Marie von Bunsen

geboren am 17. (16.) Januar 1860 in London
gestorben am 28. Juni 1941 in Berlin

deutsche Schriftstellerin, Aquarellistin, Salonnière, »weiblicher Junggeselle«
70. Todestag am 28. Juni 2011


BiografieZitateWeblinksLiteratur & QuellenBildquellen


Biografie

Die Verwirrung um den exakten Tag ihrer Geburt hat Marie von Bunsen anscheinend selbst inszeniert, wie sie überhaupt mit ihrem Geburtstag kokettierte. So benannte sie in dem autobiografischen Buch »Die Welt in der ich lebte« den 17. Januar 1860. Dagegen galt ein offiziell publizierter Geburtstagsglückwunsch des »Deutschen Lyceum-Clubs« Berlin dem Tag davor. Und als der Club aus Anlass des 70. Geburtstages seiner Jubilarin am 16. Januar eine Aquarellausstellung ihrer Bilder eröffnete, spielte eine Rednerin darauf an, dass der ausdrücklich ungenannte Ehrentag »wie ein süßes Geheimnis durch den Raum« schwebe.

Einen Hauch polarisierender Selbstinszenierung kultivierte die als Drittgeborene älteste Tochter der deutsch-englischen Familie von Bunsen-Birckbeck. Sie und die acht Geschwister wuchsen zunächst im Rheinland auf, später in Berlin und wurden von einem politisch aktiven, liberal orientierten Elternhaus geprägt.

Ihr Vater, der preußische Politiker und Diplomat Georg von Bunsen, wirkte ab 1884 als Abgeordneter der »Deutschen Freisinnigen Partei« im Reichstag und ermöglichte Marie auch den Zugang zu Sitzungen des Parlamentes. Sie genoss ausgiebig eine Jugend unter dem standesgemäßen gesellschaftlichen Motto »Bälle, Leutnants und Bekannte« und erlangte die langjährige Wertschätzung der Kaiserin Friedrich.

Marie von Bunsen

Keine ihrer Herrenbekanntschaften führte letztlich zu einer Eheschließung, was mehrschichtige Gründe hatte: Marie von Bunsen war binational, so genannter »neuer Adel« und liberal sozialisiert. Außerdem beharrte sie auf hohen Ansprüchen an einen ausdrücklich gesellschaftsfähigen, vermögenden und gebildeten Partner.
In der Musterbiografie einer Frau von Stand im wilhelminischen Kaiserreich kam auf dem Weg zu ihrer gesellschaftlichen Anerkennung aber der Verheiratung eine zentrale Rolle zu. Oft wurde der neu erworbene Status durch die Anfertigung eines Porträts markiert. In kreativ-eigenwilliger Umsetzung dieser Praxis gab Marie von Bunsen im Alter von 37 Jahren ein Bild von sich in Auftrag, das die impressionistisch arbeitende Malerin Anna Jaeger ausführte. Ohne Standesattribute und ohne idealisierende Darstellung vermittelt es den authentischen und lebendigen Eindruck der Persönlichkeit.

Die Akteurin konzentrierte sich zunehmend auf ihr schöpferisches Potenzial, das sich in eine schreibende und eine malende Richtung verzweigte. Beide Beschäftigungen galten als akzeptierte Tätigkeiten »höherer Töchter« und nicht in erster Linie als lebensunterhaltende berufliche Arbeit. Nach politischen und sozialen Umbrüchen und unter schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Bedingungen erzielte Marie von Bunsen später durch Schreiben und Malen verstärkt erforderliche Einkünfte.

Zunächst hatte sie jedoch als letzte Dame im wilhelminischen Berlin um 1900 ihren eigenen Salon gegründet, der einen elitären Status erlangen sollte. Dabei war der äußere Rahmen dieser »Sonntagsfrühstücke« weniger opulent, sie bestachen aber durch die sorgfältige, inspirierende Kombination der Geladenen aus Zirkeln des Hofes, der Intelligenz und der Kunst. In einem 1916 veröffentlichten Buch positionierte sich die Gastgeberin zu diesem Thema auf der Basis gesammelter Erfahrungen. Sie betonte den ethischen Wert der Geselligkeit und sah dabei die Frau in ihrem ureigenen Wirkungskreis: »hier übt sie zweifellose Macht, unersetzlichen Einfluß.«

1905 war Marie von Bunsen neben Hedwig Heyl  die treibende Kraft bei der Gründung des international ausgerichteten, rein weiblichen Netzwerkknotenpunktes »Deutscher Lyceum-Club« Berlin. Von diesem wurde sie später zum Ehrenmitglied ernannt, und sie verblieb in der Organisation auch nach dem radikalen personellen Umbau am Beginn der nationalsozialistischen Ära. Mit ihrer langjährigen Mitgliedschaft (1892 bis 1927) im »Verein der Berliner Künstlerinnen« vervollständigte sie in Personalunion ein prominentes Dreiecksverhältnis aus später Berliner Salongesellschaft, modernem Lyceum-Club und kreativschaffendem Frauenbund.

Auch im volkskundlichen Bereich war sie präsent und Mitorganisatorin der »Internationalen Volkskunstausstellung« 1909, die im Berliner Warenhaus Wertheim stattfand. Als mediale Vermittlerin verfasste sie den gleichzeitig fundierten und unterhaltenden »Führer« dieser ethnologischen Schau.

Marie von Bunsen unternahm zahlreiche Reisen, wobei die effektive und erfolgreiche publizistische Vermarktung ihrer Fahrten bei ZeitgenossInnen und nachkommenden BeobachterInnen den Eindruck nährte, sie habe »im wesentlichen auf Reisen« gelebt. Dagegen hob sie autobiografisch ausdrücklich hervor, sie wäre im Jahresschnitt nie mehr als drei Monate abwesend und begründete: »[…] ich liebe meine vier Wände, liebe Berlin und liebe den regelmäßigen Lebensrhythmus.« Methodisch verstand sie sich als eine »wissende Reisende« an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und breiter Öffentlichkeit. Sie plädierte für eine gründliche inhaltliche und organisatorische Vorbereitung, für die Mitnahme von Reisehandbüchern sowie für das Schreiben eines Tagebuches. Mit den von ihr unternommenen Rudertouren durch Deutschland betätigte sie sich als Pionierin hinsichtlich der Sportart und der Emanzipation.

Werke von Marie von Bunsen

National suchte Marie von Bunsen eine eindeutige Identität und fand diese, besonders auch im Zusammenhang des Ersten Weltkrieges, im uneingeschränkten Bekenntnis zum Deutschtum. Sie wandte sich von ihrer binationalen Herkunft und zweisprachigen Erziehung ab und traf damit bei ihrer englischen Verwandtschaft auf betrübtes Unverständnis. Obwohl der Zusammenbruch der Monarchie sie tief erschütterte, trat sie gleich nach Gründung 1918 der linksliberalen »Deutsch-demokratischen Partei« [sic] bei und war gewillt, ihr bisheriges politisches »Analphabetentum« zu überwinden.

Von ihrer Außendarstellung her war die Adelige eine bis an die Grenze der Überheblichkeit selbstbewusste Frau, die sich als eine Art »weiblicher Junggeselle« verstand und auch ihre Geschlechtsgenossinnen kritisch analysierte. Sie besaß in hohem Maße die Fähigkeit, ihre Position so zu präsentieren, dass auch zeitgenössisch Bemängeltes – wie ihre Ehelosigkeit, das Ausführen »unweiblicher« Sportarten oder gar das Rauchen in der Öffentlichkeit – einen persönlichen und originellen Glanz abstrahlten.

Marie von Bunsen starb am 28. Juni 1941 in Berlin und fand ihre letzte Ruhestätte in Bonn. Zum Abschied beschrieb Gertrud Bäumer als bleibende Eindrücke die »Souveränität ihres Wesens«, den »Vorrang des Geistigen« und ein Leben unter dem »Gebot der Selbstbildung«.

Silke Helling

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Zitate

Ich habe Liebe, noch öfter Verliebtheit, nicht jedoch die Glückswerte der Gattin und Mutter, dieses naturgemäßeste Geben und Nehmen der Frau gekannt.
(Die Welt)

Ich war die erste, geraume Zeit über die einzige unverheiratete Dame, der, ohne Amt, noch eigentlichen Beruf, in der Berliner Gesellschaft die Stellung einer verheirateten Frau eingeräumt wurde. [d.h. sie wurde als »Frau« anstatt als »Fräulein« angesprochen]
(Zeitgenossen)

Selbstverständlich bin ich viel gereist. Es wäre doch stumpfsinnig, schwunglos gewesen, hätte ich es nicht getan, besaß ich doch Muße, Gesundheit, Mittel, Unabhängigkeit und Interessen.
(Zeitgenossen)

Werke von Marie von Bunsen

Vielleicht zeigen diese anspruchslosen Schilderungen, was unsere Heimat allüberall zu bieten vermag. Gerade weil ich Europa in ausgedehntem Maße kenne, mich noch in drei anderen Weltteilen längere Zeit aufgehalten habe, darf ich die ungewöhnlichen Vorzüge, die Mannigfaltigkeiten der landschaftlichen und architektonischen Werte Deutschlands betonen. […] Wer glückliche, anregende Wochen verleben will, nehme sich ein Boot und rudere durch Deutschland.
(Im Ruderboot)

Wir hatten das Frauenstimmrecht [1918] erhalten. Mir war meine bisherige ablehnende Haltung verdacht worden. […] Nun erhielten wir das Stimmrecht und zugleich die Pflicht! Klar sahen wir unsere Kenntnislosigkeit ein, die meisten von uns waren politische Analphabeten, und wir wollten lernen. […] Ich besuchte politische Veranstaltungen, nahm einen Rednerkurs, auf meinem Tisch lagen nur politische Bücher […] Sehr bald habe ich den Wert des unerbetenen Geschenkes eingesehen.
(Zeitgenossen)

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Links

Bunsen, Marie von: Elisabeth Charlotte, Herzogin von Orléans – »Eine harte, geizige Frau«. Kritische Bemerkungen der Diplomatentochter Marie von Bunsen. Quelle: Marie von Bunsen: Auf dem Neckar. Eine Bootsfahrt (Schluß). In: Deutsche Rundschau CLII (Juli-September 1912), 77-93; hier 81 f. (Buchstabengetreue Abschrift).
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Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Bunsen, Marie von. Bücher und Medien. Deutsche Nationalbibliothek.
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Lexikus: Marie von Bunsen – Wanderungen durch Deutschland. Inhaltsverzeichnis, große Teile des ersten Kapitels, Bilder.
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Nerger, Klaus: Schriftsteller CXXVI. Bunsen, Marie von. Grabstelle.
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Promedia: Bunsen, Marie von - Im Ruderboot durch Deutschland. Kurzbeschreibung des Inhalts, Rezensionen in der Seitenspalte.
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Seiffert, Rolf (2009): Aus der Geschichte von Schloss Wiligrad. Beitrag zu Marie von Bunsens Ruderbootfahrt.
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Literatur & Quellen

Werke
Bunsen, Marie von (1893): Gegen den Strom. Ein Stimmungsbild aus dem neuen Berlin. Berlin. Paetel.
(WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie von (1899): Auf Riedenheim und andere Erzählungen. Stuttgart. Engelhorn. (Engelhorns allgemeine Romanbibliothek, Jg. 15, Bd. 20)
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie von (1899): Zur Erinnerung an Frau Anna von Helmholtz. (Berlin). (Rosenbaum).
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen 1900 – Georg von Bunsen

Bunsen 1903 – Allerhand Briefe

Bunsen 1903 – John Ruskin

Bunsen, Marie von (1900): Georg von Bunsen. Ein Charakterbild aus dem Lager der Besiegten. Berlin. Hertz.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie von (1903): Allerhand Briefe, Novellen und Skizzen. Mit Buchschmuck von der Verfasserin. Berlin. Grote.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie von (1903): John Ruskin. Sein Leben und sein Wirken ; eine kritische Studie. Leipzig. Seemann.
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Bunsen 1910 – Sizilien

Bunsen 1929 – Die Welt in der ich

Bunsen 1932 – Zeitgenossen

Bunsen, Marie von (1910): Sizilien. Geschichte, Kunst, Kultur ; ein Begleitbuch. Berlin. Meyer & Jessen.
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Bunsen, Marie von (1914): Im Ruderboot durch Deutschland. Havel, Werra, Weser und Oder. Berlin. Fischer.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie (1916): Die Frau und die Geselligkeit. Leipzig. Seemann & Co. (Bücherei der deutschen Frau)
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie von (1929): Die Welt in der ich lebte. Erinnerungen aus glücklichen Jahren 1860 - 1912. Leipzig. Koehler & Amelang.
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Bunsen, Marie von (1932): Zeitgenossen, die ich erlebte. 1900 - 1930. Leipzig. Koehler & Amelang.
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Bunsen 1934 – Im fernen Osten

Bunsen 1935 – Talleyrands Nichte

Bunsen 1936 – Wanderungen durch Deutschland

Bunsen, Marie von (1934): Im fernen Osten. Eindrücke und Bilder aus Japan, Korea, China, Ceylon, Java, Siam, Kambodscha, Birma und Indien. Leipzig. Koehler & Amelang.
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Bunsen, Marie von (1935): Talleyrands Nichte, die Herzogin von Sagan. Stuttgart. Deutsche Verlags-Anstalt.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Bunsen, Marie von (1936): Wanderungen durch Deutschland. Eindrücke und Bilder aus meiner Skizzenmappe. Leipzig. Koehler & Amelang.
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Bunsen 1940 – Kaiserin AugustaBunsen, Marie von (1940): Kaiserin Augusta. Berlin. Siegismund.
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Bunsen, Marie von (1941): Maria Tudor. Das Lebensschicksal einer englischen Königin (1516-1558). Berlin. Siegismund.
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Bunsen, Bunsen et al. 1994 – Im Ruderboot durch DeutschlandBunsen, Marie von (1994): Im Ruderboot durch Deutschland. Auf Flüssen und Kanälen in den Jahren 1905 bis 1915. Herausgegeben von Gabriele Habinger. Wien. Promedia. (Edition Frauenfahrten) ISBN 3-900478-78-3.
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Quellen und weiterführende Literatur (Auswahl)
Deutscher Lyceum-Club. Offizielles Organ des deutschen Lyceum-Clubs, zugleich Mitteilungsblatt des Vereins der Künstlerinnen, diverse Jahrgänge.

Bäumer, Gertrud (1941): Marie von Bunsen zum Abschied.
In: Die Frau, Jg. 48, 1940/41. S. 346–347.

Budke, Petra; Schulze, Jutta (1995): Schriftstellerinnen in Berlin 1871 bis 1945. Ein Lexikon zu Leben und Werk. 1. Aufl. Berlin. Orlanda-Frauenverl. (Der andere Blick) S. 77-79. ISBN 3-929823-22-5.
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Carstens 2000 – Im Ruderboot durch Deutschland

Kuhn 2000 – Familienstand ledig

Kuhrau 2010 – Der Vorrang des Geistigen

Carstens, Cornelia (2000): Im Ruderboot durch Deutschland. Marie von Bunsen.
In: Carstens, Cornelia (Hg.): Den Frauen nach. Ein Spaziergang am Landwehrkanal. Berlin, Brandenburg. be.bra-Verl. S. 45-47. ISBN 3-930863-69-3
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Fechter, Paul (1943): Marie von Bunsen.
In: Fechter, Paul: Die Berlinerin. Stuttgart. Franckh. S. 234–239.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)


Kuhn, Bärbel (2000): Familienstand ledig. Ehelose Frauen und Männer im Bürgertum (1850 - 1914). S. 146-165. Köln, Weimar, Wien. Böhlau. (L’ homme, 5) ISBN 3-412-12999-2.
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Kuhrau, Sven (2010): Der Vorrang des Geistigen. Marie von Bunsen.
In: Kuhrau, Sven; Marschall, Isabelle von (Hg.): Preußens Eros, Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen. Ausstellungskatalog. Bönen. Kettler; Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. S. 154-157. ISBN 978-3-86206-036-8
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Muysers, Carola (Hg.) (1992): Käthe, Paula und der ganze Rest. Künstlerinnenlexikon ; ein Nachschlagewerk. S. 32–33. Verein der Berliner Künstlerinnen Berlin. Kupfergraben. ISBN 3-89181-411-9.
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Muysers, Carola (1992): Profession ohne Tradition. 125 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen ; ein Forschungs- und Ausstellungsprojekt der Berlinischen Galerie in Zusammenarbeit mit dem Verein der Berliner Künstlerinnen. Ausstellungskatalog. Herausgegeben von Berlinische Galerie und Museum für Moderne Kunst, Photographie und und Architektur. Berlin. Kupfergraben; Kupfergraben-Verl.-Ges. ISBN 3-89181-410-0.
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Schlieker 2003 – Frauenreisen in den Orient

Schneider 2009 – Marie von Bunsen

Wedel 2010 – Autobiographien von Frauen

Schlieker, Kerstin (2003): Frauenreisen in den Orient zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Weibliche Strategien der Erfahrung und textuellen Vermittlung kultureller Fremde. Berlin. WiKu. ISBN 3-936749-85-X.
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Schneider, Franka (2009): Marie von Bunsen, die »wissende Reisende«. Erkundungen zum volkskundlichen Wissensmilieu in Berlin.
In: Amelang, Katrin (Hg.): Volkskundliches Wissen. Akteure und Praktiken. Münster, Hamburg, Berlin, London. Lit (Berliner Blätter, 50). ISBN 978-3-643-10307-9. S. 87–112
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Wedel, Gudrun (2010): Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon. S. 134–136. Köln, Weimar, Wien. Böhlau. ISBN 978-3-412-20585-0.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Wilhelmy-Dollinger 2000 – Die Berliner SalonsWilhelmy-Dollinger, Petra (2000): Die Berliner Salons. Mit historisch-literarischen Spaziergängen. S. 362–366. Neuausg. Berlin. de Gruyter. ISBN 3-11-016414-0.
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Bildquellen

Die Welt

Kuhrau, Sven; Marschall, Isabelle von (Hg.): Preußens Eros, Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen. Ausstellungskatalog. Bönen. Kettler; Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. ISBN 978-3-86206-036-8.

Bunsen, Marie von (1932): Zeitgenossen, die ich erlebte. 1900 - 1930. Leipzig. Koehler & Amelang.

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Hedwig Dohm