Bravo Michael Ostrowski!
Gestern abend brachte 3sat die Eröffnung der Wiener Festwochen, das Große Finale des 13. Eurovisionswettbewerbs für “junge Musiker” (sic). Zehntausende hatten sich auf dem Wiener Rathausplatz versammelt, um dem Mega-Event beizuwohnen. Ihnen und den ZuschauerInnen in aller Welt gab der charmante und witzige Moderator Michael Ostrowski eine gründliche Lektion in frauenfreundlicher Sprache. Konsequent redete er von den sieben Finalistinnen.
“Na sowas”, fragten wir uns, “sind da wirklich nur Frauen ins Finale gekommen?” Wir wissen ja, daß Frauen oft besser sind, aber daß das auch mal erkannt und anerkannt wird, ist doch eher selten. Nach zwei, drei Finalistinnen trat dann aber überraschend ein Finalist auf; er spielte die Oboe. Der unerschrockene Sprachpionier redete weiter nur von Finalistinnen, Musikerinnen und den Zuschauerinnen auf dem Platze, den “lieben Freundinnen hier und an den Bildschirmen in aller Welt”, die er zum Schluß aufforderte, mit ihren Partnerinnen den Abschlußwalzer zu walzen.
Eine Sternstunde des Fernsehens. Wir möchten mehr von Michael Ostrowski sehen und hören!













