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    <title>Frau(en) der Woche auf fembio.org</title>
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    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:rights>Copyright 2016</dc:rights>
    <dc:date>2016-10-09T15:48:00+00:00</dc:date>
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      <title>Márta Mészáros</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 19. September 1931 in Budapest</p>

<p><strong>ungarische Filmregisseurin<br />
95. Geburtstag am 19. September 2026</strong></p> &bdquo;Wir alle sind gepr&auml;gt von unserer Kindheit, unsere Vergangenheit. Als Erwachsene m&uuml;ssen wir uns dieser Vergangenheit stellen.&bdquo; So erkl&auml;rt die ungarische Regisseurin M&aacute;rta M&eacute;sz&aacute;ros das wichtigste Sujet ihrer Filme: die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie, in der sich die Geschichte einer ganzen Generation widerspiegelt.

1931 in Budapest geboren, wandert M&aacute;rta M&eacute;sz&aacute;ros 1935 mit ihren Eltern in die Sowjetunion aus. In einem Dorf in der kirgisischen Steppe wollen sie am Aufbau des Kommunismus mitarbeiten. Doch wegen seiner offenen Kritik am stalinistischen Staatsapparat f&auml;llt M&aacute;rtas Vater, der Bildhauer L&aacute;szl&oacute; M&eacute;sz&aacute;ros, bald in Ungnade: 1938 wird er verhaftet, deportiert und nach einem Schauprozess hingerichtet. Kurz darauf stirbt auch M&aacute;rtas Mutter. Das Kind kommt ins Waisenhaus.

Nach Kriegsende kehrt M&aacute;rta nach Budapest zur&uuml;ck, wo sie bei einer Pflegemutter unterkommt. Sie beschlie&szlig;t, Filmregisseurin zu werden, doch die Budapester Akademie lehnt sie ab; Was will eine Frau ]]></description>
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      <title>Christina Thürmer&#45;Rohr</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 17. November 1936 in Arnswalde, Brandenburg (sp&auml;ter Pommern, heute&nbsp;Choszczno, Polen)<br />
gestorben am 10. September 2026 in Berlin</p>

<p><strong>deutsche Sozialwissenschaftlerin, feministische Theoretikerin und Musikerin</strong></p> Christina Th&uuml;rmer-Rohr ist eine unserer einflussreichsten Theoretikerinnen des deutschen Feminismus. Sie ist eine unbequeme Denkerin, die Akzente setzte und aus dem Feminismus heraus und in ihn hinein wirkt. Mit ihrem autobiografisch gef&auml;rbten feministischen Essayband &bdquo;Vagabundinnen&ldquo; von 1987 inspirierte und provozierte sie ganze Frauengenerationen. Darin beschrieb sie &bdquo;geistiges und psychisches Vagabundieren als die einzige Art, in der Realit&auml;t anzukommen.&ldquo; Eine sch&ouml;ne Stelle&nbsp; aus &bdquo;Vagabundinnen&ldquo; lautet: &bdquo;Der verl&auml;sslichste Widerstand stammt aus der F&auml;higkeit zu leben &ndash; unvers&ouml;hnt mit den Zurichtungen an uns und unvers&ouml;hnbar mit unserer Mitt&auml;terschaft.&ldquo;&nbsp;

F&uuml;r Christina Th&uuml;rmer-Rohr setzt jede Reflexion und jede Orientierung voraus, dass wir unserer Zeit ungebunden und fremd begegnen. Dabei geht es ihr um ein: &bdquo;existentiell motiviertes Lernen mit offenem Ausgang, um den Versuch des Experimentierens an der Schmerzgrenze.&ldquo;

Ab 1972 hatte Christina Th&uuml;rmer-Rohr eine Professur f&uuml;r ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Marie Popelin</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 17.&nbsp;September 1846 in &nbsp;Schaerbeek/Schaarbeek, Belgien<br />
gestorben am 5. Juni 1913 in &nbsp;Ixelles/Elsene, Belgien</p>

<p><strong>belgische Frauenrechtlerin, Juristin und Lehrerin<br />
180. Geburtstag&nbsp;am 17.&nbsp;September 2026</strong></p> Es begann im Dezember 1888 als scheinbar unbedeutendes Verfahren vor dem Br&uuml;sseler Appellationsgericht: Marie Popelin, mit 42 Jahren nicht mehr ganz junge, frisch promovierte Juristin, wollte den Berufseid ablegen, um als Rechtsanw&auml;ltin arbeiten zu k&ouml;nnen. Sie verlor ihren Prozess, ging in Berufung, unterlag im November des folgenden Jahres erneut. Die &bdquo;Aff&auml;re Popelin&ldquo; weckte enormes &ouml;ffentliches Interesse, zahlreiche Artikel in belgischen und internationalen Zeitungen kommentierten die Angelegenheit, die Verhandlungen fanden &ndash; trotz der trockenen, juristischen Materie &ndash; vor gro&szlig;em Publikum statt.

Vielen Frauen war klar, was auf dem Spiel stand: Nachdem im Bereich der M&auml;dchenbildung einiges erreicht worden war, ging es nun um das Recht auf freie Berufsaus&uuml;bung und letztendlich um die Rolle der Frauen in der Gesellschaft. Die &bdquo;Argumente&ldquo;, mit denen Marie Popelins Anliegen vom Gericht zur&uuml;ckgewiesen wurde, machten dies nur allzu deutlich. Nachdem ihr Mitstreiter, der Jurist Louis ]]></description>
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      <title>Claire Sainte&#45;Soline</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 18. September 1891 in Melleran bei Niort<br />
gestorben am 14. Oktober 1967 in Paris</p>

<p><strong>franz&ouml;sische Schriftstellerin<br />
135. Geburtstag&nbsp;am 18.&nbsp;September 2026</strong></p> Eigentlich hie&szlig; sie Nelly Feuillet. Ihre Eltern waren LehrerInnen. Zw&ouml;lf teilweise bedr&uuml;ckende Jahre verbrachte sie in Internaten (Niort, Bordeaux, S&ecirc;vres): 


Das waren die Lehren, mit denen ich aufgezogen worden war. Immer besonnen bleiben, nie ohne Vorbedacht sich einmengen, und vor allem, nicht wahr, immer den Anstand, den Anstand wahren &hellip;

(aus dem Roman &rsaquo;Ir&egrave;ne Maurepas&lsaquo;)


Sie schloss ihre Ausbildung mit einem Diplom in Physik ab und fand Anstellung &ndash; die M&auml;nner waren im (ersten Welt-)Krieg &ndash; in einer Knabenschule in La Ch&acirc;tre. Sp&auml;ter unterrichtete sie in Blois, Grenoble, Auxerre, F&egrave;s und Paris. Reisen f&uuml;hrten sie durch Europa, Afrika, Indien und Japan. 

Ber&uuml;hmt wurde Claire Sainte-Soline 1934 mit ihrem Roman Journ&eacute;e: In der scheinbaren Idylle des l&auml;ndlichen Poitou ereignet sich ein Mord. Das Buch ist psychologisch &uuml;berzeugend und spannend wie ein Kriminalroman. Immer wieder f&uuml;hrt Sainte-Soline ihre Figuren in Grenzsituationen, an gespenstische Abgr&uuml;nde ihrer Psyche. Welche ]]></description>
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      <title>Elīna Garanča</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 16. September 1976 in Riga, Lettland</p>

<p><strong>lettische Mezzosopranistin<br />
50. Geburtstag am 16. September 2026</strong></p> Beim Lesen ihrer Autobiographie gewinnt man den Eindruck, ihr Leben bestehe aus einer langen Reihe von Herausforderungen, die sie mit Kraft und Beharrlichkeit gemeistert hat. Sie hat viel vorzuweisen: weltweiten Ruhm als eine der gefragtesten Mezzosopranistinnen, eine eigene Familie, mit dem Dirigenten Karel Mark Chichon als ihrem Ehemann und zwei kleinen T&ouml;chtern, au&szlig;erdem zwei Wohnsitze, in ihrer Heimatstadt Riga und in S&uuml;dspanien, der Heimat ihres Mannes. Und sie ist klug und sieht sehr gut aus. &raquo;Wirklich wichtig sind die Schuhe&laquo; lautet der Titel ihres Buches. Das ist wohl auch metaphorisch gemeint: Neben dem bequemen Stehen auf der B&uuml;hne geht es um die Standfestigkeit, den Halt im Leben.

Es fing ganz bescheiden an, zumindest in materieller Hinsicht. Sie war das Kind musikalischer Eltern, der Vater Chordirigent, die Mutter eine in Lettland sehr bekannte Mezzosopranistin. In dem damals kommunistischen Land hatten sie ihr Auskommen auch deshalb, weil die Gro&szlig;eltern einen Bauernhof ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Liselotte  Welskopf&#45;Henrich</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 15. September 1901 in M&uuml;nchen<br />
gestorben am 16. Juni 1979 in Garmisch-Partenkirchen</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin, Althistorikerin, F&uuml;rsprecherin der Dakota<br />
125. Geburtstag am 15. September 2026</strong></p> Elisabeth Charlotte Welskopf wuchs gut beh&uuml;tet als Tochter einer Hausfrau und eines Rechtsanwalts in M&uuml;nchen, Stuttgart und Berlin auf. Schon fr&uuml;h entdeckte sie durch die Lekt&uuml;re der Lederstrumpf-Erz&auml;hlungen von James F. Cooper die Welt der indigenen V&ouml;lker Amerikas. Mit zehn Jahren schrieb sie dem mexikanischen Pr&auml;sidenten einen langen Brief, in dem sie ihn aufforderte, gegen die aufst&auml;ndischen Yaqui-Indianer human vorzugehen.

Bereits mit 14 Jahren traf sie die Entscheidung, Schriftstellerin und Historikerin zu werden. Zu den Freizeitvergn&uuml;gen ihrer Jugend geh&ouml;rten Bergsteigen und Klettern in den Alpen. 1921 machte sie das Abitur und studierte dann &Ouml;konomie, Geschichte und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universit&auml;t Berlin (heute Humboldt-Universit&auml;t), wo sie 1925 promovierte. Danach arbeitete sie unter anderem an der Sozialen Frauenschule Charlottenburg, bevor sie von 1928 bis 1945 Angestellte beim Statistischen Reichsamt Berlin war. Ihre Ablehnung des NS-Staates f&uuml;hrte sie ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Hedwig Dohm</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 20. September 1831 in Berlin<br />
gestorben am 1. Juni 1919 in Berlin</p>

<p><strong>deutsche Schriftstellerin und feministische Theoretikerin&nbsp;und Satirikerin<br />
195. Geburtstag&nbsp;am 20.&nbsp;September 2026</strong></p> Hedwig Dohm ist eine der kl&uuml;gsten und witzigsten Frauenrechtlerinnen der letzten 100 Jahre. Ihre Forderungen zur Frauenemanzipation sind zum Teil noch heute nicht verwirklicht. Verbl&uuml;ffend hellsichtig und humorvoll sind ihre ideologiekritischen Analysen von Werken zeitgen&ouml;ssischer patriarchalischer Denker, wundervoll respektlos entlarvt sie deren d&uuml;mmliche Machtanspr&uuml;che und Unterdr&uuml;ckungstheorien.

Dohm war eine sehr moderne Denkerin. Sie sah, dass der sogenannte weibliche Sozialcharakter auf erziehungsbedingte Einfl&uuml;sse zur&uuml;ckzuf&uuml;hren und nicht biologischen Ursprungs ist. Sie forderte gleiche Bildung und Ausbildung f&uuml;r beide Geschlechter und k&auml;mpfte f&uuml;r Frauenstudium und Frauenstimmrecht. Hausarbeit und Kindererziehung k&ouml;nnten von Institutionen &uuml;bernommen werden, um auch der Frau die M&ouml;glichkeit zu geben, ihrem Beruf nachzugehen. &Ouml;konomische Selbst&auml;ndigkeit der Frau w&uuml;rde die Ehe &raquo;ethisieren&laquo;, da keine Frau mehr aus Versorgungsgr&uuml;nden zur Heirat gezwungen sei. Die Mutterliebe ist ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Hedwig Kettler</title>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 19. September 1851 in Harburg bei Hamburg<br />
gestorben am 5. Januar 1937 in Berlin</p>

<p><strong>deutsche Frauenrechtlerin; Pionierin der M&auml;dchenbildung<br />
175. Geburtstag&nbsp;am 19.&nbsp;September 2026</strong></p> "Verehrte Frau Kettler, gehen Sie in Ihr Haus und erziehen Sie Ihre Kinder, wenn Sie welche haben. Das hat Sinn. Aber verschonen Sie die Welt mit Ihren Reformen, Sie blamieren sich f&uuml;rchterlich damit!"

Dieser Text war 1903 in einer s&uuml;ddeutschen Zeitung zu lesen. Die gef&uuml;rchteten Reformen bestanden darin, auch M&auml;dchen die M&ouml;glichkeit zu geben, das Abitur abzulegen und zu studieren. Hedwig Kettler selbst hatte nur eine h&ouml;here T&ouml;chterschule besucht, wo ihr als Vorbereitung auf ihr Leben als Hausfrau und Mutter eine gewisse Halbbildung vermittelt worden war.

Am 30. M&auml;rz 1888 gr&uuml;ndete sie gemeinsam mit gleichgesinnten Frauen den "Frauenverein Reform", sp&auml;ter "Verein Frauenbildungsreform", um die Forderung nach gleicher Bildung f&uuml;r Mann und Frau durchzusetzen. Auf ihre Initiative geht die Gr&uuml;ndung des ersten deutschen M&auml;dchengymnasiums in Karlsruhe 1893 zur&uuml;ck. Dem Entstehen einer &auml;hnlichen Einrichtung in Hannover 1899 hat sie den Weg geebnet.

Geboren am 19. September 1851 als Tochter ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Sophie Dorothea von Braunschweig&#45;Lüneburg</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/sophie&#45;dorothea&#45;von&#45;braunschweig&#45;lueneburg/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 15. September 1666 in Celle<br />
gestorben am 13. November 1726 in Schloss Ahlden</p>

<p><strong>Kurprinzessin von Hannover, genannt Prinzessin von Ahlden<br />
360. Geburtstag&nbsp;am 15.&nbsp;September 2026<br />
300.&nbsp;Todestag am 13. November 2026</strong></p> Sophie Dorothea war gerade 16 Jahre alt, als sie mit Georg Ludwig von Hannover, ihrem Vetter, verheiratet wurde. In Hannover sah man aus politischen Gr&uuml;nden &uuml;ber den dynastischen Makel ihrer illegitimen Geburt hinweg, brachte die Eheschlie&szlig;ung doch einen finanziellen Vorteil und Machtzuwachs. Die Hochzeit, die am 2. Dezember 1682 ohne h&ouml;fischen Prunk im Celler Schloss gefeiert wurde, beendete das Feilschen um Geld. Eine Zuwendung an den Schwiegervater Ernst August in H&ouml;he von 10.000 Talern j&auml;hrlich, die &Uuml;berschreibung ihres gesamten Grundbesitzes und die Aussicht auf die &Uuml;bernahme der Herrschaft im F&uuml;rstentum Celle &uuml;berzeugten den hannoverschen Hof. Als die Kurprinzessin pflichtgem&auml;&szlig; ein Jahr sp&auml;ter den m&auml;nnlichen Erben gebar, hatte sie ihre wichtigste Aufgabe erf&uuml;llt. Ihr Gatte konnte sich nun wieder ohne Skrupel seinen M&auml;tressen zuwenden.



Geboren wurde Sophie Dorothea am 15. September 1666 illegitim. Sie blieb das einzige Kind von Herzog Georg Wilhelm von Celle und der ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Anna Netrebko</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/anna&#45;netrebko/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 18. September 1971 in Krasnodar</p>

<p><strong>russisch-&ouml;sterreichische Operns&auml;ngerin (Sopran)<br />
55. Geburtstag am 18. September 2026</strong></p> Anna Netrebko, die zur Zeit sch&ouml;nste und beliebteste Sopranistin des deutschsprachigen Raums, nat&uuml;rlich erscheinend und Glamour liebend, mit Lorbeeren &uuml;berh&auml;uft und auf vielen B&uuml;hnen pr&auml;sent, hat viel erreicht: Das erste ihrer zehn Arien-Alben (Opera Arias, cd 2003), &uuml;bernimmt sofort und f&uuml;r Wochen die F&uuml;hrung der deutschen Pop-(!)Charts. Gleiches gilt 2004 f&uuml;r ihre erste DVD (The Woman &ndash; The Voice), &auml;hnliches f&uuml;r die restlichen CD-Titel bis 2009. F&uuml;r die CDs der Traviata-Arien und der Gesamtaufnahme bekommt sie 2004 je nach vier Wochen goldene Schallplatten. 2005 suchen gleich zwei unautorisierte Biographien (von Reissinger und Dola) die Sucht der Fans nach N&auml;he zu ihrem Star zu befriedigen.

Mitzudenken ist anl&auml;sslich des Mitschnitts des russischen Liederabends mit Daniel Barenboim von 2009 (In the Still of Night, cd 2010), der auch die programmfremden Zugaben enth&auml;lt, dass Tontr&auml;ger wie auch Texte zu einer K&uuml;nstlerIn offensichtlich der Erh&ouml;hung ihres Marktwertes und damit der ]]></description>
    </item>




    <item>
      <title>Oriana Fallaci</title>
      <link>https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/oriana&#45;fallaci/</link>
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      <description><![CDATA[ <p>geboren am 29. Juni 1929 in Florenz<br />
gestorben am 15. September 2006 in Florenz</p>

<p><strong>italienische Schriftstellerin und Journalistin<br />
20. Todestag&nbsp;am 15.&nbsp;September 2026</strong></p> Schon mit vierzehn Jahren, ausger&uuml;stet mit einem Hakenkreuzwimpel an ihrem Fahrrad, transportiert Oriana Fallaci f&uuml;r die K&auml;mpferInnen der Resistenza Waffen, Flugbl&auml;tter und geheime Botschaften, vorbei an den deutschen Besatzern, die jede(n) Verr&auml;terIn sofort zu exekutieren drohen. Seitdem ihr Vater, einer der f&uuml;hrenden K&ouml;pfe des toskanischen Widerstandes, sie f&uuml;r ihre Angst vor den Fliegerbomben ohrfeigte, sucht sie diese Schw&auml;che wieder gut zu machen. Lebendes Vorbild ist f&uuml;r sie die Mutter. Dem Faschisten, der Orianas Vater foltert und erschie&szlig;en will und sie auffordert, Trauer zu tragen, entgegnet diese: &raquo;Rate deiner Mutter, das Gleiche zu tun!&laquo;

Oriana Fallaci wird das geschundene, maltr&auml;tierte Gesicht ihres Vaters, der sp&auml;ter wieder freigelassen wird, nie vergessen. Ihre Auszeichnung und Bef&ouml;rderung zum &raquo;einfachen Soldaten&laquo; nimmt sie stolz entgegen, von der Pr&auml;mie werden Schuhe f&uuml;r sie und ihre j&uuml;ngeren Schwestern gekauft. Nach dem Krieg schreibt sie sich am klassischen Gymnasium ]]></description>
    </item>


    
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