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Hildegard Hamm-Brücher

geboren am 11. Mai 1921 in Essen

deutsche Politikerin (FDP), Chemikerin, Redakteurin, Publizistin
90. Geburtstag am 11. Mai 2011


»Gesinnungsliberale« und »Grand Dame der Liberalen« sind die Etiketten, die Hildegard Hamm-Brücher schon vor Jahrzehnten angeheftet wurden. Der Demokratie als Staats- und Lebensform gilt ihre vorrangige Passion, parteipolitische Interessen sind für sie nachrangig. Als erste Frau kandidierte sie für das Amt der Bundespräsidentin.

Hildegard Brücher wird als drittes von fünf Kindern einer Fabrikantentochter und eines leitenden Angestellten geboren. Ihre ersten Lebensjahre verbringt sie in Berlin. Als sie elf Jahre alt ist, sterben die Eltern, und sie wächst gemeinsam mit drei weiteren Geschwistern bei ihrer Großmutter Else Pick in Dresden auf. Das Internat in Salem muß Hildegard Brücher wegen ihrer »nichtarischen« Herkunft bereits nach einem Jahr wieder verlassen. Dabei ist die Familie ihrer Großmutter bereits seit langem evangelisch getauft und assimiliert, aber das interessiert die Nazis nicht. Kurz vor ihrem Abtransport in ein Konzentrationslager nimmt sich Else Pick 1942 das Leben.

Da Hildegard Brücher als »Halbjüdin« gilt, kann sie ihr Abitur nur auf Umwegen ablegen. Ab 1940 studiert sie Chemie in München, u.a. bei dem Nobelpreisträger Heinrich Wieland, der ihr eine Sondergenehmigung zur Aufnahme des Studiums verschafft und bei dem sie 1945 auch promoviert. Während des Studiums schließt sie Bekanntschaft mit den Geschwistern Scholl und weiteren Beteiligten des Widerstandskreises »Weiße Rose«. Einer drohenden Verhaftung durch die Gestapo entgeht sie durch die Intervention Heinrich Wielands.

Nach Kriegsende arbeitet Hildegard Brücher drei Jahre lang als Redakteurin bei der Münchner »Neuen Zeitung«. Während eines Interviews 1948 läßt sie sich von Theodor Heuss, der ein Jahr später zum ersten Bundespräsidenten gewählt wird, zum Eintritt in die FDP überreden. Bereits im selben Jahr wird sie als jüngstes Mitglied in den Münchner Stadtrat gewählt, dem sie die nächsten sechs Jahre angehört. 1954 heiratet sie den CSU-Stadtrat Erwin Hamm und nimmt – ungewöhnlich für diese Zeit – den Doppelnamen Hamm-Brücher an. Die Kinder Florian und Verena werden 1955 und 1959 geboren.

Von 1950 bis 1966 gehört Hildegard Hamm-Brücher als Abgeordnete dem bayerischen Landtag an. 1964 initiiert sie den Rücktritt des bayerischen Kultusministers Theodor Maunz, der während der NS-Zeit in seinen Schriften die judenfeindlichen Bestimmungen und Gesetze als rechtmäßig begründet hatte und auch noch nach dem Krieg die Gestapo als »rechtsstaatlich unbedenklich« einstuft. Zwei Jahre später organisiert Hamm-Brücher das erste bayerische Volksbegehren gegen die Konfessions- und für die Gemeinschaftsschule, das allerdings erst im zweiten Anlauf 1969 zum Erfolg führt. Zudem tritt sie für eine umfassende Bildungsreform ein. 1967–69 ist sie Staatssekretärin im hessischen Kultusministerium, anschließend in der sozialliberalen Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium. 1972 kehrt sie als Abgeordnete in den bayerischen Landtag zurück, wo sie das Amt der FDP-Fraktionsvorsitzenden übernimmt.

Hildegard Hamm-Brücher

Seit 1976 (bis 1990) ist Hildegard Hamm-Brücher Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie spricht sich nachdrücklich für die sozialliberale Koalition aus. Als Staatsministerin im Auswärtigen Amt ist sie für die auswärtige Kulturpolitik zuständig. Mit ihrer – auch in der Öffentlichkeit beachteten – Rede gegen das Mißtrauensvotum im Herbst 1982 gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt stellt sie sich gegen ihre eigene Fraktion, kann aber die »Wende« hin zu Helmut Kohl nicht verhindern. Anders als einige andere KritikerInnen bleibt sie jedoch weiterhin in der FDP.

Sie setzt sich vergeblich für eine Verschärfung des Parteienfinanzierungsgesetzes und für eine Parlamentsreform ein, engagiert sich für mehr BürgerInnendemokratie, kritisiert Fraktionszwang, Parteienbürokratie und mangelndes Gesetzesbewußtsein der Abgeordneten. 1994 kandidiert sie als erste Frau für das Amt der Bundespräsidentin, tritt aber nach dem zweiten Wahlgang zurück, nachdem der CDU-Kandidat Roman Herzog auch von ihren eigenen ParteikollegInnen gewählt werden soll.

Aus Protest gegen die Koalitionsaussage der bayerischen FDP zugunsten der CSU bei der Landtagswahl verläßt Hildegard Hamm-Brücher 1998 die bayerische FDP, bleibt aber weiterhin Mitglied der Bundes-FDP. Bis 2001 ist sie Vorsitzende der von ihr mitinitiierten Theodor-Heuss-Stiftung, die alljährlich den Theodor-Heuss-Preis für Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement verleiht.

Hildegard Hamm-Brücher wird u.a. mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold, dem Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband sowie der Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgezeichnet. Als erste Frau wird sie 1995 Ehrenbürgerin der Stadt München. Im Herbst 2002 tritt sie wegen fortgesetzter rechtspopulistischer und antijüdischer Äußerungen des Parteivize Jürgen W. Möllemann unter Duldung des Parteivorsitzenden Westerwelle nach 54 Jahren Parteizugehörigkeit auch aus der Bundes-FDP aus.

Christine Schmidt

Hildegard Hamm-Brücher


Quellen

Hamm-Brücher, Hildegard (1986): Kämpfen für eine demokratische Kultur. Texte aus 4 Jahrzehnten.
Vorwort von Helmut Schmidt. München, Zürich. Piper. (Serie Piper, 624) ISBN 3-492-10624-2.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1981): Mut zur Politik. Gespräch mit Carola Wedel in der Reihe »Zeugen des Jahrhunderts«. . Herausgegeben von Ingo Hermann Göttingen. Lamuv. 1993. (Zeugen des Jahrhunderts) ISBN 3-88977-325-7.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1996): Freiheit ist mehr als ein Wort. Eine Lebensbilanz.
München. Dt. Taschenbuch-Verl. 1997. (dtv, 30644) ISBN 3-423-30644-0.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1997): »Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit«. Die »Weiße Rose« und unsere Zeit. . Herausgegeben von Wilhelm von Sternburg Berlin. Aufbau. (Aufbau-Taschenbücher, 8515 : Aufbau-Thema) ISBN 3-7466-8515-X.
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Hamm-Brücher, Hildegard (2001): Erinnern für die Zukunft. Ein zeitgeschichtliches Nachlesebuch 1991 bis 2001.
München. Dt. Taschenbuch-Verl. (dtv, 24254 : Premium) ISBN 3-423-24254-X.
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Salentin, Ursula (1987): Hildegard Hamm-Brücher. Der Lebensweg einer eigenwilligen Demokratin.
Freiburg. Herder. (Herderbücherei) ISBN 3-451-08315-9.
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Weiterführende Literatur
Hinweis: Dies sind keine Literaturempfehlungen, sondern die zum Thema erschienenen Titel – ohne Wertung unsererseits.

Bauer 1996 – Hildegard Hamm-Brücher im Gespräch

Biermann, Hamm-Brücher et al. 1987 – Reden über das eigene Land

Gaus 1999 – Zur Person

Hamm-Brücher (Hg.) 1974 – Auftrag und Engagement der Mitte

Hamm-Brücher (Hg.) 1999 – Ungehaltene Reden mündiger Bürgerinnen

Hamm-Brücher 1972 – Unfähig zur Reform

Bauer, Kirsten (1996): Hildegard Hamm-Brücher im Gespräch.
Bergisch Gladbach. Lübbe. (Bastei-Lübbe-Taschenbuch, 61364 : Biographie) ISBN 3-404-61364-3.
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Biermann, Wolf; Hamm-Brücher, Hildegard et al. (1987): Reden über das eigene Land: Deutschland 5.
München. Bertelsmann. ISBN 3-570-01896-2.
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Gaus, Günter (1999): Zur Person. Katarina Witt, Inge Vieth, Barbara Thalheim, Hildegard Hamm-Brücher, Gisela Oechelhaeuser, Antje Vollmer, Ellen Brombacher.
Berlin. Edition Ost. (Zur Person / Günter Gaus, 4) ISBN 3-932180-03-8.
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Hamm-Brücher, Hildegard (Hg.) (1968): Agrarwirtschaft 2000. Beiträge zu einer langfristigen Prognose.
Wiesbaden. Arbeitsgemeinschaft zur Verbesserung der Agrarstruktur in Hessen e. V. ([Berichte aus der Arbeit der] Arbeitsgemeinschaft zur Verbesserung der Agrarstruktur in Hessen e. V., 24)
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Hamm-Brücher, Hildegard (Hg.) (1974): Auftrag und Engagement der Mitte. Eckwerte der Demokratie in der Bundesrepublik.
München. Piper. ISBN 3-492-02061-5.
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Hamm-Brücher, Hildegard (Hg.) (1999): »Ungehaltene Reden« mündiger Bürgerinnen und Bürger.
München. Dt. Taschenbuch-Verl. (dtv, 36140) ISBN 3-423-36140-9.
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Hamm-Brücher, Hildegard (Hg.) (1999): Unser Heuss. Nachdenken über Verantwortung in der Demokratie.
Stuttgart. Theodor-Heuss-Stiftung. (Schriften der Theodor-Heuss-Stiftung, 2)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1965): Auf Kosten unserer Kinder? Wer tut was für unsere Schulen – Reise durch die pädagogischen Provinzen der Bundesrepublik und Berlin.
Hamburg. Nannen.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1965): Bildung des einzelnen entscheidet die Zukunft aller. Rede auf dem 16. Bundesparteitag in Frankfurt 1965.
Bonn. Bundesparteileitung der Freien Demokratischen Partei.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1965): Lernen und arbeiten. Berichte über das sowjetische und mitteldeutsche Schul- und Bildungswesen.
Köln. DuMont. (DuMont aktuell)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1965): Schulen von heute – Macht von morgen. Berichte über das sowjetische Schul- und Bildungswesen.
Bonn. Liberal-Verlag.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1967): Aufbruch ins Jahr 2000 oder Erziehung im technischen Zeitalter. Ein bildungspolitischer Report aus 11 Ländern.
Reinbek bei Hamburg. Rowohlt. (Rororo, 983 : rororo aktuell)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1968): Gegen Unfreiheit in der demokratischen Gesellschaft. Aufsätze, Debatten, Kontroversen.
München. Piper. (piper-paperback)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1969): Schule zwischen Establishment und APO.
Hannover, Berlin, Darmstadt, Dortmund. Schroedel. (Auswahl, 18)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1969): Über das Wagnis von Demokratie und Erziehung. Beiträge zur Gesellschaftspolitik 1969.
Frankfurt am Main, Berlin, München. Diesterweg.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1970): Freiheitlich denken, verantwortlich handeln.
Bonn. Friedrich-Naumann-Stiftung; Liberal-Verlag. (Aktuelle Beiträge zur politischen Bildung, 13)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1970): Verwirklichung liberaler Bildungspolitik.
Bonn. Liberal-Verlag. (Aktuelle Beiträge zur politischen Bildung, 9)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1972): Unfähig zur Reform? Kritik und Initiativen zur Bildungspolitik.
München. Piper. (Serie Piper, 32) ISBN 3-492-00332-X.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1974): Vorkämpfer für Demokratie und Gerechtigkeit in Bayern und Bonn. Reden, Aufsätze, Dokumente.
Bonn. Liberal-Verlag.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1976): Bildung ist kein Luxus. Plädoyer gegen die Resignation in der Bildungspolitik.
München. List. ISBN 3-471-66591-0.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1978): 1978. Rückblick und Zwischenbilanz.
München. Hildegard Hamm-Brücher (Selbstverlag).
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Hamm-Brücher 1980 – Kulturbeziehungen weltweit

Hamm-Brücher 1981 – Mut zur Politik

Hamm-Brücher 1984 – Gerechtigkeit erhöht ein Volk

Hamm-Brücher 1990 – Der freie Volksvertreter

Hamm-Brücher 1991 – Der Politiker und sein Gewissen

Hamm-Brücher 1993 – Wider die Selbstgerechtigkeit

Hamm-Brücher, Hildegard (1980): Kulturbeziehungen weltweit. Ein Werkstattbericht zur auswärtigen Kulturpolitik.
München. Hanser. ISBN 3-446-13158-2.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1981): Befähigung zur Selbsthilfe ist der Schlüssel zur Entwicklung.
Bonn. Liberal-Verlag.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1981): Mut zur Politik – weil ich die Menschen liebe. . Herausgegeben von Paul Noack München. List. ISBN 3-471-77852-7.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1982): Deutsch-amerikanische Beziehungen. Ein neuer Anlauf tut not.
Bonn. Auswärtiges Amt.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1984): Gerechtigkeit erhöht ein Volk. Theodor Heuss und die deutsche Demokratie.
München. Piper. (Serie Piper, 346) ISBN 3-492-00646-9.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1986): Kämpfen für eine demokratische Kultur. Texte aus 4 Jahrzehnten.
Vorwort von Helmut Schmidt. München, Zürich. Piper. (Serie Piper, 624) ISBN 3-492-10624-2.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1990): Der freie Volksvertreter - eine Legende? Erfahrungen mit parlamentarischer Macht und Ohnmacht.
Unter Mitarbeit von Marion Mayer. München, Zürich. Piper. (Serie Piper, 1031 : Aktuell) ISBN 3-492-11031-2.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1983): Der Politiker und sein Gewissen. Eine Streitschrift für mehr parlamentarische Demokratie.
Erweiterte Neuausgabe. München, Zürich. Piper. 1991. (Serie Piper, 437 : Aktuell) ISBN 3-492-10437-1.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1991): Haben wir eine gefestigte Demokratie?
Stuttgart. Schwäbische Gesellschaft. (Schriftenreihe, 7)
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Hamm-Brücher, Hildegard (1981): Mut zur Politik. Gespräch mit Carola Wedel in der Reihe »Zeugen des Jahrhunderts«. . Herausgegeben von Ingo Hermann Göttingen. Lamuv. 1993. (Zeugen des Jahrhunderts) ISBN 3-88977-325-7.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1991): Wider die Selbstgerechtigkeit. Nachdenken über Sein und Schein der Westdeutschen.
München, Zürich. Piper. 1993. (Serie Piper, 845 : Aktuell) ISBN 3-492-10845-8.
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Hamm-Brücher 1997 – Freiheit ist mehr

Hamm-Brücher 1997 – Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit

Hamm-Brücher 2001 – Erinnern für die Zukunft

Hamm-Brücher 2006 – In guter Verfassung

Hamm-Brücher, Maischberger 2003 – Ich bin so frei

Hamm-Brücher, Rudolph 1983 – Theodor Heuss

Hamm-Brücher, Hildegard (1996): Freiheit ist mehr als ein Wort. Eine Lebensbilanz.
München. Dt. Taschenbuch-Verl. 1997. (dtv, 30644) ISBN 3-423-30644-0.
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Hamm-Brücher, Hildegard (1997): Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit. Die »Weiße Rose« und unsere Zeit. . Herausgegeben von Wilhelm von Sternburg Berlin. Aufbau. (Aufbau-Taschenbücher, 8515 : Aufbau-Thema) ISBN 3-7466-8515-X.
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Hamm-Brücher, Hildegard (2001): Erinnern für die Zukunft. Ein zeitgeschichtliches Nachlesebuch 1991 bis 2001.
München. Dt. Taschenbuch-Verl. (dtv, 24254 : Premium) ISBN 3-423-24254-X.
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Hamm-Brücher, Hildegard (2002): »Demokratie ist keine Glücksversicherung …«. Über die Anfänge unserer Demokratie nach 1945 und ihre Perspektiven für Gegenwart und Zukunft.
Stuttgart. Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. (Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung, 2001 /// 10Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung / Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus 2001) ISBN 3-9807404-3-9.
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Hamm-Brücher, Hildegard (2006): In guter Verfassung? Nachdenken über die Demokratie in Deutschland.
München. Beck. ISBN 3-406-54083-X.
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Hamm-Brücher, Hildegard; Edding, Friedrich (1973): Reform der Reform. Ansätze zum bildungspolitischen Umdenken.
Köln. DuMont. (DuMont aktuell) ISBN 3-7701-0706-3.
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Hamm-Brücher, Hildegard; Maischberger, Sandra (2003): Ich bin so frei. Hildegard Hamm-Brücher im Gespräch mit Sandra Maischberger.
München. Econ. ISBN 3-430-16295-5.
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Hamm-Brücher, Hildegard; Rudolph, Hermann (1983): Theodor Heuss. Eine Bildbiographie.
Stuttgart. Deutsche Verlags-Anstalt. ISBN 3-421-06156-4.
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Hamm-Brücher, Schreiber (Hg.) 2009 – Demokratie

Homering (Hg.) 1999 – Hildegard Hamm-Brücher

Noack (Hg.) 1991 – Freiheit muss erkämpft werden

Salentin 1987 – Hildegard Hamm-Brücher

Wedel 1994 – Hildegard Hamm-Brücher

Hamm-Brücher, Hildegard und Schreiber, Norbert (Hg.) (2009): Demokratie, das sind wir alle. Zeitzeugen berichten.
München. Zabert Sandmann. (ZS-Sachbuch) ISBN 978-3-89883-231-1.
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Hamm-Brücher, Hildegard; Schreiber, Norbert (1989): Die aufgeklärte Republik. Eine kritische Bilanz.
München. Bertelsmann. ISBN 3-570-02670-1.
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Homering, Wolfgang (Hg.) (1999): Hildegard Hamm-Brücher. Im Gespräch mit Carola Wedel.
Berlin. Ullstein. (Ullstein, 33251 ; Zeugen des Jahrhunderts) ISBN 3-548-33251-X.
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Mann, Golo; Hamm-Brücher, Hildegard et al. (1966): Über den Mut, den ersten Schritt zu tun. Reden zur Verleihung des Theodor-Heuss-Preises 1966.
Tübingen. Wunderlich. (Veröffentlichung der Stiftung Theodor-Heuss-Preis e.V.)
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Noack, Paul (Hg.) (1991): Freiheit muss erkämpft werden. Hildegard Hamm-Brücher - Profil einer Politikerin.
München, Zürich. Piper. (Serie Piper, 1439) ISBN 3-492-11439-3.
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Raffert, Joachim; Hamm-Brücher, Hildegard (1979): Auswärtige Kulturpolitik. Ein Beitrag zur internationalen Verständigung = Foreign cultural policy = La politique culturelle extérieure.
Braunschweig. Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg. ISBN 3-922706-00-2.
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Raiser, Ludwig; Hamm-Brücher, Hildegard et al. (1965): Vom rechten Gebrauch der Freiheit. Reden zur Verleihung des ersten Theodor-Heuss-Preises 1965.
Tübingen. Wunderlich. (Veröffentlichung der Stiftung Theodor-Heuss-Preis e.V.)
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Salentin, Ursula (1987): Hildegard Hamm-Brücher. Der Lebensweg einer eigenwilligen Demokratin.
Freiburg. Herder. (Herderbücherei) ISBN 3-451-08315-9.
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Schilling, Helmuth von (1987): Wag zu sein wie Daniel! Hildegard Hamm-Brücher: eine Einzelkämpferin als Vorbild?
Krefeld. La Fleur. ISBN 3-89105-017-8.
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Schütte, Ernst; Hamm-Brücher, Hildegard et al. (1969): Die Schule in der veränderten Welt. Zur Begründung der großen Schulreform.
Wiesbaden. Hess. Kultusminister. (Schriftenreihe des Hessischen Kultusministers, 1)
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Wedel, Carola (1994): Hildegard Hamm-Brücher. Eine Präsidentin für alle.
Mit einem biographischen Porträt von Carola Wedel und Beiträgen von Inge Aicher-Scholl u.a. München, Zürich. Piper. (Serie Piper, 2008) ISBN 3-492-12008-3.
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