<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0"
    xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
    xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
    xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
    xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
    xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

    <channel>
    
    <title>Blog Luise Pusch</title>
    <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/blog/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>luise.f.pusch@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-29T12:01:45+00:00</dc:date>
    <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.pmachine.com/" />
    

    <item>
      <title>Der iPod und das iPad</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/der&#45;ipod&#45;und&#45;das&#45;ipad/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Nachdem viele (ernstzunehmende!) Freundinnen mir versichert haben, sie könnten ohne ihr iPhone nicht mehr leben, erwäge ich nun, mir auch eins zuzulegen; schließlich möchte ich ja das Leben nicht verpassen. Mit den Schwierigkeiten, nun das richtige iPhone und vor allem den richtigen Tarif zu finden, möchte ich die geneigte Leserin nicht langweilen. Wie üblich beschäftigt mich eher eine Sprachfrage, und zwar: Warum heißt es der iPod, aber das iPad? Warum es das iPhone heißt, ist ja klar, das kommt von das Telefon, wie der Lift von der Fahrstuhl, die Gangway von die Treppe undsoweiter. Der iPod kommt wahrscheinlich von seinem &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-08-29T12:01:45+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Gute Menschen und hinterhältige Personen</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/gute&#45;menschen&#45;und&#45;hinterhaeltige&#45;personen/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Es ist schon eine Weile her, da fiel mein Blick auf ein kleines Buch in Joeys Regal. “The Good Woman of Setzuan, by Bertolt Brecht”, las ich und war platt. Selbstverständlich hatte ich mir unter der Titelfigur von “Der gute Mensch von Sezuan” immer einen Mann vorgestellt, und da ich das Buch nie gelesen und das Stück nie gesehen hatte, wurde mir mein Fehler auch nie bewusst. Das Stück variiert die alte Geschichte von Sodom und Gomorrha: Die beiden Städte sind so verdorben, dass Gott sie vom Erdboden tilgen will, es sei denn, es finden sich 50 Gerechte. Er lässt &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-08-23T01:59:09+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Miegel und Seidel</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/miegel&#45;und&#45;seidel/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Eine alte Freundin ist kürzlich im Alter von 89 Jahren gestorben; sie unterstützte unseren Verein FemBio Frauenbiographieforschung als zahlendes Mitglied und auch ideell durch lebhaftes Interesse und Staunen über all die großartigen Frauen, die FemBio ausgegraben hat und im Internet bekanntmacht. Ihre Mutter war eine bekannte Rezitatorin gewesen, und so war Helga mit den großen Balladen aufgewachsen. Zwei Jahre vor ihrem Tod gab sie für ihre zahlreichen Freundinnen und Freunde selbst noch einen Balladenabend -&nbsp; eine bewundernswerte Interpretations- und Gedächtnisleistung. Zu diesem Abend kamen wir vom FemBio-Verein zu Dritt und überreichten eine Flasche Himbeergeist (sie mochte geistige Getränke). Angebunden war &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-08-15T17:19:33+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Menstruella und Menstruator</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/menstruella&#45;und&#45;menstruator/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[  Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Neunundvierzigste Lektion. Ich lese gerade ein faszinierendes Buch über Menstruationspolitik von Chris Bobel, Direktorin des Women’s Studies Program an der Universität von Massachusetts in Boston. Das Buch trägt den Titel  ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-08-08T00:49:41+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Über den Autor</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/ueber&#45;den&#45;autor/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Mein Buch “Das Deutsche als Männersprache” gibt es nun schon seit 26 Jahren. Obwohl es viel gekauft wurde und wird, hat es anscheinend wenig bewirkt.&nbsp; Dass die Frauensprache in diesen 26 Jahren nicht recht vorangekommen ist, erkenne ich deutlich an dem Amazon-Kurztext über mein Buch: Kurzbeschreibung Die feministische Linguistik entlarvt die Geschichte und Struktur der Sprachen als Männergeschichte und Männerstruktur. Die feministische Linguistik fundiert und dokumentiert die sprachkritische, sprachschöpferische und sprachpolitische Arbeit der Frauen. Speziell zum Deutschen gibt es bislang nur die wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten der Konstanzer Linguistin Luise F.Pusch, die hier erstmals gesammelt vorgelegt werden. Über den Autor &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-30T21:29:24+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>“The kids are all right” &#45; but the film isn’t</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/the&#45;kids&#45;are&#45;all&#45;right&#45;but&#45;the&#45;film&#45;isnt/</link>
      <dc:subject>Filmkritik</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Gestern waren wir mit zwei Freundinnen im Kino und haben uns den Film “The Kids are all right” angesehen. Er ist hier in den USA zur Zeit total in und wird heiß diskutiert, hat doch die Regisseurin Lisa Cholodenko erstmals das Tabu “lesbische Mütter mit Kindern von der Spermabank” angepackt. Die gesamte Presse ist des Lobes voll, das Einspielergebnis ist stattlich, mit bisher 1,8 Millionen Dollar rangiert der Film auf Platz 12. Im Februar bekam er bei den Berliner Filmfestspielen den Teddy Award, beim Sundance Film Festival soll er der meistdiskutierte Beitrag gewesen sein. Alles sehr erfreulich für einen Lesbenfilm, &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-23T18:26:23+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Hexenmeister und Entenmeister</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/hexenmeister&#45;und&#45;entenmeister/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Achtundvierzigste Lektion. Wenn Sie schon immer mal Diplomhexe oder Hexenmeister werden wollten, gibt es jetzt eine angenehme Ausbildungsstätte für Sie, entweder vor Ort in der Nähe von Klagenfurt oder hier online. Andreas Starchels Hexenschule macht’s möglich. Mit der bis zu sieben Jahre währenden anspruchsvollen Ausbildung können Sie in Österreich beruflich nicht viel anfangen, aber in Deutschland könnte es eine passende Zusatzqualifikation für HeilpraktikerInnen sein. Ich sah letzte Woche auf BR-Alpha einen Film von Martin Betz (2007) über die Hexenschule; er hat mir gut gefallen. Der Leiter ist aufgeklärt und sympathisch und &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-17T18:49:05+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Schland und die Vulvazela</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/schland&#45;und&#45;die&#45;vulvazela/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Das Fußballspiel verleitet anscheinend zum Wortspiel. Vor vier Jahren schon wurde aus Heines bitterem Versepos “Deutschland - ein Wintermärchen” über unser “hölzern pedantisches Volk” ein “Sommermärchen” und schließlich Sönke Wortmanns “Deutschland - ein Sommermärchen”. Mit Recht wurde der Kuschelfilm bald umgetauft in “Im Bett mit Ballack” oder “…mit Poldi” - Madonna lässt grüßen. In diesem Sommer nun kamen wir aus der Wortspielerei gar nicht mehr raus. Es fing an mit der australischen Fußballmannschaft, den “Socceroos”, wie Kangaroos. “Serbien muss sterbien” hieß es vor dem Spiel gegen Serbien, ein böser Spruch aus dem ersten Weltkrieg - und damals wie heute ein &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-11T12:57:35+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>BP und der Dschender&#45;Dschungel</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/bp&#45;und&#45;der&#45;dschender&#45;dschungel/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ An zwei Tagen im Juni erlebten wir den sprachlichen Ausnahmezustand. Die Medien zeigten, dass sie doch geschlechtergerecht formulieren können. Nie habe ich so oft das Wort “Staatsoberhaupt” gehört wie an den ersten beiden Junitagen, an denen Ursula von der Leyen als Nachfolgerin von Horst Köhler noch im Gespräch war. “Suche nach dem Staatsoberhaupt” - so wurde vielfach getitelt. Das “Staatsoberhaupt”, grammatisch neutral, machte sich einfach besser, solange eine Frau, noch dazu eine mächtige, als Favoritin für das Bundespräsidialamt galt - das sonst nur das &#8220;Bundespräsidentenamt&#8221; oder &#8220;Amt des Bundespräsidenten&#8221; genannt wird. Wörter wie “Person” und erst recht “Persönlichkeit” hatten Hochkonjunktur. &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-07-04T19:32:17+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Gleichstellung besser andersrum: Ohne Bindestrich ist hübscher</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/gleichstellung&#45;besser&#45;andersrum&#45;ohne&#45;bindestrich&#45;ist&#45;huebscher/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ In Österreich dürfen Lesben und Schwule sich seit Januar verpartnern, ein gemeinsamer Familienname bleibt ihnen allerdings verwehrt. Der bleibt den “richtigen” Eheleuten vorbehalten, die als Frau und Mann eine herrkömmliche Ehe eingehen. Der kleine Unterschied ist diesmal wahrhaftig klein: Es geht um einen Bindestrich! Für Verehelichte gilt: § 93 Abs. 2 ABGB: (2) Derjenige Verlobte, der nach Abs. 1 als Ehegatte den Familiennamen des anderen als gemeinsamen Familiennamen zu führen hat, kann dem Standesbeamten gegenüber vor oder bei der Eheschließung in öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunde erklären, bei der Führung des gemeinsamen Familiennamens diesem seinen bisherigen Familiennamen unter Setzung eines &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-06-26T20:41:07+00:00</dc:date>
    </item>

    
    </channel>
</rss>