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    <title>Blog Luise Pusch</title>
    <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/blog/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>luise.f.pusch@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-03T20:48:43+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Verstopfung im Urinalmuseum Lüchow</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/verstopfung&#45;im&#45;urinalmuseum&#45;luechow/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Kaum hatte ich am 16. Januar meine Glosse „Über das Urinieren auf Leichen und Frauen“ veröffentlicht, da machten Männer mit ihrem Urin schon wieder Schlagzeilen. Die Urinale im Männerklo des neuen Rolling-Stones-Museums in Lüchow sehen aus wie weit geöffnete, grell geschminkte Frauenmünder – gierig, den „Urinsekt“ zu empfangen. Als Frauen sich über diese sexistische Entgleisung beschwerten, wie zuvor schon in New York und in Wien, wurde ihnen wie üblich „Humorlosigkeit“ vorgeworfen. Zudem betonte der Museumsbesitzer, die Urinale - sie heißen übrigens „Kisses“ - seien von einer Künstlerin gestaltet worden und wären schweineteuer gewesen. Mich wundert vor allem, dass MÄNNER sich &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-03T20:48:43+00:00</dc:date>
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      <title>Die Eierschützer der Personhood&#45;Bewegung</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/die&#45;eierschuetzer&#45;der&#45;personhood&#45;bewegung/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ In den USA ist in letzter Zeit viel von „Personhood“ die Rede - ein schwer übersetzbares Wort. Letztlich geht es dabei um Versuche der extremen Rechten, das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren eigenen Körper komplett abzuschaffen. Die republikanischen Präsidentschaftskandidaten unterstützen diese Bestrebungen. Am 19. Januar meldete die Feminist Majority Foundation, Rick Perry, Rick Santorum, Newt Gingrich und Ron Paul hätten auf einem Forum von Personhood USA, der Dachorganisation dieser Bewegung, allesamt versprochen, die Forderung nach dem sogenannten „Personhood amendment“&nbsp; zu unterstützen. Die Personhood amendments sehen vor, die Verfassungen einzelner Bundesstaten dahingehend zu „ergänzen“ (amend), dass eine befruchtete Eizelle verfassungsmäßige Persönlichkeitsrechte &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-30T17:30:27+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>&#8220;But Mom, the girls LOVE it!&#8221;</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/but&#45;mom&#45;the&#45;girls&#45;love&#45;it/</link>
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      <content:encoded><![CDATA[ Vorgestern trafen wir uns mit sieben anderen Professorinnen unserer Bostoner WIG-Gruppe (Women in German) zum monatlichen Netzwerken. Wie üblich diskutierten wir erst über einen wissenschaftlichen Text, den eine von uns verfasst hatte, dann erzählten wir uns die neusten Geschichten aus unserem Leben. Sabine erzählte von ihrem 18jährigen Sohn und seiner Band AER. Neulich hätten sie im Gramercy Theater in New York ein Konzert gegeben, zu dem 600 Fans erschienen seien. 2 Millionen Hits hätte die Band schon bei YouTube, und bei iTunes machten sie mit ihren Songs ein Schweinegeld. &#8220;Oh ja&#8221;, sagte ich, &#8220;du hattest doch neulich diese Band auch &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-24T20:33:12+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Über das Urinieren auf Leichen und Frauen</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/ueber&#45;das&#45;urinieren&#45;auf&#45;leichen&#45;und&#45;frauen/</link>
      <dc:subject>Laut &amp; Luise, Militär, Männer!</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Am Mittwoch wurde auf YouTube ein 39 Sekunden langes Video eingestellt, das zeigt, wie vier US-Marines auf tote Taliban-Kämpfer urinieren. US-Verteidigungsminister Leon Panetta und US-Außenministerin Hillary Clinton haben die abstoßende Tat sofort aufs schärfste verdammt, nachdem feststand, dass das Video keine Fälschung war. Die Taliban selber reagierten relativ gelassen und wiesen darauf hin, dass US-Streitkräfte ihnen schon viel Schlimmeres angetan hätten. Jedenfalls sollen die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban nicht abgebrochen werden. Wenn ich wählen müsste zwischen Getötet- und Bepinkeltwerden, würde ich allemal die Bepinkelung wählen. Trotzdem reagiert alle Welt auf dieses Vergehen so, als sei das &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-16T04:33:34+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Von der Hausfranzösin zur Hauspolin</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/von&#45;der&#45;hausfranzoesin&#45;zur&#45;hauspolin/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Obwohl in diesen Tagen Jeanne d’Arc ihren 600. Geburtstag feiert (am 6. Januar), verlagert sich ein Großteil der ihr gebührenden Aufmerksamkeit auf Friedrich den Großen, der am 24. Januar seinen 300. Geburtstag begeht. In den USA allerdings, wo ich mich gerade aufhalte, absorbieren die republikanischen Präsidentschaftskandidaten von Jon, Mitt und Newt bis Ron, Rick und Rick die gesamte Aufmerksamkeit der Medien und somit auch der MedienkonsumentInnen. Der Atem der Geschichte sollte diese Herren bald hinwegpusten, während Jeanne und Frédéric uns sicher noch lange faszinieren werden. Jeanne und Frédéric waren beide glühende AnhängerInnen der französischen Kultur: Jeanne verteidigte sie gegen die &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-09T17:21:50+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Der Star, die Diva und das Top&#45;Model</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/der&#45;star&#45;die&#45;diva&#45;und&#45;das&#45;top&#45;model/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Vor ein paar Wochen war in der Tagesschau von einem Stararchitekten die Rede, den Namen habe ich vergessen. Kurze Zeit, noch in derselben Tagesschau, redeten sie wieder von einem Stararchitekten, diesmal einem anderen. Den Namen habe ich auch vergessen. Gibt es denn heutzutage nur noch Stararchitekten? Warum musste die Tagesschau, immerhin eine Sendung, die seriös sein will, diese beiden Architekten sprachlich so hochjubeln, als wären wir im Privatfernsehen und sähen „Deutschland sucht den Superstar“? Ich dachte dann über die Berufe nach, die manchmal mit dem Etikett „Star“ beklebt werden: Da haben wir den Stardirigenten, den Starverteidiger und den Startenor. Starbässe &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-01T23:23:51+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Scheinväter</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/scheinvaeter/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Mitte November hörte ich das Wort „Scheinvater“ zum ersten Mal. Es war im Zusammenhang mit einem neuen Urteil des Bundesgerichtshofs „zum Auskunftsanspruch des Scheinvaters“, damit ein „Scheinvater“ seine unter falschen Voraussetzungen geleisteten Unterhaltszahlungen vom „wahren Erzeuger“ oder „richtigen Vater“ eintreiben kann. Von der Mutter, die den „Scheinvater“ in die Lage bringt, für ein Kind zu zahlen, das nicht er gezeugt hat, war erstaunlich selten die Rede. Hat sie den armen „Scheinvater“ nicht übel betrogen? Ich war verwirrt ob des ungewöhnlich sanften Umgangs der Medien mit der betrügerischen Mutter. Es fiel kein böses Wort über sie. DAS böse Wort schien mir &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2011-12-18T14:07:25+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Was ist ein Damenstudent?</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/was&#45;ist&#45;ein&#45;damenstudent/</link>
      <dc:subject>Laut &amp; Luise, Gender, Komische Wörter, Männer!</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Meine Freundinnen Anna und Gertrud schickten mir aus Wien einen merkwürdigen Sprachfund. Am 27. Januar findet zum 59. Mal der Wiener Korporationsball statt, zum letzten Mal in der Wiener Hofburg. Dazu schreibt Die Presse, Wien: Seit 43 Jahren gehört der Wiener Korporationsball zum Repertoire der Wiener Hofburg: Immer am letzten Freitag im Jänner treffen sich dort vor allem schlagende Couleurstudenten, darunter etwa Mitglieder der vom DÖW [Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands] als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft Olympia, zum Tanz. Eine Veranstaltung, die sich selbst als antifaschistisch definierenden Organisationen seit jeher ein Dorn im Auge ist. Nun tanzen die Burschenschafter bzw. schlagenden Couleurstudenten &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2011-12-04T14:04:28+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Die Fernseherin und ihr Fernseher</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/die&#45;fernseherin&#45;und&#45;ihr&#45;fernseher/</link>
      <dc:subject>Feministische Sprachkritik, Feminar: Wir machen unsere Sprache selber, Laut &amp; Luise, Gender, Komische Wörter</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Ich bin eine bekennende Fernseherin. Die meisten Menschen, denen ich es frischweg oder mehr nebenbei bekenne, sehen mich verwundert an oder sprechen es sogar aus: „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“ Doch, es darf. In meiner Jugend, die mich geprägt hat wie sie uns alle prägt, war das Fernsehen etwa eine so große Sache wie heute Facebook oder die Social Media überhaupt. Meine allein erziehende Mutter (früher hieß das noch „geschieden mit drei Kindern“) konnte sich weder ein Radio noch gar einen Fernseher leisten, und so mietete ich mir denn selbst einen, wenn sie mit meinen Geschwistern in die &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2011-11-27T18:47:17+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Sind Lesben Frauen? Feministische Linguistik und Queer Theory, Teil 2</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/sind&#45;lesben&#45;frauen&#45;feministische&#45;linguistik&#45;und&#45;queer&#45;theory&#45;teil&#45;2/</link>
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      <content:encoded><![CDATA[ Homophobische Diskurse, Dekonstruktion, Queer Theory: Eine feministisch–linguistische Kritik Vorbemerkung am 29.10.2011: Diesen Aufsatz habe ich 1997 auf Englisch und etwas später auf Deutsch veröffentlicht. Die deutsche Fassung wurde 1999 in meinem Buch Die Frau ist nicht der Rede wert nachgedruckt. Meine Überlegungen, die auch helfen sollten, die Sprachquerelen der Gender Theory und der Queer Theory zu beruhigen, wurden nicht rezipiert - und so tobt der Streit weiter fort und ist kürzlich auch auf meinem Blog &#8220;Laut und Luise&#8221; ausgebrochen. Ich hatte den Unterstrich kritisiert als eine Schreibweise, die sprachlich nicht optimal geeignet ist, ihr erklärtes Ziel - Sichtbarmachen der Queer &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2011-10-29T16:40:55+00:00</dc:date>
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