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    <title>Frau(en) der Woche auf fembio.org</title>
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    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:rights>Copyright 2015</dc:rights>
    <dc:date>2015-07-11T13:34:00+00:00</dc:date>
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      <title>Harper Lee</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 28. April 1926 in Monroeville, Alabama<br />
gestorben am 19. Februar 2016&nbsp;in Monroeville, Alabama</p>

<p><strong>US-amerikanische Schriftstellerin<br />
100.&nbsp;Geburtstag am 28.&nbsp;April 2026</strong></p> Literarische Fortsetzungen sind so eine Sache. H&ouml;chste Erwartungen treffen auf schlimmste Bef&uuml;rchtungen &ndash; und besonders hoch ist die Fallh&ouml;he, wenn das Erstlingswerk zu den meistgelesenen englischsprachigen B&uuml;chern z&auml;hlt: Wer die Nachtigall st&ouml;rt (To Kill a Mockingbird, 1960) wurde bis heute &uuml;ber 40 Millionen Mal verkauft, mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet und bereits zwei Jahre nach der Erstver&ouml;ffentlichung mit einem Oscar-pr&auml;mierten Gregory Peck verfilmt. Nach einem solchen Meisterwerk ein weiteres Buch zu schreiben, ist daher keine leichte Sache. Vermutlich war dies auch der Grund, warum es um Harper Lee, der Autorin des Weltbestsellers, 55 Jahre lang still geworden war.

Still im wahrsten Sinne des Wortes, denn ab Mitte der 1960er Jahre hatte Lee alle Anfragen um Interviews abgelehnt. Sie lebte teilweise in New York, teilweise in Monroeville, ihrer Heimatstadt, wo sie am 28. April 1926 als Nelle Harber Lee (der Vorname ihrer Gro&szlig;mutter Ellen r&uuml;ckw&auml;rts) zur Welt gekommen war &ndash; ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Aminata Sow Fall</title>
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      <description><![CDATA[ <p>&nbsp;geboren am 27. April 1941 in Saint-Louis &nbsp;(Senegal)</p>

<p><strong>85. Geburtstag am 27. April 2026</strong></p> Bei Besuchen in Europa wurde die senegalesische Schriftstellerin immer wieder gefragt, warum sie sich nicht vorrangig der Probleme der Frauen in ihrem Land annehme. Und immer wieder erkl&auml;rte Aminata Sow Fall, sie sei keine Feministin. Ihre muslimische Familie habe sie auf ihrem beruflichen Weg unterst&uuml;tzt. Ihr Mann, mit dem sie vier Kinder hat, mische sich nicht in ihre Angelegenheiten ein.

Die relative Selbstst&auml;ndigkeit der senegalesischen Frauen geht auf vorislamische matrilineare Strukturen zur&uuml;ck, die auch in der Kolonialzeit nicht ganz verschwunden sind.

Aminata Sow Fall&nbsp;wuchs unter privilegierten Bedingungen auf: in einer angesehenen Familie in Saint-Louis, deren Einwohner die franz&ouml;sische Staatsb&uuml;rgerschaft hatten. Ihr Vater war ein hoher Beamter in der Kolonialverwaltung, der gro&szlig;en Wert auf eine gute Ausbildung seiner Tochter legte. Aminata besuchte die Koranschule, die franz&ouml;sische Grundschule und das Gymnasium. Nach dem Abitur in Dakar studierte sie Romanistik an der ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Lotti  Ruckstuhl</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 2. Mai 1901 in Ulm<br />
gestorben am 8. Juni 1988 in Wil, Sankt Gallen</p>

<p><strong>Schweizer Juristin und Feministin<br />
125. Geburtstag&nbsp;am 2. Mai&nbsp;2026</strong></p> Am 7. Februar 1971 wurde in der Schweizer Verfassung das aktive und passive Wahlrecht der Frauen verankert. Erst dann. Es sollten noch weitere 19 Jahre vergehen, bis Frauen in allen Teilen der Schweiz diese Rechte tats&auml;chlich aus&uuml;ben konnten; der letzte von mehreren Schweizer Kantonen, die Frauen weiterhin ihre verfassungsm&auml;&szlig;igen Rechte verwehrten, musste 1990 vom Schweizerischen Bundesgericht dazu gezwungen werden, davon Abstand zu nehmen.

Dass aber immerhin 1971 eine Verfassungs&auml;nderung stattfand, ging in ganz entscheidendem Ma&szlig;e auf die Aktivit&auml;ten des Schweizerischen Verbandes f&uuml;r Frauenstimmrecht zur&uuml;ck, dessen Pr&auml;sidentin Lotti Ruckstuhl in den Jahren 1960 bis 1968 war.

Lotti Ruckstuhl wuchs in S&uuml;dafrika auf, wo sie durch ihre Mutter mit der Problematik des Frauenstimmrechts schon als Kind vertraut gemacht wurde. Sie ging in die Schweiz, studierte Jura in Z&uuml;rich und erlebte, dass bei Gericht nur Personen mit aktivem B&uuml;rgerrecht (d.h. stimmberechtigte B&uuml;rger) bef&ouml;rdert wurden &ndash; ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Helene von Druskowitz</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 2. Mai 1856 in Hietzing, Wien<br />
gestorben am&nbsp;31. Mai 1918 in Mauer-Oehling, Nieder&ouml;sterreich</p>

<p><strong>&ouml;sterreichische Schriftstellerin und Philosophin<br />
170. Geburtstag&nbsp;am 2. Mai&nbsp;2026</strong></p> "Hasset die M&auml;nner und die Ehe! ... Wisset, da&szlig; die Ehelosigkeit aus bewu&szlig;ten und allgemein g&uuml;ltigen Gr&uuml;nden das vornehmste Zeichen f&uuml;r die geniale Verfassung ist, ja, da&szlig; sie das Genie der Frau selbst bedeutet", schrieb Helene Druskowitz in Der Mann als logische und sittliche Unm&ouml;glichkeit und als Fluch der Welt. "Dieses Werk soll ebenso gelesen und gew&uuml;rdigt werden, wie das Chamonixtal und der Rhonegletscher bewundert werden", r&auml;t sie im Vorwort. Als die "pessimistischen Kardinals&auml;tze" 1905 erschienen, lebte das Genie mit Hang zum Gr&ouml;&szlig;enwahn bereits seit sechzehn Jahren in der Psychiatrie. Auch die n&auml;chsten, letzten dreizehn Jahre ihres Lebens wird sie dort verbringen. Die Diagnose: Verr&uuml;cktheit und Paranoia. F&uuml;r ihre Seelennot machte Druskowitz, die aus ihrer Liebe zu Frauen nie einen Hehl machte, unter anderem ihre ungl&uuml;ckliche Aff&auml;re mit Therese&nbsp;Malten, einer bekannten Operns&auml;ngerin der Dresdner Staatsoper, verantwortlich. "Verfa&szlig;t Gedichte zum Lobe des Alkohols, schreibt ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Erika von Brockdorff</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 29. April 1911 in Kolberg/Pommern<br />
hingerichtet 13. Mai 1943 in Berlin (Pl&ouml;tzensee)</p>

<p><strong>deutsche Widerstandsk&auml;mpferin<br />
115. Geburtstag&nbsp;am 29.&nbsp;April 2026</strong></p> &raquo;Lachend will ich mein Leben beschlie&szlig;en, so wie ich das Leben lachend am meisten liebte und noch liebe&laquo; schreibt Erika Gr&auml;fin von Brockdorff am 13. Mai 1943 in ihrem Abschiedsbrief. Und ging zur Emp&ouml;rung der Vollstrecker tats&auml;chlich lachend zum Schafott an jenem Maiabend, an dem in Berlin-Pl&ouml;tzensee innerhalb von 36 Minuten 13 Menschen hingerichtet wurden: sie als letzte um 19.36 Uhr.

Schon bei den Verhandlungen vor dem Reichskriegsgericht provozierte sie die Justiz durch Zwischenrufe und Gel&auml;chter und lie&szlig; sich durch den Ernst ihrer Lage nicht entmutigen: immerhin droht den Angeklagten die Todesstrafe. Sie geh&ouml;ren zu der gr&ouml;&szlig;ten Widerstandsbewegung im Dritten Reich, der sogenannten &raquo;Roten Kapelle&laquo;, die unter der F&uuml;hrung von Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack unterschiedliche Kreise des Widerstands vereinte &ndash; mit einem ungew&ouml;hnlich hohen Anteil an Mitstreiterinnen. In dem ersten gro&szlig;en Prozess nach der Verhaftungswelle vom Herbst 1942 sitzt Brockdorff zusammen mit den Ehepaaren ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Louise Homer</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/louise&#45;homer/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 30. April 1871 in Shadyside bei Pittsburgh, Pennsylvania<br />
gestorben am 6. Mai 1947 in Winter Park, Florida</p>

<p><strong>US-amerikanische Altistin<br />
155. Geburtstag&nbsp;am 39.&nbsp;April 2026</strong></p> 1923 - Loise Homer war 52 Jahre alt - benannte die US-amerikanische Liga der W&auml;hlerinnen sie als eine der zw&ouml;lf bedeutendsten Frauen Amerikas. Aufgewachsen war die gro&szlig;e Altistin in einem presbyterianischen Pfarrhaus in einer Landgemeinde bei Pittsburgh. Ihr Vater starb, als sie elf war, und ihre Mutter zog mit ihren acht Kindern zu Verwandten nach Westchester, Pennsylvania.&nbsp;

Louise, die mit ihren Geschwistern gern im Kirchenchor sang, wollte eigentlich ihre Stimme ausbilden lassen und S&auml;ngerin werden, arbeitete aber zun&auml;chst als Sekret&auml;rin und Gerichtsstenographin, um ihre gro&szlig;e Familie finanziell zu unterst&uuml;tzen. Mit 23 jedoch ging sie nach Boston und studierte Gesang bei Whitney und Theorie bei dem Komponisten Sidney Homer. Mit ihm besuchte die sp&auml;ter international gefeierte Operndiva erstmals eine Oper - ihre strenggl&auml;ubige Familie hielt nichts von derartigen Vergn&uuml;gungen. 1895 heiratete Louise ihren Sidney und ging ein Jahr darauf mit ihm und ihrem ersten Kind nach Paris, um ]]></description>
    </item>




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      <title>Marie Jahoda</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 26. Januar 1907 in Wien<br />
gestorben am 28. April 2001 in Keymer, Sussex (GB)</p>

<p><strong>&ouml;sterreichisch-britische Sozialwissenschaftlerin<br />
25. Todestag&nbsp;am 28.&nbsp;April 2026</strong></p> Marie Jahoda ist eine Pionierin der Sozialpsychologie und empirischen Sozialforschung. Ihr erstes bedeutendes Werk "Die Arbeitslosen von Marienthal", das sie gemeinsam mit Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel 1933 ver&ouml;ffentlichte, bescherte ihr Weltruhm. Es wurde in viele Sprachen &uuml;bersetzt. In der Studie werden Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit auf Arbeitslose dargestellt. Arbeitslosigkeit f&uuml;hrt nicht zu revolution&auml;rem Verhalten, sondern zu Resignation. Wegen ihrer Originalit&auml;t ist diese Studie noch immer sehr lesenswert.

Marie Jahoda stammte aus einer liberal-b&uuml;rgerlichen Familie. Ihre Mutter war &uuml;berzeugte Pazifistin. Schon als Sch&uuml;lerin engagierte sich Jahoda in sozialdemokratischen Jugendvereinen, mit 17 war sie bereits F&uuml;hrerin einer Jugendgruppe. Mit 18 trat sie aus der mosaischen Religionsgemeinschaft aus, sie war Atheistin. Nach der Matura absolvierte sie eine Ausbildung zur Volksschullehrerin, war auch als solche t&auml;tig und studierte gleichzeitig an der Wiener Universit&auml;t ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Adelheid Amalie Fürstin von Gallitzin</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 28. August 1748 in Berlin<br />
gestorben am 27. April 1806 in M&uuml;nster</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin und Saloni&egrave;re<br />
220. Todestag&nbsp;am 27.&nbsp;April 2026</strong></p> Amalie wurde nach dem Tod des Vaters von der Mutter, die keinen Kontakt zu ihren Kindern fand, in ein katholisches Kloster gegeben, von wo sie mit 13 Jahren nur ungen&uuml;gend gebildet und v&ouml;llig weltfremd nach Berlin zur&uuml;ckkam. Sie wurde in griechischer Mythologie, eleganter franz&ouml;sischer Konversation, in Tanz und Musik &bdquo;nachgeschult&ldquo;, um am preu&szlig;ischen Hof den l&auml;stigen Dienst einer Hofdame anzutreten.

Das stille, scheue junge M&auml;dchen wurde bel&auml;chelt und f&uuml;hlte sich in dem oberfl&auml;chlichen, intriganten Treiben ungl&uuml;cklich. Deshalb nahm sie die Werbung des unermesslich reichen, gebildeten (er z&auml;hlte Voltaire und die Enzyklop&auml;disten zu seinen Freunden) russischen F&uuml;rsten Dimitri Gallitzin an. Der Schock der Brautnacht (sie floh weinend aus dem Hause, wurde aber mit dem Hinweis auf ihre &bdquo;ehelichen Pflichten&ldquo; zur&uuml;ckgebracht) l&ouml;ste in ihr einen Abscheu gegen ihren Mann aus, sie kamen sich auch geistig-seelisch nicht n&auml;her. Nach der Geburt einer Tochter und eines Sohnes willigte der F&uuml;rst, ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Erna Maria Johansen</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 18. April 1911<br />
gestorben am 27. April 1986 in Berlin</p>

<p><strong>deutsche P&auml;dagogin &#39;<br />
40. Todestag am 27. April 2026</strong></p> Die 70-J&auml;hrige schreibt an ihren Lebenserinnerungen &ndash; aber zun&auml;chst zwei Fachb&uuml;cher, in denen sie sich noch einmal mit den Schrecknissen von Kinderwelten und denen ihres eigenen Lebens konfrontiert: eine Sozialgeschichte der Kindheit und eine Studie &uuml;ber Kinder im Krieg. Titel der Studie ist der Ausspruch ihres siebenj&auml;hrigen Sohnes in einem Berliner Bombenkeller: &raquo;Ich wollt&rsquo;, ich w&auml;re nie geboren.&laquo; Die Lebenserinnerungen werden dann nicht mehr ganz fertig, weil es f&uuml;r sie trotz schmerzhafter chronischer Krankheit noch so viel zu tun gibt.

Ihre fr&uuml;hen Lebensbedingungen (Geburt 1911 im Berliner Arbeitermilieu, Tod der Eltern) begr&uuml;nden ihre &raquo;Verbundenheit mit den Verlassenen, &Uuml;bersehenen, Vergessenen&laquo; als Kern f&uuml;r P&auml;dagogik und Politik, f&uuml;r Leben und Arbeiten. Die Ausbildung zur Kinderg&auml;rtnerin ist der Einstieg, mit zwanzig studiert sie am Sozialp&auml;dagogischen Seminar unter Leitung von Anna von Gierke in Berlin und sucht Kontakt zur fr&uuml;hen Psychoanalyse.

1933 schr&auml;nkt ein Berufsverbot ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Lene Voigt</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/lene&#45;voigt/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 2. Mai 1891 in Leipzig<br />
gestorben am 16. Juli 1962 in Leipzig-D&ouml;sen</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin, Verfasserin von Gedichten und Parodien in s&auml;chsischer Mundart<br />
135.&nbsp;Geburtstag am 2. Mai&nbsp;2026</strong></p> Lebensstationen

Elternhaus

Helene Amalie Wagner kam am 2. Mai 1891 in Leipzig in der Wohnung ihrer Gro&szlig;mutter m&uuml;tterlicherseits zur Welt. Ihre Mutter hatte in den Jahren 1887 und 1888 bereits Kinder geboren, der erste Junge war eine Totgeburt, der zweite starb nach drei Stunden. Verst&auml;ndlich, dass sie Angst um das Leben ihres dritten Kindes hatte, Helene wurde noch am Tag ihrer Geburt notgetauft. Paten waren die Mutter und die Schwester ihrer Mutter sowie ein Theologiestudent, m&ouml;glicherweise ebenfalls der m&uuml;tterlichen Verwandtschaft zugeh&ouml;rig. Viel Hoffnung machte der Arzt den Eltern offenbar nicht, dass dieses Kind &uuml;berleben w&uuml;rde, aber zum Gl&uuml;ck sollte er sich irren.

1887 hatten Helene Wagners Eltern in Leipzig geheiratet. Alma Maria Wagner geb. Plei&szlig;ner entstammte Akademikerkreisen, wie Lene Voigt sp&auml;ter berichtete. 1860 in Leipzig geboren, sprach sie Hochdeutsch und hielt auch ihre Tochter streng dazu an. Ihren kritischen Sinn gab sie der Tochter ebenfalls weiter. Solange ihr ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Helene Wastl</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/helene&#45;wastl/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 3. Mai 1896 in Wien<br />
gestorben vermutlich im Sommer 1948 in den USA</p>

<p><strong>&ouml;sterreichische Physiologin, erste habilitierte Medizinerin der Universit&auml;t Wien<br />
130. Geburtstag am 3. Mai 2026</strong></p> Helene Wastl wird am 3. Mai 1896 in Wien geboren. &Uuml;ber ihren Vater, Peter Wastl, ist bekannt, dass er Ingenieur der k. k. Staatsbahnen und sp&auml;ter Oberstaatsbahnrat war. Helenes Eltern stammen urspr&uuml;nglich aus K&auml;rnten. 1904 zieht Familie Wastl nach Innsbruck um. Helene besucht im Anschluss an die Volksschule von 1907 bis 1911 das M&auml;dchen-Lyzeum der &raquo;Frauen Ursulinen&laquo; in Innsbruck. Ab 1912 oder 1913 ist sie Privatistin am k. k. Staatsgymnasium in Innsbruck. 1913 stirbt ihr Vater.

Zielstrebigkeit, Flei&szlig; und Begabung kennzeichnen Helene Wastls Lebensweg. Am 6. Juni 1916 besteht sie die Matura (= Abitur) mit Auszeichnung, und mit dem Wintersemester 1916/1917 beginnt sie &ndash; als eine von insgesamt elf jungen Frauen &ndash; an der medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Innsbruck Medizin zu studieren. Das Kolleggeld wird ihr von der Universit&auml;t anfangs zur H&auml;lfte, sp&auml;ter sogar g&auml;nzlich erlassen; dass sie Halbwaise war, wird als Ursache daf&uuml;r angenommen.

Vom dritten Semester an ist sie unter Ernst ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Elsa Reger</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/elsa&#45;reger/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 25. Oktober 1870 in Kolberg<br />
gestorben am 3. Mai 1951 in M&uuml;nchen</p>

<p><strong>Ehefrau, Biographin und Nachlasspflegerin Max Regers<br />
75. Todestag&nbsp;am 3. Mai&nbsp;2026</strong></p> Es war und blieb eine Mesaillance, als sich die 32j&auml;hrige protestantische und geschiedene Offizierstochter Elsa von Bercken 1902 von dem langj&auml;hrigen Liebeswerben des fast drei Jahre j&uuml;ngeren katholischen und mittellosen Lehrersohnes Max Reger erweichen lie&szlig;. Sie wu&szlig;te von seinen Depressionen, von seiner hohen Schuldenlast, der auch finanziellen Abh&auml;ngigkeit von seiner Familie, seinen &Auml;ngsten, Arbeitsst&ouml;rungen und Alkoholproblemen, den Anspr&uuml;chen an ihre Bescheidenheit, Duldsamkeit und Opferbereitschaft.

14 Jahre hat diese Ehe gedauert. So lange hat Elsa, trotz vieler Krankheiten und oft bis zur Selbstaufgabe, ihren "Herrenmenschen" gest&uuml;tzt, ihm den Haushalt gef&uuml;hrt, die beiden Adoptivt&ouml;chter gro&szlig;gezogen, sieben Umz&uuml;ge bew&auml;ltigt, Sch&uuml;ler "wie Kinder" aufgenommen, ihm Konzertprogramme ausgearbeitet und ihn auf vielen Tourneen begleitet, Korrespondenz erledigt und ihm die Verwirklichung seiner immer ehrgeizigeren beruflichen Pl&auml;ne und das schier &uuml;berw&auml;ltigende Arbeitspensum ]]></description>
    </item>


    
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