Samstag, August 15, 2009

Franz Schubert Streichquintett C-Dur, D.956

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Franz Schubert
Streichquintett C-Dur, D.956

Nomos Quartett (Martin Dehning, 1. Violine, Sonja-Maria Marks, 2. Violine, Friederike Koch, Viola und Sabine Pfeiffer) mit Klaus Kämper, Violoncello
Amphion, Juli 2000
Audio-CD.

Mein Kommentar:

Schuberts C-Dur-Quintett, komponiert in seinem Todesjahr, 1828, ganz ungewöhnlich besetzt nicht mit zwei Bratschen, sondern zwei Celli, ist für mich das kühnste und bewegendste Werk der Kammermusik.
  “Vor dem C-Dur-Quintett verneigen sich alle Menschen, denen Musik etwas bedeutet, glücklich bewundernd - oder sie schwärmen”, schreibt Joachim Kaiser.
  Schubert ist besonders für ausdrucksgehemmte Menschen eine große Hilfe, die selbst im schneidendsten Schmerz noch zwanghaft Haltung bewahren. Solche Menschen können Schubert an ihrer Stelle sprechen lassen.
  Von den vielen Einspielungen, die es gibt, liebe ich besonders die mit Rostropowitsch und dem Emerson Streichquartett und die neue mit dem Nomos-Quartett. Aber Rostropowitsch & Emerson sind alles Männer, während das Nomos-Quartett zu drei Vierteln weiblich besetzt ist.


Luise F. Pusch am 15.08.2009 | Musiktipps • | Permalink

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Hedwig Dohm