Fanny Lewald

(Fanny Mathilde Auguste Marcus [Name vor Umbenennung]; Fanny Stahr [Ehename]; Fanni Lewald Stahr; Iduna Gräfin H. H. [Pseudonym]; Adriana [Pseudonym])

also available in English

geboren am 24. März 1811 in Königsberg  
gestorben am 5. August 1889 in Dresden  

deutsche Schriftstellerin

200. Geburtstag am 24. März 2011


BiografieZitateWeblinksLiteratur & Quellen


Biografie

Fanny Lewald hielt es für ein Glück, als erstes Kind von David und Zipora Marcus geboren und in der Kantstadt Königsberg aufgewachsen zu sein. Besonders vom »aufgeklärten« Vater fühlte sie sich gehegt, der jedoch mit eiserner Hand ihren Werdegang festlegte. Er sucht ihre Lektüre aus, unterdrückt ihre Wissbegierde, predigt Selbstbeherrschung. Das Thema Religion bleibt ausgespart; dass sie Jüdin ist, erfährt Fanny von einer Nachbarin. Der Vater wählt den Familiennamen Lewald, um die Herkunft zu verbergen. Am wichtigsten ist seine Entscheidung, sie mit den Brüdern in eine pietistische Schule zu schicken, denn das erweckt ihren Ehrgeiz. Erst als die Eltern sie ab ihrem 13. Lebensjahr wieder für die häusliche Rolle dressieren, erlebt sie die Familienliebe als Tyrannei. Der Vater löst ohne Erklärung ihre erste Liebesbeziehung und bestimmt, wann sie zum Protestantismus übertreten soll. Die Fügsame bedauert später diese rein äußerliche Konversion und die antrainierte Selbstzenzur.

1832 nimmt der Vater Fanny auf eine Geschäftsreise mit, angeblich um ihren Horizont zu erweitern (dabei sucht er nach einer »passenden Partie«). Trotzdem dauert es Jahre, bevor sie sich emanzipieren kann. Der Anfang: Sie lehnt den von den Eltern ausgesuchten Heiratskandidaten ab.

Später stilisiert die berühmte Schriftstellerin in Meine Lebensgeschichte (1862) ihre Kindheit und Jugend als Bildungsroman in drei Etappen: Im Vaterhause, Leidensjahre, Wanderjahre. Ihr Talent wird zufällig entdeckt, und ihre ersten Werke erscheinen anonym, wie es die Familie verlangt. Die Mutter erlebt den Publikumserfolg der drei Vormärz-Romane Clementine, Jenny und Eine Lebensfrage (1843-5) nicht mehr, die Lewald eine Zukunftsperspektive eröffnen: Sie kann sich nun selbst ernähren, eine Wohnung in Berlin beziehen, aus Neigung oder gar nicht heiraten. Andere Frauen geben ihr Modelle der Unabhängigkeit. Rahel Varnhagens Briefe und Freundinnen wie Therese von Bacheracht,  Elisabeth Baumann und Adele Schopenhauer tragen stark zu der Entwicklung ihres Selbstbewusstseins bei.

Fanny Lewald

Während eines Aufenthalts in Rom verliebt sie sich 1846 in den Gymnasiallehrer und Philologen Adolf Stahr. Bald danach stirbt ihr Vater, und sie übernimmt die Verantwortung für zwei jüngere Schwestern. Lewald wählt nun die schriftstellerische Laufbahn und entschließt sich zur Öffentlichkeit im Berufs- und Privatleben. Die Liebenden können erst 1855 heiraten, nachdem Stahrs erste Ehe endlich geschieden ist. Fanny versichert sich, daß sie weiter über ihr eigenes Geld verfügen wird und behält als »weiblicher Autor« ihren Namen Lewald.

1848 erlebt sie die Revolution in Paris und Berlin. 1850 reist sie nach England und Schottland; Reiseliteratur wird immer beliebter. Ab 1852 wohnt Stahr bei ihr in Berlin. Unter den vielen, die ihren Salon frequentieren, sind auch Ferdinand Lassalle und George Sand. Das Zusammenleben mit dem oft kranken Mann und seinen zwei Söhnen aus erster Ehe bringt viel Leid, aber auch Freude: Stahr unterstützt sie; es sind ihre produktivsten Jahrzehnte. Lewald kehrt Tendenzromanen und phantastischen Erzählungen den Rücken und schreibt im realistischen Stil. Sie glaubt an eine androgyne Menschlichkeit, nach der jede Person streben sollte. In ihrer Fiktion sind die interessantesten Figuren die wandlungsfähigen – Frauen, die eine ungewöhnliche Laufbahn wählen oder mütterliche Männer.

Neben den großen Romanen – Wandlungen (1853), Von Geschlecht zu Geschlecht (1864-66) – und vielen Erzählungsbänden veröffentlicht Lewald Aufsätze zur Gleichberechtigung: Osterbriefe für die Frauen (1863) und Für und wider die Frauen (1870). Sie geht davon aus, dass Frauen genau so begabt sind wie Männer und verlangt das Selbstbestimmungsrecht und die Gleichstellung in Arbeitswelt und Ehe. Das allgemeine Wahlrecht, meint sie, stünde Frauen allerdings noch nicht zu; zuerst müssten sie gebildet werden. Gymnasien und Universitäten sollten also Frauen ihre Türen öffnen. Sie empfiehlt ihrer bürgerlichen Leserinnenschaft die schwesterliche Solidarität mit Arbeiterinnen und Arbeiterfrauen und jede praktische Neuerung wie z. B. Gemeinschaftsküchen.

Fanny Lewald

Lewald war progressiv, nicht radikal, und nach 1870 wurde sie konservativer. Bis an ihr Lebensende plädiert sie aber für die Frauenbildung. Nach Stahrs Tod 1876 denkt Lewald wieder an Entsagung, findet dann aber neue Kraft in Rom. Sie folgt ihrem Wahlspruch »Arbeiten, und nicht müde werden!« und schreibt unermüdlich. In den letzten Jahren arbeitet sie an ihrem Tagebuch mit Aphorismen, Gefühltes und Gedachtes, und ordnet Briefe für den Nachlaß. Die Memoiren Zwölf Bilder nach dem Leben erscheinen 1888. Sie reist noch viel und stirbt unterwegs in Dresden. Am 9. August wird sie neben Stahr in Wiesbaden beigesetzt. Die Männer der nächsten Generation würdigen sie als »preußische Patriarchin« und bewundern ihren letzten Tausend-Seiten-Roman Die Familie Darner (1887). Frauen gedenken eher ihrer Rolle im Vorfeld der ersten deutschen Frauenbewegung. Eine junge Freundin feiert sie als »Mit-Schwester« und »Bahnbrecherin«.

Margaret E. Ward

Gudrun Nositschka: Fanny Lewald (1811-1889) - Eine Schriftstellerin und Pionierin der Frauenbewegung zwischen Aufbruch und Anpassung

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Zitate

Arbeiten, und nicht müde werden!

Und so komme ich denn immer wieder darauf zurück, für die Frauen jene Emanzipation zu verlangen, … die Emanzipation zu ernster Pflichterfüllung, zu ernster
Verantwortlichkeit und damit zu Gleichberechtigung und Gleichstellung, welche ernste Arbeit unter ernsten Arbeitern dem einzelnen erwerben muß. 

Ich hielt es nämlich von jeher für geboten, daß man die Frauen in einer Weise erziehe und unterrichte, welche es ihnen möglich mache, sich selber ausreichend zu ernähren, um sie damit vor der entehrenden Nothwendigkeit zu sichern, sich ohne Neigung zu verheirathen, oder mit andern Worten, die die Sache bei ihrem rechten Namen nennen, sich für den Preis einer lebenslänglichen Versorgung zu verkaufen.

Alles, was man gegen die Selbstständigkeit der Frauen vorzubringen pflegte, [läuft] auf Unwahrheit und Selbstbetrug hinaus: sowohl die Hinweisung auf das Eldorado des Familienlebens, für das die Mädchen ausschließlich berufen sein sollen, als die Vorstellung von den Gefahren, welche aus der gewerbthätigen Arbeit für die Frauen erwachsen können.


Die Hauptsache ist, den Zeiten und den Dingen, den Menschen und ihren Werken nachzudenken und ihnen mit Verständnis gerecht zu werden.

Zwar finde ich in der Unterordnung unter meinen verehrten Mann und in meinem häuslichen und mütterlichen Berufe mein größtes Glück, doch werde ich mein selbst erarbeitetes Vermögen auch weiterhin selbst behalten und verwalten.
(Aus dem Ehevertrag, gefunden hier)

Mein gutes Fräulein, es läuft blendend. Bei uns muss ein guter Roman von Ihnen drei andere schlechte von anderen Autoren mittragen.
(Heinrich Brockhaus, gefunden hier)

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Links

Biografisches
Brinker-Gabler, Gisela: Fanny Lewald. Biografie (engl.) auf Jewish Women’s Archive.
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Fränkel, Ludwig Julius (1906): Lewald, Fanny. In: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 52 (1906), S. 769–771, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource.
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Goldschmidt, Henriette (1893): Lewald-Stahr, Fanny. In: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 406–411, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource.
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Werke online
Aphorismen-Archiv: Fanny Lewald
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LiberLey: Fanny Lewald. Zusammenstellung von Onlinefassungen (Titel alphabetisch).
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The Online Books Page: Fanny Lewald (1811-1889)
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Wikisource: Fanny Lewald. Zusammenstellung von Onlinefassungen.
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Zeno.org: Lewald, Fanny. Onlinefassungen verschiedener Werke, weiterführende Links.
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Bücher und Medien
Katalog der Deutschen Nationalbibliothek: Lewald, Fanny. Bücher und Medien.
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WorldCat.org: Fanny Lewald in Bibliotheken weltweit. Bücher und Medien.
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Zeno.org: Fanny Lewald – E-Books
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Literatur & Quellen

Werke
Lewald, Fanny (1843): Clementine. Leipzig. Brockhaus.
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Lewald, Fanny (1850): Auf roter Erde. Eine Novelle. Leipzig. Weber.
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Lewald, Fanny (1850): Erinnerungen aus dem Jahre 1848. Braunschweig. Vieweg.
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Lewald, Fanny (1850): Liebesbriefe. Aus dem Leben eines Gefangenen. Roman. Braunschweig. Vieweg.
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Lewald, Fanny (1851): Dünen- und Berggeschichten. Erzählungen. Braunschweig. Vieweg.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1851): England und Schottland. Reisetagebuch. Braunschweig. Vieweg.
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Lewald, Fanny (1853): Wandlungen. Roman ; In 4 Bänden. Stuttgart. Belser. (Edition Corvey)
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Lewald, Fanny (1855): Adele. Roman. Braunschweig. Vieweg.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1856): Deutsche Lebensbilder. Erzählungen. Braunschweig. Vieweg.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1856): Die Kammerjungfer. Roman. Braunschweig. Vieweg.
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Lewald, Fanny (1858): Die Reisegefährten. Roman ; in 2 Bänden. Berlin. Guttentag.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1859): Emilie. Berlin. Janke.
(WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1859): Neue Romane. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1860): Das Mädchen von Hela. Ein Roman. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1860): Der Seehof. Herausgegeben von Heribert König. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1862): Bunte Bilder. Gesammelte Erzählungen und Phantasiestücke. Berlin. Janke. (Die Unterhaltungs-Bibliothek Serie 3, 7,1 und 7,2)
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Lewald, Fanny (1862): Gesammelte Novellen. Berlin. Gerschel.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1863): Osterbriefe für die Frauen. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1864): Von Geschlecht zu Geschlecht. Roman. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1866-68): Erzählungen. Berlin. Grote.
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Lewald, Fanny (1869): Sommer und Winter am Genfersee. Ein Tagebuch. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1869): Villa Riunione. Erzählungen eines alten Tanzmeisters. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1870): Für und wider die Frauen. Vierzehn Briefe. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1870): Nella. Eine Weihnachtsgeschichte. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1871): Die Unzertrennlichen. Pflegeeltern. Zwei Erzählungen. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1873): Die Erlöserin. Roman. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1874): Benedikt. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1876): Benvenuto. Ein Roman aus der Künstlerwelt. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1877): Neue Novellen. Berlin. Hertz.
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Lewald, Fanny (1880): Helmar. Roman. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1880): Reisebriefe aus Deutschland, Italien und Frankreich (1877, 1878). Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1880): Zu Weihnachten. 3 Erzählungen. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1881): Vater und Sohn. Novelle. Stuttgart, Leipzig. Hallberger.
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Lewald, Fanny (1883): Stella. Roman. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1883): Treue Liebe. Erzählung. Dresden, Leipzig. Minden.
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Lewald, Fanny (1883): Vom Sund zum Posilip! Briefe aus den Jahren 1879 bis 1881. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1885): Im Abendroth. Kaleidoskopische Erzählung in 16 Briefen. Dresden, Leipzig. Minden.
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Lewald, Fanny (1887): Die Familie Darner. Roman in 3 Bänden. Berlin. Janke.
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Lewald, Fanny (1888): Josias. Eine Geschichte aus alter Zeit. Leipzig. Keil.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1888): Zwölf Bilder nach dem Leben. Erinnerungen. Berlin. Janke.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1900): Gefühltes und Gedachtes (1838-1888). Herausgegeben von Ludwig Geiger. Dresden, Leipzig. Minden.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1927): Römisches Tagebuch. 1845/46. Herausgegeben von Heinrich Spiero. Leipzig. Klinkhardt & Biermann.
(Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald 1988 – Prinz Louis Ferdinand

Lewald 1989 – Politische Schriften

Lewald, Fanny (1849): Prinz Louis Ferdinand.
Herausgegeben von Linda Rogols-Siegel. Lewiston, N.Y. Mellen Press. 1988. (Studies in German thought and history, 6) ISBN 0-88946-357-3.
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Lewald, Fanny (1989): Politische Schriften für und wider die Frauen. Herausgegeben von Ulrike Helmer. Königstein/Ts. Helmer. (Studia) ISBN 3-927164-35-6.
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Lewald 1992 – Freiheit des Herzens

Lewald 1997 – Die Abenteuer des Prinzen Louis

Lewald 1998 – Meine Lebensgeschichte

Lewald, Fanny (1992): Freiheit des Herzens. Lebensgeschichte - Briefe - Erinnerungen. Ungek. Ausg. Frankfurt/M. Ullstein. (Die Frau in der Literatur, 30277) ISBN 3-548-30277-7.
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Lewald, Fanny (1996): Freundschaftsbriefe an einen Gefangenen. Unbekannte Briefe der Schriftstellerin Fanny Lewald an den liberalen jüdischen Politiker Johann Jacoby aus den Jahren 1865 und 1866. Herausgegeben von Johann Jacoby und Gabriele Schneider. Frankfurt am Main. Lang. ISBN 3-631-49297-9.
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Lewald, Fanny (1849): Die Abenteuer des Prinzen Louis Ferdinand. Ein Zeitbild. Herausgegeben von Nikolaus Gatter. Bergisch Gladbach. Bastei-Lübbe. 1997. (Klassiker des historischen Romans, 13921) ISBN 3-404-13921-6.
(Amazon-Suche | Eurobuch-Suche | WorldCat-Suche)

Lewald, Fanny (1861/62): Meine Lebensgeschichte. Bd. I: Im Vaterhause. Bd. II: Leidensjahre. Bd. III: Befreiung und Wanderleben. 3 Bände.Herausgegeben von Ulrike Helmer. Königstein/Ts. Helmer. 1998. (Edition Klassikerinnen) ISBN 3-927164-00-3.
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Lewald, Fanny (1880): Diogena. Roman von Iduna Gräfin H. H. Berlin. Zenodot Verlagsgesellschaft. 2007. (Bibliothek der Frauen) ISBN 3-86640-198-1.
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Lewald 2007 – Diogena

Lewald 2007 – Eine Lebensfrage

Lewald 2007 – Jenny

Lewald, Fanny (1845): Eine Lebensfrage. Von der Verfasserin der Clementine und Jenny. Berlin. Zenodot Verlagsgesellschaft. 2007. (Bibliothek der Frauen) ISBN 3-86640-200-7.
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Lewald, Fanny (1843): Jenny. Von der Verfasserin von Clementine. Berlin. Zenodot. 2007. (Bibliothek der Frauen) ISBN 386640199X.
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Lewald 2010 – Italienisches Bilderbuch

Lewald, Carl Alexander 2000 – Mein gnädigster Herr

Lewald, Fanny (1847): Italienisches Bilderbuch. 1. Aufl. Bremen. Europäischer Hochschulverlag. 2010. ISBN 978-3-86267-018-5.
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Lewald, Fanny; Carl Alexander (2000): Mein gnädigster Herr! Meine gütige Korrespondentin! Fanny Lewalds Briefwechsel mit Carl Alexander von Sachsen-Weimar 1848 - 1889. Weimar. Böhlau. ISBN 3-7400-1112-2.
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Biografien

Hoffmann 2011 – Das Mädchen mit dem Jungenkopf

Rheinberg 1990 – Fanny Lewald

Schneider 1996 – Fanny Lewald

Hoffmann, Roswitha (2011): Das Mädchen mit dem Jungenkopf. Kindheit und Jugend der Schriftstellerin Fanny Lewald. Sulzbach (Taunus). Helmer. ISBN 978-3-89741-312-2.
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Rheinberg, Brigitta van (1990): Fanny Lewald. Geschichte einer Emanzipation. Frankfurt/Main, Tübingen. Campus. ISBN 3-593-34296-0.
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Schneider, Gabriele (1996): Fanny Lewald. Orig.-Ausg. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt. (Rowohlts Monographien, 553) ISBN 3-499-50553-3.
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Stöver 2004 – Leben und Wirken der Fanny

Ward 2006 – Fanny Lewald

Stöver, Krimhild (2004): Leben und Wirken der Fanny Lewald. Grenzen und Möglichkeiten einer Schriftstellerin im gesellschaftlichen Kontext des 19. Jahrhunderts. 1. Aufl. Oldenburg. Igel. (Literatur- und Medienwissenschaft, 97) ISBN 3-89621-198-6.
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Stürmann, Vera Ellen (1995): Fanny Lewalds Wandlungen. Ein Zeitbild. Dissertation. New York. State University.
(WorldCat-Suche)

Venske, Regula (1988): Ach Fanny! Vom jüdischen Mädchen zur preußischen Schriftstellerin: Fanny Lewald. 1. Aufl. Berlin. Elefanten Press. (Kinderbuchreihe, 264) ISBN 3-88520-264-6.
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Ward, Margaret E (2006): Fanny Lewald. Between rebellion and renunciation. New York. Lang. (Studies on themes and motifs in literature, 85) ISBN 0-8204-8184-X.
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Analysen

Bölts, Hilke (1995): Jüdisches Selbstverständnis bei Rahel Levin Varnhagen und Fanny Lewald. Magisterarbeit. Kiel. Universität.
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Chen, Yinan (2009): Integration und Distinktion in den Autobiographien von Frauen im 18. und 19. Jahrhundert. Am Beispiel von Sophie von La Roche, Fanny Lewald und Malwida von Meysenbug. Magisterarbeit. Konstanz. Universität.
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Coray, Pia (1990): Emanzipatorische Tendenz und Traditionsbestimmtheit im Leben und Werk Fanny Lewalds. Eine Untersuchung der Autobiographie und des frühen Romanschaffens von Fanny Lewald unter besonderer Berücksichtigung der sozial- und lebensgeschichtlichen Zusammenhänge. Dissertation. Bern. Universität.
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Freund, Mareike (1997): Entwicklung der Frauenautobiographie im Einflußbereich des Vormärz. Eine Untersuchung des autobiographischen Werks von Fanny Lewald Malwida von Meysenbug Louise Aston und Julie Burow. Magisterarbeit. Stuttgart. Universität.
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Haier, Renate (1980): Erzählprosa deutscher Schriftstellerinnen in der Gründerzeit. (am Beispiel von Fanny Lewald, Malwida von Meysenbug, Eugenie Marlitt). Magisterarbeit. Stuttgart. Universität.
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Kamke, Ilse (2000): Revolution und Emanzipation. Studien zu autobiographischen, essayistischen und fiktionalen Texten von Fanny Lewald und Louise Aston. Magisterarbeit. Oldenburg. Universität.
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Kittelmann 2010 – Von der Reisenotiz zum Buch

Kittelmann, Jana (2010): Von der Reisenotiz zum Buch. Zur Literarisierung und Publikation privater Reisebriefe Hermann von Pückler-Muskaus und Fanny Lewalds; mit unveröffentlichten Nachlassdokumenten. Dresden. Thelem. ISBN 978-3-939888-98-7.
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Marci-Boehncke, Gudrun (1998): Fanny Lewald: Jüdin, Preußin, Schriftstellerin. Studien zu autobiographischem Werk und Kontext. Stuttgart, Gießen. Heinz. (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 337) ISBN 3-88099-342-4.
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Schacht, Ulla (2001): Geschichte in der Geschichte. Die Darstellung jüdischen Lebens in Fanny Lewalds Roman »Jenny«. 1. Aufl. Wiesbaden, Bremen. Dt. Univ.-Verl. (Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft) ISBN 3-8244-4451-8.
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Schneider, Gabriele (1993): Vom Zeitroman zum “stylisierten” Roman: die Erzählerin Fanny Lewald. Frankfurt am Main, Düsseldorf. Lang. (Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 1372) ISBN 3-631-45683-2.
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Tebben 1997 – Literarische Intimität

Ujma 2007 – Fanny Lewalds urbanes Arkadien

Van Ornam 2002 – Fanny Lewald and nineteenth-century constructions

Tebben, Karin (1997): Literarische Intimität. Subjektkonstitution und Erzählstruktur in autobiographischen Texten von Frauen. Tübingen, Oldenburg. Francke. ISBN 3-7720-2166-2.
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Ujma, Christina (2007): Fanny Lewalds urbanes Arkadien. Studien zu Stadt, Kunst und Politik in ihren italienischen Reiseberichten aus Vormärz, Nachmärz und Gründerzeit. Bielefeld. Aisthesis. ISBN 978-3-89528-584-4.
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Van Ornam, Vanessa (2002): Fanny Lewald and nineteenth-century constructions of femininity. New York. Lang. (North American studies in nineteenth-century German literature, 29) ISBN 0-8204-5101-0.
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Zitterer, Marina (1997): Der Frauenroman bei Fontane, Lewald und Marlitt. Eine Analyse des feministischen Ganzheitskonzepts im humanistischen Sinn. Zugl.: Klagenfurt, Univ., Diss. Klagenfurt. Inst. für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung. (Veröffentlichungen aus dem Forschungsprojekt »Literatur und Soziologie«, H. 18)
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Hedwig Dohm