<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0"
    xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
    xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
    xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
    xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
    xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

    <channel>
    
    <title>Blog Luise Pusch</title>
    <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/blog/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>luise.f.pusch@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2013</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-19T11:16:14+00:00</dc:date>
    <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.pmachine.com/" />
    

    <item>
      <title>&#8220;Homo&#45;Ehe&#8221;, &#8220;Verpartnerung&#8221; und andere Unwörter</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/homo&#45;ehe&#45;verpartnerung&#45;und&#45;andere&#45;unwoerter/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Neunundfünfzigste Lektion. Vorbemerkung: Das Unwort &#8220;Homo-Ehe&#8221; geistert in letzter Zeit derart häufig unwidersprochen durch alle medialen Kanäle, dass mir die Ohren wehtun. Ich plädiere dafür, es als Unwort des Jahrzehnts zu brandmarken. Würden die Medien plötzlich das alte Wort &#8220;Mischehe&#8221; für Ehen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen oder zwischen Schwarzen und Weißen wieder aufwärmen - der Aufschrei &#8220;Unwort&#8221; würde auf dem Fuße folgen, zu Recht. Alternativen zu &#8220;Homo-Ehe&#8221; habe ich vor bald 12 Jahren in meiner Glosse &#8220;Verpartnerung&#8221; vorgeschlagen und diskutiert. Damals schien das Wort &#8220;Homo-Ehe&#8221; durch die &#8220;kleine Lösung&#8221; der &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-05-19T11:16:14+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Die Epigone oder: Frauen in der Kunst</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/die&#45;epigone&#45;oder&#45;frauen&#45;in&#45;der&#45;kunst/</link>
      <dc:subject>Laut &amp; Luise, Etymologie, Kunst</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Achtundfünfzigste Lektion. In ihrer Kurzbiografie zum 150. Geburtstag von Camille Claudel für den Kalender „Berühmte Frauen 2014“ schreibt Andrea Schweers: Den lobenden Kunstkritikern galt sie als begabte Schülerin des großen Bildhauers, den Gegnern Rodins als nicht ernst zu nehmende Epigone. Ich stutzte. „Die Epigone“ - das gefiel mir, ich fand es natürlich sehr passend, aber so richtig korrektes Deutsch war es wohl nicht? Sagen wir nicht ausschließlich „der Epigone“? Der Duden bestätigt diese Vermutung mit folgendem Eintrag: Epigone Wortart: Substantiv, maskulin Gebrauch: bildungssprachlich Bedeutung: jemand, der in seinen Werken schon vorhandene &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-05-13T07:55:03+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Washington entmannt das Englische</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/washington&#45;entmannt&#45;das&#45;englische/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Der Titel meiner Glosse ist irreführend, aber nur aus didaktischen Gründen. Unter „Washington“ verstehen die meisten von uns die Hauptstadt der USA, den Regierungssitz - oder gleich die Regierung. Wir lesen/verstehen also den Titel vermutlich etwa so: „Die Obama-Administration gendert die englische Sprache“. So weit sind wir leider noch nicht. Das Wort „Washington“ ist mehrdeutig. Mit „Washington“ ist hier „nur“ der Bundesstaat Washington im äußersten Nordwesten der USA gemeint. Washington State beschloss soeben eine Radikalkur für alle seine Gesetze: Sie sind strikt geschlechtsneutral zu formulieren. Mehr dazu hier. Auch das Wort „chairman“ ist mehrdeutig. Es hat eine Hauptbedeutung, nämlich „männlicher &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-04-29T15:59:15+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Männer sind wie Schnellkochtöpfe</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/maenner&#45;sind&#45;wie&#45;schnellkochtoepfe/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Hier eine Liste der Dinge, die in der letzten Woche hinzugekommen sind. Zu der Liste der Dinge, die mir Angst machen: • Rucksäcke: Wer weiß, ob darin nicht ein Schnellkochtopf herumgeschleppt wird! • Schnellkochtöpfe: Ich hielt sie schon immer für gefährlich und habe meinen schon vor langer Zeit entsorgt. Aber WIE gefährlich sie sind, habe ich erst in der letzten Woche gelernt. • Boston Marathon: Habe ich mir auch früher höchstens im Fernsehen angesehen. Aber seit Montag werden sicher auch andere ängstliche Menschen den Boston Marathon meiden für alle Zeit. Und alle anderen Marathons auch. Und überhaupt Großereignisse und Menschenansammlungen &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-04-21T13:55:57+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Das Gendern ist des Müllers Lust</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/das&#45;gendern&#45;ist&#45;des&#45;muellers&#45;lust/</link>
      <dc:subject>Laut &amp; Luise, Gender</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Letzte Woche führte ich in Linz an der Donau mit GewerkschafterInnen (genauer: Mitgliedern der FSG OÖ = Fraktion der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in Oberösterreich) einen Workshop durch, zum Thema „Frauen besser ansprechen“. Es ging aber nicht um Anmache, wie mir im Vorfeld versichert wurde, sondern um (geschlechter)gerechte Sprache. Von den 13 Teilnehmenden waren etwa ein Drittel Männer, ein ungewöhnlich hoher Prozentsatz, der für die Aufgeschlossenheit der Gewerkschaft spricht. Die Einstellung zur - in der Gewerkschaft immerhin vorgeschriebenen - gerechten Sprache war gemischt, erwartungsgemäß bei den Männern aber kritischer als bei den Frauen. Einer fand die „Genderei“ lästig, um nicht zu sagen &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-04-14T15:12:19+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Geschlechtsverkehr</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/geschlechtsverkehr/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Gestern Nacht, nach dem Annika-Bengtzon-Krimi, sah ich mir noch die Tagesthemen an. Und da hörte ich zum ersten Mal von dem großen Wunder, das sich schon vor drei Wochen in aller Stille vollzogen hat: Die Neufassung der Straßenverkehrsordnung in geschlechtergerechtem Deutsch, kurz: die gegenderte StVO! Diese Neufassung (vom 12. März 2013) sieht vor, dass alle Geschlechter am Verkehr teilnehmen dürfen, nicht nur Männer. War früher nur von Radfahrern, Mofafahrern und Fußgängern die Rede, heißt es jetzt „Rad Fahrende“, „Mofa Fahrende“ und „zu Fuß Gehende“. Wer es nicht glaubt, kann sich das epochemachende Dokument hier herunterladen. Genaueres Studium ergibt, dass sich &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-04-01T17:09:36+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Von Muttis, Mamas und Muttermilsch</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/von&#45;muttis&#45;mamas&#45;und&#45;muttermilsch/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ „Mutti ist die Bestie“ ist der wenig originelle Titel eines wenig originellen Buchs, das Tina Mendelsohn am Donnerstag in der „Kulturzeit“ vorstellte. Geschlagene sieben Minuten unterhielt sie sich mit dem 67jährigen Autor „Dr. med. Torsten Milsch“ - so lässt er sich auf dem Cover nennen, damit wir nicht glauben, irgendein Pfuscher hätte da ein paar Ideen zusammengeschmiert. Allerdings hat der Ruf des Doktortitels ja in letzter Zeit stark gelitten, und Mutter-Milsch trägt zur Aufbesserung auch nichts bei. Der Neun-Minuten-Beitrag in der Kulturzeit ist eine überflüssige Aufwertung seiner altväterlichen Thesen. Um nicht denselben Fehler zu begehen, werde ich mich kurz fassen. &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-03-24T15:44:23+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Die ZEIT findet, Frauen sind schlechter als ihr Ruf</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/die&#45;zeit&#45;findet&#45;frauen&#45;sind&#45;schlechter&#45;als&#45;ihr&#45;ruf/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Am 2. März flog ich nach sieben Wochen USA von Boston nach München und von dort weiter nach Hannover. In München lagen Freiexemplare der neuen ZEIT aus, Nr. 10 - an jenem Mittwoch schon fast eine Woche alt. Titelthema des inliegenden ZEIT-Magazins: „Schlechter als ihr Ruf: Frauen“. Ach nee, dachte ich. Da hatten beide Häuser des US-amerikanischen Kongresses gerade mit gewaltigem Medienecho den Violence against Women-Act von 1994 reautorisiert und verabschiedet, Obama hatte ihn unterzeichnet - und die ZEIT titelt gleichzeitig über die „schlechten Frauen“? Wie seltsam! Sind die denn hier mal wieder total „out of touch“? Wikipedia listet auf, &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-03-10T18:17:23+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Auch wir wollen nicht mehr Papst sein!</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/auch&#45;wir&#45;wollen&#45;nicht&#45;mehr&#45;papst&#45;sein/</link>
      <dc:subject>Laut &amp; Luise, Kirche</dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Als vor bald acht Jahren mit Ratzinger alias Benedikt XVI. der erste deutsche Papst gewählt wurde, titelte die BILD-Zeitung euphorisch: „Wir sind Papst!“ Damit meinte BILD vermutlich „Wir Deutschen“, ähnlich wie wenn sie schreien „Wir sind Weltmeister!“ Aber mehr als die Hälfte der Deutschen, nämlich wir Frauen, gehören nicht zu diesem „Wir“, genau so wenig wie alle Nichtkatholiken. Dass Frauen vom Papst- und vom Priesteramt ausgeschlossen sind, begründet die katholische Kirche bekanntlich damit, dass Jesus ein Mann war und deshalb nur männliche Stellvertreter haben könne. Jesus war aber auch ein Jude und starb mit 33. Nach dieser Logik dürften nur &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-02-23T19:55:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Die dominante Kuh macht MU</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/die&#45;dominante&#45;kuh&#45;macht&#45;mu/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Im März erscheint, passend zum Internationalen Frauentag, im Wallstein Verlag Göttingen mein neues Buch &#8220;Die dominante Kuh: Neue Glossen&#8221;. Was es mit dem Titel auf sich hat, erfahren Sie hier: Als ich Jennifer Rödl, Mitarbeiterin von gendup, dem Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung der Universität Salzburg, den Titel meines neuen Buchs verriet, schrieb sie zurück: „Ich freue mich schon auf Ihr nächstes Werk, da wird wohl dann auch das MU seinen Platz bekommen :-).“ Wenige Monate zuvor hatte ich auf Einladung des gendup ein Seminar zum Thema „Sprache und Sexismus“ durchgeführt, und die Übungen zum MU hatten allen Teilnehmerinnen &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2013-02-10T20:16:31+00:00</dc:date>
    </item>

    
    </channel>
</rss>