Empfehlungen Buchbesprechungen
Buchbesprechungen
Gunna Wendt. 2026. Frauen von morgen. Die Schwestern Richthofen im Kreise der Bohème. Rezension von Regina Burkhardt
„Inspirierend, spannend und kenntnisreich“
Gunna Wendt. 2026. Frauen von morgen. Die Schwestern Richthofen im Kreise der Bohème: Die Geschichte zweier Schwestern in einer Zeit des Umbruchs. Reclam.
Rezension von Regina Burkhardt
Mit psychologischem Gespür und sorgsam recherchiertem zeithistorischen Hintergrund zeichnet Gunna Wendt die spektakulären Lebenswege der Schwestern Else und Frieda von Richthofen nach. Entscheidend für den Aufbruch der beiden in ein selbstbestimmtes Leben ist die…
ELISABETH BRONFEN: Shakespeare und seine seriellen Motive. 2025. REZENSION VON ROLF LÖCHEL.
Die Werke William Shakespeares zählen vermutlich zu den am besten erforschten überhaupt. Nun hat Elisabeth Bronfen der langen Reihe einschlägiger Untersuchungen eine weitere hinzugefügt. Und tatsächlich gelingt es ihr, einen ebenso originellen wie erkenntnisstiftenden Beitrag zur Shakespeare-Forschung zu leisten, denn sie geht erstmals der Serialität…
MARIA LAZAR: Gedankenstrahlen. 2025. REZENSION VON ROLF LÖCHEL.
Der dvb-Verlag hat sich auf die Fahnen geschrieben, Werke vergessener AutorInnen zu verlegen; das Namenskürzel steht für "Das vergessene Buch". So sind ihm seit seiner Gründung im Jahr 2014 etliche (Neu-)Entdeckungen zu verdanken. Zu nennen wäre nicht zuletzt Else Jerusalems bedeutender Bordell-Roman Der heilige Skarabäus. Ganz besonders verdient gemacht hat er sich allerdings um eine andere Autorin: Maria Lazar. Sein Engagement für die ebenso brillante wie (bis vor wenigen Jahren so gut…
RUTH MAIER: „ES WARTET DOCH NOCH SO VIEL AUF MICH“. 2025. REZENSION VON ROLF LÖCHEL
Sechs Millionen Juden und Jüdinnen wurden in der Shoa vom Vernichtungsantisemitismus des nationalsozialistischen Terrorregimes bestialisch ermordet. Das sind sechs Millionen zerstörte Pläne, Hoffnungen, Lieben und Träume. Sichtbar werden sie durch diese schier überwältigende Zahl jedoch nicht. Um auch nur einigermaßen verstehen zu können, was das…
Marta Karlweis: Die Insel der Diana. Roman 2025. Rezension von Rolf Löchel
Ebenso wie Else Jerusalem und Maria Lazar zählt Marta Karlweis zu den Autorinnen des frühen 20. Jahrhunderts, um die sich der Verlag das vergessene buch wiederholt verdient gemacht hat, indem er ihre Bücher neu oder gar erstmals aufgelegt hat. Von Karlweis waren dies bislang etwa Das Gastmahl auf Dubrowitza, Ein österreichischer Don Juan und Schwindel. Nun hat der Verlag mit Die Insel der Diana den Erstling der Literatin folgen lassen. Verfasst hat sie ihn von 1916 an, erschienen ist er…

