<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0"
    xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
    xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
    xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
    xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
    xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">

    <channel>
    
    <title>Blog Luise Pusch</title>
    <link>http://www.fembio.org/biographie.php/frau/blog/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>luise.f.pusch@gmail.com</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2008</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-24T14:49:02+04:00</dc:date>
    <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.pmachine.com/" />
    

    <item>
      <title>Komische Heiliginnen</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/komische&#45;heiliginnen/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Einundzwanzigste Lektion. Neulich bekam ich folgende Email von Brigitte Menne aus Österreich: Betreff: “Ein schönes Wort aus dem Museum” Liebe Frau Pusch! Am Himmelfahrtstag besuchten wir die Landesausstellung &#8220;Heimat - Himmel &amp; Hölle&#8221; in Ebensee (Salzkammergut). Bei den Tondokumenten fand sich eine Erzählung aus Sprachinseln der &#8220;Volksdeutschen&#8221; in Rumänien, wo ich ein Märchen hörte, daraus ungefähr folgender Satz: &#8220;...Die alten Leute warnten aber die Jungen: Geht nicht hinaus, es sind nicht eure Geliebtinnen, die ihr hört, sondern das Waldweibel, das euch anlockt um euch zu verderben...&#8221; Mir gefiel die Bezeichnung &#8220;Geliebtinnen&#8221;, &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-08-24T14:49:02+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Iris von Roten, ihrer Zeit Jahrzehnte voraus</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/iris&#45;von&#45;roten&#45;ihrer&#45;zeit&#45;jahrzehnte&#45;voraus/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Am 17./18. Oktober gibt es in Basel eine Veranstaltung zu Ehren von Iris von Roten, der großen feministischen Theoretikerin aus der Schweiz. Titel der Tagung: “Offene Worte: Zur Aktualität von Iris von Rotens Frauen im Laufgitter. Ein guter Titel! Noch besser hätte ich eine lapidare Kurzfassung gefunden: “Zur Aktualität von Iris von Roten”. Ich freue mich, daß es diese Tagung geben wird und wünsche ihr breite Resonanz. Gern würde ich teilnehmen, aber ich erfuhr zu spät davon und bin zu der Zeit mit Freundinnen per Donaudampferin unterwegs. Was ich selbst von Iris von Roten halte, habe ich in ihrer FemBiografie &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-08-16T16:36:00+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Krake im Bauch</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/krake&#45;im&#45;bauch/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Gestern waren wir mit Christiane in dem Film “Water Lilies” von Céline Sciamma, französisches Original mit englischen Untertiteln. Eigentlich wollten wir einen anderen Film sehen, der lief aber schon nicht mehr. Wir einigten uns dann auf diesen Film, von dem wir alle noch nie gehört hatten, weil seine Anfangszeit uns noch ein wenig Zeit für das Dinner ließ, weil er von einer Frau ist und von drei 15jährigen Mädchen/Frauen handelt, die alle etwas mit Synchronschwimmen zu tun haben. Ich liebe das Synchronschwimmen - einen ulkigeren Sport gibt es wohl nicht. In der Anfangsszene schwimmen die “Water Lilies” synchron zum “Dies &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-08-09T19:04:00+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Brava, Sola, Tria</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/brava&#45;sola&#45;tria/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Zwanzigste Lektion Vor ein paar Tagen gab Martina Handler den Hinweis eines Kollegen an mich weiter: &#8220;Offensichtlich ist dir etwas entgangen, Trio geht nicht bei einem Mann und zwei Frauen. Es müsste Tria heißen.&#8221; Gemeint war ein HerausgeberInnen-Trio, erfuhr ich noch. Und sie fügte hinzu: &#8220;Was sagen Sie zu Tria? Oder geht das zu weit?&#8221; Das geht nicht zu weit, finde ich, aber “he’s barking up the wrong tree” (komischerweise gibt es für diese Redewendung keine Entsprechung im Deutschen). Es gibt bessere Anlässe zur Sprachkritik, also richtige Bäume (oder dicke Hunde), &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-08-01T21:14:00+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>FC Köln in der Aufzugin</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/fc&#45;koeln&#45;in&#45;der&#45;aufzugin/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Heute möchte ich mich mit zwei Wortspielen beschäftigen, die von Frauen gegen Frauen, insbesondere gegen Feministinnen, eingesetzt wurden. Ich hätte dafür auch die Überschrift “Fidel Castra der Frauenbewegung?” wählen können, aber obwohl ich darüber gleich mehr sagen möchte, werde ich dieses perfide Wortspiel nicht mehr benutzen, sondern stattdessen von FC sprechen. Denn es ist typisch für die Verleumdung mittels einer fiesen Bezeichnung, daß frau sich dagegen nicht wehren kann, weil bei der Gegenwehr normalerweise das beanstandete Wort benutzt werden muß. Und jede Erwähnung erhöht nur seine Wirksamkeit und Verbreitung, verankert es tiefer in der “public imagination”. “FC” wurde anscheinend erfunden &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-07-26T21:11:00+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Die kleine Bärjungfrau</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/die&#45;kleine&#45;baerjungfrau/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Letzten Sonntag kamen die beiden Engelkinder aus ihren Ferien in Maine zurück. Im Schlepptau hatten sie zwei neue Puppen, eine bear princess und eine bear mermaid oder “bear maid” - zu Deutsch wohl “kleine Bärjungfrau” (auf Bärin verzichte ich hier mal wg der Assonanz Meer/Bär). Einen Tag zuvor hatte ich mich in der Glosse zum Bikinibereich über seltsame amerikanische Bräuche wie die Ausstattung von Babys mit einem BH verbreitet. Was könnte dazu besser passen als jetzt die Kleine Bärjungfrau mit ihrem ebenfalls total überflüssigen BH? Aeryn und Elizabeth lieben die Puppen sehr, deshalb blieb ich bei dem kuriosen Anblick so &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-07-19T21:26:01+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Der Bikinibereich</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/der&#45;bikinibereich/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Neulich habe ich wieder ein neues Wort gelernt. Ich war in die Wiederholung der Sendung Quivive vom 21. März geraten. “Der Wetterfrosch hat 20 Grad prophezeit”, verkündete die Moderatorin strahlend, “die erste Gelegenheit also, wieder Bein zu zeigen. Und höchste Zeit, lästige Haare loszuwerden. Wobei die Haare nicht immer unters Messer müssen. Es gibt zahlreiche Methoden, den Wildwuchs zu bändigen.” Nach der Warnung “Es wird haarig!” wurde gleich Trost gespendet: “Gegen unerwünschte Körperhaare gibt es viele Waffen: Rasierapparat, Enthaarungscreme, Epilierer oder Wachs.” Ich hatte bis dahin gedacht, Quivive sei eine Gesundheitssendung. Hier aber wurde gesunden Frauen (Männer kennen wohl keinen &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-07-12T20:49:01+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Stadtväterinnen und Puffmutteriche</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/stadtvaeterinnen&#45;und&#45;puffmutteriche/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Aus Wir machen uns unsere Sprache selber: Ein Feminar. Neunzehnte Lektion Neulich schickte mir Anne Beck folgenden hübschen Fund für meine Sammlung sprachlicher Kuriosa aus der Vorzeit: Die ersten Stadtväterinnen in Münsters Rathaus Eine Notiz im &#8220;Westfälischen Merkur&#8221; am 21. Juni 1921: „Die gestrige Stadtverordneten-Sitzung dürfte den Rekord für die bisherigen Dauersitzungen aufgestellt haben. Erst nach 12 Uhr verließen die Stadtväter und auch die Stadtväterinnen das Rathaus.“ Mit &#8220;Stadtväterinnen&#8221; waren jene Frauen gemeint, die im März 1919 zum ersten Mal in der Geschichte Münsters die politische Bühne betreten hatten. Warum die neuen Stadtmütter wohl “Stadtväterinnen” genannt wurden? Schließlich werden Bordellbesitzer &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-07-05T21:54:00+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Wer donnert denn da?</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/wer&#45;donnert&#45;denn&#45;da/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Gestern und vorgestern hatten wir “granny duty”, zu Deutsch “Enkelsitten”: Unsere lebhaften 6jährigen Zwillings-Engelkinder waren zu Besuch, damit die gestressten Eltern sich ein bißchen von ihnen erholen konnten. Gegen Mittag gab es ein heftiges Gewitter, und während Aeryn auf dem Sofa unbeeindruckt weiter in ihrem Buch las, flüchtete Elizabeth zu uns in die Küche. Ob wir einen Blitzableiter hätten, wollte sie wissen. „Nein, in der Straße sind so viele höhere Häuser und noch viel höhere alte Bäume, die werden zuerst getroffen“, versicherten wir. Die Auskunft beruhigte sie nicht sehr, deshalb versuchte sie es mit einem Scherz: “Ich habe gehört, wenn &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-06-28T20:21:00+04:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Herrenausstatter</title>
      <link>http://www.fembio.org/english/biography.php/frau/blog/herrenausstatter/</link>
      <dc:subject></dc:subject>
      <content:encoded><![CDATA[ Am Mittwoch flog ich mit der Lufthansa nach Boston. Im Bordmagazin entdeckte ich eine Anzeige von herrenausstatter.de für Schuhe der Firma Lloyd. Ich blieb daran hängen, weil mein Stiefvater, der früher Manager war, nur Lloyd-Schuhe trug. Sie waren schon damals “angesagt”. Er ist seit 20 Jahren in Rente, heute trägt er lieber weiche Lederschlappen und bequeme Wolljacken, über die er früher nur müde lächeln konnte. Lloyd-Schuhe erkennen nur Kenner, und zwar an dem roten Streifen unter dem Schuh. Wenn das kein feines britisches Understatement ist. Allerdings kommen die Schuhe aus Sulingen in Niedersachsen.&nbsp; Die Anzeige weckte unangenehme Erinnerungen an viele &#8230; ]]></content:encoded>
      <dc:date>2008-06-21T20:03:00+04:00</dc:date>
    </item>

    
    </channel>
</rss>