FemBio-Special: Frauen aus Karlsruhe

Rahel Varnhagen von Ense

(Rahel Levin [Geburtsname]; Rahel Robert bzw. Robert-Tornow [angenommener Familienname], Rahel Friederike Antonie Varnhagen von Ense [Name nach Eheschließung und Konversion zum Christentum])

geboren am 19. Mai 1771 in Berlin
gestorben am 7. März 1833 in Berlin

deutsche Denkerin, Schriftstellerin, Salonière
180. Todestag am 7. März 2013


BiografieZitateWeblinksLiteratur & Quellen


Biografie

»Mit welcher Freiheit und Grazie wußte sie um sich her anzuregen, zu erhellen, zu erwärmen! […] Kolossale Sprüche hörte ich von ihr, wahre Inspirationen, oft in wenigen Worten, die wie Blitze durch die Luft fuhren, und das innerste Herz trafen«, so beschrieb Graf Salm die junge jüdische Bankierstochter Rahel Levin in ihrem ersten Berliner Salon (1790-1806). Hier galten die gesellschaftlichen Konventionen der Zeit nicht: SchauspielerInnen trafen sich mit Adligen und den Dichtern und Denkern der Romantik, um über Literatur, Kunst, Philosophie zu disputieren und Rahels »Dachstubenwahrheiten« zu hören. Hier traf Prinz Louis Ferdinand seine Geliebte, die schöne und skandalumwitterte Pauline Wiesel,  Rahels enge Freundin, hierher kamen die Brüder Schlegel, Tieck, von Humboldt, auch Brentano und Schleiermacher.

Salongesellschaft

Rahel wurde für ihre geistreiche Konversation und ihre klugen Urteile verehrt, begeisterte sich für Literatur, aber auch für die neuen Wissenschaften. Da sie als Frau nicht studieren durfte, bildete sie sich selbst durch Lesen der wichtigsten klassischen und zeitgenössischen Literatur, oft in der Originalsprache.

Es war die Zeit des romantischen Freundschaftskultes. Rahel lebte intensiv, kannte Höhenflüge der Begeisterung und die Niederungen der Verzweiflung. Für ihre FreundInnen verausgabte sie sich, beriet und half, wenn es um heimliche Liebesaffären oder uneheliche Kinder ging. Selbst eine glühend Liebende, durchlebte sie zwei leidenschaftliche Liebesbeziehungen: die erste zu Graf Karl von Finckenstein, die zweite zu dem schönen spanischen Gesandtschaftssekretär Don Raphael D’Urquijo. Als eigenständige Frau hatte sie zwar ein äußerst kritisches Verhältnis zur Ehe, hoffte aber trotzdem durch Heirat der »Schmach« und dem »Unglück«  ihrer jüdischen Geburt zu entkommen. Beide Lieben scheiterten nach längerer Verlobung.

Mit 43 heiratete sie schließlich – noch am Tag ihrer Taufe – den 14 Jahre jüngeren Karl August Varnhagen von Ense, der sie verehrte und ihre Arbeit förderte. Ihr Kommentar dazu: »Unser ganzes Glück, unsere Liebe wird jetzt auf dem bürgerlichen Amboß bereitet, damit die Bürger es passieren lassen.« Nach schwierigen Anfangsjahren u.a. in Karlsruhe, wo er preußischer Diplomat am badischen Hof war und sie als getaufte Jüdin nicht zu Hofveranstaltungen eingeladen wurde, zogen sie 1819 wieder nach Berlin. Ihr Mann lernte, ihr die Freiheit zu geben, die sie brauchte. Gemeinsam führten sie einen Salon, der jedoch – es sind die Zeiten der Reaktion nach dem Wiener Kongress und Rahel ist eine verheiratete Frau – wesentlich konventioneller war als ihr erster. Viele der Romantiker hatten sich in ihrer Deutschtümelei und ihrem Konservatismus von Rahel abgewandt. Es verkehrten jetzt Hegel, Ranke, Börne und andere politisch fortschrittlich Denkende bei ihnen. Rahel selbst begeisterte sich für Saint Simons frühsozialistische Schriften. In dem jungen Heinrich Heine, dessen Genie sie erkannte, fand sie einen geistigen Erben. Damals wurde ihr auch Bettine von Arnim eine wichtige Freundin.

Rahel Varnhagen von Ense

Zeit ihres Lebens litt Rahel an den ihr als Jüdin und Frau auferlegten Grenzen und sah darin die Ursache ihrer vielen Krankheiten und ihrer inneren Zerrissenheit. Sie erkannte sehr wohl ihre Besonderheit: »Ich bin so einzig, als die größte Erscheinung dieser Erde. Der größte Künstler, Philosoph, oder Dichter ist nicht über mir.« Ihre große Begabung lag im Gespräch und in Briefen, die unmittelbar und echt in einer ganz eigenen Sprache ihre Gefühle und Gedanken wiedergaben. Sie selbst hat erst spät einige wenige Texte anonym drucken lassen – insbesondere ihre Gedanken zu Goethes Werken – aber mit Varnhagen zusammen einen Teil ihrer 10.000 Briefe und Tagebücher zur Veröffentlichung vorbereitet, so dass schon drei Monate nach ihrem Tode das erste von vielen posthumen Werken erscheinen konnte: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde (1833).

Gabriele Koch

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Zitate

Auf frischen, kleinen, abstrakten Wegen wollen wir gehen, die wir selbst noch nicht kannten: und auch auf diesen noch dem Wolkenspiel folgen, den Lichtzauber genießen, und auch dem Dunkel, wenn es reizt, nachziehen!
(Rahel an Varnhagen)



Weh’ dass unser Leben wegrinnt, ohne dass wir zusammenleben […] Nur einmal konnte die Natur zwei solche zugleich leben lassen. In diesem Zeitalter […] aber groß verfuhr die Natur mit uns beiden. Und wir sind geschaffen, die Wahrheit in dieser Welt zu leben. Und auf verschiedenem Wege sind wir zu einem Punkt gelangt. Wir sind neben der menschlichen Gesellschaft. Für uns ist kein Platz, kein Amt, kein eitler Titel da! Alle Lügen haben einen: die ewige Wahrheit, das richtige Leben und Fühlen, das sich unabgebrochen auf einfach tiefe Menschanlagen, auf die für uns zufassende Natur zurückführen lässt, hat keinen! Und somit sind wir ausgeschlossen aus der Gesellschaft, Sie, die Sie sie beleidigen. (Ich gratulieren Ihnen dazu! so hatten Sie doch etwas, viele Tage der Lust!) Ich, weil ich nicht mit ihr sündigen und lügen kann.
(Rahel an ihre im Ausland lebende Freundin Pauline Wiesel 1810, zit. nach Gerhardt, 1983, S.17f)



Welche Tiefe von Genuß, und welche Tiefe von Belehrung aus Ihren Briefen mich anblickt […] Ihre Briefe sind gar nicht geschrieben: es sind lebendige Menschen.
(Friedrich von Gentz an Rahel 1803, zit. nach Thomann Tewarsen, 1988, S. 45)

Rahel Varnhagen von Ense



Rahel war […] ›eine blume mit bewußtseyn‹, ausgestattet mit dem wärmsten, überschwenglichsten Gefühl und dem denkbar schärfsten Intellekt […]
Rahel, die Intellektuelle, konnte analysieren, assoziieren, reflektieren, kritisieren, philosophieren; ihre Begabung entfaltete sich im Dialog, ihre Ausdrucksform war und blieb der Brief.
(Carola Stern, 1994, S. 129)



Sie ist stark in ihren Empfindungen und doch leicht in ihrer Äußerung. Jenes gibt ihr eine hohe Bedeutung, dies macht sie angenehm. Jenes macht, daß wir an ihr die große Originalität bewundern, und dies, daß diese Originalität liebenswürdig wird, daß sie uns gefällt […] Sie ist, soweit ich sie kenne, in jedem Augenblick sich gleich, immer in einer eignen Art bewegt und doch ruhig – kurz, sie ist, was ich eine schöne Seele nennen möchte.
(Goethe über Rahel c. 1795, zit. nach Carola Stern, 1994, S. 51f)



Daß in Europa Männer und Weiber zwei verschiedene Nationen sind, ist hart. Die einen sittlich, die andern nicht; das geht nimmermehr!
(Rahel Varnhagen von Ense, gefunden hier)

 

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Links


Biografisches   

Becker – 19.05.1771


1  Becker, Herbert: 19.05.1771 – Rahel Varnhagen wird geboren. BR online.

E. – Rahel, Ant


2  E., E. von: Rahel, Ant. Fr. Robert, verm. Varnhagen von Ense. Lexikoneintrag. In: Damen Conversations Lexikon, Band 8. 1837, S. 340-347. zeno.org.

Höschele – Rahel Varnhagen 1771-1833


3  Höschele, Tanja: Rahel Varnhagen (1771-1833). Ein Portrait. In: Der Albatros, Ausgabe 1/2002.

Nerger – Varnhagen von Ense


4  Nerger, Klaus: Varnhagen von Ense, Rahel geb. Levin. Grabstätte.

Varnhagen Gesellschaft e


5  Varnhagen Gesellschaft e. V.. Umfangreiche, sehr informative Seite zum Ehepaar Varnhagen von Ense.

Wager – Rachel Varnhagen von Ense


6  Wager, Mary A. E.: Rachel Varnhagen von Ense. In: The Galaxy, Volume 19, Issue 3, March 1875. Cornell University – Making of America.

Walzel – Varnhagen: Rahel Antonie Friederike V


7  Walzel, Oskar F.: Varnhagen: Rahel Antonie Friederike V. von Ense. Lexikoneintrag. In: Allgemeine deutsche Biographie. Band 39. Tunner - de Vins (1895). Leipzig. Duncker & Humblot. S. 780-789. Bayerische Staatsbibliothek.

Wunderlich – Rahel Varnhagen 1771


8  Wunderlich, Dieter: Rahel Varnhagen (1771 – 1833). Das nenn’ ich eine emanzipierte Frau … Kurzporträt. Powercat.


Medien   

Google Buchsuche – Rahel Varnhagen


10  Google Buchsuche: Rahel Varnhagen.

Katalog der Deutschen Nationalbibliothek – Varnhagen von Ense


11  Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Varnhagen von Ense, Rahel, 1771-1833. Bücher und Medien.

Wikimedia Commons – Rahel Varnhagen


12  Wikimedia Commons: Rahel Varnhagen. Bilder.


Texte von Varnhagen   

Bosold – Friederike Liman


13  Bosold, Birgit Anna: Friederike Liman. Briefwechsel mit Rahel Levin Varnhagen und Karl Gustav von Brinckmann sowie Aufzeichnungen von Rahel Levin Varnhagen und Karl August Varnhagen. Eine historisch-kritische Edition mit Nachwort. Seite mit Link zum Volltext der Dissertation (PDF). Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

celtoslavica.de – Rahel Varnhagen von Ense


14  celtoslavica.de: Rahel Varnhagen von Ense. Gedanken, Beobachtungen und Erinnerungen aus ihren Tagebüchern und Briefen. Sehr umfangreich, leider ohne Quellenangaben.

Simonow – Gedanken und Einfälle kreativer Frauen


15  Simonow, Eileen: Gedanken und Einfälle kreativer Frauen. Rahel Varnhagen von Ense. Kurze Ausschnitte aus Briefen, Tagebüchern, Werken.

Wikiquote – Rahel Varnhagen


16  Wikiquote: Rahel Varnhagen. Zitate.


Briefe an Varnhagen   

Burgsdorff – Briefe an Brinkman


17  Burgsdorff, Wilhelm von: Briefe an Brinkman, Henriette v. Finckenstein, Wilhelm v. Humboldt, Rahel, Friedrich Tieck, Ludwig Tieck und Wiesel. Erschienen in B. Behr’s Verlag, Berlin, 1907. Link zu PDF-Datei (12,7 MB, eingescannte Buchseiten, nicht durchsuchbar).

Projekt Gutenberg – Suchergebnisse Varnhagen


18  Projekt Gutenberg: Suchergebnisse »Varnhagen«.


Erinnerungen und andere Texte   

Gatter – Projekt Textspeicher


19  Gatter, Nikolaus: Projekt Textspeicher – mit verschollenen Texten aus vielen Jahrhunderten. Enthält Texte zum Salon und zu Rahel Varnhagen.

Gubitz – Rahel


20  Gubitz, Friedrich Wilhelm: Rahel – Varnhagen – Bettina. In: Bilder aus Romantik und Biedermeier. Berlin 1922, S. 519-530.

Paoli – Aus Rahels Herzensleben


21  Paoli, Betty: Aus Rahels Herzensleben. Briefe und Tagebuchblätter. In: Gesammelte Aufsätze. Wien 1908, S. 46-60. zeno.org.

Projekt Gutenberg – Suchergebnisse Varnhagen


22  Projekt Gutenberg: Suchergebnisse »Varnhagen«.

Varnhagen Ense – Denkwürdigkeiten des eignen Lebens


23  Varnhagen Ense, Karl August von: Denkwürdigkeiten des eignen Lebens. Berlin 1971. zeno.org.


Nachlass   

Biblioteka Jagiellońska


24  : Biblioteka Jagiellońska. Bibliothek, die den handschriftlichen Nachlass der Varnhagens verwaltet.

Staatsbibliothek zu Berlin – Bibliothek Varnhagen


25  Staatsbibliothek zu Berlin: Bibliothek Varnhagen. Nachlass des Ehepaares Varnhagen von Ense.

 

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Literatur & Quellen


Quellen

Arendt 1995 – Rahel Varnhagen



Arendt, Hannah (1959): Rahel Varnhagen. Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin aus der Romantik. München, Zürich. Piper, 1995. ISBN 3-492-10230-1.
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Hahn, Barbara und Isselstein, Ursula (Hg.) (1987): Rahel Levin Varnhagen. Die Wiederentdeckung einer Schriftstellerin. Göttingen. Vandenhoeck & Ruprecht (Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik : Beiheft, 14). ISBN 3-525-21015-9.
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Honigmann 2006 – Das Gesicht wiederfinden

Sparre 2007 – Rahel Levin Varnhagen 1771

Stern 2000 – Der Text meines Herzens



Honigmann, Barbara (2006): Das Gesicht wiederfinden. Über Schreiben, Schriftsteller und Judentum. München. Hanser (Edition Akzente). ISBN 978-3-446-20681-6.
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Sparre, Sulamith (2007): Rahel Levin Varnhagen (1771 – 1833). Salonière, Aufklärerin, Selbstdenkerin, romantische Individualistin, Jüdin. Lich. Verlag Edition AV (Widerständige Frauen, 3). ISBN 978-3-936049-76-3.
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Stern, Carola (1994): Der Text meines Herzens. Das Leben der Rahel Varnhagen. Augsburg. Bechtermünz, 2000. ISBN 3-8289-6757-4.
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Thomann Tewarson 2003 – Rahel Levin Varnhagen

Varnhagen von Ense 1986 – Jeder Wunsch wird Frivolität genannt

Callejón Callejón 2002 – Briefliche Momentbilder



Thomann Tewarson, Heidi (1988): Rahel Levin Varnhagen. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2003 (rororo, 50406). ISBN 3-499-50406-5.
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Varnhagen von Ense, Rahel (1983): Jeder Wunsch wird Frivolität genannt. Briefe und Tagebücher. Ausgewählt und herausgegeben von Marlis Gerhardt. Darmstadt, Neuwied. Luchterhand, 1986. ISBN 3-472-61426-9.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Wiesel, Pauline (1987): Ein jeder machte seine Frau aus mir wie er sie liebte und verlangte. Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Marlies Gerhardt. Darmstadt, Neuwied. Luchterhand (Sammlung Luchterhand, 708). ISBN 3-472-61708-X.
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Briefe und Tagebücher       



Callejón Callejón, Luisa (2002): Briefliche Momentbilder. Lektüren zur Korrespondenz zwischen Rahel Levin Varnhagen und Pauline Wiesel. Berlin. Saint-Albin-Verl. (Berliner Beiträge zur Germanistik, 2). ISBN 3-930293-51-X.
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Varnhagen Ense, Karl August von; Varnhagen von Ense, Rahel (1973): Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel. Aus dem Nachlaß Varnhagen’s von Ense. Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1874. 6 Bände. Bern. Lang. ISBN 3-261-00568-8.
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Varnhagen von Ense 1967 – Rahel Varnhagen im Umgang

Varnhagen von Ense 1968 – Lichtstreifen und Glutwege

Varnhagen von Ense 1986 – Briefe und Aufzeichnungen



Varnhagen von Ense, Rahel (1967): Rahel Varnhagen im Umgang mit ihren Freunden. Briefe 1793 – 1833. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 10).
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Varnhagen von Ense, Rahel (1968): Lichtstreifen und Glutwege. Aufzeichnungen. Herausgegeben von Rahel E. Steiner. Frankfurt am Main. Insel-Verl. (Insel-Bücherei, 882).
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Varnhagen von Ense, Rahel (1968): Rahel Varnhagen und ihre Zeit. Briefe 1800 – 1833. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 14).
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Varnhagen von Ense, Rahel (1985): Briefe und Aufzeichnungen. Herausgegeben von Dieter Bähtz. Frankfurt am Main. Insel, 1986. ISBN 3-458-14308-4.
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Varnhagen von Ense 1988 – Briefe an eine Freundin

Varnhagen von Ense 1992 – Ordentliche Dachstuben-Wahrheit wird er hören

Varnhagen von Ense 2001 – Briefwechsel mit Ludwig Robert



Varnhagen von Ense, Rahel (1988): Briefe an eine Freundin. Rahel Varnhagen an Rebecca Friedländer. Herausgegeben von Deborah Hertz. Köln. Kiepenheuer und Witsch. ISBN 3-462-01883-3.
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Varnhagen von Ense, Rahel (1992): Ordentliche Dachstuben-Wahrheit wird er hören! Aphoristisches aus Briefen und Tagebüchern. Ausgewählt von Octavia Winkler. Berlin. Buchverlag Union.
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Varnhagen von Ense, Rahel (2001): Briefwechsel mit Ludwig Robert. Herausgegeben von Consolina Vigliero. München. Beck (Edition Rahel Levin Varnhagen). ISBN 3-406-48256-2.
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Varnhagen von Ense, Finckenstein 1998 – Rahels erste Liebe

Varnhagen von Ense, Varnhagen Ense 1967 – Briefwechsel mit August Varnhagen

Wiesel 1998 – Pauline Wiesels Liebesgeschichten



Varnhagen von Ense, Rahel; Finckenstein, Karl von (1985): Rahels erste Liebe. Rahel Levin und Karl Graf von Finckenstein in ihren Briefen. Herausgegeben und erläutert von Günter de Bruyn. Berlin. arani, 1998 (Märkischer Dichtergarten). ISBN 3-7605-8672-4.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Marwitz, Alexander von der (1925): Rahel und Alexander von der Marwitz in ihren Briefen. Ein Bild aus der Zeit der Romantiker. Herausgegeben von Heinrich Meisner. Gotha. Perthes.
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Varnhagen von Ense, Rahel; Marwitz, Alexander von der et al. (1966): Briefwechsel mit Alexander von der Marwitz, Karl von Finckenstein, Wilhelm Bokelmann, Raphael d’Urquijo. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 8).
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Varnhagen von Ense, Rahel; Varnhagen Ense, Karl August von (1967): Briefwechsel mit August Varnhagen von Ense. Herausgegeben von Friedhelm Kemp. München. Kösel (Lebensläufe, 9).
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Wiesel, Pauline (1998): Pauline Wiesels Liebesgeschichten. Briefwechsel mit Karl Gustav von Brinckmann, Prinz Louis Ferdinand von Preußen, Friedrich Gentz und anderen. Herausgegeben von Barbara Hahn, Birgit Bosold und Ursula Isselstein. Texte teils deutsch, teils französisch. München. Beck (Bibliothek des 18. Jahrhunderts). ISBN 3-406-43670-6.
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Sonstige Werke       

Varnhagen von Ense 1983 – Rahel-Bibliothek

Bürger 2001 – Leben Schreiben

Key 1907? – Rahel



Varnhagen von Ense, Rahel (1983): Rahel-Bibliothek. Gesammelte Werke. Band 1: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde 1 • Band 2: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde 2 • Band 3: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde 3 • Band 4: Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel 1 • Band 5: Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel 2 • Band 6: Briefwechsel zwischen Varnhagen und Rahel 3 • Band 7: Briefwechsel zwischen Rahel und David Veit • Band 8: Aus Rahel’s Herzensleben • Band 9: Briefe und Tagebücher aus verstreuten Quellen • Band 10: Studien, Materialien, Register. 10 Bände. München. Matthes & Seitz. ISBN 3-88221-342-6.
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Varnhagen von Ense, Rahel (2001): »Ich will noch leben, wenn man’s liest«. Journalistische Beiträge aus den Jahren 1812 – 1829. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien. Lang (Forschungen zum Junghegelianismus, 5). ISBN 3-631-37860-2.
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Biografien       



Bürger, Christa (2001): Leben Schreiben. Die Klassik, die Romantik und der Ort der Frauen. Bettina von Arnim, Charlotte von Kalb, Sophie Mereau, Caroline Schlegel, Johanna Schopenhauer, Rahel Varnhagen. Königstein/Taunus. Helmer. ISBN 3-89741-082-6.
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Key, Ellen (1907?): Rahel. Eine biographische Skizze. Aus dem Schwedischen von Marie Franzos. Halle. Thamm (Biographien bedeutender Frauen, 7).
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Scurla 1980 – Rahel Varnhagen

Barner 1992 – Von Rahel Varnhagen bis Friedrich

Becker (Hg.) 2001 – Rahel Levin Varnhagen



Scurla, Herbert (1971): Rahel Varnhagen. Die große Frauengestalt der deutschen Romantik. Eine Biographie. (=Begegnungen mit Rahel. Der Salon der Rahel Levin). Frankfurt am Main. Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1980 (Fischer-Taschenbücher, 2245). ISBN 3-596-22245-1.
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Analysen       



Albarus, Charlotte (1930): Rahel Varnhagens Goethe-Erlebnis. Dissertation. Jastrow. Zentgraf.
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Barner, Wilfried (1992): Von Rahel Varnhagen bis Friedrich Gundolf. Juden als deutsche Goethe-Verehrer. Göttingen. Wallstein (Kleine Schriften zur Aufklärung, 3). ISBN 978-3-89244-023-9.
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Becker, Sabina (Hg.) (2001): Rahel Levin Varnhagen. Studien zu ihrem Werk im zeitgenössischen Kontext. Sankt Ingbert. Röhrig (Sofie, 13). ISBN 3-86110-284-6.
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Breysach 1989 – Die Persönlichkeit ist uns nur

Christophersen 2002 – … es ist

Danzer (Hg.) 1997 – Frauen in der patriarchalischen Kultur



Breysach, Barbara (1989): »Die Persönlichkeit ist uns nur geliehen«. Zu Briefwechseln Rahel Levin Varnhagens. Würzburg. Königshausen & Neumann. ISBN 3-88479-432-9.
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Christophersen, Claudia (2002): »… es ist mit dem Leben etwas gemeint«. Hannah Arendt über Rahel Varnhagen. Mit einer Edition des Briefwechsels zwischen Hannah Arendt und Klaus Piper über Rahel Varnhagen. Königstein/Taunus. Helmer. ISBN 3-89741-112-1.
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Danzer, Gerhard (Hg.) (1997): Frauen in der patriarchalischen Kultur. Psychographien über Rahel Varnhagen, Madame de Staël Karen Horney und Simone de Beauvoir. Würzburg. Königshausen und Neumann. ISBN 3-8260-1392-1.
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Graf, Emma (1903): Rahel Varnhagen und die Romantik. Reprint der Ausgabe Felber, Belin, 1903. Nendeln/Liechtenstein. Kraus, 1976 (Literarhistorische Forschungen, 28).
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Hahn, Barbara (1990): »Antworten Sie mir!«. Rahel Levin Varnhagens Briefwechsel. Basel, Frankfurt am Main. Stroemfeld/Roter Stern.
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Isselstein, Ursula (1993): Studien zu Rahel Levin Varnhagen. Der Text aus meinem beleidigten Herzen. (=Collana di Lingua e Letteratura Straniera). Torino. Tirrenia Stampatori. ISBN 88-7763-617-3.
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Laschke, Jutta Juliane (1988): Wir sind eigentlich, wie wir sein möchten, und nicht so wie wir sind. Zum dialogischen Charakter von Frauenbriefen Anfang des 19. Jahrhunderts gezeigt an den Briefen von Rahel Varnhagen und Fanny Mendelssohn. Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris. Lang (Europäische Hochschulschriften – Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 1072). ISBN 3-631-40343-7.
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Zimmermann, Karin (1992): Die polyfunktionale Bedeutung dialogischer Sprechformen um 1800. Exemplarische Analysen: Rahel Varnhagen, Bettine von Arnim, Karoline von Günderrode. Frankfurt am Main, Bern, New York, Paris. Lang (Europäische Hochschulschriften – Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 1302). ISBN 3-631-44239-4.
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Hedwig Dohm