FemBio-Special: Europäische Jüdinnen

Erika Mann

(Erika Julia Hedwig Mann, Erika Gründgens [erster Ehename], Erika J. H. Auden [zweiter Ehename])

geboren am 9. November 1905 in München
gestorben am 27. August 1969 in Zürich

deutsche Schauspielerin, Kabarettistin, Schriftstellerin und Journalistin
105. Geburtstag am 9. November 2010


BiografieZitateWeblinksLiteratur & Quellen


Biografie

»Mein begabtes Kind« nannte Thomas Mann seine älteste Tochter, die so viele Talente besaß. Sie zog rastlos umher, arbeitete viel, lebte intensiv – und war am Ende ausgebrannt. Ihre letzten Lebensjahre verzichtete sie auf eigene Arbeiten und widmete sich stattdessen als Nachlassverwalterin den Werken ihres Vaters und Bruders.

Erika Mann

Erika ist das älteste von sechs Kindern Katia und Thomas Manns und Urenkelin der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm. Ihre Geschwister sind Klaus, Gottfried Angelus (Golo), Monika, Elisabeth und Michael. Neben Elisabeth wird sie das Lieblingskind ihres Vaters. Ihrem nur um ein Jahr jüngeren Bruder Klaus ist sie lebenslang eng verbunden. Die beiden sind der Schrecken der Nachbarschaft, wobei Erika immer die wildere und tonangebende ist. Außerdem lügt sie wie gedruckt. Als Jugendliche gründen sie zusammen mit Ricki Hallgarten und weiteren Nachbarskindern den »Bund deutscher Mimiker«, der im Mannschen Salon Theaterstücke aufführt.

Gleich nach dem Abitur 1924 zieht Erika nach Berlin, um sich an der Schauspielschule Max Reinhardts ausbilden zu lassen und in ersten kleinen Rollen aufzutreten. Bei der Hamburger Aufführung des von Klaus geschriebenen Skandalstücks »Anja und Esther« lernt sie Gustaf Gründgens kennen, den sie 1926 heiratet, obwohl sie Pamela Wedekind liebt, die Tochter von Tilly und Frank Wedekind. Nach drei Jahren wird die Ehe wieder geschieden.

1927 unternehmen Erika und Klaus eine neunmonatige Weltreise, die die beiden durch die USA, Hawaii, Japan, Korea, China und Russland führt. Über diese Reise berichten sie in ihrem gemeinsamen Buch »Rundherum«. Unterwegs hatte Erika Mann bereits kleinere Reiseberichte und Glossen geschrieben, die sie nach der Rückkehr verschiedenen Zeitungen anbietet. Da sie von der Schauspielerei allein nicht leben kann, arbeitet sie nun auch als Journalistin für verschiedene in- und ausländische Zeitungen, außerdem an Bühnen-, Radio- und Buchaufträgen. Erika Mann ist eine Workaholic, lässt sich deswegen aber weder Theaterpremieren noch ausschweifende Partys und Faschingsfeiern entgehen. Auch konsumiert sie wie Klaus Drogen – Haschisch, Morphium, Kokain – und raucht wie ein Schlot.

Erika Mann

Erika sieht gut aus, ist intelligent, lebhaft und amüsant. Sie hat Liebesbeziehungen mit Frauen und Männern, aber keine/r ist in der Lage, ihr Herz endgültig zu erobern. Das muss auch die Schweizer Industriellentochter und Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach erfahren, die seit 1930 mit Erika und Klaus eng befreundet ist und sie später im Exil finanziell unterstützt. Sie verliebt sich unsterblich in Erika, die diese Leidenschaft aber nicht erwidert.

Nachdem sie sich zur Automonteurin hat ausbilden lassen, nimmt Erika Mann 1931 an der 10.000 km-Autorennfahrt quer durch Europa teil, die sie auch gewinnt. Im selben Jahr spielt sie Nebenrollen u.a. in den Filmen »Mädchen in Uniform« und »Peter Voss, der Millionendieb« und schreibt ihre ersten Kinderbücher »Jans Wunderhündchen« und »Stoffel fliegt übers Meer«, die von Ricki Hallgarten illustriert werden.

Der aufkeimende Nationalsozialismus politisiert sie schlagartig: Auf einer Versammlung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit im Hotel Union will sie pazifistische Texte vortragen. Diese Veranstaltung wird aber von der SA gestört und Erika Mann ebenso wie die Organisatorin Constanze Hallgarten wenige Tage später im »Völkischen Beobachter« bösartig verleumdet und bedroht.

Kurz darauf wird die Idee eines politisch motivierten literarischen Kabaretts geboren. Mit einigen anderen Münchner SchauspielerInnen, darunter dem Star der Kammerspiele und Erikas zeitweiliger Lebensgefährtin Therese Giehse, gründet Erika Mann »Die Pfeffermühle«. Die Texte stammen von Erika und Klaus. »Die Pfeffermühle« wird am 1. Januar 1933 in der »Bonbonnière« hinter dem Hofbräuhaus eröffnet und ist zu jeder Vorstellung ausverkauft. Scheinbar naive und harmlose, aber hintergründige Lieder, Gedichte und Sketche entlarven den Nationalsozialismus und machen ihn lächerlich. Nach dem Reichstagsbrand, als viele NazigegnerInnen verhaftet werden, geht Erika Mann ins Exil in die Schweiz. 1935 verkündet Propagandaminister Goebbels ihre Ausbürgerung. Erika ist ihm aber zuvorgekommen: Am selben Tag heiratet sie den schwulen englischen Schriftsteller Wystan Hugh Auden, den sie zuvor nicht einmal dem Namen nach kannte, und erhält damit die britische Staatsangehörigkeit.

Bis 1937 tourt die »Pfeffermühle« durch fünf europäische Länder, wo sie mit über tausend meist ausverkauften Vorstellungen große Erfolge feiert. Als sich immer mehr europäische Länder dem deutschen Druck beugen, versucht die »Pfeffermühle« einen Neuanfang in den USA. Der aber misslingt, das Ensemble zerfällt, Therese Giehse kehrt nach Europa zurück. Erika Mann betätigt sich von nun an als Vortragsreisende und spricht in Colleges, Women’s Clubs und jüdischen Organisationen über politische und literarische Themen und schreibt ihre Bücher »School for Barbarians« über die nationalsozialistische Schulpolitik und Erziehung (dt.: »Zehn Millionen Kinder«, 1938) und »The Lights Go Down« über den Alltag in Nazideutschland am Beispiel einer süddeutschen Kleinstadt (dt.: »Wenn die Lichter ausgehen«, 2005). Seit dem Spanischen Bürgerkrieg 1936 und während des Zweiten Weltkriegs arbeitet sie zunächst als britische, später als US-amerikanische Kriegskorrespondentin. Ab Ende 1945 berichtet sie von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen und darf als einzige weibliche Korrespondentin das Kriegsverbrechergefängnis besuchen. Wenn sie nicht unterwegs ist, lebt sie bei den Eltern, die ins Exil nach Kalifornien gegangen waren.

Nachdem sich Klaus 1949 in Südfrankreich mit einer Überdosis Schlaftabletten das Leben genommen hat, plagen sie Selbstvorwürfe, weil sie sich für seinen Tod mitverantwortlich fühlt. Zudem leidet sie an der unerwiderten Liebe zu dem ehemaligen Münchner und nunmehr kalifornischen Nachbarn und Freund ihres Vaters, dem 30 Jahre älteren Dirigenten Bruno Walter.

Erika Mann

Die Entscheidung über ihren Einbürgerungsantrag für die USA wird wegen ihrer unkonventionellen Ansichten, ihrer lesbischen Beziehungen und ihrer linken politischen Einstellung immer wieder hinausgezögert. Angesichts der Feindseligkeit, der Erika Mann während der McCarthy-Ära ausgesetzt ist – sie wird vier Jahre lang vom FBI verfolgt, der vergeblich versucht, ihr kommunistische Umtriebe nachzuweisen – ist sie so zermürbt, dass sie ihre Eltern 1952 überredet, mit ihr zusammen in die Schweiz überzusiedeln.

Erika Mann lebt zunehmend zurückgezogen. Sie wird von chronischer Schlaflosigkeit, Kopf- und Rückenschmerzen, Knochenleiden und verschiedenen anderen Krankheiten geplagt. Sie ist launisch, streitsüchtig und verbittert. Bis zum Tode Thomas Manns 1955 arbeitet sie als seine Sekretärin und Beraterin. Sie begleitet ihn auf Vortragsreisen, begutachtet die Drehbücher für mehrere Verfilmungen seiner Romane und gibt Anfang der sechziger Jahre seine Briefe in drei Bänden heraus. Außerdem setzt sie sich nachdrücklich für die Veröffentlichung von Klaus’ Büchern in Deutschland ein. Gesundheitlich geht es ihr immer schlechter; in ihren letzten Lebensjahren muss sie an Krücken gehen. Im Alter von nicht einmal 64 Jahren stirbt sie 1969 in Zürich an einem Gehirntumor.

Schmidt – Hopes and prospectsZum Weiterlesen:

Schmidt, Christine (2010): »Hopes and prospects – but no illusions!«. Erika Mann (1905-1969) und Pamela Wedekind (1906-1986), Therese Giehse (1898-1975); Annemarie Schwarzenbach (1908-1942).
In: Horsley, Joey; Pusch, Luise F. (Hg.): Frauengeschichten. Berühmte Frauen und ihre Freundinnen. Göttingen. Wallstein. ISBN 978-3-8353-0634-9
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Christine Schmidt

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Zitate

Es ist also ein Mädchen: eine Enttäuschung für mich, wie ich unter uns zugeben will, denn ich hatte mir sehr einen Sohn gewünscht und höre nicht auf, es zu thun. Warum? ist schwer zu sagen. Ich empfinde einen Sohn als poesievoller, mehr als Fortsetzung und Wiederbeginn meiner selbst unter neuen Bedingungen. Oder so.

(Thomas Mann in einem Brief an seinen Bruder Heinrich nach Erikas Geburt, 1905)



Am 30. Januar wurde Hitler Reichskanzler, und als er nebenan, im Hofbräuhaus, seine Antrittsrede hielt, hatten wir schon ein neues Programm. Wir spielten gegen ihn an, Wand an Wand mit ihm und unter dem Jubel seiner Untertanen, oder vielmehr der »Geführten«, wie das jetzt heißt.

(Erika Mann über die Anfänge der »Pfeffermühle«, 1933)



E[rika] steht zwischen mir und dem Tod. … Es ist furchtbar, daß ich ihr das antun muß.

(Klaus Mann, 1935)



So ist es, um ein praktisches Beispiel zu geben, sehr selten vorgekommen, daß eine »arische« Frau ihren Mann verließ, weil er jüdisches Blut hatte und weil das deutsche Gesetz also verlangte, daß sie ihn verlasse. Wie viele von den »Arierinnen« sind lieber mit ihrem »anrüchigen« Gatten in die Verbannung gegangen, als sich von ihm zu trennen. Ja, es gab bei den meisten von ihnen kaum eine Überlegung. […] »Arische« Männer dagegen haben ihre »nichtarischen« Gattinnen verlassen, und zwar Zahllose unter ihnen.

(Aus ihrem Aufsatz »Business and Professional Women in Exile«, 1938)

Erika Mann



Keine Menschengruppe aber im besonderen wurde so sehr, so entscheidend erfaßt von den Wandlungen, welche die Nazi-Diktatur im Leben ihrer Untertanen vornahm, wie die Kinder. Denn während der erwachsene Deutsche zwar erstens Nationalsozialist zu sein hat, zweitens aber doch vorläufig noch Ladenbesitzer oder Fabrikant sein mag, ohne daß sein Laden oder seine Fabrik verstaatlicht worden wären, ist das deutsche Kind schon heute ein Nazi-Kind und nichts weiter. Die Schule, die es besucht, ist eine Nazi-Schule, die Jugendorganisation, der es angehört, ist eine Nazi-Organisation, die Filme, zu denen man es zulässt, sind Nazi-Filme, und sein Leben gehört ohne Vorbehalt dem Nazi-Staat.

(Aus ihrem Buch »Zehn Millionen Kinder«, 1938)



Einer Sache können wir wohl relativ sicher sein: das besiegte, das vollkommen besiegte Deutschland muß und wird leiden. Die Niederlage wird die Deutschen wie ein gewaltiger Schock treffen, und wenn wir sie so ansehen, wie wir es sollten, als ein Volk nämlich, das geisteskrank ist, wird uns die Erinnerung helfen, daß Schocks erfolgreich gegen alle möglichen Formen von Geisteskrankheit eingesetzt werden.

(Aus ihrer Rede vor dem Internationalen PEN-Kongreß in London, 1941)



Ich glaube, daß Idealismus nicht nur schöner, sondern im Ergebnis auch realistischer als jeder schlaue, zynische »Realismus« ist. Indem die sogenannten Realisten solche einfachen Ideen wie gut und böse, Anstand und Verbrechen ignorieren, sind sie bereit, mit dem Teufel Geschäfte zu machen, der sie natürlich erst recht überlisten und betrügen wird.

(Aus dem Fragment ihrer Autobiographie »Ausgerechnet Ich«, 1943)



Deutschland unterlag dem Nazismus wegen der moralischen Trägheit seines Volkes.

(Erika Mann, 1943)



Die Mehrzahl [der Deutschen] gab zu, daß sie 1939 und 1940, als alles noch »rosig« aussah, voll und ganz hinter dem »Führer« gestanden hätten. Die wenigen, die angaben, daß sie ihn schon damals nicht gemocht hätten, beschwerten sich über seine Kurzsichtigkeit, Rußland und die USA zu unterschätzen und anschließend zu provozieren. Von moralischen Bedenken war keine Rede. Deutschlands Hauptverbrecher werden also heute nur halbherzig angeklagt – nicht wegen ihrer Verbrechen nämlich, sondern wegen ihres Versagens.

(Aus ihrem Zeitschriftenartikel »Why the Germans Fight on«, 1945)



Wie ich leben soll, weiß ich noch nicht, weiß nur, daß ich muß.

(Erika Mann nach Klaus’ Tod, 1949)



Unzählige Male habe ich mein Leben in Gefahr gebracht, als ich […] als Kriegsberichterstatterin bei den US-Streitkräften akkreditiert war. […] Ich lebte und arbeitete in den USA, und da ich dies auch weiter zu tun wünschte, hielt ich es nur für korrekt, mich dem guten Volk dieses Landes auch legal anzuschließen. Ich stellte meinen Antrag vor fast vier Jahren.

Seit diesem Zeitpunkt ist eine Überprüfung im Gange, die unvermeidlich dazu führte, Zweifel an meinem Charakter zu wecken, meine berufliche Laufbahn allmählich zu ruinieren, mich meines Lebensunterhalts zu berauben und mich – kurz gesagt – von einem glücklichen, tätigen und einigermaßen nützlichen Mitglied der Gesellschaft zu einer gedemütigten Verdächtigen zu machen. Freunde von mir sind zwei und drei Stunden hintereinander verhört worden, bis sie fast zusammengebrochen sind. Als sich herausstellte, daß ich weder Kommunistin noch »Mitläuferin« […] war, begannen die Behörden in meinem Privatleben herumzustochern in einer Weise, die alle Befragten äußerst schockierte. […] Kein Wunder, daß potentielle Arbeitgeber eine heftige Abneigung verspürten, mich zu engagieren. […]

(Erika Mann an den Direktor der US-Einwanderungsbehörde, 1950)



Wir vertragen uns glänzend, alle Kinder und ich. […] Auf keiner Provinzbühne dürfte die »Naive« es wagen, so dreist zu kokettieren, wie die Butzis dies tun. – Und ich? Nicht nur kokettiere ich schamlos zurück. Hinter dem Rücken des Begleitpersonals beginne ich auch alsbald, meine Künste spielen zu lassen. Ich kann, muß man wissen, in jedem erdenklichen Rhythmus mit allen zehn Fingern schnalzen, so daß es klingt wie die hübschesten Castagnetten. Wo das Rauchen sich schickt, bin ich zudem imstande, mir die Zigarette umgekehrt zwischen die Lippen zu stecken (mit der brennenden Spitze nach innen). Den Mund, versteht sich, schließe ich rund um das glühende Ding, paffe gewaltig und erwecke den Anschein, als vermöchte ich Feuer zu schlucken. – Ist das alles? Durchaus nicht. Mein Repertoire – vom schlichten Gesichterschneiden bis zur hoch-differenzierten Imitation der verschiedensten Tierstimmen – ist so mannigfaltig, wie ansprechend. Wir unterhalten uns immer, – alle Kinder und ich. Und für sie zu schreiben, ist mir das natürlichste und erfreulichste Ding von der Welt.

(Manuskript aus Erika Manns Nachlaß, undatiert)



Erika hatte eine sehr starke, sehr dominierende Persönlichkeit, und ich muß sagen, die Rolle, die sie später als Managerin meines Vaters spielte, war für meine Mutter nicht immer leicht, weil sie das ja vorher selbst gewesen war.
[…]
Sie war ja dann zuletzt krank, hat sich in die Krankheit geflüchtet, weil sie nicht leben mochte; ich meine, es war ja eigentlich eine Art von langsamem Selbstmord. Sie war eine ganz unglückliche Person.

(Elisabeth Mann Borgese über ihre Schwester, 1999)

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Links


Bayerischer Rundfunk 2008 – Die Kinder der Manns
Bayerischer Rundfunk (2008): Die Kinder der Manns. Erika Mann – die temperamentvolle Komödiantin.
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Dohrmann 2003 – Erika Mann
Dohrmann, Anja Maria (2003): Erika Mann – Einblicke in ihr Leben.
Dissertation. PDF-Datei (222 S.). Philosophische Fakultäten der Albert-Ludwigs-Universität.
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Internet Movie Database – Erika Mann I
Internet Movie Database: Erika Mann (I).
Filme.
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Jahn – Erika Julia Hedwig Mann
Jahn, Hajo: Erika (Julia Hedwig) Mann. Schriftstellerin, Journalistin und Kabarettistin.
Biografie, Literatur, Links. exil-archiv.de.
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Katalog der Deutschen Nationalbibliothek – Mann, Erika
Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Mann, Erika, 1905-1969.
Literatur und Medien.
(Link aufrufen)


König, Jung 2004 – Die Tochter des Zauberers
König, Sabine; Jung, Anne K. (2004): Die Tochter des Zauberers: Erika Mann.
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Krajewski – Erika Mann 1905
Krajewski, André: Erika Mann (1905 - 1969) und Klaus Mann (1906 - 1949).
(Link aufrufen)


LeMO – Biographie
LeMO: Biographie: Erika Mann, 1905-1969.
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Münchner Stadtbibliothek – Verzeichnisse der Nachlässe und Dokumente
Münchner Stadtbibliothek: Verzeichnisse der Nachlässe und Dokumente. Mann, Erika.
(Link aufrufen)


Pfister 2005 – Zum 100. Geburtstag von Erika
Pfister, Eva (2005): Zum 100. Geburtstag von Erika Mann.
Mit vielen Zitaten.
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Privates und Politisches bei Erika
Privates und Politisches bei Erika Mann. Hintergründe zum Zürcher »Pfeffermühle«-Skandal.
In: Neue Zürcher Zeitung vom 5. November 2005.
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Wikipedia – Erika Mann
Wikipedia: Erika Mann.
Sehr ausführliche Biografie. Mit Literatur und Links.
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Literatur & Quellen


Werke

Mann 1953 – Wenn ich ein Zugvogel wär

Mann, Erika (1953): Wenn ich ein Zugvogel wär! Till will singen und fliegt aus dem Nest. Illustrationen: Heinz Schubel. München. Schneider (Die Zugvogel-Reihe / Mann, 1).
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Mann, Erika (1954): Till bei den Zugvögeln. Auf der Lachburg singt und klingt es. Illustrationen: Heinz Schubel. München. Schneider (Die Zugvogel-Reihe / Mann, 2).
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Mann 1954 – Till bei den Zugvögeln

Mann 1955 – Christoph fliegt nach Amerika

Mann 1955 – Die Zugvögel auf Europa-Fahrt

Mann 1955 – Zauberonkel Muck

Mann 1956 – Die Zugvögel singen in Paris

Mann 1988 – Briefe und Antworten

Mann, Erika (1955): Christoph fliegt nach Amerika. Eine abenteuerliche Luftreise. (=Stoffel fliegt übers Meer). Illustrationen: Heinz Schubel. München. Schneider (Schneider-Buch).
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Mann, Erika (1955): Die Zugvögel auf Europa-Fahrt. … und Till ist dabei. Illustrationen: Heinz Schubel. München. Schneider (Die Zugvogel-Reihe / Mann, 3).
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Mann, Erika (1934): Zauberonkel Muck. (=Muck, der Zauberonkel). Illustrationen von Otto Schott. Zürich. Büchergilde Gutenberg, 1955.
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Mann, Erika (1956): Die Zugvögel singen in Paris und Rom. Illustrationen: Heinz Schubel. München. Schneider (Die Zugvogel-Reihe / Mann, 4).
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Mann, Erika (1984): Briefe und Antworten. Band 1: 1922 – 1950, Band 2: 1951 – 1969. 2 Bände. Herausgegeben von Anna Zanco Prestel. München. Deutscher Taschenbuchverlag, 1988 (dtv, 10864). ISBN 3-423-10864-9.
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Mann 1990 – Zehn jagen Mr

Mann 1997 – Zehn Millionen Kinder

Mann 1999 – Mein Vater

Mann 2001 – Blitze überm Ozean

Mann 2005 – Ausgerechnet ich

Mann 2005 – Das letzte Jahr

Mann, Erika (1942): Zehn jagen Mr. X. (=A Gang of Ten). Aus dem Englischen von Elga Abramowitz. Mit einem Nachwort von Golo Mann. Berlin. Kinderbuchverlag, 1990. ISBN 3-358-01562-9.
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Mann, Erika (1938): Zehn Millionen Kinder. Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich. (=Die Schule der Barbaren). Mit einem Geleitwort von Thomas Mann und einem Nachwort von Irmela von der Lühe. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1997 (Rororo, 22169). ISBN 3-499-22169-1.
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Mann, Erika (1996): Mein Vater, der Zauberer. Herausgegeben von Irmela von der Lühe und Uwe Naumann. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1999 (Rororo, 22651). ISBN 3-499-22651-0.
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Mann, Erika (2000): Blitze überm Ozean. Aufsätze, Reden, Reportagen. Englischsprachige Texte ins Deutsche übertragen von Ernst-Georg Richter und Claudia Schoppmann. Herausgegeben von Irmela von der Lühe und Uwe Naumann. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2001 (Rororo, 23107). ISBN 3-499-23107-7.
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Mann, Erika (2005): Ausgerechnet ich. Ein Lesebuch. Herausgegeben von Barbara Hoffmeister. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (Rororo, 24158). ISBN 978-3-499-24158-1.
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Mann, Erika (1956): Das letzte Jahr. Bericht über meinen Vater. Frankfurt am Main. Fischer, 2005 (Fischer, 16637). ISBN 3-596-16637-3.
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Mann 2005 – Stoffel fliegt übers Meer

Mann 2006 – Wenn die Lichter ausgehen

Mann, Hallgarten 2005 – Jan's Wunderhündchen

Mann, Mann 1996 – Escape to life

Mann, Mann 2001 – Rundherum

Mann, Mann 2005 – Das Buch von der Riviera

Mann, Erika (1932): Stoffel fliegt übers Meer. Erika Mann. Mit Bildern von Richard Hallgarten. Nachw. von Dirk Heißerer. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2005 (Rororo, 21331 : rororo Rotfuchs). ISBN 3-499-21331-1.
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Mann, Erika (1940): Wenn die Lichter ausgehen. Geschichten aus dem Dritten Reich. (=The lights go down). Ins Deutsche übersetzt von Ernst-Georg Richter. Mit einem Nachwort von Irmela von der Lühe. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2006 (Rororo, 24413). ISBN 978-3-499-24413-1.
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Mann, Erika; Hallgarten, Richard (1931): Jan’s Wunderhündchen. Ein Kinderstück in sieben Bildern. Mit einer Erklärung von Erika Mann. Thomas-Mann-Förderkreis München e.V. Herausgegeben von Dirk Heißerer. München. peniope, 2005 (Thomas-Mann-Schriftenreihe : Fundstücke, 1). ISBN 978-3-936609-20-2.
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Mann, Erika; Mann, Klaus (1939): Escape to life. Deutsche Kultur im Exil. Herausgegeben von Heribert Hoven. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 1996 (Rororo, 13992). ISBN 3-499-13992-8.
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Mann, Erika; Mann, Klaus (1929): Rundherum. Abenteuer einer Weltreise. Nachwort von Uwe Naumann. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt, 2001 (Rororo, 13931). ISBN 3-499-13931-6.
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Mann, Erika; Mann, Klaus (1931): Das Buch von der Riviera. Was nicht im Baedeker steht. Berlin. Edition Ebersbach, 2005 (Blue notes, 24). ISBN 3-934703-95-X.
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Tonträger

Mann, Erika (2001): Stoffel fliegt übers Meer. Gelesen von Doris Wolters. Produktion und Regie: Gerwig Epkes. Hamburg. Universal Music. 3 Audio-CDs. ISBN 3-8291-1131-2.
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Mann, Erika (2005): Die Kinder der Manns. Ein Familienalbum. Mit Tondokument auf CD. Thomas-Mann-Parodie von Erika Mann. Herausgegeben von Uwe Naumann. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt. ISBN 978-3-498-04687-3.
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Mann 2001 – Stoffel fliegt übers Meer

Mann 2005 – Die Kinder der Manns

Mann 2005 – Wenn die Lichter ausgehen

Regnier 2006 – Warum sind wir so kalt

Schwarzenbach 2003 – Wir werden es schon zuwege

Mann, Erika (2005): Wenn die Lichter ausgehen. Geschichten aus dem Dritten Reich. Lesung. (=The lights go down). Mit Lena Stolze. Regie und Auswahl: Wolfgang Stockmann. Aus dem Amerikanischen von Ernst-Georg Richter. Hamburg. Hoffmann und Campe. 3 Audio-CDs. ISBN 3-455-30393-5.
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Regnier, Anatol (2006): Warum sind wir so kalt? Die Pfeffermühle, Erika Manns Exilkabarett 1933 - 1937. Idee und Konzept: Anatol Regnier. Klavier, Gesang und Klavierarrangement: Monika Sutil. Stimme Erika Mann und Agitatorin: Rosel Zech. Erzähler: Gert Heidenreich. München. AirPlay-Entertainment. Audio-CD. ISBN 978-3-935168-55-7.
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Schwarzenbach, Annemarie (2003): »Wir werden es schon zuwege bringen, das Leben«. Briefe an Erika & Klaus Mann. 1930 – 1942. Gelesen von Hannelore Elsner. Zürich. Kein und Aber Records. 3 Audio-CDs. ISBN 3-0369-1140-5.
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Weiterführende Literatur
Hinweis: Dies sind keine Literaturempfehlungen, sondern die zum Thema erschienenen Titel – ohne Wertung unsererseits.

Chrambach, Eva (1990): Erika und Klaus Mann, Bilder und Dokumente. Ausstellungskatalog. München. Edition Spangenberg, 1991. ISBN 3-89409-049-9.
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Keiser-Hayne 1995 – Erika Mann und ihr politisches

Kröger 2005 – Wie ich leben soll

Krüll 2005 – Im Netz der Zauberer

Keiser-Hayne, Helga (1995): Erika Mann und ihr politisches Kabarett »Die Pfeffermühle«. 1933 – 1937. Texte, Bilder, Hintergründe. Erweiterte Neuausgabe, früherer Titel: Beteiligt euch, es geht um eure Erde (1990). Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (Rororo, 13656). ISBN 3-499-13656-2.
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Kröger, Ute (2005): »Wie ich leben soll, weiss ich noch nicht«. Erika Mann zwischen »Pfeffermühle« und »Firma Mann«. Ein Porträt. Zürich. Limmat. ISBN 3-85791-484-X.
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Krüll, Marianne (2005): Im Netz der Zauberer. Eine andere Geschichte der Familie Mann. Durchgesehene und ergänzte Neuausgabe. Frankfurt am Main. Fischer. ISBN 3-10-042030-6.
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Lühe 1997 – Erika Mann

Roggenkamp 2008 – Erika Mann

Salber 2007 – Geniale Geschwister

Lühe, Irmela von der (1993): Erika Mann. Eine Biographie. Frankfurt am Main. Fischer, 1997 (Fischer, 13554). ISBN 3-596-13554-0.
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Murken, Barbara (c 1995): Gedanken zum Kinder- und Jugendbuchwerk von Erika Mann. Ein biographisches Puzzle. Münster. Antiquariat Geisenheyner (Monographien zur Geschichte der Kinder-, Jugend- und Bilderbücher, 1). ISBN 3-9804674-0-6.
(WorldCat-Suche)

Roggenkamp, Viola (2005): Erika Mann. Eine jüdische Tochter. Über Erlesenes und Verleugnetes in der Familiengenealogie der Familie Mann-Pringsheim. Frankfurt, M. Fischer, 2008 (Fischer, 17461). ISBN 978-3-596-17461-4.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Salber, Linde (2007): Geniale Geschwister. Elisabeth und Friedrich Nietzsche, Gertrude und Leo Stein, Ana María und Salvador Dalí, Erika und Klaus Mann. Linde Salber. München , Zürich. Piper, 2007. ISBN 978-3-492-04675-6.
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Strohmeyr 2000 – Klaus und Erika Mann

Strohmeyr 2004 – Klaus und Erika Mann

Weiss 2000 – Flucht ins Leben

Strohmeyr, Armin (2000): Klaus und Erika Mann. Les enfants terribles. Berlin. Rowohlt (Paare). ISBN 3-87134-393-5.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Strohmeyr, Armin (2004): Klaus und Erika Mann. »Wir traten wie Zwillinge auf«. Eine Biografie. Leipzig. Reclam (Reclams Universal-Bibliothek, 20113). ISBN 3-379-20113-8.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Weiss, Andrea (2000): Flucht ins Leben. Die Erika-und-Klaus-Mann-Story. Ins Deutsche übersetzt von Ernst-Georg Richter. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (Rororo, 22671). ISBN 3-499-22671-5.
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