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    <title>Neue Biographien auf fembio.org</title>
    <link>http://www.fembio.org/biographie.php</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>luise.f.pusch@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2012</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-07T02:40:52+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title>Juliette Gréco</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/juliette&#45;greco/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 7. Februar 1927 in Montpellier</p>

<p><strong>französische Chansonsängerin<br />
85. Geburtstag am 7. Februar 2012</strong>
</p> Juliette Gréco war zwanzig und hatte noch auf keiner Bühne gestanden, als ihr Foto 1947 auf den Titelseiten von Zeitungen und Magazinen erschien – für die französische, und vor allem die amerikanische Presse verkörperte sie mit ihrem Aussehen (riesige dunkle Augen, bleiches Gesicht, lange schwarze Haare) und ihrem Lebensstil die rebellische Jugend im Paris der Nachkriegszeit. Tag für Tag, und besonders Nacht für Nacht, zog sie durch die Literatencafés und Jazzclubs von St.Germain-des-Prés, wo sich ihre Wege mit denen von Sartre, Beauvoir, Camus und Miles Davis kreuzten. Sie wurde zur &#8220;Ikone des Existenzialismus&#8221;, ein Etikett, das ihr noch lange anhaftete. In &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-07T02:40:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Lou Andreas&#45;Salomé</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/lou&#45;andreas&#45;salome/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 12. Februar 1861 in St. Petersburg<br />
gestorben am 5. Februar 1937 in Göttingen</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin und Psychoanalytikerin<br />
75. Todestag am 5. Februar 2012</strong></p>

 Als Siebzehnjährige erbat sich die Generalstochter Privatunterricht von Hendrik Gillot, dem protestantischen Prediger der holländischen Gemeinde in St. Petersburg. Sie diskutierten theologische, religionsgeschichtliche und philosophische Probleme, lasen gemeinsam Kant, Leibniz, Fichte, Schopenhauer und Spinoza. Gillot wusste Lous intellektuelle Kräfte zu fördern und sie liebte ihn deswegen. Auch Gillot war von der hochbegabten jungen Frau fasziniert, und obgleich er verheiratet und Vater von zwei Kindern war, wollte er sich scheiden lassen, um Lou zu heiraten. Lou war über den Heiratsantrag entsetzt und brach den Unterricht bei Gillot ab. Sie hatte ihn idealisiert, sie sah ihn nicht als Mann, sondern als »Gottmensch«. Dieses &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-05T03:22:38+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Hilde Benjamin</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hilde&#45;benjamin/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 5. Februar 1902 in Bernburg/Saale<br />
gestorben am 18. April 1989 in Berlin</p>

<p><strong>deutsche Politikerin, erste Justizministerin der DDR<br />
110. Geburtstag am 5. Februar 2012</strong></p>

 Hilde Benjamin, erste Justizministerin nicht nur der DDR sondern weltweit, starb sechs Monate vor dem Fall der Berliner Mauer. Hätte sie das Ende der DDR miterlebt, an deren innerem Aufbau sie von Anfang an maßgeblich beteiligt war, &#8220;es hätte sie umgebracht&#8221;, vermutet ihr Sohn Michael. Mit ihrem jüdischen Ehemann Dr. Georg Benjamin (Bruder von Walter Benjamin) arbeitete sie in Berlin von Beginn ihrer Ehe (1926) an für die KPD. Die Parteidisziplin, der sie sich zeit ihres Lebens bedingungslos unterwarf, erforderte ihrer Meinung nach vollen Einsatz. Als junge Anwältin verteidigte sie oft politisch verfolgte GenossInnen und unterstützte mit ihrem Mann die Parteiarbeit &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-05T00:39:29+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Kathinka Zitz&#45;Halein</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/kathinka&#45;zitz&#45;halein/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 4. November 1801 in Mainz<br />
gestorben am 8. März 1877 in Mainz</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin und Demokratin<br />
135. Todestag am 8. März 2012</strong></p>

 Alle, die ihr mich hienieden Oft gekränkt so tief und schwer, Gönnt mir nun im Tode Frieden Und verleumdet mich nicht mehr. Freudlos machtet ihr mein Leben, Kalt zertratet ihr mein Glück. Meine Rache war Vergeben Keinen Groll ließ ich zurück. (Inschrift auf dem Grabstein von Kathinka Zitz-Halein auf dem Mainzer Hauptfriedhof) Unzweifelhaft war Kathinka Zitz-Halein die bekannteste, umstrittenste und produktivste Mainzer Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts. Am Ende ihres knapp 76jährigen Lebens blickte sie zurück auf rund 35 Buchproduktionen, 27 selbstständige Schriften für Kinder und eine unüberschaubare Zahl von Beiträgen für Zeitungen, Zeitschriften, Sammelbände und Almanache, die sie unter eigenem Namen &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-04T22:23:27+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Pauline Strauss</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/pauline&#45;strauss/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 4. Februar 1862 in Ingolstadt<br />
gestorben am 13. Mai 1950 in Garmisch</p>

<p><strong>deutsche Opern- und Lied-Sängerin; Frau von Richard Strauss<br />
150. Geburtstag am 4. Februar 2012</strong></p>

 Einerseits: »Meisterhaft geschult, nicht heroisch, humorvoll, mit anmuthiger Poesie, Tiefe seelischen Ausdrucks, warm, weich, freundlich, innig, mit feinster Durchdringung des dichterischen Gehaltes, einem sicheren und schönen Darstellungstalent« – so wurde das Singen von Pauline Strauss beschrieben. Ihr Mann fügte 1947 im Alter von 83 Jahren noch hinzu: »Schade, daß sie sich zu früh dem schönen Beruf einer … ausgezeichneten Hausfrau und Mutter zugewandt hat!« 1887 lernte Fräulein de Ahna Richard Strauss kennen und folgte ihm mit 27 als Schülerin nach Weimar; ihre Karriere (sie wird in wenigen Jahren etwa 25 Opernpartien gesungen haben) beginnt; wieder 5 Jahre später antwortet sie auf &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-04T05:47:37+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Beatrice Cenci</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/beatrice&#45;cenci/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 6. Februar 1577 in Rom<br />
gestorben (enthauptet) am 11. September 1599 in Rom</p>

<p><strong>römische Patrizierin und Vatermörderin<br />
435. Geburtstag am 6. Februar 2012</strong></p>

 Das Schicksal der schönen, unglücklichen, im Alter von 22 Jahren zusammen mit ihrem Bruder Giacomo und ihrer Stiefmutter Lucrezia wegen Mordes an ihrem Vater Francesco Cenci hingerichteten Beatrice Cenci wurde schon während des langen Gerichtsverfahrens zur Legende, ja es beschäftigt und inspiriert das italienische Volk und die Künste bis heute. Shelley, Artaud und Moravia schrieben Theaterstücke über Beatrice. Auch veropert wurde der Stoff mehrmals, zuletzt 1971 von Ginastera. Francesco Cenci, Sproß einer der angesehensten Familien Roms und Erbe eines Riesenvermögens, war ein brutales, zügelloses Monstrum. Von früher Jugend an lebte er nur seinen Leidenschaften und Gelüsten, die hauptsächlich sexueller Natur waren. &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-03T17:17:04+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Natalie Clifford Barney</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/natalie&#45;clifford&#45;barney/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 31. Oktober 1876 in Dayton, Ohio<br />
gestorben am 2. Februar 1972 in Paris</p>

<p><strong>amerikanisch-französische Schriftstellerin und Salonière<br />
40. Todestag am 2. Februar 2012</strong>
</p> Berühmt-berüchtigt wurde Natalie Clifford Barney als &#8220;Amazone von Paris,&#8221; als größte (Frauen)herzensbrecherin ihrer Zeit. Viele schöne, begabte, adlige, reiche beziehungsweise ebenso berühmt-berüchtigte Damen konnten dem Charme der stets in Weiß gekleideten, von ihrem langen Blondhaar umwehten Amerikanerin nicht widerstehen, die ihr Lesbischsein nicht als biologisch bedingte Tragödie (wie die Romanschriftstellerin Radclyffe Hall), sondern als Chance für ein selbstbestimmtes, freudvolles Leben empfand. Ihre Affären brachten ihr literarische Verewigungen ein – die Gedichte Renée Viviens und ein Roman der Edelkurtisane Liane de Pougy besangen ihre Liebeskunst, Djuna Barnes satirischer Ladies Almanack stellte sie als Hohepriesterin im Kreise ihrer Damen dar. Bei all dem &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-02-02T15:38:21+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Helke Sander</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/helke&#45;sander/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 31. Januar 1937 in Berlin</p>

<p><strong>deutsche Filmregisseurin, Schriftstellerin, Schauspielerin und feministische Theoretikerin und Aktivistin<br />
75. Geburtstag am 31. Januar 2012</strong>
</p> &#8220;Wenn man nachdenkt, radikalisiert man sich ja auch&#8221;, sagt Helke Sander im Gespräch mit Renate Fischetti (47). Politisch und künstlerisch ist die Pionierin der Frauenbewegung und des Films ihrer Zeit stets weit voraus. &#8220;Sie begann gesellschaftliche Strukturen und politische Visionen konsequent aus der Sicht von Frauen und Kindern zu prüfen und ist diesem Prinzip bis heute verpflichtet.&#8221; (Politeia: HS Einführung). Mit Themen wie der Doppelbelastung der Frau, den Widersprüchen zwischen politischem Bewußtsein und persönlichem Handeln, vor allem der lange verschwiegenen Geschichte von Vergewaltigungen am Ende des Zweiten Weltkriegs erntete die unbequeme Filmemacherin sowohl begeisterte Zustimmung als auch empörte Kritik – und &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-30T01:54:28+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Alva Myrdal</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/alva&#45;myrdal/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 31. Januar 1902 in Uppsala<br />
gestorben am 1. Februar 1986 in Stockholm</p>

<p><strong>schwedische Sozialreformerin, Botschafterin und Friedenspolitikerin; <br />
Friedensnobelpreisträgerin (1982)<br />
110. Geburtstag am 31. Januar 2012</strong>
</p> Drei Lebensziele wollte Alva Myrdal verwirklichen: &#8220;eine wunderbare Zweisamkeit mit einem geliebten Mann aufbauen, Kinder und Familie um sich haben und mit anderen zusammen etwas bewirken und verändern dürfen&#8221;. Der erste Wunsch ging früh in Erfüllung. Siebzehnjährig traf sie den vier Jahre älteren Jurastudenten Gunnar Myrdal. Die Volksschülerin stellte dem Studenten &#8220;ehrerbietig Fragen, die zeigten, daß sie weit belesener war, tiefer dachte als er&#8221;. Alva Reimer wurde am 31. Januar 1902 in Uppsala geboren und wuchs in einer kinderreichen Familie auf. Ihre Mutter war gelernte Schneiderin und vermittelte der Tochter sicheres Stilgefühl für Stoffe und Farben. Alva bezeichnete ihr ausgeprägtes und &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-29T03:30:09+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Nabia Abbott</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/nabia&#45;abbott/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 31. Januar 1897 in Mardin, Südosttürkei<br />
gestorben am 15. Oktober 1981 in Chicago</p>

<p><strong>US-amerikanische  Islamwissenschaftlerin, Arabistin, Paläographin und Papyrologin<br />
115. Geburtstag am 31. Januar 2012</strong>
</p> Nabia Abbott war die erste Orientalistik-Professorin an der Universität Chicago. Ihre international anerkannte Bedeutung gründet sich auf bahnbrechende Studien zur Entstehung der arabischen Schrift und die Erforschung ältester islamischer Schriftdokumente. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie durch ihre Arbeiten über die Frau im Orient bekannt. Aus ihrer Geburtsstadt Mardin (Südost-Türkei) reiste sie noch als Kind mit ihren Eltern nach Bombay. Dort besuchte sie englische Schulen und studierte in einem College in Lucknow. Unter ihren Mitstudentinnen waren einige der späteren Führerinnen der indischen Frauenbewegung. Nach ausgezeichnetem Abschluss wurde sie in den Irak gerufen, um ein Erziehungsprogramm für Frauen zu entwickeln. Die berühmte Orientalistin &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2012-01-28T23:35:30+00:00</dc:date>
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