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    <title>Neue Biographien auf fembio.org</title>
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    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:rights>Copyright 2026</dc:rights>
    <dc:date>2026-07-18T10:23:00+00:00</dc:date>
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      <title>Ellen MacArthur</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 8. Juli 1976 in Whatstandwell, Derbyshire</p>

<p><strong>britische Hochseeseglerin und Stiftungsgr&uuml;nderin<br />
50.&nbsp;Geburtstag am 8. Juli 2026</strong></p> &bdquo;K&ouml;nigin der Meere&ldquo; wurde sie genannt, nachdem sie &ndash; meist als j&uuml;ngste Teilnehmerin in einem von M&auml;nnern beherrschten Feld &ndash; die anspruchsvollsten Segelregatten meisterte. Im Alter von nur 30 Jahren, wenn Andere erst so richtig loslegen, zog sie sich vom Wettkampfsport zur&uuml;ck, um sich auf eine andere Weise dem Meer zuzuwenden: Bei ihren zahlreichen T&ouml;rns war ihr das viele Plastik im Meer aufgefallen. Ihre neue und nicht weniger ambitionierte Aufgabe war der Einsatz f&uuml;r eine Reduzierung von Plastikm&uuml;ll und damit eine andere Ressourcennutzung innerhalb der Weltwirtschaft &ndash; die Kreislaufwirtschaft.

Ellen w&auml;chst als Kind eines LehrerInnenpaars mit einem &auml;lteren und einem j&uuml;ngeren Bruder im l&auml;ndlichen Derbyshire auf, weit weg vom Meer. Doch schon im Alter von vier Jahren kommt sie auf den Geschmack, als sie ihre Tante Thea in deren Segelboot auf einen T&ouml;rn begleiten darf. Auch sonst ist sie ein praktisch veranlagtes Kind: Stundenlang besch&auml;ftigt sie sich mit Pappkartons, Schere und&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-07-18T10:23:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Rita Miljo</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 18. Februar 1931 in Heilsberg, Ostpreu&szlig;en<br />
gestorben am 27. Juli 2012 in Phalaborwa, S&uuml;dafrika&nbsp;</p>

<p><strong>deutsche Primatenforscherin, Tierrechtsaktivistin</strong></p> &bdquo;Mama Imfene&ldquo; hei&szlig;t sie in Afrika, was &uuml;bersetzt &bdquo;Mutter der Paviane&ldquo; bedeutet.&nbsp;Die New York Times nannte sie die &bdquo;Mutter Teresa&ldquo; der Paviane: Rita Miljo, geborene Neumann, war die vierte bedeutende Primatenforscherin neben Dian Fossey (1932 &ndash; 1985), Jane Goodall (1934 - 2025) und Birut&eacute; Galdikas (1946 - 2026). Ihr Engagement galt den verfolgten, zum Abschuss freigegebenen Chacma-Pavianen S&uuml;dafrikas, den verlassenen und/oder misshandelten Jungtieren, die sie aufzog und in Gruppen nach Jahren auswilderte &ndash; was die Wissenschaft bis dahin f&uuml;r undurchf&uuml;hrbar gehalten hatte. Sie gr&uuml;ndete 1989 die bis heute bestehende Tierschutzorganisation C.A.R.E. &ndash; Centre for Animal Rehabilitation and Education -, die auf Pavianschutz spezialisiert ist, sich aber auch der Rettung und Erhaltung anderer Tierarten widmet. &nbsp;

Rita Miljo wurde in eine gutb&uuml;rgerliche, mittelst&auml;ndische Familie im damaligen Ostpreu&szlig;en hineingeboren. Von Kindheit an war es ihr Traum, Tier&auml;rztin zu werden, best&auml;rkt vom Vater in&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-06-25T08:28:00+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Alix Dobkin</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 16. August 1940 in New York City, NY<br />
gestorben am 19. Mai 2021 in Woodstock, NY</p>

<p><strong>US-amerikanische Singer-Songwriterin und lesbisch-feministische Aktivistin<br />
5. Todestag am 19. Mai 2026</strong></p> Ihre Folk Musik-Karriere dauerte etwa ein Jahrzehnt, die in der Frauenmusik, als deren Gr&uuml;nderin sie gilt, doppelt so lange. W&auml;hrend der ersten spielte sie mit MusikerInnen wie Bonnie Raitt und Bob Dylan, in der zweiten mit Musikerinnen wie Melissa Etheridge, Holly Near, den Topp Twins, Judy Small und zahlreichen anderen.

Kindheit und Jugend

Alix Dobkin war die &auml;lteste Tocher einer j&uuml;disch-kommunistischen Familie. Benannt wurde sie nach ihrem Onkel, dem Bruder ihrer Mutter, der im Spanischen B&uuml;rgerkrieg im Kampf gegen Franco umkam. Ihre Mutter Martha war Amateur-Musikerin, ihr Vater William arbeitete als Fundraiser f&uuml;r j&uuml;dische Universit&auml;ten und Organisationen. Ihr Bruder Carl war sechs Jahre, ihre Schwester Julie neun Jahre j&uuml;nger.&nbsp;

Auch wenn die Familie nicht in die Synagoge ging und keine religi&ouml;sen Feste feierte, wurde Alix&nbsp;dennoch bereits in ihren ersten Lebensjahren sowohl mit Antisemitismus konfrontiert als auch mit Rassismus.

Musik war immer wichtig in der Familie, es&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-05-16T15:52:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Luisa Neubauer</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/luisa-neubauer/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 21. April 1996 in Hamburg<br />
<br />
<strong>deutsche Klimaschutzaktivistin und Publizistin<br />
30.&nbsp;Geburtstag am 21. April 2026</strong></p> &ldquo;Wir haben zu allem &Uuml;berfluss angefangen, die Zukunft zu kolonialisieren, ohne dass sie etwas davon wei&szlig;&rdquo; (Rede in Es-Dur) &ndash; Luisa Neubauer ist die bekannteste Klimaaktivistin Deutschlands. Die Mitbegr&uuml;nderin der Klimabewegung Fridays for Future inspiriert seit 2018 durch ihre besondere Mischung aus Slam Poetry und eindringlichen, mit wissenschaftlichen Fakten und immer auch einer Prise Humor gespickten Reden ihr stetig wachsendes Publikum. Schnell wurde sie eine beliebte Rednerin und Interviewpartnerin. Ihre besondere St&auml;rke liegt darin, die Dringlichkeit der globalen Klimakrise in pr&auml;ziser, verst&auml;ndlicher Sprache greifbar zu machen und Politikern und Politikerinnen aller Parteien die Gefahr ihrer fehlenden oder verfehlten Antworten schonungslos vorzurechnen. Mit ihrem TED Talk Why You Should Be A Climate Activist wird sie bereits 2019 weit &uuml;ber Deutschland hinaus ein Begriff. Auf Instagram kommt sie innerhalb kurzer Zeit auf &uuml;ber eine halbe Millionen Follower.

Luisa Neubauer wurde&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-04-15T20:36:00+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Gabriele Meixner</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 16. September 1948 in Empelde bei Hannover<br />
gestorben am&nbsp;20. Februar 2026 in Heidenheim/Brenz</p>

<p><strong>deutsche Verlegerin, Publizistin, &Uuml;bersetzerin und Psychologin</strong></p> Wir verdanken Gabriele Meixner eine bahnbrechende Erkenntnis: &bdquo;Das erste in der Kunstgeschichte der Menschheit dargestellte Paar ist das Frauenpaar&ldquo;. Diese These, die sie 1995 in ihrem Buch &bdquo;Frauenpaare - in kulturgeschichtlichen Zeugnissen&ldquo; und der gleichnamigen Ausstellung durch zahlreiche Abbildungen untermauert, ist bis heute nicht widerlegt. In den 1990er Jahren wird ihre Forschung im akademischen Diskurs bewusst nicht wahrgenommen. Vermutlich glauben Arch&auml;ologen und Historiker, die Erkenntnisse einer Autodidaktin ignorieren zu k&ouml;nnen. Ironie der Geschichte: in letzter Zeit h&auml;ufen sich arch&auml;ologische Funde, die auf die Existenz m&auml;chtiger Herrscherinnen - einzeln oder paarweise - schlie&szlig;en lassen. Sie komplettieren die in gro&szlig;er Zahl weltweit entdeckten Frauenpaardarstellungen in der fr&uuml;hen Kunst: das bezaubernde Doppelidol aus Alaca H&ouml;y&uuml;k, Anatolien 2300 vor unserer Zeit; ein umschlungenes Frauenpaar aus einem Steinblock herausgearbeitet, aus Catal H&ouml;y&uuml;k, Anatolien 5800 v.u.Z.;&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-03-31T14:32:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Eugenie Marlitt </title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 5. Dezember 1825 in Arnstadt, Th&uuml;ringen<br />
gestorben am 22. Juni 1887 in Arnstadt, Th&uuml;ringen&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p> &bdquo;E. Marlitt&ldquo; &ndash; das ist das selbstgew&auml;hlte Pseudonym der Friederike Christiane Henriette Eugenie John. Sie war die erste deutsche Bestsellerautorin, h&ouml;chstdotierte Autorin des 19. Jahrhunderts und F&uuml;rsprecherin der Frauenbewegung. Ihre Romane erschienen zun&auml;chst in der prominenten Familienzeitschrift &bdquo;Die Gartenlaube&ldquo;; die Buchausgaben wurden von namhaften K&uuml;nstlern illustriert und in viele Sprachen &uuml;bersetzt, u.a. ins Franz&ouml;sische, Italienische, Polnische, Russische, Ungarische. Selbst in Brasilien, Japan und China gab es begeisterte und begierige Leser und vor allem Leserinnen.&nbsp;

Gottfried Keller schrieb: &bdquo;Ich habe das Frauenzimmer bewundert! Da ist ein Zug, ein Flu&szlig; der Erz&auml;hlung, ein Schwung der Stimmung und eine Gewalt in der Darstellung dessen, was sie sieht und f&uuml;hlt &ndash; ja, wie sie das kann, bekommen wir alle nicht fertig. Es lebt in diesem Frauenzimmer etwas, das viele schriftstellernden M&auml;nner nicht haben: ein hohes Ziel; diese Person besitzt ein t&uuml;chtiges Freiheitsgef&uuml;hl, und&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-03-10T17:36:00+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Fadwa Tuqan</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 1. M&auml;rz 1917 in Nablus, Westjordanland, Pal&auml;stina<br />
gestorben am 12. Dezember 2003 in Nablus, Westjordanland, Pal&auml;stina</p>

<p><strong>pal&auml;stinensische Lyrikerin</strong></p> F&uuml;r Fadwa Tuqan haben wir bisher nur eine englischsprachige Biographie. Die deutsche erscheint hier in K&uuml;rze.&nbsp; ]]></description>
      <dc:date>2026-02-18T19:39:00+00:00</dc:date>
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      <title>Christine de  Pizan</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren um 1364 in Venedig<br />
gestorben um 1430, vermutlich in Poissy bei Paris</p>

<p><strong>franz&ouml;sische Autorin, Philosophin, Verlegerin, Feministin</strong></p> 
Was gibt es Sch&ouml;neres als Wissen? Und was ist h&auml;sslicher als Dummheit, die sich f&uuml;r einen Menschen nicht schickt? So wie ich einmal einem Mann &ndash; der meinen Wissensdurst missbilligte und behauptete, es geh&ouml;re sich f&uuml;r eine Frau nicht, Wissen zu haben, was selten der Fall sei &ndash; erwiderte, noch weniger schicke es sich f&uuml;r einen Mann, unwissend zu sein, wie es so oft der Fall sei.&nbsp;(Christine de Pizan)&nbsp;


Christine de Pizan stammt sowohl m&uuml;tterlicher- als auch v&auml;terlicherseits von Akademikern aus Norditalien ab. Ihr Vater, Tommaso de Pizan, ist Astrologe und Arzt, der Name ihrer Mutter ist nicht bekannt. Beide Eltern d&uuml;rften den Status von Landadligen gehabt haben. Der Vater m&ouml;chte einen dritten Sohn, aber die Mutter will ein M&auml;dchen und setzt sich durch, wie Christine De Pizan in ihrem Buch von der launischen Fortuna schreibt. Das Wunschm&auml;dchen wird von der Mutter pers&ouml;nlich gestillt, auch der Vater liebt seine Tochter sehr und erkennt ihre hohe Begabung. Sp&auml;ter beklagt sich De Pizan,&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-02-17T22:41:00+00:00</dc:date>
    </item>

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      <title>Coretta Scott King</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 27. April 1927 in Heiberger, Alabama<br />
gestorben am 30. Januar 2006 in Rosarito Beach, Mexiko</p>

<p><strong>US-amerikanische &nbsp;B&uuml;rgerrechtlerin, Ehefrau und Witwe von Martin Luther King Jr., Sozialaktivistin, S&auml;ngerin, Gr&uuml;nderin des Martin Luther King Jr. Center for Social Change&nbsp;<br />
20. Todestag&nbsp;am 30.&nbsp;Januar 2026</strong></p> Der deutsche Text erscheint hier zu Coretta Scott Kings 100. Geburtstag am 27. April 2027. Wir verweisen auf den engl. Text (oben rechts auf die&nbsp;Fahne klicken).&nbsp; ]]></description>
      <dc:date>2026-01-28T22:53:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title>Ruth Rehmann</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 1. Juni 1922 in Siegburg<br />
gestorben am 29. Januar 2016 in Trostberg</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin, S&auml;ngerin, Stenotypistin, Pressereferentin, Journalistin und Bibliothekarin&nbsp;<br />
10. Todestag am 29. Januar 2026</strong></p> Es war ein Leben in der Spannung zwischen zwei Polen, wie Ruth Rehmann festhielt: zwischen Mathematik und Literatur w&auml;hrend ihrer Schulzeit, anschlie&szlig;end zwischen Kunstgeschichte und Musik w&auml;hrend des Studiums, danach zwischen B&uuml;ro und Chansons und schlie&szlig;lich zwischen Musik und Literatur.

Aufgewachsen in einem rheinischen Pfarrhaus, begann sie bereits als Kind mit dem Schreiben &ndash; damals waren es noch Schloss- und Gespenstergeschichten &ndash; wie auch mit dem Geigespielen. Nach ihrem Abitur und einer Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin studierte sie Kunstgeschichte, Arch&auml;ologie und Germanistik in Bonn und Marburg, sowie Musik mit dem Hauptfach Geige in K&ouml;ln und Berlin, wo sie w&auml;hrend des Krieges oft f&uuml;nf bis sieben Stunden t&auml;glich Geige &uuml;bte.&nbsp;

Nachdem die Musikhochschule in Berlin im Herbst 1944 schloss, wurde sie beim Oberkommando des deutschen Heeres in eine&nbsp;Schreibstube dienstverpflichtet. &bdquo;Es gab gar nichts mehr zu tun, weil der Krieg ja praktisch schon aus war. (&hellip;) So war&hellip; ]]></description>
      <dc:date>2026-01-26T21:14:00+00:00</dc:date>
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