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Rahel Varnhagen von Ense
geboren am 19. Mai 1771 in Berlin
gestorben am 7. März 1833 in Berlin
deutsche Denkerin, Schriftstellerin, Salonière
»Mit welcher Freiheit und Grazie wußte sie um sich her anzuregen, zu erhellen, zu erwärmen! […] Kolossale Sprüche hörte ich von ihr, wahre Inspirationen, oft in wenigen Worten, die wie Blitze durch die Luft fuhren, und das innerste Herz trafen«, so beschrieb Graf Salm die junge jüdische Bankierstochter Rahel Levin in ihrem ersten Berliner Salon (1790-1806). Hier galten die gesellschaftlichen Konventionen der Zeit nicht: SchauspielerInnen trafen sich mit Adligen und den Dichtern und Denkern der Romantik, um über Literatur, Kunst, Philosophie zu disputieren und Rahels »Dachstubenwahrheiten« zu hören. Hier traf Prinz Louis Ferdinand seine Geliebte, die schöne und skandalumwitterte Pauline Wiesel, Rahels enge Freundin, hierher kamen die Brüder Schlegel, Tieck, von Humboldt, auch Brentano und Schleiermacher.

Rahel wurde für ihre geistreiche Konversation und ihre klugen Urteile verehrt, begeisterte sich für Literatur, aber auch für die neuen Wissenschaften. Da sie als Frau nicht studieren durfte, bildete sie sich selbst durch Lesen der wichtigsten klassischen und zeitgenössischen Literatur, oft in der Originalsprache.
Es war die Zeit des romantischen Freundschaftskultes. Rahel lebte intensiv, kannte Höhenflüge der Begeisterung und die Niederungen der Verzweiflung. Für ihre FreundInnen verausgabte sie sich, beriet und half, wenn es um heimliche Liebesaffären oder uneheliche Kinder ging. Selbst eine glühend Liebende, durchlebte sie zwei leidenschaftliche Liebesbeziehungen: die erste zu Graf Karl von Finckenstein, die zweite zu dem schönen spanischen Gesandtschaftssekretär Don Raphael D’Urquijo. Als eigenständige Frau hatte sie zwar ein äußerst kritisches Verhältnis zur Ehe, hoffte aber trotzdem durch Heirat der »Schmach« und dem »Unglück« ihrer jüdischen Geburt zu entkommen. Beide Lieben scheiterten nach längerer Verlobung.
Mit 43 heiratete sie schließlich – noch am Tag ihrer Taufe – den 14 Jahre jüngeren Karl August Varnhagen von Ense, der sie verehrte und ihre Arbeit förderte. Ihr Kommentar dazu: »Unser ganzes Glück, unsere Liebe wird jetzt auf dem bürgerlichen Amboß bereitet, damit die Bürger es passieren lassen.« Nach schwierigen Anfangsjahren u.a. in Karlsruhe, wo er preußischer Diplomat am badischen Hof war und sie als getaufte Jüdin nicht zu Hofveranstaltungen eingeladen wurde, zogen sie 1819 wieder nach Berlin. Ihr Mann lernte, ihr die Freiheit zu geben, die sie brauchte. Gemeinsam führten sie einen Salon, der jedoch – es sind die Zeiten der Reaktion nach dem Wiener Kongress und Rahel ist eine verheiratete Frau – wesentlich konventioneller war als ihr erster. Viele der Romantiker hatten sich in ihrer Deutschtümelei und ihrem Konservatismus von Rahel abgewandt. Es verkehrten jetzt Hegel, Ranke, Börne und andere politisch fortschrittlich Denkende bei ihnen. Rahel selbst begeisterte sich für Saint Simons frühsozialistische Schriften. In dem jungen Heinrich Heine, dessen Genie sie erkannte, fand sie einen geistigen Erben. Damals wurde ihr auch Bettine von Arnim eine wichtige Freundin.

Zeit ihres Lebens litt Rahel an den ihr als Jüdin und Frau auferlegten Grenzen und sah darin die Ursache ihrer vielen Krankheiten und ihrer inneren Zerrissenheit. Sie erkannte sehr wohl ihre Besonderheit: »Ich bin so einzig, als die größte Erscheinung dieser Erde. Der größte Künstler, Philosoph, oder Dichter ist nicht über mir.« Ihre große Begabung lag im Gespräch und in Briefen, die unmittelbar und echt in einer ganz eigenen Sprache ihre Gefühle und Gedanken wiedergaben. Sie selbst hat erst spät einige wenige Texte anonym drucken lassen – insbesondere ihre Gedanken zu Goethes Werken – aber mit Varnhagen zusammen einen Teil ihrer 10.000 Briefe und Tagebücher zur Veröffentlichung vorbereitet, so dass schon drei Monate nach ihrem Tode das erste von vielen posthumen Werken erscheinen konnte: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde (1833).
Gabriele Koch
Quellen
Arendt, Hannah (1959): Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik. München, Zürich. Piper, 1995. ISBN 3-492-10230-1.
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Hahn, Barbara und Isselstein, Ursula (Hg.) (1987): Rahel Levin Varnhagen. Die Wiederentdeckung einer Schriftstellerin. Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht (Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik : Beiheft, 14). ISBN 3-525-21015-9.
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Honigmann, Barbara (2006): Das Gesicht wiederfinden. Über Schreiben, Schriftsteller und Judentum. München. Hanser (Edition Akzente). ISBN 978-3-446-20681-6.
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Sparre, Sulamith (2007): Rahel Levin Varnhagen (1771 – 1833). Salonière, Aufklärerin, Selbstdenkerin, romantische Individualistin, Jüdin. Lich. Verlag Edition AV (Widerständige Frauen, 3). ISBN 978-3-936049-76-3.
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Stern, Carola (1994): Der Text meines Herzens. Das Leben der Rahel Varnhagen. Augsburg. Bechtermünz, 2000. ISBN 3-8289-6757-4.
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Thomann Tewarson, Heidi (1988): Rahel Levin Varnhagen. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2003 (rororo, 50406). ISBN 3-499-50406-5.
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Varnhagen von Ense, Rahel (1983): Jeder Wunsch wird Frivolität genannt. Briefe und Tagebücher. Ausgewählt und herausgegeben von Marlis Gerhardt. Darmstadt, Neuwied. Luchterhand, 1986. ISBN 3-472-61426-9.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Wiesel, Pauline (1987): Ein jeder machte seine Frau aus mir wie er sie liebte und verlangte. Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Marlies Gerhardt. Darmstadt, Neuwied. Luchterhand (Sammlung Luchterhand, 708). ISBN 3-472-61708-X.
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Briefe und Tagebücher
Callejón Callejón, Luisa (2002): Briefliche Momentbilder. Lektüren zur Korrespondenz zwischen Rahel Levin Varnhagen und Pauline Wiesel. Berlin. Saint-Albin-Verl. (Berliner Beiträge zur Germanistik, 2). ISBN 3-930293-51-X.
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Varnhagen Ense, Karl August von; Varnhagen von Ense, Rahel (1973): Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel. Aus dem Nachlaß Varnhagen’s von Ense. Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1874. 6 Bände. Bern. Lang. ISBN 3-261-00568-8.
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Varnhagen von Ense, Rahel (1967): Rahel Varnhagen im Umgang mit ihren Freunden. Briefe 1793 – 1833. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 10).
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Varnhagen von Ense, Rahel (1968): Lichtstreifen und Glutwege. Aufzeichnungen. Herausgegeben von Rahel E. Steiner. Frankfurt am Main. Insel-Verl. (Insel-Bücherei, 882).
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Varnhagen von Ense, Rahel (1968): Rahel Varnhagen und ihre Zeit. Briefe 1800 – 1833. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 14).
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Varnhagen von Ense, Rahel (1985): Briefe und Aufzeichnungen. Herausgegeben von Dieter Bähtz. Frankfurt am Main. Insel, 1986. ISBN 3-458-14308-4.
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Varnhagen von Ense, Rahel (1988): Briefe an eine Freundin. Rahel Varnhagen an Rebecca Friedländer. Herausgegeben von Deborah Hertz. Köln. Kiepenheuer und Witsch. ISBN 3-462-01883-3.
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Varnhagen von Ense, Rahel (1992): Ordentliche Dachstuben-Wahrheit wird er hören! Aphoristisches aus Briefen und Tagebüchern. Ausgewählt von Octavia Winkler. Berlin. Buchverlag Union.
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Varnhagen von Ense, Rahel (2001): Briefwechsel mit Ludwig Robert. Herausgegeben von Consolina Vigliero. München. Beck (Edition Rahel Levin Varnhagen). ISBN 3-406-48256-2.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Finckenstein, Karl von (1985): Rahels erste Liebe. Rahel Levin und Karl Graf von Finckenstein in ihren Briefen. Herausgegeben und erläutert von Günter de Bruyn. Berlin. arani, 1998 (Märkischer Dichtergarten). ISBN 3-7605-8672-4.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Marwitz, Alexander von der (1925): Rahel und Alexander von der Marwitz in ihren Briefen. Ein Bild aus der Zeit der Romantiker. Herausgegeben von Heinrich Meisner. Gotha. Perthes.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Marwitz, Alexander von der et al. (1966): Briefwechsel mit Alexander von der Marwitz, Karl von Finckenstein, Wilhelm Bokelmann, Raphael d’Urquijo. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 8).
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Varnhagen von Ense, Rahel; Varnhagen Ense, Karl August von (1967): Briefwechsel mit August Varnhagen von Ense. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 9).
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Wiesel, Pauline (1998): Pauline Wiesels Liebesgeschichten. Briefwechsel mit Karl Gustav von Brinckmann, Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Friedrich Gentz und anderen. Herausgegeben von Barbara Hahn, Birgit Bosold und Ursula Isselstein. Texte teils deutsch, teils französisch. München. Beck (Bibliothek des 18. Jahrhunderts). ISBN 3-406-43670-6.
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Sonstige Werke

Varnhagen von Ense, Rahel (1983): Rahel-Bibliothek. Gesammelte Werke. Band 1: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde 1 • Band 2: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde 2 • Band 3: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde 3 • Band 4: Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel 1 • Band 5: Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel 2 • Band 6: Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel 3 • Band 7: Briefwechsel zwischen Rahel und David Veit • Band 8: Aus Rahel’s Herzensleben • Band 9: Briefe und Tagebücher aus verstreuten Quellen • Band 10: Studien, Materialien, Register. 10 Bände. München. Matthes & Seitz. ISBN 3-88221-342-6.
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Varnhagen von Ense, Rahel (2001): »Ich will noch leben, wenn man’s liest«. Journalistische Beiträge aus den Jahren 1812 – 1829. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien. Lang (Forschungen zum Junghegelianismus, 5). ISBN 3-631-37860-2.
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Biografien
Bürger, Christa (2001): Leben Schreiben. Die Klassik, die Romantik und der Ort der Frauen. Bettina von Arnim, Charlotte von Kalb, Sophie Mereau, Caroline Schlegel, Johanna Schopenhauer, Rahel Varnhagen. Königstein/Taunus. Helmer. ISBN 3-89741-082-6.
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Key, Ellen (1907?): Rahel. Eine biographische Skizze. Aus dem Schwedischen von Marie Franzos. Halle. Thamm (Biographien bedeutender Frauen, 7).
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Scurla, Herbert (1971): Rahel Varnhagen. Die große Frauengestalt der deutschen Romantik. Eine Biographie. (=Begegnungen mit Rahel. Der Salon der Rahel Levin). Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1980 (Fischer-Taschenbücher, 2245). ISBN 3-596-22245-1.
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Analysen
Albarus, Charlotte (1930): Rahel Varnhagens Goethe-Erlebnis. Dissertation. Jastrow. Zentgraf.
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Barner, Wilfried (1992): Von Rahel Varnhagen bis Friedrich Gundolf. Juden als deutsche Goethe-Verehrer. Göttingen. Wallstein (Kleine Schriften zur Aufklärung, 3). ISBN 978-3-89244-023-9.
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Becker, Sabina (Hg.) (2001): Rahel Levin Varnhagen. Studien zu ihrem Werk im zeitgenössischen Kontext. Sankt Ingbert. Röhrig (Sofie, 13). ISBN 3-86110-284-6.
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Breysach, Barbara (1989): »Die Persönlichkeit ist uns nur geliehen«. Zu Briefwechseln Rahel Levin Varnhagens. Würzburg. Königshausen & Neumann. ISBN 3-88479-432-9.
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Christophersen, Claudia (2002): »… es ist mit dem Leben etwas gemeint«. Hannah Arendt über Rahel Varnhagen. Mit einer Edition des Briefwechsels zwischen Hannah Arendt und Klaus Piper über Rahel Varnhagen. Königstein/Taunus. Helmer. ISBN 3-89741-112-1.
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Danzer, Gerhard (Hg.) (1997): Frauen in der patriarchalischen Kultur. Psychographien über Rahel Varnhagen, Madame de Staël Karen Horney und Simone de Beauvoir. Würzburg. Königshausen und Neumann. ISBN 3-8260-1392-1.
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Graf, Emma (1903): Rahel Varnhagen und die Romantik. Reprint der Ausgabe Felber, Belin, 1903. Nendeln/Liechtenstein. Kraus, 1976 (Literarhistorische Forschungen, 28).
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Hahn, Barbara (1990): »Antworten Sie mir!«. Rahel Levin Varnhagens Briefwechsel. Basel, Frankfurt am Main. Stroemfeld/Roter Stern.
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Isselstein, Ursula (1993): Studien zu Rahel Levin Varnhagen. Der Text aus meinem beleidigten Herzen. (=Collana di Lingua e Letteratura Straniera). Torino. Tirrenia Stampatori. ISBN 88-7763-617-3.
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Laschke, Jutta Juliane (1988): Wir sind eigentlich, wie wir sein möchten, und nicht so wie wir sind. Zum dialogischen Charakter von Frauenbriefen Anfang des 19. Jahrhunderts gezeigt an den Briefen von Rahel Varnhagen und Fanny Mendelssohn. Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris. Lang (Europäische Hochschulschriften – Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 1072). ISBN 3-631-40343-7.
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Zimmermann, Karin (1992): Die polyfunktionale Bedeutung dialogischer Sprechformen um 1800. Exemplarische Analysen: Rahel Varnhagen, Bettine von Arnim, Karoline von Günderrode. Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris. Lang (Europäische Hochschulschriften – Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 1302). ISBN 3-631-44239-4.
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