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    <title>Neue Biographien auf fembio.org</title>
    <link>http://www.fembio.org/biographie.php</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>luise.f.pusch@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2010</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-15T00:48:02+00:00</dc:date>
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      <title>Selma Lagerlöf</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/selma&#45;lagerloef/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p><strong>schwedische Schriftstellerin; Nobelpreisträgerin (1909)</strong></p>

<p>geboren am 20. November 1858 in Mårbacka (Värmland)<br />
gestorben am 16. März 1940 in Mårbacka</p>

<p><strong>70. Todestag am 16. März 2010</strong>
</p> Für ihr Erstlingswerk Gösta Berling (1891) bekam sie 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur der Schwedischen Akademie, deren erstes weibliches Mitglied sie 1914 wurde. Dieser Roman und das Kinderbuch Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen (1906/1907) begründeten ihren Ruhm weit über Schweden hinaus, wurden doch ihre Werke in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Selma Lagerlöf war eine geborene Geschichtenerzählerin, die mit Humor, Wohlwollen und Mitgefühl Menschen in ihrer Suche nach Lebenssinn beschreibt und sowohl Kultur als auch Natur in einer allem Sinn gebenden Schöpfung aufgehoben weiß. Selma Lagerlöf wuchs auf dem Gutshof ihrer Eltern in Värmland &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-15T00:48:02+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Caroline Lucretia Herschel</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/caroline&#45;herschel/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 16. März 1750 in Hannover<br />
gestorben am 9. Januar 1848 in Hannover</p>

<p><strong>deutsche Astronomin<br />
260. Geburtstag am 16. März 2010</strong>
</p> Caroline Lucretia Herschel war die erste Frau, die in der Astronomie volle Anerkennung fand. Sie wuchs als einziges Mädchen von fünf überlebenden Kindern des Militärmusikers Isaak Herschel und seiner Frau Anna Ilse Herschel in Hannover auf.&nbsp; Der Vater war bestrebt, seinen Kindern eine musikalische Grundausbildung zu geben. Aber im Hause Herschel wurde nicht nur viel musiziert, sondern auch philosophiert und Astronomie betrieben. Caroline in ihren Erinnerungen: &#8220;Mein Vater war ein großer Bewunderer der Astronomie und besaß einige Kenntnisse in der Wissenschaft. Ich erinnere mich, daß er mich in einer kalten Nacht auf die Straße führte, um mich mit einigen unserer schönsten &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-14T23:50:38+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Winifred Wagner</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/winifred&#45;wagner/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 23. Juni 1897 in Hastings<br />
gestorben am 5. März 1980 in Überlingen</p>

<p><strong>englisch–deutsche Regisseurin; Schwiegertochter Richard und Cosima Wagners; Leiterin der Bayreuther Festspiele 1930-1944<br />
30. Todestag am 5. März 2010</strong>
</p> Die streitbare Witwe des Richard-Wagner-Sohns und -Erben Siegfried, die die Bayreuther Festspiele während des &#8220;Dritten Reichs&#8221; leitete, wurde im Nachkriegsdeutschland wegen ihrer langjährigen, auch später nie geleugneten oder bereuten Freundschaft mit Hitler zu einer berüchtigten Figur. Aber obwohl sie lebenslang dem Mann Hitler und den völkischen &#8220;Ideen&#8221; seiner Bewegung die Treue hielt, hatte sie ihren beträchtlichen Einfluss trotzdem wiederholt eingesetzt, um Nazi-Verfolgten zu helfen, oft mit Erfolg — und schließlich mit dem Resultat, dass Hitler sie 1940 fallen ließ. Nach dem Krieg wurde die ehemalige &#8220;Herrin von Wahnfried&#8221; ihres Amtes als Festspielchefin enthoben und galt lange — eine Art Sündenbock für &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-05T09:07:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Rosamond Lehmann</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/rosamond&#45;lehmann/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 3, Februar 1901 <br />
gestorben am 12. März 1990</p>

<p><strong>englische Schriftstellerin<br />
20. Todestag am 12. März 2010</strong>
</p> Rosamond Lehmann hat mit ihrem ersten Roman &#8220;Dusty Answer&#8221; (dt. Dunkle Antwort), den sie 1927 im Alter von 26 Jahren veröffentlichte, im angelsächsischen Sprachraum Geschichte gemacht – genauer: Lesben–Literatur–Geschichte. Bereits ein Jahr vor Virgina Woolfs &#8220;Orlando&#8221; und Radclyffe Halls &#8220;Well of Loneliness&#8221;, das einen Skandal auslöste, hatte Lehmann das Thema der leidenschaftlichen (platonischen) Liebe zwischen Frauen behandelt, allerdings so &#8220;unaufdringlich&#8221;, daß &#8220;man es bei einmaligem Lesen des Buchs überhaupt nicht bemerkt.&#8221; (LeStourgeon) Viele LeserInnen haben damals sehr wohl etwas bemerkt. Frauen und Männer verliebten sich in die Heldin Judy und schickten der jungen Autorin, in der richtigen Annahme, dass der Roman &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-02T17:15:59+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Emilie Gourd</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/emilie&#45;gourd/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 19. Dezember 1879  in Genf<br />
gestorben am 4. Januar 1946 in Genf</p>

<p><strong>Schweizer Frauenrechtlerin und Sozialpolitikerin<br />
</strong></p>



<p>&nbsp;</p>

<p>
</p> Emilie Gourds Name evoziert in der Schweiz Erinnerungen an eine Pionierin und Kämpferin für die Rechte der Frauen sowie die Gründerin der Zeitschrift „Femmes en Mouvement“ (Frauen in Bewegung). Vergessen wird dagegen Gourds Einsatz für Arbeiterinnen. Gourd richtete Nähstuben für arbeitslose Frauen ein. Sie engagierte sich für die Einrichtung eines Krankenversicherungssystems, sie forderte geregelte Arbeitszeiten und predigte „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. Für die Pazifistin und Internationalistin Gourd war Erlangung der staatsbürgerlichen Rechte ebenso wichtig wie die Ausmerzung sozialen Ungleichheiten. Warum wissen wir eigentlich nichts von ihrem sozialen Engagement?&nbsp; Kindheit und Ausbildung.&nbsp; Emilie Gourd wird 1879 in der Genfer Gemeinde Pregny &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-02T12:57:57+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Johanna Just</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/johanna&#45;just/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 10. Juni 1861 in Dresden<br />
gestorben am 17. März 1929 in Potsdam</p>

<p><strong>Gründerin und Direktorin der Staatlichen Handels- und Gewerbeschule für Mädchen in Potsdam<br />
150. Geburtstag am 10. Juni 2011</strong>
</p> Johanna Just bewegte sich innerhalb der Traditionen ihrer Zeit und nutzte zugleich die gesellschaftlichen Veränderungen, um ihre Ziele durchzusetzen. 1889 gründet sie eine private Schule und vermittelt dort zunächst hauswirtschaftliche Kenntnisse an künftige Ehefrauen aus bürgerlichen Kreisen. Fünf Jahre später nimmt sie die berufliche Ausbildung von Frauen ins Schulkonzept auf und eröffnet in Potsdam die &#8220;Frauengewerbe-, Haushaltungs- und Kochschule nebst Töchterpensionat&#8221;. 1904 setzt sie die staatliche Anerkennung der Anstalt durch und erarbeitet gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen die Grundlagen für eine einheitliche Ausbildung von Gewerbelehrerinnen. Die Kaufmannstochter Johanna Just kann dabei auf ihre eigene fundierte Ausbildung zurückgreifen. Nach dem Abschluss eines &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-01T14:18:48+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Maria Carolina Benda</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/maria&#45;carolina&#45;benda/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>getauft am 27. Dezember 1742 in Berlin<br />
gestorben am 2. August 1820 in Weimar</p>

<p><strong>deutsche Sängerin, Pianistin und Komponistin, Kammersängerin am Hof der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach<br />
190. Todestag am 2. August 2010</strong>
</p> Das 18. Jahrhundert ist eine Epoche der Umbrüche und Aufbrüche, in der Frauen auch nach neuen Tätigkeiten in der Musik suchen. Eine explizite musikalische Ausbildung wie sie Maria Benda und ihre jüngere Schwester Juliane bei ihrem Vater genießen, erhalten jedoch nur wenige. Den meisten bleibt eine eigenständige berufliche Karriere verschlossen. Von Frauen verfasste große Orchesterwerke, Opern oder Kammermusik für mehrere Instrumente sind vor allem in Deutschland die Ausnahme. Viele komponieren für sich, für die Familie und für Freunde. Doch an den europäischen Höfen sind in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts schon viele Frauen als Sängerinnen, Musikerinnen oder Lehrerinnen angestellt. Der &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-01T12:09:44+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Therese Giehse</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/therese&#45;giehse/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 6. März 1898 in München<br />
gestorben am 3. März 1975 in München</p>

<p><strong>deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Kabarettistin<br />
35. Todestag am 3. März 2010</strong>
</p> Thereses gutbürgerliche jüdische Familie riet ihr davon ab, zum Theater zu gehen; sie sei »doch überhaupt nicht schön«. Zum Glück besaß die junge Frau schon früh ihren später so berühmten Eigensinn und folgte dem eigenen Willen – und wurde zur überragenden und beliebten, immer sozial und politisch engagierten Schauspielerin, die von der Weimarer Republik bis zu ihrem Tode fast ununterbrochen das moderne Theaterleben bereicherte und schließlich prägte. Nach sieben »Lehr- und Wanderjahren« in der Provinz wurde Giehse 1926 nach München an die Kammerspiele geholt. Zu den vielen politischen Dramen, die damals dort aufgeführt wurden, zählt auch Cyankali, das Stück des &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-03-01T06:09:54+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Susan B.  Anthony</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/susan&#45;brownell&#45;anthony/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 15. Februar 1820 bei Adams, Massachusetts<br />
gestorben am 13. März 1906 in Rochester, New York</p>

<p><strong>Pionierin der amerikanischen Frauenbewegung<br />
190. Geburtstag am 15. Februar 2010</strong>
</p> Susan B. Anthony, &#8220;die Napoleon der Frauenbewegung&#8221;, wurde durch ihren unermüdlichen, leidenschaftlichen und couragierten Einsatz zur national wie international anerkannten Führerin der Frauenstimmrechtsbewegung. Am Anfang wegen ihrer radikalen Ansichten und kompromißlosen Forderungen öffentlich geschmäht, wurde sie am Ende ihres Lebens als bewunderte und geliebte Symbolfigur einer mächtigen Bewegung gefeiert. Anthony wuchs in einer kinderreichen Familie im liberalen Geist der QuäkerInnen auf, die Frauen als gleichberechtigt ansahen. Sie bekam eine für die Zeit relativ gute Ausbildung und wurde Lehrerin. Früh erfuhr sie aber die Ungerechtigkeit gegen Frauen: Sie verdiente nur ein Viertel dessen, was die Männer bekamen. 1849 kehrte Anthony als Verwalterin &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-02-15T08:45:34+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Muriel  Rukeyser</title>
      <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/muriel&#45;rukeyser/</link>
      <content:encoded><![CDATA[ <p>geboren am 15. Dezember 1913 in New York<br />
gestorben am 12. Februar 1980 in New York</p>

<p><strong>US-amerikanische Schriftstellerin<br />
30. Todestag am 12. Februar 2010</strong>
</p> Muriel Rukeyser inspirierte mit ihren leidenschaftlichen, lebensbejahenden Gedichten und dem mutigen, jahrelangen Einsatz für soziale Gerechtigkeit viele LeserInnen und SchriftstellerInnen unserer Zeit. Zwei wichtige Anthologien der US-amerikanischen Frauenbewegung haben Zeilen aus ihren Werken als Titel: No More Masks! (1973 hg. von Ellen Bass und Florence Howe) und The World Split Open (1974, hg. von Louise Bernikow). In ihrer 50jährigen Laufbahn veröffentlichte die enorm produktive Frau 16 Gedichtbände, 3 Biographien, 2 Romane, einen Essayband, Übersetzungen und 6 Kinderbücher. Rukeyser sah ihre Aufgabe darin, sich selbst und andere durch das dichterische Ringen um Kommunikation zu verwandeln und dadurch neue Wirklichkeiten zu ermöglichen. Muriel &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2010-02-12T07:33:18+00:00</dc:date>
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