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Hillary Rodham Clinton

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geboren am 26. Oktober 1947 in Chicago, Illinois

US-amerikanische Politikerin; US-Senatorin und Außenministerin (seit 2009)


Hillary Rodham ClintonDie ungemein engagierte „First Lady” der 90er Jahre und spätere US-Senatorin (seit 2001) des Bundesstaats New York ist seit 20 Jahren eine herausragende Gestalt der US-amerikanischen Politik. Die frühe Verfechterin von Kinder- und Frauenrechten und erfolgreiche Anwältin hat auch mehrere Bücher verfasst, darunter die Millionenbestseller Eine Welt für Kinder (1996) und Gelebte Geschichte (2003), ihre Autobiographie. Hillary Rodham Clinton gilt allgemein als mögliche – wenn auch umstrittene – demokratische Kandidatin für die US-PräsidentInnenschaft im Jahre 2008. 

Sie wuchs mit zwei Brüdern in einer gutbürgerlichen Familie außerhalb von Chicago auf; ihr Vater ein konservativer republikanischer Geschäftsmann, ihre Mutter Hausfrau und heimliche Demokratin. Werte wie Selbständigkeit und Sinn für soziale Gerechtigkeit wurden ihr durch die Eltern und die (Methodisten-) Kirche nachhaltig vermittelt.

Hillary Clinton auf Titelbildern

Hillary Rodham betrat die politische Bühne Amerikas 1969, als Life ihre Commencement-Rede am Wellesley College abdruckte - die Studentin klagt die ältere Generation an und bringt ihre eigenen gesellschafts- und kulturkritischen Ansichten leidenschaftlich zum Ausdruck.  An der Yale Law School verfolgt sie diese Interessen weiter. 1974 ist sie eine von 43 AnwältInnen, die nach dem Watergate-Skandal für die Absetzung Richard Nixons arbeiten.

1975 heiratet sie Bill Clinton, den sie an der Yale Universität kennen gelernt hat, behält aber ihren Namen Rodham bei. 1980 wird ihre Tochter Chelsea geboren; die Mutter schirmt sie sorgfältig vor den Medien ab und tut alles, um ihr eine “normale” Kindheit zu ermöglichen.

Während Bills 12-jähriger Amtszeit als Governor von Arkansas spielt Hillary eine wichtige Rolle in den Gesundheits- und Bildungsreformen des Bundesstaats. Die erste weibliche Partnerin in der hochangesehenen Anwaltskanzlei Rose gilt außerdem als eine der besten AnwältInnen des Landes.

Hillary Clintons Unabhängigkeit des Urteils und unbequeme Überzeugungen lassen sie als First Lady schnell zum Brennpunkt konservativer Ängste werden. Während beider Amtsperioden ihres Mannes stürzen sich die Medien auf die von politischen Gegnern eingeleiteten Sonderuntersuchungen über die Geschäfte des Ehepaars und die immer skandalöseren sexuellen Eskapaden Bill Clintons. Hillary bleibt öffentlich standhaft und verteidigt Bill und ihre Ehe. Trotz der oft gehässigen Kommentare ihrer Verleumder engagiert sich die First Lady energisch und kreativ an vielen Fronten, vor allem für die Reform des Gesundheitswesen und das Wohl von Kindern und Familien.

Als höchst effektive Senatorin für den Bundesstaat New York nimmt Hillary Clinton zunehmend zentristische Positionen ein und kooperiert zum Teil auch mit konservativen GesetzgeberInnen. Clinton, die ursprünglich dafür stimmte, dass Präsident Bush den Irak angreifen dürfe, bedauert heute, „was er aus dieser Autorisierung gemacht hat”.

Katherine E. Horsley


Quellen

Clinton 1996 – Eine Welt für Kinder

Clinton 2003 – Gelebte Geschichte


Clinton, Hillary Rodham (1996): Eine Welt für Kinder. (=It takes a village). Aus dem Amerikanischen von Klaus Pemsel. Hamburg. Hoffmann u. Campe.


Clinton, Hillary Rodham (2003): Gelebte Geschichte. (=Living history). Aus dem am. Englisch von Stefan Gebauer und Ulrike Zehetmayr. München. Econ.


Draft Hillary Clinton For President.

Radcliffe 1993 – Hillary Rodham Clinton


Radcliffe, Donnie (1993): Hillary Rodham Clinton. A first lady for our time. New York. Warner Books.


Wikipedia: Hillary Rodham Clinton.


Werke

Clinton – It takes a village

Clinton – The unique voice of Hillary


Clinton, Hillary Rodham (1996): It takes a village. And other lessons children teach us. New York. Simon & Schuster.


Clinton, Hillary Rodham (1997): The unique voice of Hillary Rodham Clinton. A portrait in her own words. New York. Avon Books.

Clinton – Dear Socks

Clinton – An invitation to the White


Clinton, Hillary Rodham (1998): Dear Socks, dear Buddy. Kids’ letters to the first pets. New York. Simon & Schuster.


Clinton, Hillary Rodham (2000): An invitation to the White House. At home with history. New York. Simon & Schuster.

Clinton – Living history

Clinton, Barber – Civiliser la démocratie


Clinton, Hillary Rodham (2003): Living history. New York. Simon & Schuster.


Clinton, Hillary Rodham; Barber, Benjamin R. (1998): Civiliser la démocratie. Paris. Desclée de Brouwer (Provocation).


Weiterführende Literatur
Andersen 1999 – Hillary und Bill

Bernstein, Gebauer 2007 – Hillary Clinton


Andersen, Christopher P. (1999): Hillary und Bill. Die Geschichte eine Ehe. (=Bill and Hillary). Aus dem Amerikanischen von Marcel Bieger. München. von Schröder.


Bernstein, Carl; Gebauer, Stephan (2007): Hillary Clinton. Die Macht einer Frau. (=A woman in charge). Aus dem Amerikanischen von Stephan Gebauer. München. Droemer.

Dederichs 1993 – Hillary Clinton und die Macht

Gassert 2000 – Mrs. President


Dederichs, Mario R. (1993): Hillary Clinton und die Macht der Frauen. Mit Fotos von Rick Friedman. München. Droemer Knaur (Knaur, 80025).


Gassert, Philipp (2000): Mrs. President. Von Martha Washington bis Hillary Clinton. Stuttgart. DVA.

Günter 1993 – Hillary und Bill Clinton

Kochius 1993 – Hillary Clinton


Günter, Bernhard (1993): Hillary und Bill Clinton. Eine Erfolgsstory. München. Heyne (Heyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe, 8528).


Kochius, Sonja (1993): Hillary Clinton. Die mächtigste Frau der Welt. Bergisch Gladbach. Lübbe.

Morris 1996 – Die Clintons

Pastusiak 1997 – Amerikas First Ladies


Morris, Roger (1996): Die Clintons. Eine amerikanische Karriere. (=Partners in power). Hamburg. Spiegel-Buchverl.


Pastusiak, Longin (1997): Amerikas First Ladies. Von Edith Roosevelt bis Hillary Clinton. (=Panie). Aus dem Polnischen von Ekkehard Grube. Leipzig. Militzke.


Sheehy, Gail (2000): Hillary. (=Hillary’s choice). Deutsch von Helmut Dierlamm und Renate Weitbrecht. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt.

Sheehy 2000 – Hillary

Uslar 2004 – 100 Fragen an …


Sprengel, Martina (1998): Hillary Rodham Clinton. Keine Frau fürs Damenprogramm. München. Econ-&-List-Taschenbuch-Verl. (Econ & List, 26558).


Uslar, Moritz von (2004): 100 Fragen an … Mick Jagger, Hillary Rodham Clinton, Michel Friedham … Köln. Kiepenheuer und Witsch (KiWi, 829).


Warner, Judith (1993): Hillary Clinton. First Lady. Aus dem Amerikanischen von Ellen Schlootz und Christian Röthlingshöfer. München. Heyne (Heyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe, 8944).

Warner 1993 – Hillary Clinton


Warner, Judith (1993): Hillary Clinton. Die neue Frau im Weißen Haus. Ihr Leben, ihre Karriere, ihr Einfluß. Aus dem Amerikanischen von Ellen Schlootz und Rüdiger Röthlingshöfer. München. Heyne.


Bildquellen

http://slickstickers.net/
http://www.lifelikepundits.com/
http://home.nycap.rr.com/
http://www.motherjones.com/
http://www.washingtonlife.com/
http://thephoenix.com/
http://www.answers.com/
http://www.signsofthetimes.org.au/
http://allfinancialmatters.com/
http://www.time.com/time/covers/

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