Simone de Beauvoir
(Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir)
geboren am 9. Januar 1908 in Paris
gestorben am 14. April 1986 in Paris
französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin
100. Geburtstag am 9. Januar 2008
Biografie • Literatur & Quellen
Biografie
1 Biografie
2 Zitate
3 Links
4 Literatur
4.1 Quellen 4.2 Werke (deutschsprachige Ausgaben)
4.2.1 Romane, Erzählungen, Essays 4.2.2 Anthologien 4.2.3 Briefe 4.2.4 Erinnerungen
4.3.1 Biografien 4.3.2 Doppelbiografien 4.3.3 Erinnerungen, Gespräche, Historisches 4.3.4 Briefe 4.3.5 Analysen
1 Biografie
Vor ihrem Durchbruch als Schriftstellerin mit den existentialistischen Romanen Sie kam und blieb (1943) und Das Blut der anderen (1945) studierte die »Tochter aus gutem Hause« – zunehmend gegen den »erstickenden Konformismus« und die »bedrückende Tyrannei« des Bürgertums revoltierend – Philosophie an der Sorbonne und der renommierten Ecole Normale Superieure, um dann zehn Jahre lang an Lyzeen in Marseille, Rouen und Paris Philosophie zu unterrichten. Zu Hause war sie zeitlebens in Montparnasse. In getrennten Wohnungen genossen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre »die Vorteile des Lebens zu zweit und keine seiner Unannehmlichkeiten«. Freiheit und »vollständiges gegenseitiges Vertrauen« waren die Grundlage ihrer Beziehung. Hier schrieb sie sechs Romane, darunter das preisgekrönte Werk Die Mandarins von Paris (1955), Erzählungen, ein Drama, Essays zu Themen aus Philosophie, Literatur, Politik und Gesellschaft und ihre Autobiographie in vier Bänden.
Auf Einladung von Regierungen, als Gesandte der linksintellektuellen »Internationale« und privat unternahm sie viele Reisen in Europa, nach Nord-, Mittel- und Südamerika, in den Nahen und Fernen Osten, die UdSSR und nach China, über die sie zahlreiche Reportagen und Tagebücher veröffentlichte. Konsequent ließ sie sich weder privat noch politisch vereinnahmen, sondern handelte dort, wo die Freiheit zu erkämpfen war: sie verteilte Flugblätter und verbotene Zeitungen, verteidigte eine (später amnestierte) FLN-Agentin und stand seit 1970 der neuen internationalen Frauenbewegung engagiert »zur Verfügung«, die in ihrer detaillierten Analyse der Realität von Frauen im Patriarchat, dem bahnbrechenden Werk Das andere Geschlecht (1949), eine theoretische Grundlage fand.
»Mit fünfzehn Jahren wünschte ich mir, dass die Leute eines Tages meine Biographie mit gerührter Neugier lesen würden. Diese Hoffnung war es, die in mir den Wunsch weckte, eine bekannte Autorin zu werden«Simone de Beauvoir hielt immer an ihrem »ursprünglichen Projekt« fest und wurde damit weltberühmt: »Erkennen und Schreiben« (Alles in allem) – und Handeln.
Marion Kremer (1990)
Literatur & Quellen
2 Zitate
Auch Genossen sind Paschas. (...) Der Widerspruch Frau/Mann ist genauso wichtig wie jeder andere. Da steht immerhin die Hälfte der Menschheit gegen die andere Hälfte. Beide, Geschlechter- und Klassenwiderspruch, sind wichtig. (...) die Frauenbewegung muss eine Verbindung zwischen beiden finden.
(Simone de Beauvoir in einem Interview mit Alice Schwarzer, Spiegel 1976)
Ein ›Linker‹ muss China bedingungslos bewundern, muss Partei ergreifen für Nigeria und gegen Biafra, für die Palästinenser und gegen Israel. Solchen Bedingungen füge ich mich nicht.
(Simone de Beauvoir in Alles in allem)
Außer mit Jean-Paul hatte Simone im letzten Drittel ihres Lebens auch noch eine innige Beziehung zu einer Frau, der 34 Jahre jüngeren Sylvie le Bon (nach der Adoption: le Bon de Beauvoir). Von dieser Beziehung weiß die Öffentlichkeit weit weniger als von der zwischen Beauvoir und Sartre. Zum einen hielt sich Sylvie zu Sartres Lebzeiten taktvoll im Hintergrund, zum andern interessierten sich die Medien nach Sartres Tod kaum noch für die alte Beauvoir – und ihre Lebensgefährtin. Das ist sehr bedauerlich, denn ähnlich wie die Beziehung zwischen Simone und Jean-Paul unbestreitbar einen großen Einfluss darauf hatte, wie emanzipierte Frauen heute vorzugsweise ihre Männerbeziehungen gestalten, könnte und sollte auch die Beziehung zwischen Simone und Sylvie stilbildend wirken. Aber den Weg in die weibliche Freiheit hat das Patriarchat mit ein paar starken Barrieren verbaut…
(Luise F. Pusch)
Frauen sind einfach begehrenswerter als Männer. Sie sind attraktiver, weicher, ihre Haut ist schöner. Und im allgemeinen haben sie mehr Charme. Bei Ehepaaren ist die Frau oft freundlicher, lebhafter, amüsanter, sogar auf der intellektuellen Ebene.
(Simone de Beauvoir)
3 Links
Andrés, Yvonne de: Simone de Beauvoir zum 100. Geburtstag. Vorstellung einiger Beauvoir-Bücher (Inhalt, VerfasserInnen, Fazit). aviva-berlin.de. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Beauvoir, Simone de, 1908-1986. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.
laif-Agentur für Photos und Reportagen: Fotocollection Simone de Beauvoir. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
LeMO: Biographie: Simone de Beauvoir, 1908-1986. Tabellarischer Lebenslauf. Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.
März, Ursula: Die alten Begierden. Simone de Beauvoirs Briefe an ihren »Gatten« Nelson Algren. Buchbesprechung. ZEIT online. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Millet, Kate: Der Abschied. In: EMMA 6/1986. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Moi, Toril: Die bedeutendste Intellektuelle. Auszug aus dem Buch Simone de Beauvoir – Psychographie einer Intellektuellen. In: EMMA März/April 1997. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Schwarzer, Alice: Beauvoir und die Frauen. In: EMMA September/Oktober 1994. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Schwarzer, Alice: Die Eine. Zur aktuellen Kontroverse um Simone de Beauvoir. In: EMMA März/April 1997. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Schwarzer, Alice: Die Pionierin der Girlies. In: EMMA 3/1999. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Schwarzer, Alice: Simone de Beauvoir über sich. In: EMMA 2/1978. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Schwarzer, Alice: Unser aller Vorbild. In: EMMA 6/1986. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Simons, Margaret A.: Herrin des eigenen Schicksals. In: EMMA Mai/Juni 1999. Zuletzt geprüft am 02.01.2008.
Wikipedia: Simone de Beauvoir. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.
Wikiquote: Simone de Beauvoir. Zuletzt geprüft am 01.01.2008.
4 Literatur
4.1 Quellen
Beauvoir, Simone de (1979): Alles in allem. Autobiografie 1963 – 1971. (=Tout compte fait). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1996 (rororo, 1976).
Beauvoir, Simone de (1951): Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau. (=Le deuxième Sexe). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens und Fritz Montfort. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2002 (rororo, 22785).
Beauvoir, Simone de (1966): Der Lauf der Dinge. Autobiografie 1944 – 1963. (=La force des choses). Aus dem Französischen von Paul Baudisch. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1998 (rororo, 1250).
Beauvoir, Simone de (1961): In den besten Jahren. Autobiografie 1929 – 1944. (=La force de l’âge). Aus dem Französischen von Rolf Soellner. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 11112).
Beauvoir, Simone de (1960): Memoiren einer Tochter aus gutem Hause. Autobiografie 1908 – 1929. (=Mémoires d’une jeune fille rangée). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2005 (rororo, 11066).
Francis, Claude; Gontier, Fernande (1986): Simone de Beauvoir. Die Biographie. Aus dem Französischen von Sylvie César und Friedmar Apel. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 1989 (rororo, 12442).
Schwarzer, Alice (1983): Simone de Beauvoir heute. Gespräche aus 10 Jahren. 1971 – 1982. Interviews und Essay. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Zehl Romero, Christiane (1978): Simone de Beauvoir. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2001 (Rowohlts Monographien, 50260).
4.2 Werke (deutschsprachige Ausgaben)
4.2.1 Romane, Erzählungen, Essays
Beauvoir, Simone de (1949): Alle Menschen sind sterblich. Roman. (=Tous les hommes sont mortels). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2000 (rororo, 11302).
Beauvoir, Simone de (1950): Amerika Tag und Nacht. Reisetagebuch 1947. (=L’ Amerique au jour le jour). Aus dem Französischen von Heinrich Wallfisch. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1992 (rororo, 12206).
Beauvoir, Simone de (1951): Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau. (=Le deuxième Sexe). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens und Fritz Montfort. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2002 (rororo, 22785).
Beauvoir, Simone de (1953): Sie kam und blieb. Roman. (=L’ Invitée). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2004 (rororo, 23830).
Beauvoir, Simone de (1955): Die Mandarins von Paris. Roman. (=Les Mandarins). Aus dem Französischen von Ruth Ücker-Lutz. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 10761).
Beauvoir, Simone de (1955): Soll man de Sade verbrennen? Drei Essays zur Moral des Existentialismus. (=Faut -il brûler Sade?). Aus dem Französischen von Alfred Zeller. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1997 (rororo, 15174).
Beauvoir, Simone de (1960): China. Das weitgesteckte Ziel. Jahrtausende – Jahrzehnte. (=La longue Marche). Aus dem Französischen von Karin von Schab und Hanns Studniczka. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Beauvoir, Simone de (1963): Das Blut der anderen. Roman. (=Le sang des autres). Aus dem Französischen von Klaudia Rheinhold. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 1994 (rororo, 545).
Beauvoir, Simone de (1968): Die Welt der schönen Bilder. Roman. (=Les belles images). Aus dem Französischen von Hermann Stiehl. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1999 (rororo, 11433).
Beauvoir, Simone de (1969): Eine gebrochene Frau. Drei Erzählungen. (=La femme rompue). Aus dem Französischen von Ulla Hengst. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 11489).
Beauvoir, Simone de (1972): Das Alter. Essay. (=La vieillesse). Aus dem Französischen von Anjuta Aigner-Dünnwald und Ruth Henry. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 22749).
Beauvoir, Simone de (1981): Marcelle, Chantal, Lisa … Ein Roman in Erzählungen. (=Quand prime le spirituel). Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1991 (rororo, 4755).
Beauvoir, Simone de (1987): Auge um Auge. Artikel zu Politik, Moral und Literatur 1945 – 1955. Übersetzt, herausgegeben und mit einem Nachwort von Eva Groepler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1992 (rororo, 13066).
Beauvoir, Simone de (1996): Mißverständnisse an der Moskwa. Eine Erzählung. (=Malentendu à Moscou). Aus dem Französischen von Judith Klein. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (rororo, 13597).
Beauvoir, Simone de (1986): Der Wille zum Glück. Lesebuch. Herausgegeben von Sonia Mikich. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1987.
Beauvoir, Simone de (1989): Simone de Beauvoir. Zeitmontage. Herausgegeben von Kristine von Soden. Berlin. Elefanten Press (EP BilderLeseBuch, 312).
Beauvoir, Simone de (2007): »Ich will vom Leben alles«. Ein Lesebuch. Herausgegeben von Susanne Nadolny. Berlin. Edition Ebersbach.
Beauvoir, Simone de (1997): Briefe an Sartre, Band 1. 1930 – 1939. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Aus dem Französischen von Judith Klein. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Beauvoir, Simone de (1997): Briefe an Sartre, Band 2. 1940 – 1963. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Aus dem Französischen von Judith Klein. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Beauvoir, Simone de (1998): Briefe an Sartre, Taschenbuchausgabe, Band 1. 1930 – 1939. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (rororo, 22372).
Beauvoir, Simone de (1998): Briefe an Sartre, Taschenbuchausgabe, Band 2. 1940 – 1963. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (rororo, 22373).
Beauvoir, Simone de (1999): Eine transatlantische Liebe. Briefe an Nelson Algren 1947 – 1964. (=Lettres à Nelson Algren). Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Beauvoir, Simone de (1960): Memoiren einer Tochter aus gutem Hause. Autobiografie 1908 – 1929. (=Mémoires d’une jeune fille rangée). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2005 (rororo, 11066).
Beauvoir, Simone de (1961): In den besten Jahren. Autobiografie 1929 – 1944. (=La force de l’âge). Aus dem Französischen von Rolf Soellner. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000 (rororo, 11112).
Beauvoir, Simone de (1965): Ein sanfter Tod. (=Une Mort très douce). Bericht über den Krebstod der Mutter. Aus dem Französischen von Paul Mayer. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2005 (rororo, 11016).
Beauvoir, Simone de (1966): Der Lauf der Dinge. Autobiografie 1944 – 1963. (=La force des choses). Aus dem Französischen von Paul Baudisch. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1998 (rororo, 1250).
Beauvoir, Simone de (1979): Alles in allem. Autobiografie 1963 – 1971. (=Tout compte fait). Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1996 (rororo, 1976).
Beauvoir, Simone de (1983): Die Zeremonie des Abschieds und Gespräche mit Jean-Paul Sartre. August – September 1974. (=La cérémonie des adieux, suivi de Entretiens avec Jean-Paul Sartre). Aus dem Französischen von Uli Aumüller und Eva Moldenhauer. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Beauvoir, Simone de (1994): Kriegstagebuch. September 1939 – Januar 1941. (=Journal de guerre). Aus dem Französischen von Judith Klein. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Sylvie Le Bon de Beauvoir. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
4.3 Weiterführende Literatur
Appignanesi, Lisa (1989): Simone de Beauvoir. Eine Frau, die die Welt veränderte. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Sonja Hauser. München. Heyne (Heyne-Bücher, 12; Heyne-Biographien, 184).
Bair, Deirdre (1990): Simone de Beauvoir. Eine Biographie. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Sabine Lohmann. München. Knaus.
Brüning, Barbara (2007): Simone de Beauvoir. Der Tod ist der Stachel des Lebens. Leipzig. Militzke (Gelebte Philosophie, 1).
Evans, Mary (1986): Simone de Beauvoir. Ein feministischer Mandarin. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Brigitte Heinrich. Rheda-Wiedenbrück. Daedalus.
Francis, Claude; Gontier, Fernande (1986): Simone de Beauvoir. Die Biographie. Aus dem Französischen von Sylvie César und Friedmar Apel. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 1989 (rororo, 12442).
Gleichauf, Ingeborg (2007): Sein wie keine andere. Simone de Beauvoir. Schriftstellerin und Philosophin. München. dtv (Dtv Reihe Hanser, 62324).
Hervé, Florence; Höltschl, Rainer (Hg.) (2003): Absolute Simone de Beauvoir. Originaltexte, Interview und Biografie. Freiburg Breisgau. Orange-Press (Absolute).
Pelz, Monika (2007): Simone de Beauvoir. Leben, Werk, Wirkung. Frankfurt am Main. Suhrkamp (Suhrkamp BasisBiographie, 26).
Sucher, C. Bernd (2007): Suchers Leidenschaften: Simone de Beauvoir. Eine Einführung in Leben und Werk. Berlin. Argon. 1 Audio-CD.
Zehl Romero, Christiane (1978): Simone de Beauvoir. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2001 (Rowohlts Monographien, 50260).
Bakos, Eva (2002): Geniale Paare. Künstler zwischen Werk und Leidenschaft. Wien. Ueberreuter.
Hillmanns, Nathalie (2000): Simone de Beauvoir – Brigitte Bardot. Frankfurt am Main. Fischer Taschenbuchverlag (GegenSpieler, 14734).
Madsen, Axel (1985): Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe. (=Hearts and minds). Aus dem Englischen von Pauline Schulz. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1997 (rororo, 4921).
Monteil, Claudine (2006): Die Schwestern Hélène und Simone de Beauvoir. (=Les sœurs Beauvoir). Aus dem Französischen von Antoinette Gittinger. München. Nymphenburger.
Moreau, Jean-Luc (2001): Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre in Paris. (=Le Paris de Jean-Paul Sartre et de Simone de Beauvoir). Aus dem Französischen von Eva Plorin und Alexandra Brehme. Hildesheim. Gerstenberg.
Rowley, Hazel (2007): Tête-à-tête. Leben und Lieben von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Aus dem Englischen von Michael Haupt. Berlin. Parthas.
van Rossum, Walter (1998): Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre. Die Kunst der Nähe. Berlin. Rowohlt (Paare).
4.3.3 Erinnerungen, Gespräche, Historisches
Lamblin, Bianca (1994): Memoiren eines getäuschten Mädchens. (=Mémoires d’une jeune fille dérangée). Aus dem Französischen von Gerhard Döhler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (rororo Neue Frau, 13521).
Schwarzer, Alice (1983): Simone de Beauvoir heute. Gespräche aus 10 Jahren. 1971 – 1982. Interviews und Essay. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.
Schwarzer, Alice (1999): Simone de Beauvoir. Rebellin und Wegbereiterin. Neuauflage des Buches Simone de Beauvoir heute. Köln. Kiepenheuer & Witsch, 2001 (KiWi, 538).
Schwarzer, Alice (2007): Simone de Beauvoir. Weggefährtinnen im Gespräch. Überarbeitete und ergänzte Neuauflage von Simone de Beauvoir. Rebellin und Wegbereiterin. Köln. Kiepenheuer & Witsch (KiWi Paperback, 1021).
Westerteicher, Inga (1999): Das Paris der Simone de Beauvoir. Dortmund. Edition Ebersbach (Blue notes, 4).
Sartre, Jean-Paul (1984): Briefe an Simone de Beauvoir und andere. 1926 – 1939. (=Lettres au Castor et à quelques autres). Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1998 (rororo, 5424).
Sartre, Jean-Paul (1985): Briefe an Simone de Beauvoir und andere. 1940 – 1963. (=Lettres au Castor et à quelques autres). Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1986 (rororo, 5570).
Sartre, Jean-Paul (1996): Briefe an Simone de Beauvoir. 1926 – 1935. Aus dem Französischen von Andrea Spingler. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (rororo, 22046).
Danzer, Gerhard (Hg.) (1997): Frauen in der patriarchalischen Kultur. Psychographien über Rahel Varnhagen, Madame de Staël, Karen Horney und Simone de Beauvoir. Würzburg. Königshausen & Neumann.
Focke, Wenda (2005): Die zerbrechliche Welt der menschlichen Angelegenheiten. Über Leben und Alterswerk europäischer Schriftstellerinnen Ricarda Huch, Virginia Woolf, Tania Karen Blixen, Marina Zwetajewa, Vittoria Colonna, Marguerite Yourcenar, Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, Ingeborg Bachmann, Grete Weil. Konstanz. Hartung-Gorre.
Gröne, Maximilian (2006): »Maladie ès lettres«. Krankheitsdarstellungen bei Camus, Giono, Beauvoir, Cardinal und Guibert. Würzburg. Ergon (Klassische Moderne, 5).
Günter, Andrea (2003): »Der Sternenhimmel in uns«. Transzendenz, Geschlechterdifferenz und die Suche nach Rückbindung bei Simone de Beauvoir, Luce Irigaray, den Frauen des Mailänder Frauenbuchladens und Philosophinnen von DIOTIMA. Königstein/Taunus. Helmer (Facetten).
Moi, Toril (1996): Simone de Beauvoir. Die Psychographie einer Intellektuellen. (=Simone de Beauvoir). Aus dem Englischen von Ingrid Lebe. Frankfurt am Main. Fischer Taschenbuchverlag (Fischer, 12832).
Moser, Susanne (2002): Freiheit und Anerkennung bei Simone de Beauvoir. Tübingen. Edition Diskord (Perspektiven, 21).
Pinnau, Ruth (1999): Das Wasser war viel zu tief … Liebende Frauen von Kleopatra bis Simone de Beauvoir. Hamburg. Storck.
Reichert, Christine (2001): Simone de Beauvoir und die befreite Frau. Dissertation. Freiburg. Universität.
Schönherr-Mann, Hans-Martin (2007): Simone de Beauvoir und das andere Geschlecht. München. dtv (dtv premium).
Schwarzer, Alice (Hg.) (2000): Man wird nicht als Frau geboren. 50 Jahre nach dem Anderen Geschlecht ziehen Schriftstellerinnen und Politikerinnen gemeinsam Bilanz. Wo stehen die Frauen heute? Köln. Kiepenheuer & Witsch, 2002 (KiWi Paperback, 578).
Schwarzer, Alice (2007): Simone de Beauvoir. Ein Lesebuch mit Bildern. Reinbek. Rowohlt.
Sill, Bernhard (1999): Ethos und Thanatos. Zur Kunst des guten Sterbens bei Matthias Claudius, Leo Nikolajewitsch Tolstoi, Rainer Maria Rilke, Max Frisch und Simone de Beauvoir. Regensburg. Pustet (Eichstätter Studien, 41).
Wagner, Cornelia (1984): Simone de Beauvoirs Weg zum Feminismus. Zur Wandlung und narrativen Umsetzung ihres Emanzipationskonzepts. Rheinfelden. Schäuble, 1985 (Reihe Romanistik, 45).








































































