Berühmte Frauen (Kalender 2005)

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Berühmte Frauen, Kalender 2005
von Luise F. Pusch, Judith Offenbach

Broschiert - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: 2004
ISBN: 3518456377

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Berühmte Frauen 2005

Der Kalender Berühmte Frauen stellt Woche für Woche, Tag für Tag bemerkenswerte Frauen vor; eine ausführliche Literaturliste lädt zum Weiterschmökern ein. Die Ausgabe 2005 erinnert an große historische Frauen wie Emily Dickinson, Marie Antoinette, Louise Michel, Mary Jones, Madame Proust oder Cosima Wagner. Außerdem werden Zeitgenossinen gewürdigt, darunter Isabelle Adjani, Doris Dörrie, Nina Hagen, Olga Korbut, Françoise Sagan und Maria Schrader. 

Berühmte Frauen (Kalender 2002)

Berühmte Frauen (Kalender 2002)

Berühmte Frauen (Kalender 2002)
von Luise F. Pusch

Broschiert - Suhrkamp, Ffm.
Erscheinungsdatum: Mai 2002
ISBN: 3518397729

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Kurzbeschreibung bei Amazon:

»’Berühmte Frauen’ ist nicht nur ein praktischer Tageskalender, sondern vor allem auch ein unersetzliches biographisches Nachschlagewerk mit Lexikoncharakter. Kein anderes Buch informiert so interessant und regelmäßig über das Leben berühmter Frauen wie dieser Kalender. Woche für Woche wird eine berühmte Frau mit einem ausführlichen, für diesen Kalender erstellten Portrait vorgestellt: so zum Beispiel für 1998 Hildegard von Bingen, Jane Bowles, Isadora Duncan, Elisabeth von Österreich, Zelda Fitzgerald, Janet Flanner, Sir Galahad, Therese Giehse, Tamara Lempicka, Eleanor Marx, Golda Meir, Romy Schneider, Mary Wigman und viele andere. Neben den Wochenportraits werden Tag für Tag weitere Frauen vorgestellt. Wie immer enthält der Kalender im Anhang ein Kalendarium, ein Register und ein ausführliches Literaturverzeichnis.«

Berühmte Frauen: Ein Spiel. (1 & 2)

Berühmte Frauen: Ein Spiel. (1 & 2)Berühmte Frauen: Ein Spiel. (1 & 2)

Berühmte Frauen: Ein Spiel. (1 & 2)
Herausgegeben von Luise F. Pusch und Susanne Gretter.
Jeweils 66 Spielkarten und ein Begleitbuch von 88 Seiten im Karton.
» Bestellinformation Spiel 1
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Aus dem Begleitheft zur ersten Ausgabe: 33 große Frauen – wie können wir mit ihnen spielen?

Mit den hier gleich im Doppel gelieferten 33 Bildern großer, schöner Frauen können wir – in der aus der Kindheit bekannten Weise – “Memory” spielen.
Falls Sie es vergessen haben – das Spiel geht folgendermaßen: Alle Karten werden mit der Bildseite nach unten aufgelegt. Jede Spielerin (wir benutzen hier immer das Femininum, männliche Spieler sind aber herzlich mitgemeint) deckt pro Runde zwei Karten so auf, dass alle die Bilder erkennen können. Deckt eine Spielerin zwei Karten mit demselben Bild auf, so gehören sie ihr. Sie darf dann noch zwei weitere Karten aufdecken. Sind aber die beiden Karten nicht gleich, so werden sie wieder an ihren Platz zurückgelegt. Merken Sie sich gut die Lage der bereits einmal aufgedeckten Karten! Diejenige, die am Ende die meisten Karten hat, hat gewonnen.
Wir können das Spiel mit kleinen Kindern spielen, die uns dabei immer haushoch überlegen sein werden. Dieses Erlebnis stärkt den Charakter, und der Anblick der schönen Frauen tröstet über vieles hinweg.

Wenn wir aber mal gewinnen wollen, können wir mit den Kärtchen auch ganz andere Spiele spielen. Wir studieren zunächst sorgfältig das informative Begleitheft, besonders die Tabellen 1 bis 3 [hier nicht wiedergegeben], und dann kann es losgehen:

Spiel 1: Wer ist das überhaupt?
Gespielt wir mit einem Set (33) oder besser mit 2 Sets (66 Karten). Warum das mehr Spass macht, wird unten erklärt. Es wird eine Spielleiterin bestimmt, die anhand des Begleithefts entscheidet, ob die Fragen richtig beantwortet wurden.
Der Reihe nach ziehen die Spielerinnen je eine Karte und beantworten folgende Fragen. Für die richtige Antwort gibt es die in Klammern angegebenen Punkte.

Wie heißt die Frau? (1 Punkt)
Was war ihr Beruf? (1 Punkt)
Welcher Nation gehörte sie an? (1 Punkt)
In welchem Jahr wurde sie geboren? (2 Punkte)
In welchem Jahr starb sie? (2 Punkte)
An welchem Tag genau wurde sie geboren? (3 Punkte)
An welchem Tag starb sie? (3 Punkte)

Kann die Spielerin eine Frage nicht beantworten, wird die Frage so lange nach links weitergegeben, bis sie richtig beantwortet wurde. Kann keine sie richtig beantworten, nennt die Spielleiterin die Antwort. Alle versuchen, sich so viel wie möglich zu merken: Wenn mit zwei Sets gespielt wird, kommt die Frau ja noch einmal wieder, und dann können von denen mit gut funktionierendem “Memory” mächtig Punkte gesammelt werden, selbst wenn sie beim ersten Durchgang keine Ahung hatten. Die nächste Frage wird in derselben Weise bearbeitet, so lange, bis alle Fragen richtig beantwortet sind. Dann kommt die nächste Spielerin mit der nächsten Karte an die Reihe, bis alle Karten abgehoben sind.
Gewonnen hat die Spielerin mit den meisten Punkten.

Spiel 2: Fragt mich, wer ich bin
(beliebig viele Spielerinnen)
Die Gruppe einigt sich (z.B. mittels Würfeln oder nach der Devise: Freiwillige vor!) auf eine Spielerin, die sich eine Karte von dem gut gemischten Stapel zieht. Sie nimmt für die Dauer des Spiels die Identität der Frau an, die sie gezogen hat. Die anderen versuchen nun durch Ja-Nein-Fragen, ihre Identität herauszubekommen. Ist die Identität nach 10 Fragen nicht gelüftet, hat die Spielerin gewonnen, ansonsten gewinnt die Gruppe.
Die Spielerin und die Gruppe dürfen die Kurzbiographien aus dem Heft für die Formulierung oder Beantwortung der Fragen jederzeit zur Hand nehmen.

Spiel 3: Ich erzähle, wer ich bin
In einer Variante des obigen Spiels erzählt die Spielerin von “sich selbst”, ohne jedoch ihren Namen zu verraten. Sie gestaltet ihre Erzählung dabei so, daß es möglichst schwer für die anderen wird, ihre Identität herauszufinden. Das heißt, sie wird à la “Tratschke fragt: Wer war’s?” eher interessante Nebensächlichkeiten auftischen. Die Spielerin darf dafür die Kurzbiographie “ihrer Frau” aus dem Begleitheft konsultieren.
Wenn die Gruppe ihre Identität nach 3 Minuten nicht errät, hat die Spielerin gewonnen, anderenfalls gewinnt die Gruppe.

Spiel 4: Die Kette
Gespielt wir mit einem Set (33) oder mit 2 Sets (66 Karten). Bei dem 66er Spiel gelten identische Karten als Paare.
Der Stapel wird gemischt, eine Karte wird offen vor den Stapel gelegt. Die Beginnerin wird ausgelost und zieht sich eine Karte vom Stapel. Sie muß nun versuchen, zwischen der Frau, deren Karte auf dem Tisch liegt und der Frau, deren Karte sie gezogen hat, eine Gemeinsamkeit zu finden. Gelingt ihr dies, darf sie die Karte ablegen, offen auf die andere, die dort bereits liegt. Findet sie keine Gemeinsamkeit, muß sie die Karte behalten, und die nächste Spielerin ist an der Reihe.
Die Spielerin kann unter folgenden möglichen Gemeinsamkeiten auswählen – andere sind zunächst nicht zugelassen, können aber ausgehandelt werden, siehe unten:

Beide Frauen haben denselben Beruf
Beide Frauen haben dieselbe Nationalität
Beide Frauen gehören derselben Generation an (in einem Zeitraum von zehn Jahren)
Beide Frauen haben dasselbe Sternzeichen bzw. sind im selben Monat geboren
Beide Frauen haben etwa dasselbe Alter erreicht (hier gilt wieder ein Zeitraum von zehn Jahren)

Beispiel:
Die Karte “Monroe” liegt auf dem Tisch. Als erstes wird “Bachmann” gezogen. Bachmann gehört derselben Generation an wie Monroe (beide wurden 1926 geboren) – keine Angst vor Daten und Zahlen; frau lernt all dies sehr schnell, falls sie es nicht sowieso längst gewußt hat. Die nächste ist Maria Theresia. Sie gehört derselben Nation an wie Bachmann (Österreich). Es folgt Gandhi (hatte denselben Beruf wie Maria Theresia; beide waren Staatsoberhäupter). Die nächste ist Callas (selbe Generation wie Gandhi, geb. 1923 bzw. 1917); die nächste ist Königin Christine (selbes Sternzeichen wir Callas, beide im Dezember geboren). Die nächste ist Sappho – keine Gemeinsamkeit mit Königin Christine? Die Spielerin schlägt vor: Beide hatten lesbische Neigungen. Obwohl dies nicht zu den primär vorgesehenen Gemeinsamkeiten gehört, akzeptiert die Gruppe den Vorschlag.
Wenn eine Spielerin ihre Karte nicht loswerden konnte, hat sie beim nächsten Mal eine neue Chance. Sie zieht sich wieder eine Karte und kann jetzt auswählen, welche ihrer beiden Karten zu der offen aufliegenden paßt.
Undsoweiter. Viel Spaß bei den über tausend möglichen Kombinationen!
Gewonnen hat diejenige, die nach Abarbeitung des gesamten Stapels die wenigsten Karten in der Hand hat.

Spiel 5: Frauenrommee
Gespielt wird mit 33 oder 66 Karten. Bei dem 66er Spiel gelten identische Karten als Paare.
Jede Spielerin bekommt 5 bzw. 9 Karten, der Rest bleibt auf dem Stapel. Der Reihe nach zieht sich jede Spielerin eine Karte vom Stapel. Kann sie sie nicht gebrauchen, legt sie sie offen neben den Stapel, andernfalls legt sie eine von ihren alten Karten ab.  Gewonnen hat die Spielerin, die als erste ein Paar und ein Trio (bzw. 3 Trios) von Frauen auf den Tisch legen kann. Paare und Trios sind definiert durch die oben angeführten 5 Arten von Gemeinsamkeiten:

Beruf
Nation
Generation
Alter
Sternzeichen

Die Paare und Trios einer Spielerin müssen untereinander verschieden sein.

Sie sehen ungefähr, wie es geht. Jetzt können Sie noch viele eigene Spiele hinzuerfinden. 

Berühmte Frauen 2

Berühmte Frauen 2

Berühmte Frauen 2
300 Porträts

Sprache: Deutsch
Broschiert - 383 Seiten - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: März 2001
Auflage: 1
ISBN: 3458170677

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Das neue Buch von Luise F. Pusch und Susanne Gretter mit 300 Porträts bedeutender Frauen ist im Frühjahr erschienen. Es informiert exakt, abwechslungsreich und unterhaltsam über große Frauen aller Epochen und Länder.
Frauen haben zur Geschichte und zur Kultur im selben Maße beigetragen wie die Männer, aber die männliche Geschichtsschreibung hat den weiblichen Beitrag entweder trivialisiert oder marginalisiert und “vergessen.” Seit vielen Jahren arbeitet Luise F. Pusch gegen dieses “Vergessen” an.

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Vorwort:

Das Lexikon “Berühmte Frauen”, dessen ersten Band mit 300 Porträts wir vor zwei Jahren präsentierten, wird dank lebhafter Nachfrage nun mit Band 2 und 300 weiteren Porträts fortgesetzt. Das erste Lexikon bedeutender Frauen aller Epochen und Länder auf dem heutigen Stand der Forschung in deutscher Sprache wächst und gedeiht - mit dem dritten Band werden wir wohl in Kürze beginnen können, wenn das Interesse weiter anhält ...

Alle reden vom Internet - wir auch. Das Internet ermöglicht denen, die Zugang dazu haben, raschen und bequemen Zugriff auf Informationen aller Art. Wie wir wissen, machen Pornographie und Neonazi-Propaganda wenn nicht den größten, so doch den beliebtesten Teil dieser Informationen aus, aber so besorgniserregend das ist - es ist nicht etwa unsere einzige Sorge.

Über das Internet verbreitet sich Wissen mit nie gekannter Geschwindigkeit - auch seriöses Wissen. Was wäre z.B. seriöser als die altehrwürdige “Encyclopedia Britannica”, die größte und angesehenste Enzyklopädie der Welt? Wenn Sie deren Webseite http://www.eb.com besuchen, finden Sie nach zwei Clicks (auf “sample search” und dann"People: browse biographies by birthday") jene Seite, wo Sie abfragen können, welche bedeutenden Persönlichkeiten an einem bestimmten Tag Geburtstag haben. Für den 4. Mai bekommen Sie beispielsweise folgende kostenlose Lektion in seriöser patriarchalischer Geschichtsschreibung: Es werden mit Kürzestbiographien die Namen von 49 Personen aufgelistet, geboren in den Jahren 1622 bis 1949. Sechs Siebtel dieser Personen sind Männer, ein Siebtel sind Frauen. Von den 42 angelieferten Männern waren uns nur sechs bekannt, von den 7 Frauen drei.

Eine Recherche in Luise F. Puschs Datenbank “Berühmte Frauen International”, der Grundlage des Kalenders “Berühmte Frauen” und dieses Lexikons, lieferte uns für den 4. Mai ebenfalls genau 49 Personen, alle garantiert weiblich. Von diesen 49 sind uns 15 recht vertraut. Bis auf zwei fehlen sie alle in der Liste der “Encyclopedia Britannica”! Nicht einmal Audrey Hepburn und Ulrike Meyfarth fand mann erwähnenswert - und wie viele Frauen wären vergnügt bis begeistert, sie als ihre “Geburtstagsgefährtinnen” verbuchen zu können. Übrigens: Sie finden in diesem wie in dem ersten Band der “Berühmten Frauen” ein Geburtstagsregister, damit Sie ihre Geburtstagsgefährtinnen schneller finden können.

Wenn also sowieso die meisten der von der “Encyclopedia Britannica” als erwähnenswert auserwählten Männer relativ unbekannt sind - warum dann diese Männerlastigkeit, oder (zeitgemäß ausgedrückt) gendermäßige Unausgewogenheit? Wäre es nicht besser, die Hälfte der unbekannten Männer durch bekanntere bzw. genauso unbekannte Frauen zu ersetzen und damit der allgemeinen Botschaft unserer Herrenkultur, dass Frauen nicht der Rede und der Erinnerung wert sind, mit Nachdruck entgegenzuwirken?

Nun, wir wissen wohl, dass das fromme Wünsche sind, Zukunftsmusik. Bis sich unsere Ansichten durchgesetzt haben, dürfen wir dankbar sein, daß die “Encyclopedia Britannica” immerhin für je sieben Männer eine Frau erwähnenswert gefunden hat. Ein Siebtel bzw. zwölf Prozent ist jedenfalls gegenüber den vier Prozent in “Meyers Enzyklopädischem Lexikon in 25 Bänden” von 1971-79 oder dem “Literaturbrockhaus” von 1995 mit sieben Prozent Frauenanteil eine rasante Steigerung.

Es ist übrigens sehr aufschlußreich, WELCHE aus der Vielzahl der möglichen Frauen auserwählt wurden: Eine US-amerikanische Golferin (Rawls), eine US-amerikanische Ichthyologin (Clark), eine kanadische Stadtplanerin (Jacobs), zwei US-amerikanische Offizierinnen (Hancock und Hallaren), eine US-amerikanische First Lady (Tyler) und eine englische Schriftstellerin (Smith). Um in die “Encyclopedia Britannica” zu kommen, sollte frau also nach Möglichkeit einen strammen Männerberuf ausüben oder First Lady sein. Außerdem scheint es für Frauen UND für Männer nahezu obligatorisch, dem anglo-amerikanischen Kulturkreis anzugehören…

Es ist also angesichts der Möglichkeiten, den Globus per Internet mit patriarchal oder anglozentrisch verzerrtem “seriösem Wissen” vollzudröhnen, weiterhin ein ganz dringendes Anliegen, das Wissen über bedeutende FRAUEN der Geschichte (nicht nur der angloamerikanischen) möglichst weit zu verbreiten. Diesem Zweck vor allem dienen beide Bände von “Berühmte Frauen: 300 Porträts”, der frühere wie der neue - und alle, die noch kommen werden.

Wäre es nun nicht nützlich, praktisch und frauenpolitisch wünschenswert, wenn die in diesen Bänden erarbeiteten Informationen über das Internet noch weiter aufgeschlüsselt und abgefragt werden könnten? Etwa so:

Welche Schriftstellerinnen wurden um 1750 / 1900 in Berlin/Leipzig/Riga geboren?.

Welche berühmten Malerinnen sind in Athen/Paris/Rom/Kopenhagen usw. geboren oder gestorben?

Welche berühmten Frauen heißen mit Vornamen Eva? Maria? Rachel? Lotte?

Welche berühmten Frauen hatten Liebesbeziehungen mit anderen Frauen - sind an Krebs / im Kindbett gestorben? - waren das älteste/jüngste/einzige Kind ihrer Eltern? - mußten emigrieren? - lebten mit einem jüngeren Mann zusammen? - sind früh verwaist? - wurden über 90 Jahre alt?



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Das von Luise F. Pusch geleitete Institut für feministische Biographieforschung führt eine Webseite mit einer frauenbiographischen Datenbank, die diese und viele andere Fragen beantworten kann.

Frankfurt/Main, im Dezember 2000
Susanne Gretter und Luise F. Pusch

WahnsinnsFrauen (Dritter Band)

WahnsinnsFrauen

WahnsinnsFrauen
Herausgegeben von Luise F. Pusch und Sibylle Duda
Band 3

Sprache: Deutsch
Broschiert - 303 Seiten - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: September 1999
Auflage: 1
ISBN: 3518393340

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Inhaltsübersicht:

Eva-Maria Alves über Unica Zürn
Sibylle Duda über Elfriede Lohse–Wächtler
Evelyne Keitel über Kate Chopin
Swantje Koch–Kanz und Luise F. Pusch über Elizabeth Packard
Sylke Niemann über Marilyn Monroe
Stefanie Ohnesorg über Margery Kempe
Esther Röhr über Christine Lavant
Andrea Schweers über Adèle Hugo
Liliane Studer über Adelheid Duvanel

Berühmte Frauen: 300 Porträts

Berühmte Frauen: 300 Porträts

Berühmte Frauen
300 Frauen

Sprache: Deutsch
Broschiert - 383 Seiten - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: März 1999
Auflage: 5., Aufl.
ISBN: 3458169490

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Vorwort:

Die Weltgeschichte ist nichts anderes als die Biographie großer Männer.
(Thomas Carlyle, 1841)

Es geht nicht darum, daß die Frauen noch mehr Leistungen zu erbringen haben, sondern vielmehr darum, daß die Leistungen von Frauen endlich sichtbar gemacht, wahrgenommen und erinnert werden.
(Rita Süssmuth in einer Rede zur Eröffnung der Ausstellung “Politeia” im Bonner Frauen–Museum am 9. November 1998)

Frauenemanzipation ist ohne genaue Kenntnis der Frauengeschichte nicht möglich. (Gerda Lerner)

Was wir hier stolz präsentieren, ist das erste Lexikon bedeutender Frauen aller Epochen und Länder auf dem heutigen Stand der Forschung in deutscher Sprache.

Gibt es nicht schon genug Frauenbücher? Wozu denn nun noch ein frauenbiographisches Lexikon?

Dazu eine kleine Geschichte, eine von vielen: Ende 1998 bekam ich (LFP) ein Fax von der Frauenbeauftragten einer norddeutschen Stadt, ich möge ihr bitte umgehend Kurzbiographien von einigen Physikerinnen zurückfaxen. Der Bauausschuß der Stadt wollte nämlich vier neue Straßen nach Physikern benennen, und sie kämpfte nun um Physikerinnen-Benennung. In der Stadt gab es unter 280 Straßen bis dahin keine einzige, die nach einer Frau benannt worden war. Anfang 1999 kam die Erfolgsmeldung: Die Straßen wurden benannt nach Marie Curie, Agnes Pockels, Lise Meitner und Maria Goeppert–Meyer.

Bei der nächsten Gelegenheit brauchen Frauenbeauftragte nur im Beruferegister unseres Lexikons unter “Physikerinnen” (oder “Ärztinnen” oder “Fliegerinnen” oder was sonst gerade gefragt ist) nachzusehen - schon haben sie die nötige Information.

Diese Geschichte macht u.a. deutlich, daß wir alle noch immer, selbst nach 30 Jahren Frauenbewegung, unter einer Umweltverschmutzung besonderer Art zu leiden haben: Unsere Umgebung ist patriarchal durchseucht; die Verantwortlichen wie die Betroffenen merken es meist nicht einmal und müssen buchstäblich “mit der Nase darauf gestoßen werden”, daß dies für Frauen eine Zumutung ist und daß etwas geändert werden muß.

Auf die Frage, warum Frauen in der herrkömmlichen Geschichtsschreibung und daher auch bei der herrkömmlichen Benennung von Straßen usw. nicht vorkommen, gibt es im wesentlichen drei Arten von Antworten:

Altväterliche Variante: Die Frauen haben eben zur Geschichte und zur Kultur nichts Erwähnenswertes beigetragen. Sie sind zu passiv und zu doof dazu. Überdies paßt die Anmaßung schöpferischen Tuns nicht zu der vornehmsten aller Aufgaben – Mutterschaft - für die Gottvater und Mutter Natur gerade die Frau ausersehen haben.

Altmütterliche Variante: Die Frauen haben zur Geschichte und zur Kultur nichts Erwähnenswertes beitragen können, weil die Sorge für Mann und Kinder ihnen keine Zeit für solche Kinkerlitzchen ließ.

Feministische Variante: Die Frauen haben zur Geschichte und zur Kultur im selben Maße beigetragen wie die Männer, aber die männliche Geschichtsschreibung hat den weiblichen Beitrag entweder trivialisiert oder marginalisiert oder “vergessen”.
Aus einer verzerrten Wahrnehmung der Realität kann natürlich nichts Gutes erwachsen. Aber ganz abgesehen von dieser Binsenweisheit ist es auch wichtig für unsere psychische Gesundheit, daß wir wahrgenommen werden. Die Psychologie spricht hier von “Spiegelung”.

Wenn ein Kind nicht “gespiegelt” wird, keine Aufmerksamkeit für seine Freuden, Leiden und Leistungen bekommt, kann es sich nicht entwickeln. Es erkrankt an Hospitalismus und verkümmert seelisch, selbst wenn für alle körperlichen Bedürfnisse gut gesorgt wird.

Das vorliegende Lexikon spiegelt uns, indem es unsere Geschichte und Leistung würdigt. Und es liefert die notwendige Information für weitere Spiegelungen aller Art, für Gedenkveranstaltungen, Gedenkmünzen, Sondermarken usw.

Unsere Herrenkultur spiegelt normalerweise nur Männer wider; sie erhalten so routinemäßig die Botschaft, daß sie bedeutsam und wichtig sind. Die Frauen erhalten die entgegengesetzte Botschaft, daß sie nämlich nicht der Rede wert sind.

Die meisten Menschen denken, sofern sie über die fehlende positive Spiegelung von Frauen in unserer Kultur überhaupt nachdenken, in altväterlichen Bahnen: “Frauen haben wohl nichts geleistet, sonst würden sie ja gewürdigt.” Die wenigsten machen sich klar, daß der Zusammenhang zwischen öffentlicher Würdigung und Leistung komplizierter ist. Die jeweils herrschende Klasse würdigt diejenigen, die ihr lieb und teuer sind, vorzugsweise also sich selbst und ihresgleichen. Die herrschenden Klassen können wechseln. Karl–Marx–Stadt heißt heute wieder Chemnitz, Leningrad heißt heute wieder St. Petersburg.

So wechseln zwar die Herrschenden, aber Männer sind es allemal. Erst heute erleben wir, in der wichtigsten sozialen Bewegung des Jahrhunderts, daß das herrschende Kollektiv der Männer – jedenfalls in den Industrienationen – sich wandelt und allmählich vom Sockel geholt wird von Frauen, die das Spiel durchschaut haben und es nicht mehr mitmachen. Die Erforschung und Sichtbarmachung der weiblichen Seite der Geschichte ist ein wesentlicher Teil dieser Arbeit, denn, um noch einmal die große US–amerikanische Historikerin Gerda Lerner zu zitieren: “… die bisher aufgezeichnete und interpretierte Darstellung der Vergangenheit der Menschheit [ist] nur partiell und lückenhaft, weil sie die Vergangenheit der Hälfte der Menschheit übergeht, und sie ist verzerrt, weil sie die Geschichte nur aus dem Blickwinkel der männlichen Hälfte der Menschheit wiedergibt.”

Zwar trägt seit etwa zehn Jahren die beharrliche Zusammenarbeit etablierter Frauenorganisationen mit feministischen Forscherinnen und Aktivistinnen auch bei uns erste Früchte: Es gibt Lehrstühle und Forschungszentren für feministische Geschichtsforschung, zahlreiche Städte haben – oft mithilfe der Datenbank “Bedeutende Frauen international” – eindrucksvolle Bücher über berühmte Töchter der Stadt herausgegeben; in immer mehr Städten gibt es feministische Stadtrundgänge - und Briefmarken und Geldscheine zeigen uns nun auch große weibliche Persönlichkeiten; Intercity-Züge tragen auch die Namen großer Frauen durch alle Bundesländer und ins Ausland. Aber andere Länder, besonders England und die USA, sind den Deutschen hinsichtlich des “Frauen–präsent–Machens” und in der frauenbiographischen Forschung Jahrzehnte voraus.

Bei uns sind in den letzten 15 Jahren eine Reihe wichtiger Speziallexika erschienen, über Philosophinnen, Schriftstellerinnen, Künstlerinnen, Rebellinnen - aber nichts Umfassendes. Da will unser Nachschlagewerk eine erste Hilfe sein, so wie es seit 1987 auch der Kalender “Berühmte Frauen” ist, aus dessen biographischen Artikeln zu den sogenannten “Frauen der Woche” dieses Buch entstand.

Seit es den Kalender gibt, wurden wir – Herausgeberinnen des Lexikons und der Suhrkamp Verlag – von den BenutzerInnen immer wieder gebeten, die bisher entstandenen Kurzbiographien doch in einem Sammelwerk zusammenzufassen, so daß bei Informationsbedarf nicht immer sämtliche Kalender der vergangenen Jahre durchgesehen werden müssen. Was wir hier nach 13 Jahren vorlegen, erfüllt diesen Wunsch nur halb: Vorerst haben wir nur die Hälfte der Biographien neu herausgebracht. Wenn das Lexikon genügend Interesse findet, werden weitere Bände folgen…

Aus der Tatsache, daß unser Lexikon aus dem Kalenderprojekt hervorgegeangen ist, erklären sich einige seiner Besonderheiten: Der Kalender will, anders als herkömmliche Lexika, nicht nur informieren, sondern auch fesseln – unbedingt soll er beim Lesen und Anschauen Freude machen. Sie können das Lexikon also auch einfach durchlesen wie einen Schmöker – ja das geplante Sammelwerk lief bei uns von Anfang an unter dem Namen “Schmöker”. Die Kalender–Mitarbeiterinnen bekamen von uns keine Anweisungen zur einheitlichen Gestaltung ihrer biographischen Texte. So spiegeln sich in den verschiedenen Biographien auch sehr unterschiedliche Temperamente und Akzentsetzungen der Biographinnen (eine z.B. fand es jeweils mitteilenswert, wenn die berühmte Frau besonders tierlieb war...). Für Abwechslung ist also gesorgt!

Wenn Sie beim Durchlesen des Schmökers eine sinnvollere Reihenfolge als die alphabetische bevorzugen, helfen Ihnen diverse Register im Anhang. Anhand des chronologischen Registers können Sie allgemeine Frauengeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart studieren, oder Sie erlesen sich mithilfe des Beruferegisters die weibliche Geschichte eines Berufsstandes oder mithilfe des Länder-Registers die Frauen–Geschichte einzelner Nationen.

Sie werden sich vielleicht wundern, daß ausgerechnet die bekanntesten Frauen – sagen wir Bachmann, Monroe oder Callas – die kürzesten Biographien abbekommen haben. Das liegt daran, daß es für bekannte Frauen Bildmaterial in Fülle gibt – und so ließen wir im Kalender in diesen Fällen auf dem knapp bemessenen Raum oft eher Bilder sprechen als Worte. Der Schmöker enthält Porträts von überwiegend sehr bekannten Frauen – und wenn es nicht so unfeministisch ware, würden wir, (gestützt auf die Erfahrung von 13 Jahren oft schwierigster Auswahl–Entscheidungen für die Aufnahme in die Kalender) glatt von der Erstellung eines neuen Kanons sprechen, etwa so: “Unter diesen 300 Frauen finden Sie an die 200 der 400 wichtigsten Frauen der Geschichte”. Sie können über die meisten dieser Frauen auch woanders nachlesen, und zu diesem Zweck sind bei jeder die fünf wichtigsten Quellen angegeben, in denen Sie weitere Quellen finden werden. In einem gewöhnlichen Lexikon aber werden Sie nicht darüber informiert, wie diese Frauen wirklich gelebt haben. Wenn z.B. große Frauen von Männern behindert, benachteiligt, mißbraucht, gequält oder gar ermordet wurden, so erfahren Sie das in anderen Lexika meist nicht. Wenn die Frauen lieber mit Frauen als mit Männern zusammen lebten, so wird das in den gängigen Lexika in der Regel “diskret” übergangen. In unserem feministisch inspirierten Lexikon werden aber solche biographischen Fakten mindestens genau so wichtig genommen wie alle anderen. Diese sorgfältige und konsistente Ergänzung bzw. Korrektur der von Männern tradierten Frauen–Bilder durch neue, feministisch relevante Informationen und feministisch motivierte Wertungen unterscheidet unser Lexikon von fast allen anderen (Ausnahmen: einige der bereits erwähnten Spezial–Lexika).

Ein weiterer wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Lexika ist die entschieden frauenbewußte Sprache der Artikel. Typisch sind Formulierungen wie “Mahalia Jackson ging mit vier SängerInnen auf Tournee” oder “Gwen Johns zunächst berühmterer Bruder Augustus hat immer behauptet, sie sei die bessere Malerin (nicht: “der bessere Maler”, bloß weil Augustus Maler war!) oder “Anna Freud verfaßte Klassikerinnen der Psychoanalyse” (warum sollte eine Frau auch “Klassiker” verfassen?!) Wenn Sie das Buch als Nachschlagewerk benutzen, werden Sie sich manchmal wundern, weshalb die eine oder andere bekannte Frau fehlt, während eine andere, vielleicht weniger wichtige, aufgenommen wurde. Sie finden Königin Anne von England, aber nicht Königin Elizabeth I. Oder Sie finden Susan B. Anthony, eine der beiden führenden Frauen der US–amerikanischen Stimmrechtsbewegung - aber es fehlt ihre Mitstreiterin Elizabeth Cady Stanton. Diese Lücken ergeben sich aus der speziellen Kalender–Herkunft des Lexikons. Elizabeth I. ist für den Kalender 2003 vorgesehen (ihr 400. Todestag) und Stanton für den Kalender 2002 (100. Todestag). Im Laufe der Jahre werden – wenn Sie wollen - all die “fehlenden” großen Frauen noch an die Reihe kommen und in den Folgebänden dieses Lexikons gewürdigt werden.

Frankfurt/Main, im Januar 1999
Susanne Gretter und Luise F. Pusch

Die Frau ist nicht der Rede wert?!

Die Frau ist nicht der Rede wert?!

Die Frau ist nicht der Rede wert?!
von Luise F. Pusch, Judith Offenbach
(Februar 1999)
Frankfurt/M. suhrkamp TB
215 Seiten, DM 14,80

Vorschautext:

In Eutin verordnete mann sich jüngst eine radikalfeministische Sprache. Seitdem gibt es dort von Amts wegen nur noch Eutinerinnen, knapp die Hälfte davon sind Männer. Viele männliche Eutinerinnen tragen allerdings schwer an ihrer Feminisierung und kämpfen dafür, die Regelung wieder rückgängig zu machen.

Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es einmal war. Mit dazu beigetragen haben Luise F. Puschs sprach- und frauenpolitische Analysen, von denen die neuesten hier versammelt sind.

Aber die Herrensprache, in der der Mann die Norm und die Frau buchstäblich nicht der Rede wert ist, ist noch keineswegs überwunden. Deshalb nervt frau zügig weiter, greift um sich und kennt kein Maß. Mannes Ehre und Ordnung werden unterhöhlt. Es kam soweit, daß sogar schmutzige Wörter wie “Lesben” und “Schwule” in die offizielle Sprache des Bundestags aufgenommen werden mußten.

Unter dem Einfluß der Aids—Katastrophe und des Aids—Aktivismus haben sich allerorten die Queer Studies stürmisch entwickelt, hierzulande jedoch, wie zu erwarten, weniger stürmisch. Luise F. Pusch hat die Diskussion innerhalb der deutschsprachigen Linguistik mit ihren Beiträgen über Sprache und Homophobie eingeleitet und vorangetrieben.

Gute Frauenpolitik erkennt frau am Geschrei der Männer.

Am lautesten war schon immer das Geschrei über feministische Sprachpolitik. Deren bekannteste und radikalste Vertreterin ist Luise F. Pusch. Ihr drittes Buch zum Thema Sprache, Feminismus und Frauenpolitik (nach Das Deutsche als Männersprache, 1984, und Alle Menschen werden Schwestern, 1990) versammelt ihre wichtigsten einschlägigen Aufsätze, Reden und Glossen aus den Jahren 1991-1998.

Aus dem Inhalt:

Feministische Linguistik:

“Etappen auf dem Weg zu einer gerechten Sprache”
“Ladies First: Über das frauenzentrierte Denken”
“Nur für Frauen oder Warum reden wir eigentlich noch mit denen?”

Frauenpolitik

“Na endlich!” (Rede zur Gründung der Feministischen Partei Die Frauen, 1995)
“Zehn Jahre Frauenbeauftragte in Goslar “(Festrede)
“Trümmerfrauen”
“‘I wish she were the President!’ Hillary und der ‘gender gap’

Queer Studies

“Ein Streit um Worte: Eine Lesbe macht Skandal im Bundestag”
“Homophobische Diskurse, Dekonstruktion, Queer Theory: Eine feministisch-linguistische Kritik”
“Eine gewisse Wehmut: Homophobie im neuen Literaturbrockhaus”
“Lesbian Studies an der University of Massachusetts in Boston”
“Marlene Stentens Roman “Großer Gelbkopf” als Parabel schwuler Existenz”

Autobiographisches

“Auskünfte über Einkünfte”
“Vater morgana”
“Busch und Pusch”

Glossen ("Schöner altern”, “Der neue Duden - schon veraltet”, “Böse Mädchen auf Reisen”, “Feminismus in der Oper”, “Viagra: Wer braucht all die Erektionen” u.a.)

Sonja: Eine Melancholie für Fortgeschrittene.

Sonja: Eine Melancholie für Fortgeschrittene.

Sonja: Eine Melancholie für Fortgeschrittene.
von Judith Offenbach, Luise F. Pusch

Sprache: Deutsch
Broschiert - 391 Seiten - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: 1999
ISBN: 3518371886

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Vorwort:

Vorwort zur Neuauflage von Sonja: Eine Melancholie für Fortgeschrittene

An diesem Bericht über die unerträgliche Schwierigkeit des Lesbischseins vor, während und nach der 68er “Sexualrevolution” habe ich über drei Jahre lang, 1976 bis 1979, geschrieben. Das ist eine kleine Ewigkeit her, und ich bin heute nicht mehr die verzweifelte und verängstigte junge Frau, die ich damals war, sondern eher eine gereifte und gestärkte Matrone. Dies als Warnung an Leserinnen, die sich - wie damals des öfteren geschehen - beim Lesen in die Autorin verlieben und sie aus ihrem Elend erretten wollen. Daß ich meinen persönlichen Kummer relativ gut überlebt habe und mich zu einer energischen Streiterin für die Sache der Frauen fortentwickeln konnte, verdanke ich auch dem langen Prozeß des Aufschreibens und der ständigen Ermutigung durch meine Freundin “Julia” [d.i. Swantje Koch–Kanz] und meinen Analytiker Hans Ulrich Müller, der im vergangenen Jahr viel zu früh gestorben ist. Beiden habe ich das Buch damals gewidmet. Es war mir wichtig und schien mir stimmig, diese Lesbengeschichte einer Heterofrau und einem (Hetero)Mann zu widmen - will sagen: Es kommt nicht auf das Geschlecht oder die sexuelle Präferenz an, sondern auf den Charakter und darauf, wie wir miteinander umgehen.

Es gab viele Motive für das Schreiben; mit das wichtigste war wohl der Wunsch, die bedrückenden Zustände zu ändern und überhaupt zu verstehen, was geschehen war.

1981 wurde das Buch unter dem Pseudonym Judith Offenbach veröffentlicht. Über meine Beweggründe für das Pseudonym habe ich mich ausführlich in dem Interviewband Ladies first geäußert.1

Jetzt erscheint Sonja erstmals unter meinem richtigen Namen, und ich mache mir seit Monaten Gedanken, was ich dazu sagen möchte. Schließlich warf ich alle Entwürfe in den (elektronischen) Papierkorb. Statt nun wieder lange Erklärungen abzugeben (das Buch enthält schon genug), will ich lieber eine Geschichte erzählen.

Im Mai 1996 waren meine Lebensgefährtin und ich zu einer Hochzeit eingeladen. Es war eine - für US–amerikanische Begriffe - kleine Hochzeit: Nur 250 geladene Gäste. Nach dem üppigen Dinner spielte die Band zum Tanz auf. Zwar war die Tanzfläche einigermaßen belebt, aber die meisten Gäste blieben an ihren Tischen sitzen. Männer tanzen eben nicht gern, und Frauen dürfen Männer nicht zum Tanzen auffordern. Daß Männer ungern tanzen, hat mit Homophobie zu tun: “Die Männlichkeit der meisten Männer wird definiert über eine bestimmte Art, sich zu bewegen, sehr steif und ausdrucksarm. Der Tanz verrät all das.”2

Plötzlich zog meine Partnerin mich auf die Tanzfläche: “Let’s try a little gender–bending!”3 Und wir begannen zu tanzen. Ich hatte schwere Bedenken, aber es machte mir auch großen Spaß; ich tanze so gern mit ihr. Zu meiner Überraschung kamen jetzt nach und nach immer mehr Frauen auf die Tanzfläche und tanzten miteinander. Wir beide hatten “den Bann gebrochen”. Es bedurfte nur eines winzigen Anstoßes, um die Frauen scharenweise aus ihrer ängstlichen Reserve zu locken. Sicher waren nicht viele Lesben unter ihnen; die meisten hatten unser Tun vermutlich als Notwehr gegen männliche Tanzmuffelei interpretiert. Wie auch immer, zwei Lesben, die es satt hatten, dem Heterosexismus des Gesellschaftstanzes zu gehorchen, hatten zahllosen anderen Frauen zu mehr Spaß an der Veranstaltung verholfen, zu mehr Nonchalance gegenüber einengenden, frustrierenden Konventionen. Und das während einer Hochzeit!

Leider tanzten aber keine Männer miteinander.

***

Nachdem ich Sonja veröffentlicht hatte, bekam ich viele Briefe von Frauen, die sich bestimmte Dinge aus dem Buch zum Vorbild nahmen. Etliche zum Beispiel setzten eine Anzeige in die Emma, andere fingen an, ihre “intimsten” Erlebnisse aufzuschreiben und öffentlich zu machen, andere gingen in eine Lesbengruppe.

Wenn eine etwas tut, das Mut verlangt, und sie kommt damit ganz gut durch, trauen sich andere, es ihr nachzumachen, und wieder andere, es diesen nachzumachen; es zieht immer weitere Kreise. So entsteht (Frauen-)Bewegung und Veränderung. Auch ich habe mich nur getraut, weil andere vorangegangen waren.

Deshalb möchte ich jetzt, 22 Jahre nach Beginn des Schreibens bzw. 17 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Sonja , endlich den letzten Schritt in diesem sicher größten und folgenreichsten Wagnis meines Lebens tun und mein Pseudonym lüften. Die meisten Leserinnen, die die Arbeiten von Luise F. Pusch kennen, wissen nichts von dem Buch Sonja und den kaum erträglichen Zuständen, die es dokumentiert. Und diejenigen, die wissen, daß die feministische Satirikerin und Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch mit Judith Offenbach, der Autorin dieses “langen traurigen Lesbenromans”, identisch ist, finden die Identität meistens schwer nachvollziehbar. Eine Studentin, die ihre Magistra–Arbeit über Sonja schrieb, meinte sogar, es sei sehr schade, daß diese Judith Offenbach nicht mehr vom Witz einer Luise F. Pusch hätte.

Ich selber halte es mit Tschechow, der darauf bestand, daß seine Theaterstücke Komödien seien, während die andern sie eher für Tragödien hielten. Ich finde, daß Sonja auch ein komisches Buch ist. Denn obwohl (oder weil) Sonja und ich nicht viel zu lachen hatten, haben wir doch viel gelacht.

Ich widme diese Neuveröffentlichung in Dankbarkeit meiner hinreißenden Tanz-Partnerin aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Joey Horsley. Ohne die Frauenbewegung hätte ich sie 1985 nicht kennengelernt, und ohne sie wüßte ich nicht, wie wunderbar das Leben sein kann, sogar, und vor allem, für Lesben.

( Februar 1998)

1. Pusch, Luise F. 1993. Ladies first: Ein Gespräch über Feminismus, Sprache und Sexualität. Reihe “Wortmeldung” Band 2. Bamberg. Palette.
2. “Most men’s masculinity is defined by a certain way of moving - very rigid and very inexpressive. Dancing betrays all that.” Blumenfeld, Warren J. Hg. 1992. Homophobia: How we all pay the price. Boston. Beacon Press. S. 36
3. Auf Deutsch, in sehr freier Übersetzung: “Komm, versuchen wir mal eine Geschlechtsrolle rückwärts!”

WahnsinnsFrauen (Zweiter Band)

WahnsinnsFrauen (Zweiter Band)

WahnsinnsFrauen
Zweiter Band.
(Hg. mit Sibylle Duda)
Sprache: Deutsch
Broschiert - 401 Seiten - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: Januar 1996
Auflage: 3., Aufl.
ISBN: 3518389939

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Inhaltsübersicht:

Koch-Kanz, Swantje & Luise F. Pusch. “Charlotte Perkins Gilman (1860-1935): Eine Wahnsinnsgeschichte”,
S. 9-38.

Schweers, Andrea. “Séraphine Louis (1864-1942): Malerin von Marias Gnaden”,
S. 39-70.

Bauschinger, Sigrid. 1995. “Else Lasker–Schüler (1869-1945): ‘Völlige Gehirnerweichung’”,
S. 71-99.

Mulot, Sibylle. “Sir Galahad (1874-1948): Wahnsinnsliebe”,
S. 100-128.

Tünnermann, Simone. 1995. “Ida Bauer (1882-1945): Rebellin der Ohnmacht”,
S. 129-155.

Höfer, Renate. “Sabina Spielrain (1885-1941)”,
S. 156-186.

Niemann, Sylke. “Adalgisa Conti (1887-1983): ‘Ich habe immer ein stolzes Wesen gehabt’”,
S. 187-222.

Dinesen, Ruth. “Nelly Sachs (1891-1970): Gedichte aus dem Irrenhaus”,
S. 223-254.

Duda, Sibylle. “Milena Jesenská (1896-1944)”,
S. 255-282.

Gretter, Susanne. “Zelda Fitzgerald (1900-1948): Etwas Eigenes”,
S. 283-305.

Studer, Liliane. “Lore Berger (1921-1943): ‘Ich sah oft mehr, als ich
wollte’”, S. 306-332.

Keitel, Evelyne. “Anne Sexton (1928-1974): Der Tanz mit dem Tod”,
S. 333-362.

Rieger, Eva. “Wahnsinnsfrauen in der Oper”,
S. 366-389.

Pusch, Luise F.. “Nachwort: Psychisches Trauma: Leiden der Machtlosen”,

Mütter berühmter Männer

Mütter berühmter Männer

Mütter berühmter Männer
Zwölf biographische Portraits.
von Luise F. Pusch, Judith Offenbach

Sprache: Deutsch
Broschiert - 489 Seiten - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: April 1994
Auflage: 2., Aufl.
ISBN: 3458330569

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Inhaltsübersicht:

Honke, Gudrun. “Katharina Kepler (1547-1622): ‘Sie hab sich sovihl erweint, das Sie jeztmahls nit mehr weinen könde’”, S. 9-43.

Koch-Kanz, Swantje & Luise F. Pusch. “Dorothea Händel (1651-1730): Jederzeit ruhig, vergnügt und Christ-friedlich gelebet?”, S. 45-70.

Rieger, Eva. “Maria Anna Mozart (1720-1778): ‘Denn umsonst ist der Tod, und dieser nicht einmal’”, S. 71-100.

Metz-Becker, Marita. “Johanna Christiane Gok, verw. Hölderlin, geb. Heyn (1748-1828): ‘Ein Frauenleben”, S. 101-123.

Frederiksen, Elke & Birgit Ebert. “Johanna Schopenhauer (1766-1838): ‘Du hast mir oft bei andern Gelegenheiten mit Recht gesagt, wir beide sind zwei, und so muß es auch sein.’”, S. 125-158.

Goch, Marianne. “Betty Heine (Peira van Geldern) (1770-1859): ‘Alles ist veränderlich’”, S. 159-217.

Wehinger, Brunhilde. “Anne-Charlotte-Laure Balzac (1778-1845): Keine Mutter wie sie im Buche steht”, S. 219-243.

Burkhard, Marianne. “Betsy Meyer–Ulrich 1802-1856: Abwehr des Traumes”, S. 245-288.

Roebling, Irmgard. “Auguste Raabe (1807-1874): ‘Mutter, ich danke dir, dein Brod hat mich erhalten.’ Zur Mütterlichkeit bei Wilhelm Raabe”, S. 289-323.

Goch, Klaus. “Franziska Nietzsche (1826-1897)”, S. 325-401.

Günthner, Susanne. “Wen Chi-Mei (1867-1919): Mutter des Großen Steuermanns. Auf der Spurensuche in den Reisfeldern Südchinas”, S. 443-458.

Kehler, Irene. 1993. “Lady Randolph Churchill, geb. Jennie Jerome 1854-1921”, in Pusch S. 403-442.

Pusch, Luise F. “Nachwort: Wäschepakete für Hölderlin, Wurstpakete für Raabe oder Bürde ohne Würde”, S. 459-486.

Ladies first: Ein Gesprach über Feminismus, Sprache und Sexualität.

Ladies first: Ein Gesprach über Feminismus, Sprache und Sexualität.

Ladies first: Ein Gesprach über Feminismus, Sprache und Sexualität.
von Luise F. Pusch

Reihe “Wortmeldung” Band 2.
Bamberg. Palette.

Sprache: Deutsch
Broschiert - 128 Seiten - Palette Verlag
Erscheinungsdatum: 1993
ISBN: 3928062077

WahnsinnsFrauen (Erster Band)

WahnsinnsFrauen (Erster Band)

WahnsinnsFrauen
(Luise Pusch mit Sibylle Duda)
Sprache: Deutsch
Broschiert - 363 Seiten - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: Januar 1992
Auflage: 7., Aufl.
ISBN: 3518383760

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Inhaltsübersicht:

Duda, Sibylle. “Vorwort”, S. 7-11.

Koch-Kanz, Swantje & Luise F. Pusch. “Johanna die Wahnsinnige (1479-1555)”, S. 12-44.

Grubitzsch, Helga. “Theroigne de Méricourt (1762-1817) - Diagnose: Politischer Fanatismus”, S. 45-75.

Rieger, Eva. “Emilie Kempin (1853-1901): ‘Mein Name ist mit dem Odium der Geisteskrankheit behaftet’”, S. 76-95.

Gronewold, Hinrike. “Helene von Druskowitz (1856-1918): ‘Die geistige Amazone’”, S. 96-122

Duda, Sibylle. Bertha Pappenheim (1859-1936): Erkundungen zur Geschichte der Hysterie oder ‘Der Fall Anna O.’”, S. 123-145.

Schweers, Andrea. “Camille Claudel (1864-1943): Begegnung mit einer Vergessenen”, S. 146-173.

Amrain, Susanne. “Virginia Woolf (1882-1941): ‘Gleichmut - Üben Sie sich in Gleichmut, Mrs. Woolf!’”, S. 174-225.

Studer, Liliane. “Ellen West (ca. 1890-ca. 1924): ‘Das Leben lastet wie eine Wolke auf mir’”, S. 226-255.

Heitmann, Annegret. “Agnes von Krusenstjerna (1894-1940): Ein schwieriges Leben oder: Schwierigkeiten mit der Biographie”, S. 255-279.

Horsley, Ritta Jo. “Irmgard Keun (1905-1982): ‘Auf dem Trittbrett eines rasenden Zuges’ - Irmgard Keun zwischen Wahn und Wirklichkeit”, S. 280-308.

Gidion, Heidi. “Sylvia Plath (1932-1963): ‘Alle die alten Anker’”, S. 309-338.

Pusch, Luise F.. Nachwort: “Die Frau ist nicht normal, denn sie ist kein Mann”, S. 339-360.

Alle Menschen werden Schwestern: Feministische Sprachkritik.

Alle Menschen werden Schwestern: Feministische Sprachkritik.

Alle Menschen werden Schwestern: Feministische Sprachkritik.
von Luise F. Pusch, Judith Offenbach
Sprache: Deutsch
Broschiert - 245 Seiten - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: Februar 1990
Auflage: 5., Aufl.
ISBN: 3518115650

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Töchter berühmter Männer.  Neun biographische Portraits.

Töchter berühmter Männer

Töchter berühmter Männer
Neun biographische Portraits.

Sprache: Deutsch
Broschiert - 468 Seiten - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: Januar 1988
Auflage: 6., Aufl.
ISBN: 3458326790

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Inhaltsübersicht:

Honke, Gudrun. “Margaret More-Roper (1505-1544): ‘Dir und keinem anderen Menschen sonst’”, S. 9-45.

Lunde, Katrin & Luise F. Pusch. “Leonora Christina (1621-1698), die Tochter von König Christian IV. von Dänemark und Norwegen: Dänemarks erste Feministin?”, S. 47-116.

Koch-Kanz, Swantje & Luise F. Pusch. “Die Töchter von Johann Sebastian Bach”, S. 117-154.

Keitel, Evelyne. “Lyrik, Inzest und die Liebe zur Mathematik: Ein schwieriges Erbe für Lord Byrons Töchter”, S. 155-207.

Boetcher-Joeres, Ruth-Ellen. “Gisela von Arnim (1827-1889): ‘Sie ist wie ein Felsen, und ich bin nur die Ranke darum’ oder Der Märchenaufstand”, S. 208-238.

Marti, Madeleine und Doris Stump. “Marie Walden, die Tochter von Jeremias Gotthelf (1834-1890): ‘Jetti, ein Buch und ein Stück Brod.’”, S.239-273.

Goch, Klaus. “Eleanor Marx (1855-1898)”, S. 275-348.

Goch, Marianne. “Mete Fontane (1860-1917): ‘Danebenstehen und sich den Mund wischen...’”, S. 349-419.

Räber-Schneider, Katka. “Ljubóv Fjodorowna Dostojewskaja”, S. 421-450.

Pusch, Luise F. “Nachwort: Die Mutter als Knautschzone zwischen Vater und Tochter”, S.451-463.

Schwestern berühmter Männer. Zwölf biographische Portraits.

Schwestern berühmter Männer. Zwölf biographische Portraits.

Schwestern berühmter Männer. Zwölf biographische Portraits.
von Luise F. Pusch, Judith Offenbach

Sprache: Deutsch
Broschiert - 576 Seiten - Insel, Frankfurt
Erscheinungsdatum: Januar 1985
Auflage: 9., Aufl.
ISBN: 3458324968

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Inhaltsübersicht:

Honke, Gudrun. “Caritas Pirckheimer (1467-1532): Ein Beitrag gegen die Heroisierung von Frauen”, S. 9-47.

Prokop, Ulrike. “Cornelia Goethe (1750-1777): Die Melancholie der Cornelia Goethe”, S. 49-122.

Rieger, Eva. “Maria Anna Mozart (1751-1829): ‘Ich habe mich recht verwundert, daß du so schön componiren kanst’”, S. 123-54.

Keitel, Evelyne. “Mary Lamb (1764-1847): Mary Lamb, die englische Romantik und ein Muttermord”, S. 155-192.

Wordsworth, Dorothy."Dorothy Wordsworth (1771-1855): ‘...voller Gedanken über meinen Liebling.’”, S. 193-233.

Weigel, Sigrid. “Ulrike von Kleist (1774-1849): Lebens–Spuren hinter dem Bild der Dichter–Schwester”, S. 235-287.

Boetcher Joeres, Ruth-Ellen"Luise Büchner (1821-1877): ‘Wir sind mehr als wir scheinen.’”, S. 289-321.

Fohrmann, Jürgen. “Betsy Meyer (1831-1912): Zur Selbstaufgabe eines Subjekts”, S. 323-359.

Goch, Klaus. “Elisabeth Förster-Nietzsche (1846-1935): ‘Ein biographisches Portrait”, S. 361-413.

Boch, Gudrun. “Alice James (1848-1892): Aufzeichnungen einer Tochter und Schwester”, S. 415-451.

Berger, Renate. “Willemina Jacoba van Gogh (1862-1941): ‘Du bist sehr tapfer, liebe Schwester...’”, S. 453-491.

Goch, Marianne. “Carla Mann (1881-1910): Eine biographische Skizze”, S. 493-538.

Pusch, Luise F. “Nachwort: Schwestern oder die Bilanz des Unglücks”, S. 539-556.

Das Deutsche als Männersprache: Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik.

Das Deutsche als Männersprache: Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik.

Das Deutsche als Männersprache: Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik.
Luise F. Pusch, Judith Offenbach
Sprache: Deutsch
Broschiert - 200 Seiten - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: 1984
ISBN: 3518112171

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Kontrastive Untersuchungen zum italienischen gerundio

Kontrastive Untersuchungen zum italienischen ‘ gerundio’
von Luise F. Pusch

Broschiert - 200 Seiten - M. Niemeyer, Tbg.
ISBN: 3484103213

Instrumental- und Modalsätze und das Problem der Individuierung von Ereignissen.

Habilitationsschrift Konstanz 1978.
[1980. Tübingen. Niemeyer.
DM 84,00 ¤ 42,95

Die Substantivierung von Verben mit Satzkomplementen im Englischen und im Deutschen.

Die Substantivierung von Verben mit Satzkomplementen im Englischen und im Deutschen.
von Luise F. Pusch

Dissertation Hamburg 1972.
1972. Frankfurt/M. Athenaum.

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Hedwig Dohm