben sie mehr Charme. Bei Ehepaaren ist die Frau oft freundlicher, lebhafter, amüsanter, sogar auf der intellektuellen Ebene.
(Simone de Beauvoir)

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3 Links

Andrés – Simone de Beauvoir zum 100


Andrés, Yvonne de: Simone de Beauvoir zum 100. Geburtstag. Vorstellung einiger Beauvoir-Bücher (Inhalt, VerfasserInnen, Fazit). aviva-berlin.de. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek – Beauvoir, Simone de


Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Beauvoir, Simone de, 1908-1986. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.

laif-Agentur für Photos und Reportagen – Fotocollection Simone de Beauvoir


laif-Agentur für Photos und Reportagen: Fotocollection Simone de Beauvoir. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

LeMO – Biographie


LeMO: Biographie: Simone de Beauvoir, 1908-1986. Tabellarischer Lebenslauf. Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.

März – Die alten Begierden


März, Ursula: Die alten Begierden. Simone de Beauvoirs Briefe an ihren »Gatten« Nelson Algren. Buchbesprechung. ZEIT online. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Millet – Der Abschied


Millet, Kate: Der Abschied. In: EMMA 6/1986. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Moi – Die bedeutendste Intellektuelle


Moi, Toril: Die bedeutendste Intellektuelle. Auszug aus dem Buch Simone de Beauvoir – Psychographie einer Intellektuellen. In: EMMA März/April 1997. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Schwarzer – Beauvoir und die Frauen


Schwarzer, Alice: Beauvoir und die Frauen. In: EMMA September/Oktober 1994. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Schwarzer – Die Eine


Schwarzer, Alice: Die Eine. Zur aktuellen Kontroverse um Simone de Beauvoir. In: EMMA März/April 1997. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Schwarzer – Die Pionierin der Girlies


Schwarzer, Alice: Die Pionierin der Girlies. In: EMMA 3/1999. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Schwarzer – Simone de Beauvoir über sich


Schwarzer, Alice: Simone de Beauvoir über sich. In: EMMA 2/1978. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Schwarzer – Unser aller Vorbild


Schwarzer, Alice: Unser aller Vorbild. In: EMMA 6/1986. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Simons – Herrin des eigenen Schicksals


Simons, Margaret A.: Herrin des eigenen Schicksals. In: EMMA Mai/Juni 1999. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.

Wikipedia – Simone de Beauvoir


Wikipedia: Simone de Beauvoir. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.

Wikiquote – Simone de Beauvoir


Wikiquote: Simone de Beauvoir. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.

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4 Literatur


4.1 Quellen


Beauvoir, Simone de (1979): Alles in allem. Autobiografie 1963 – 1971. (=Tout compte fait). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1996 (rororo, 1976).


Beauvoir, Simone de (1951): Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau. (=Le deuxième Sexe). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens und Fritz Montfort. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2002 (rororo, 22785).

Beauvoir 1979 – Alles in allem

Beauvoir 1951 – Das andere Geschlecht

Beauvoir 1966 – Der Lauf der Dinge

Beauvoir 1961 – In den besten Jahren


Beauvoir, Simone de (1966): Der Lauf der Dinge. Autobiografie 1944 – 1963. (=La force des choses). Aus dem Französischen von Paul Baudisch. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1998 (rororo, 1250).


Beauvoir, Simone de (1961): In den besten Jahren. Autobiografie 1929 – 1944. (=La force de l’âge). Aus dem Französischen von Rolf Soellner. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 11112).


Beauvoir, Simone de (1960): Memoiren einer Tochter aus gutem Hause. Autobiografie 1908 – 1929. (=Mémoires d’une jeune fille rangée). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2005 (rororo, 11066).


Francis, Claude; Gontier, Fernande (1986): Simone de Beauvoir. Die Biographie. Aus dem Französischen von Sylvie César und Friedmar Apel. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 1989 (rororo, 12442).

Beauvoir 1960 – Memoiren einer Tochter aus gutem

Francis, Gontier 1986 – Simone de Beauvoir

Schwarzer 1983 – Simone de Beauvoir heute

Zehl Romero 1978 – Simone de Beauvoir


Schwarzer, Alice (1983): Simone de Beauvoir heute. Gespräche aus 10 Jahren. 1971 – 1982. Interviews und Essay. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.


Zehl Romero, Christiane (1978): Simone de Beauvoir. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2001 (Rowohlts Monographien, 50260).

 

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4.2 Werke (deutschsprachige Ausgaben)




4.2.1 Romane, Erzählungen, Essays


Beauvoir, Simone de (1949): Alle Menschen sind sterblich. Roman. (=Tous les hommes sont mortels). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2000 (rororo, 11302).


Beauvoir, Simone de (1950): Amerika Tag und Nacht. Reisetagebuch 1947. (=L’ Amerique au jour le jour). Aus dem Französischen von Heinrich Wallfisch. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1992 (rororo, 12206).


Beauvoir, Simone de (1951): Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau. (=Le deuxième Sexe). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens und Fritz Montfort. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2002 (rororo, 22785).

Beauvoir 1949 – Alle Menschen sind sterblich

Beauvoir 1950 – Amerika Tag und Nacht

Beauvoir 1953 – Sie kam und blieb

Beauvoir 1955 – Die Mandarins von Paris


Beauvoir, Simone de (1953): Sie kam und blieb. Roman. (=L’ Invitée). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2004 (rororo, 23830).


Beauvoir, Simone de (1955): Die Mandarins von Paris. Roman. (=Les Mandarins). Aus dem Französischen von Ruth Ücker-Lutz. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 10761).


Beauvoir, Simone de (1955): Soll man de Sade verbrennen? Drei Essays zur Moral des Existentialismus. (=Faut -il brûler Sade?). Aus dem Französischen von Alfred Zeller. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1997 (rororo, 15174).


Beauvoir, Simone de (1960): China. Das weitgesteckte Ziel. Jahrtausende – Jahrzehnte. (=La longue Marche). Aus dem Französischen von Karin von Schab und Hanns Studniczka. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.


Beauvoir, Simone de (1963): Das Blut der anderen. Roman. (=Le sang des autres). Aus dem Französischen von Klaudia Rheinhold. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 1994 (rororo, 545).

Beauvoir 1955 – Soll man de Sade verbrennen

Beauvoir 1960 – China

Beauvoir 1963 – Das Blut der anderen

Beauvoir 1968 – Die Welt der schönen Bilder


Beauvoir, Simone de (1968): Die Welt der schönen Bilder. Roman. (=Les belles images). Aus dem Französischen von Hermann Stiehl. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1999 (rororo, 11433).


Beauvoir, Simone de (1969): Eine gebrochene Frau. Drei Erzählungen. (=La femme rompue). Aus dem Französischen von Ulla Hengst. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 11489).


Beauvoir, Simone de (1972): Das Alter. Essay. (=La vieillesse). Aus dem Französischen von Anjuta Aigner-Dünnwald und Ruth Henry. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 22749).


Beauvoir, Simone de (1981): Marcelle, Chantal, Lisa … Ein Roman in Erzählungen. (=Quand prime le spirituel). Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1991 (rororo, 4755).

Beauvoir 1969 – Eine gebrochene Frau

Beauvoir 1981 – Marcelle, Chantal

Beauvoir 1987 – Auge um Auge

Beauvoir 1996 – Mißverständnisse an der Moskwa


Beauvoir, Simone de (1987): Auge um Auge. Artikel zu Politik, Moral und Literatur 1945 – 1955. Übersetzt, herausgegeben und mit einem Nachwort von Eva Groepler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1992 (rororo, 13066).


Beauvoir, Simone de (1996): Mißverständnisse an der Moskwa. Eine Erzählung. (=Malentendu à Moscou). Aus dem Französischen von Judith Klein. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (rororo, 13597).

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4.2.2 Anthologien


Beauvoir, Simone de (1986): Der Wille zum Glück. Lesebuch. Herausgegeben von Sonia Mikich. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1987.

Beauvoir 1986 – Der Wille zum Glück

Beauvoir 1989 – Simone de Beauvoir

Beauvoir 2007 – Ich will vom Leben alles


Beauvoir, Simone de (1989): Simone de Beauvoir. Zeitmontage. Herausgegeben von Kristine von Soden. Berlin. Elefanten Press (EP BilderLeseBuch, 312).


Beauvoir, Simone de (2007): »Ich will vom Leben alles«. Ein Lesebuch. Herausgegeben von Susanne Nadolny. Berlin. Edition Ebersbach.

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4.2.3 Briefe


Beauvoir, Simone de (1997): Briefe an Sartre, Band 1. 1930 – 1939. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Aus dem Französischen von Judith Klein. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.


Beauvoir, Simone de (1997): Briefe an Sartre, Band 2. 1940 – 1963. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Aus dem Französischen von Judith Klein. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.

Beauvoir – Briefe an Sartre 1

Beauvoir – Briefe an Sartre 2

Beauvoir – Briefe an Sartre TB 1

Beauvoir 1999 – Eine transatlantische Liebe


Beauvoir, Simone de (1998): Briefe an Sartre, Taschenbuchausgabe, Band 1. 1930 – 1939. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (rororo, 22372).


Beauvoir, Simone de (1998): Briefe an Sartre, Taschenbuchausgabe, Band 2. 1940 – 1963. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (rororo, 22373).


Beauvoir, Simone de (1999): Eine transatlantische Liebe. Briefe an Nelson Algren 1947 – 1964. (=Lettres à Nelson Algren). Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.

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4.2.4 Erinnerungen


Beauvoir, Simone de (1960): Memoiren einer Tochter aus gutem Hause. Autobiografie 1908 – 1929. (=Mémoires d’une jeune fille rangée). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2005 (rororo, 11066).


Beauvoir, Simone de (1961): In den besten Jahren. Autobiografie 1929 – 1944. (=La force de l’âge). Aus dem Französischen von Rolf Soellner. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 11112).


Beauvoir, Simone de (1965): Ein sanfter Tod. (=Une Mort très douce). Bericht über den Krebstod der Mutter. Aus dem Französischen von Paul Mayer. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2005 (rororo, 11016).

Beauvoir 1960 – Memoiren einer Tochter aus gutem

Beauvoir 1965 – Ein sanfter Tod

Beauvoir 1983 – Die Zeremonie des Abschieds

Beauvoir 1994 – Kriegstagebuch


Beauvoir, Simone de (1966): Der Lauf der Dinge. Autobiografie 1944 – 1963. (=La force des choses). Aus dem Französischen von Paul Baudisch. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1998 (rororo, 1250).


Beauvoir, Simone de (1979): Alles in allem. Autobiografie 1963 – 1971. (=Tout compte fait). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1996 (rororo, 1976).


Beauvoir, Simone de (1983): Die Zeremonie des Abschieds und Gespräche mit Jean-Paul Sartre. August – September 1974. (=La cérémonie des adieux, suivi de Entretiens avec Jean-Paul Sartre). Aus dem Französischen von Uli Aumüller und Eva Moldenhauer. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.


Beauvoir, Simone de (1994): Kriegstagebuch. September 1939 – Januar 1941. (=Journal de guerre). Aus dem Französischen von Judith Klein. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.

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4.3 Weiterführende Literatur




4.3.1 Biografien


Appignanesi, Lisa (1989): Simone de Beauvoir. Eine Frau, die die Welt veränderte. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Sonja Hauser. München. Heyne (Heyne-Bücher, 12; Heyne-Biographien, 184).


Bair, Deirdre (1990): Simone de Beauvoir. Eine Biographie. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Sabine Lohmann. München. Knaus.

Appignanesi 1989 – Simone de Beauvoir

Bair 1990 – Simone de Beauvoir

Brüning 2007 – Simone de Beauvoir

Evans 1986 – Simone de Beauvoir


Brüning, Barbara (2007): Simone de Beauvoir. Der Tod ist der Stachel des Lebens. Leipzig. Militzke (Gelebte Philosophie, 1).


Evans, Mary (1986): Simone de Beauvoir. Ein feministischer Mandarin. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Brigitte Heinrich. Rheda-Wiedenbrück. Daedalus.


Francis, Claude; Gontier, Fernande (1986): Simone de Beauvoir. Die Biographie. Aus dem Französischen von Sylvie César und Friedmar Apel. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 1989 (rororo, 12442).


Gleichauf, Ingeborg (2007): Sein wie keine andere. Simone de Beauvoir. Schriftstellerin und Philosophin. München. dtv (Dtv Reihe Hanser, 62324).

Gleichauf 2007 – Sein wie keine andere

Hervé, Höltschl (Hg.) 2003 – Absolute Simone de Beauvoir

Pelz 2007 – Simone de Beauvoir

Sucher 2007 – Suchers Leidenschaften


Hervé, Florence; Höltschl, Rainer (Hg.) (2003): Absolute Simone de Beauvoir. Originaltexte, Interview und Biografie. Freiburg Breisgau. Orange-Press (Absolute).


Pelz, Monika (2007): Simone de Beauvoir. Leben, Werk, Wirkung. Frankfurt am Main. Suhrkamp (Suhrkamp BasisBiographie, 26).


Sucher, C. Bernd (2007): Suchers Leidenschaften: Simone de Beauvoir. Eine Einführung in Leben und Werk. Berlin. Argon. 1 Audio-CD.


Zehl Romero, Christiane (1978): Simone de Beauvoir. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2001 (Rowohlts Monographien, 50260).

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4.3.2 Doppelbiografien


Bakos, Eva (2002): Geniale Paare. Künstler zwischen Werk und Leidenschaft. Wien. Ueberreuter.


Hillmanns, Nathalie (2000): Simone de Beauvoir – Brigitte Bardot. Frankfurt am Main. Fischer Taschenbuchverlag (GegenSpieler, 14734).


Madsen, Axel (1985): Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. (=Hearts and minds). Aus dem Englischen von Pauline Schulz. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1997 (rororo, 4921).

Hillmanns 2000 – Simone de Beauvoir

Madsen 1985 – Jean-Paul Sartre und Simone

Monteil 2006 – Die Schwestern Hélène und Simone

Moreau 2001 – Simone de Beauvoir und Jean-Paul


Monteil, Claudine (2006): Die Schwestern Hélène und Simone de Beauvoir. (=Les sœurs Beauvoir). Aus dem Französischen von Antoinette Gittinger. München. Nymphenburger.


Moreau, Jean-Luc (2001): Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre in Paris. (=Le Paris de Jean-Paul Sartre et de Simone de Beauvoir). Aus dem Französischen von Eva Plorin und Alexandra Brehme. Hildesheim. Gerstenberg.


Rowley, Hazel (2007): Tête-à-tête. Leben und Lieben von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Aus dem Englischen von Michael Haupt. Berlin. Parthas.


van Rossum, Walter (1998): Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Die Kunst der Nähe. Berlin. Rowohlt (Paare).

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4.3.3 Erinnerungen, Gespräche, Historisches


Lamblin, Bianca (1994): Memoiren eines getäuschten Mädchens. (=Mémoires d’une jeune fille dérangée). Aus dem Französischen von Gerhard Döhler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (rororo Neue Frau, 13521).

Lamblin 1994 – Memoiren eines getäuschten Mädchens

Schwarzer 2007 – Simone de Beauvoir

Westerteicher 1999 – Das Paris der Simone

Schwarzer 2007 – Simone de Beauvoir


Schwarzer, Alice (1983): Simone de Beauvoir heute. Gespräche aus 10 Jahren. 1971 – 1982. Interviews und Essay. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.


Schwarzer, Alice (1999): Simone de Beauvoir. Rebellin und Wegbereiterin. Neuauflage des Buches Simone de Beauvoir heute. Köln. Kiepenheuer & Witsch, 2001 (KiWi, 538).


Schwarzer, Alice (2007): Simone de Beauvoir. Weggefährtinnen im Gespräch. Überarbeitete und ergänzte Neuauflage von Simone de Beauvoir. Rebellin und Wegbereiterin. Köln. Kiepenheuer & Witsch (KiWi Paperback, 1021).


Westerteicher, Inga (1999): Das Paris der Simone de Beauvoir. Dortmund. Edition Ebersbach (Blue notes, 4).

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4.3.4 Briefe


Sartre, Jean-Paul (1984): Briefe an Simone de Beauvoir und andere. 1926 – 1939. (=Lettres au Castor et à quelques autres). Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1998 (rororo, 5424).

Sartre 1984 – Briefe an Simone de Beauvoir

Sartre 1985 – Briefe an Simone de Beauvoir

Sartre 1996 – Briefe an Simone de Beauvoir


Sartre, Jean-Paul (1985): Briefe an Simone de Beauvoir und andere. 1940 – 1963. (=Lettres au Castor et à quelques autres). Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1986 (rororo, 5570).


Sartre, Jean-Paul (1996): Briefe an Simone de Beauvoir. 1926 – 1935. Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (rororo, 22046).

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4.3.5 Analysen


Danzer, Gerhard (Hg.) (1997): Frauen in der patriarchalischen Kultur. Psychographien über Rahel Varnhagen, Madame de Staël, Karen Horney und Simone de Beauvoir. Würzburg. Königshausen & Neumann.


Focke, Wenda (2005): Die zerbrechliche Welt der menschlichen Angelegenheiten. Über Leben und Alterswerk europäischer Schriftstellerinnen Ricarda Huch, Virginia Woolf, Tania Karen Blixen, Marina Zwetajewa, Vittoria Colonna, Marguerite Yourcenar, Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, Ingeborg Bachmann, Grete Weil. Konstanz. Hartung-Gorre.

Danzer (Hg.) 1997 – Frauen in der patriarchalischen Kultur

Gröne 2006 – Maladie ès lettres

Günter 2003 – Der Sternenhimmel in uns

Moi 1996 – Simone de Beauvoir


Gröne, Maximilian (2006): »Maladie ès lettres«. Krankheitsdarstellungen bei Camus, Giono, Beauvoir, Cardinal und Guibert. Würzburg. Ergon (Klassische Moderne, 5).


Günter, Andrea (2003): »Der Sternenhimmel in uns«. Transzendenz, Geschlechterdifferenz und die Suche nach Rückbindung bei Simone de Beauvoir, Luce Irigaray, den Frauen des Mailänder Frauenbuchladens und Philosophinnen von DIOTIMA. Königstein/Taunus. Helmer (Facetten).


Moi, Toril (1996): Simone de Beauvoir. Die Psychographie einer Intellektuellen. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Ingrid Lebe. Frankfurt am Main. Fischer Taschenbuchverlag (Fischer, 12832).


Moser, Susanne (2002): Freiheit und Anerkennung bei Simone de Beauvoir. Tübingen. Edition Diskord (Perspektiven, 21).

Pinnau 1999 – Das Wasser war viel

Schönherr-Mann 2007 – Simone de Beauvoir

Schwarzer 2000 – Man wird nicht als Frau

Sill 1999 – Ethos und Thanatos


Pinnau, Ruth (1999): Das Wasser war viel zu tief … Liebende Frauen von Kleopatra bis Simone de Beauvoir. Hamburg. Storck.


Reichert, Christine (2001): Simone de Beauvoir und die befreite Frau. Dissertation. Freiburg. Universität.


Schönherr-Mann, Hans-Martin (2007): Simone de Beauvoir und das andere Geschlecht. München. dtv (dtv premium).


Schwarzer, Alice (Hg.) (2000): Man wird nicht als Frau geboren. 50 Jahre nach dem Anderen Geschlecht ziehen Schriftstellerinnen und Politikerinnen gemeinsam Bilanz. Wo stehen die Frauen heute? Köln. Kiepenheuer & Witsch, 2002 (KiWi Paperback, 578).


Schwarzer, Alice (2007): Simone de Beauvoir. Ein Lesebuch mit Bildern. Reinbek. Rowohlt.


Sill, Bernhard (1999): Ethos und Thanatos. Zur Kunst des guten Sterbens bei Matthias Claudius, Leo Nikolajewitsch Tolstoi, Rainer Maria Rilke, Max Frisch und Simone de Beauvoir. Regensburg. Pustet (Eichstätter Studien, 41).


Wagner, Cornelia (1984): Simone de Beauvoirs Weg zum Feminismus. Zur Wandlung und narrativen Umsetzung ihres Emanzipationskonzepts. Rheinfelden. Schäuble, 1985 (Reihe Romanistik, 45).

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Hedwig Dohm