FemBio-Autorinnen und -Mitarbeiterinnen
Beate Ahr, geb. 1962 in Mainz, Dipl.-Ing. Landespflege. Nach dem Studium in Hannover arbeitete sie freiberuflich als Landschaftsplanerin. Die Familiengründung krümmte ihren Lebensweg typisch weiblich. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kronshagen bei Kiel. Ihr Interesse an gesellschaftspolitischen Fragestellungen verfolgt sie in ehrenamtlichen Tätigkeiten. So ist sie Mitgründerin der ersten Freien Montessori-Schule in Schleswig-Holstein.
Susanne Amrain, Dr. phil. (1943-2008). Arbeitete als Schauspielerin. Danach Studium der Anglistik und Germanistik. Diss. 1983 über Liebesphantasien und Frauenbilder der englischen Romantiker. Gründete 1984 den DAPHNE Verlag. Veröff.: 1994. So geheim und vertraut: Virginia Woolf und Vita Sackville-West. Frankfurt/M. Suhrkamp TB 2292.
Christine Baumgartner, geboren 1943, Psychologin und Psychotherapeutin. Mitbegründerin des ersten Eine-Welt-Ladens in Südtirol. Tätig in der Familienberatungsstelle Brixen und in der Erwachsenenbildung. Schwerpunkt: Frauen und weltweite Solidarität. Lebt in Bruneck/Italien.
Anne Beck, geb. 1946 in Hannover, wegen Interesse an Frauen-Biographien im Internet auf FemBio aufmerksam geworden. Recherchiert und ergänzt für die FemBio-Gedenktageseite biographische Daten zu bedeutenden Frauen mithilfe des WWW. Beruflich war sie u.a. bei einer Gewerkschaft tätig. Lebt in der Nähe von Wiesbaden.
Hanka Blaszkowska, geb. 1965, polnische Germanistin, Studium in Poznan, Hannover und Berlin, seit Oktober 1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Poznan (Lehrstuhl für Angewandte Linguistik) und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Fakultät für Kulturwissenschaften.
Beatrix Borchard, Prof. Dr., Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin, lehrt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit den Schwerpunkten Musikvermittlung, Interpretationsgeschichte sowie Geschlechterforschung. Sie arbeitet außerdem für Rundfunk und Fernsehen und moderiert regelmäßig Konzerte. Hier mehr zu Beatrix Borchard.
Traude Bührmann, geb. 1942 in Essen. Schriftstellerin, Übersetzerin, Fotografin, Organisatorin literarischer Salons. Veröffentlichungen u.a. die Stadtbegleiterinnen Lesbisches Berlin (1999, 2002) und Lesbisches Paris mit Suzette Robichon (2002), die literarischen Porträts Faltenweise – Lesben und Alter (2000), den Roman Die Straßensängerin (2004), die Erzählungen um Leben und Tod Nachtcafé (2005), Mithg. von Mehr als eine Liebe, polyamouröse Beziehungen (2005). Traude Bührmann in der Deutschen Nationalbibliothek.
Andrea C. Busch, (1963-2008), geb. in Darmstadt. Diplom-Übersetzerin, Herausgeberin und Schriftstellerin. War u.a. an der Technischen Universität Darmstadt beschäftigt, wo sie unter dem Deckmantel einer harmlosen Bürotätigkeit die menschliche Natur studierte. Schwerpunkte der freiberuflichen Arbeit waren Kriminalerzählungen und Frauensport. U.a. Beiträge für Berühmte Frauen, Sportkolumne in der Darmstädter Frauenzeitung MATHILDE, Gründung des Projektes “Sportsfrauen”. Websites: www.sportsfrauen.de, www.andreacbusch.de. Andrea C. Busch in der Deutschen Nationalbibliothek.
Annette Bußmann Dr. phil., geb. 1966, Kunsthistorikerin und freie Autorin. Schwerpunkte: Deutsch-jüdische Künstlerinnen des 19./20. Jh.; Kulturreisen von der Prähistorie bis zur Gegenwart (zuletzt: SteinZEITzeugen. Reisen zur Urgeschichte Nordwestdeutschlands. Oldenburg 2009). Lebt und arbeitet in Dortmund.
Eva Cescutti, geboren 1968 in Bozen, Studium der Klassischen Philologie und der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Innsbruck und Padua; Promotion zur Dr. phil. an der Universität Wien 1995 (Hrotsvit und die Männer. München 1998), danach Mitarbeit beim ORF, akademische Stationen an den Universitäten München und Wien sowie am IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaft in Wien. Seit 2005 Mitarbeiterin des Bildungsressorts der Südtiroler Landesregierung. Buchprojekt zu religiösen Frauengemeinschaften in Südtirol.
Beate Damm, Jahrgang 1965. Studium der Anglistik in Gießen, DAAD-Stipendium Deutsch als Fremdsprache an der Uniwersytet Wrocławski (Polen). Promotion an der University of Wisconsin/Milwaukee (USA), dort Lehrtätigkeit in Deutsch und Übersetzungswissenschaft. Seit 2003 Zertifizierte Übersetzerin (American Translators Association). Mutter einer Tochter.
Sybille Dörr, geb. 1964 in Wiesbaden, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Frankfurt und Communications in Trenton, USA.
Sibylle Duda, Dr. phil., geb. 1940, lehrte an der Universität Hannover. Forschungsschwerpunkte: Sozialgeschichte der Frau im 19. Jahrhundert, weibliche Sozialisation, feministische Theorie. Mitherausgeberin von WahnsinnsFrauen Bd. 1-3. Essay über Milena Jesenská und Margarete Buber-Neumann in Berühmte Frauenpaare, hg. von Horsley & Pusch (2005). Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1989.
Renata Egli-Gerber, Jg. 1947, wuchs im Kanton Bern auf. Sekundarlehrerstudium für Sprachen und Musik. Berufsbegleitend studierte sie später Latein, vergleichende und allgemeine Sprachwissenschaft, 1977 Lizentiat. Durch die Heirat kam sie nach Kreuzlingen in den Kanton Thurgau, wo zwei Söhne geboren wurden. Viele Jahre lang unterrichtete sie Latein. 1997- 2004 war Renata Egli-Gerber Mitglied des Kantonsrates. Heute arbeitet sie als freie Journalistin.
Astrid Feja-Schwörer, geb 1955 in Düsseldorf, Diplom-Rhythmikerin, Studium in Süddeutschland. Seitdem dort Wahlheimat durch Heirat, Familie und Arbeitsplatz. Zur Zeit Lehrerin an einem Berufskolleg für Sozialpädagogik und frauenpolitisch aktiv für die Politische Rottweiler Fraueninitiative (PRoFI)
Cristina Fischer, geb. 1969, Diplompädagogin (Universität Greifswald), freie Journalistin u.a. für die Feminismus-Seite der Tageszeitung junge Welt und für den Kalender Wir Frauen; Redakteurin der Zeitschrift Wir Frauen; Schwerpunkte: Frauenbiographien und Feminismus, DDR, Antifaschismus.
Barbara Fleischer, geb. 1951, verheiratet, drei Kinder. Dipl.-Bibliothekarin mit Interesse an Frauenbiographien. Autorin des Buches “Frauen an der Leine”, Stadtspaziergang auf den Spuren hannoverscher Frauen. Berlin, lehmanns media, 2009. Für Stattreisen Hannover e.V. führt sie den gleichnamigen Stadtspaziergang.
Rachel Freudenburg, 1962 in Detroit geboren, machte 1995 ihren Ph.D. an der Harvard Universität und arbeitet seit 1995 als Assistant Professor of German Studies am Boston College, wo sie über Filme von Frauen lehrt.
Brigitte Gasser Da Rui, geboren 1956 in Brixen. Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Studium der Erziehungswissenschaften in Innsbruck, Direktorin der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe „Emma Hellenstainer“ in Brixen. Leitet seit 2000 die Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen/Italien. Lebt und arbeitet dort.
Marianne Goch, geb. 1945 in Bünde/Westfalen. Studium (Geschichte/Germanistik) in Heidelberg. Seit 1971 im Schuldienst. Autorin von Im Aufbruch: Biographien deutscher Jüdinnen (Insel: Februar 2000). Veröffentlichungen über Carla Mann (1985), Mete Fontane (1988) und Betty Heine (1994) in: L. F. Pusch (Hg). Schwestern bzw. Töchter bzw. Mütter berühmter Männer. Insel TB.
Susanne Gretter, geb. 1949, studierte Anglistik, Romanistik und politische Wissenschaften in Tübingen und Berlin. Lebt und arbeitet als Lektorin in Frankfurt/M. 1994 erschien als suhrkamp TB 2347 Einblicke und Ausbrüche: Lebensskizzen berühmter Frauen, ausgewählt und kommentiert von Susanne Gretter. Mithrsg. von Berühmte Frauen: 300 Porträts Bd. 1 und 2 und Berühmte Frauen: Ein Spiel (Insel, 1999).
Roswitha Grisi-Huber, Schweizerin, verheiratet mit einem Bolivianer, hat vier Kinder und wohnt seit 21 Jahren in Bolivien. Arbeitet in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin an der deutschen Schule in La Paz und in ihrem gewünschten als Mutter und Frau zu Hause. Zudem aktiv in sozialen Projekten, z.B. im Frauenkrankenhaus als Freiwillige oder bei FUTURO, einer Frauenselbsthilfegruppe, die sie vor über 15 Jahren ins Leben gerufen hat.
Friederike (Micki) Gruber, geboren 1954, Mutter von Greta und Matthäus. Öffentlichkeits- und Pressefachfrau, Mentorin für Frauen in Führungspositionen, Coach. Hat in New York und Mailand gearbeitet. Lebt und arbeitet heute in Bozen/Italien.
Katharina von Hammerstein, geb. 1957, promovierte in Germanistik an der University of California, Los Angeles (UCLA) und ist seit 1991 Professorin für deutsche Literatur, Kultur und deutschen Film an der University of Connecticut, USA. Forschungsschwerpunkte: Frauenliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts, Darstellungen von Afrika(nerinnen) um 1900, autobiographische Schriften von Frauen als politische Stimmen, interdisziplinäre Curriculumentwicklung. Autorin von Sophie Mereau-Brentano: Freiheit—Liebe—Weiblichkeit (1994). Hg. von Sophie Mereau-Brentano (Werke, 3 Bde, dtv 1997). Web-Info.
Paula Hanssen, geb. 1955 in Virginia, Studium der Germanistik in Urbana (University of Illinois) und Göttingen, promovierte 1993 über die Beteiligung der Mitarbeiterinnen Brechts in seinen Werken. Dozentin an der St. Louis University und der Webster University (St. Louis). Diverse Veröffentlichungen über Elisabeth Hauptmann, u.a. Elisabeth Hauptmann: Brecht’s Silent Collaborator, 1995, Bern: Peter Lang.
Ulrike Henning ist freie Journalistin und lebt mit ihrer Partnerin in Berlin. Themen: Gender und Arbeit in allen Facetten - von arbeitslosen Frauen und Managerinnen, Gleichstellungspolitik und Geschlechterrollen, Diversity Management und anderen neuen Strategien. Wirtschafts- und Sozialpolitik. Spezial: Kaffee - von der Bohne zum Genuss. Hier ist ihre Homepage.
Ulrike Helwerth ist Öffentlichkeitsreferentin des Deutschen Frauenrates und Redakteurin seiner Verbandszeitschrift FrauenRat.
Doris Hermanns, geb. 1961, studierte Pädagogik und Soziologie in Bielefeld. Lebt nach einem kleinen Umweg über Australien seit 1990 in den Niederlanden, wo sie als Antiquarin arbeitet, seit 1996 selbständig mit dem Antiquariaat Vrouwenindruk, das sich auf Bücher von und über Frauen spezialisiert hat. Seit 2000 in der Redaktion der Virginia Frauenbuchkritik und bei den BücherFrauen aktiv, einem Netzwerk von Frauen in der Buchbranche. Arbeitet derzeit an einer Biographie von Christa Winsloe.
Cornelia Heuer, geb. 1958, studierte in Hannover Englisch und Sport, unterrichtete 22 Jahre an einer kaufmännischen Berufsschule, war dort u. a. für Öffentlichkeitsarbeit zuständig und arbeitet nun als Schulentwicklungsberaterin an der Landesschulbehörde in Hannover. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1997.
Heidi Hintner, geboren 1968. Wortklauba, Sprachfrau, Netzwerka, Gipfelstürma. Feministin. Koordiniert das Tanna-Fembio-Projekt „Frauen der Grenze. Donne di frontiera“. Lebt und arbeitet in Bozen/Italien.
Gudrun Honke, geb. 1946, verheiratet, eine Tochter, ist Literaturwissenschaftlerin und lebt nach mehrjährigen Afrikaaufenthalten in Bochum. Sie arbeitet als Verlagslektorin, Autorin und Übersetzerin, hat mehrere Anthologien zur afrikanischen Literatur herausgegeben und ein Buch zur Geschichte und Kultur Ruandas veröffentlicht. An den von Luise F. Pusch herausgegebenen Bänden Schwestern…, Töchter… und Mütter berühmter Männer hat sie mit jeweils einem Essay über eine Frau der Frühen Neuzeit mitgearbeitet.
Adriane v. Hoop, geb. 1956, studierte Klassische und Vorderasiatische Archäologie sowie Assyriologie in Frankfurt, Heidelberg und Berlin, lebt und arbeitet in Frankfurt/M. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1994.
Silvie Horch, geb. 1972, hat ihre Liebe zu Büchern zum Beruf gemacht. Nach einer Verlagslehre hat sie in Frankfurt Germanistik und Soziologie studiert. Heute lebt und arbeitet sie als Verlagslektorin in Berlin.
Joey Horsley, geb. 1940 in den USA. Studium der Germanistik an der Harvard Universität und in Tübingen. Ph. D. (Harvard) 1970. Lehrte 1968-2002 an der Universität von Massachusetts in Boston, zuletzt als Associate Professorin für Germanistik und Women’s Studies. Jüngste Veröffentlichung: Berühmte Frauenpaare (Suhrkamp TB 2005), hg. mit L.F. Pusch. Forschungsschwerpunkte: Irmgard Keun; Hexenverfolgung in Europa. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1988. Joey Horsleys Weblog: Baked Beans and Grünkohl: The Boston-Hannover Channel
Katherine E. Horsley, geb. 1969 in Boston. B.A. (Oberlin College), M.A. (Klassische Philologie, Universität von California in Berkeley). Lehrt alte Sprachen an der Hopkins School in New Haven, Connecticut. Mutter zweier kleiner Feministinnen. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1991.
Sarah K. Horsley, geb. 1973 in Boston. B.A. in Feminist Studies (Stanford University). 1996-2003 Arbeit in verschiedenen Non-Profit-Organisationen in Oakland und Berkeley, Kalifornien. Stellte 2002 ihren zweiten Film fertig, Gentle Rebellion, über die Aktivistin und Abenteurerin Jean Seley. 2005 M.P.P. (Master’s Degree in Public Policy), John-F.-Kennedy School of Government, Harvard University. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1992. Letzte Veröff.: Ihre Kritik an Wal-Mart auf der Webseite von United for a Fair Economy (UFE).
Ilse Hossius, geb. 1943, studierte Sprachen und unterrichtete an einer Hamburger Schule Englisch und Italienisch.
Kirsten Jüngling und Brigitte Roßbeck: Die Publizistinnen Jüngling und Roßbeck, geboren 1949, wohnhaft in Köln, geboren 1944, zuhause im oberbayerischen Iffeldorf, arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Unter anderem haben die “Biografie-Profis” (FAZ) Lebensbeschreibungen von Elly Heuss-Knapp (1994), Elizabeth von Arnim (1996), Frieda von Richthofen (1998), Franz und Maria Marc (2000) vorgelegt; und 2003 kam ihr hoch gelobtes Buch Katia Mann: Die Frau des Zauberers heraus. Kirsten Jüngling und Brigitte Roßbeck in der Deutschen Nationalbibliothek.
Silke Kamp, geb. 1973 in Osnabrück, Historikerin, 2010 Promotion an der TU-Berlin. Forschungen zur brandenburgischen Landesgeschichte: Migration, Hexenverfolgung, Salonkultur.
Dorothea Keuler, M. A., geb. 1951, studierte Erziehungswissenschaft (Dipl.-Päd.) sowie deutsche und englische Literatur. Sie war Lektorin in einem Jugendbuchverlag und VHS-Dozentin, lebt als freie Autorin in Tübingen, schreibt Radiofeatures für den SWR und den BR über kulturgeschichtliche und literarische Themen, außerdem Hörspiele, Kalenderblätter zu Gedenktagen, Rezensionen, Anthologiebeiträge und ab und zu ein Buch: „Undankbare Arbeit. Die bitterböse Geschichte der Frauenberufe“, Attempto Verlag, 1993, „Die wahre Geschichte der Effi B.“, Haffmans Verlag, 1998 und Verlorene Töchter: Historische Skandale aus Baden und Württemberg. Silberburg Verlag, Tübingen 2009.
Gabriele Koch, geb. 1956. M.A. Heidelberg (Anglistik und Geschichte) M.A. Tufts University, USA (Germanistik). Schwerpunkt Frauenliteratur. Acht Jahre in Boston, USA, als Lektorin für Deutsch. Seit 1993 Englisch- und Politiklehrerin in Hannover und Mitarbeiterin von Luise F. Pusch.
Swantje Koch-Kanz, geb. 1939 in Bremen. Zehn Jahre Verlagstätigkeit für Mouton, Den Haag. Veröffentlichungen mit L.F. Pusch über die Töchter J.S. Bachs, Dorothea Händel, Johanna die Wahnsinnige, Charlotte Perkins Gilman, Elizabeth Packard und über Rachel Carson und Dorothy Freeman in Berühmte Frauenpaare, hg. von Horsley & Pusch (2005). Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1989.
Astrid Kofler, geboren 1965 in Bozen. Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien sowie an der Burda-JournalistInnenschule in München. Seit 1998 freischaffende Journalistin, Filmemacherin und Autorin. Drei Kinder, seit Herbst 2007 Besuch einer Clown-Akademie.
Adelheid Krause-Pichler, Dr.phil, geb. 1950, studierte Flöte und Musikwissenschaft. Lehrte als Dozentin von 1976 bis 1997 an der Pädagogischen Hochschule Berlin, der Hochschule der Künste Berlin und der Universität Rostock. Forschungsschwerpunkt: Komponistinnen des 18. Jahrhunderts und der Gegenwart. Jüngste Veröffentlichungen: Turbulenzen, das Leben der Komponistin Alice Samter (2002), Komponistinnen in Deutschland (2001), “Isabel Mundry” in: Frau Musica heute (2006). Erhielt 2004 für ihre Verdienste für Musikerinnen-und-Komponistinnen-Förderung und -forschung das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Marion Kremer, geb. in Neuwied, aufgewachsen in Lüneburg, wohnt in Seattle. Studierte Englisch, Geographie und Pädagogik in Hannover und Minneapolis. Abschlüsse: 1. Staatsexamen (Lehramt an Gymnasien), M.A. und Promotion in Sprachwissenschaft. Autorin von Person Reference and Gender in Translation (Tübingen 1997). 1987-1994 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover. Seit 1996 in der Softwareindustrie tätig in den Bereichen Softwareübersetzung, Projektmanagement und Computerlinguistik. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1989.
Ernesto Kroch, geb. am 11.2. 1917 in Breslau. 1934 von der Gestapo verhaftet. Bis 1937 Gefängnis und KZ. 1938 Emigration nach Uruguay. 1982 wegen der dortigen Militärdiktatur ins zweite Exil nach Frankfurt. Rezensionen lateinamerikanischer AutorInnen für den Hessischen Rundfunk. Erzählungsband Südamerikanisches Domino, Peter Hammer Verlag. 1985 Rückkehr nach Uruguay. Jüngste Veröffentlichung: Heimat im Exil - Exil in der Heimat (2004). Hier gibt es einen Film über sein Leben.
Christiane Leidinger, geb. 1969, ist freiberufliche Politologin und lebt in Berlin. Sie promovierte zu Medien und Globalisierung, forschte außerdem zu verschiedenen Frauenbiographien und ist seit 1997 als Lehrbeauftragte v.a. an Berliner Universitäten tätig. In ihrem aktuellen Projekt setzt sie sich mit politischen Theorien von Widerstand und Widerstandspraxen verschiedener sozialer Bewegungen im 20. Jahrhundert auseinander.
Nancy Lukens, geb. 1945 in Washington, DC. B.A. (College of Wooster), M.A., Ph.D. (University of Chicago), Germanistik. Humboldt-Stipendiatin an der FU Berlin 1979-81. Arbeiten über Widerstand im Dritten Reich, Frauenliteratur der DDR. Sie ist seit 1995 Professorin für Germanistik und Women’s Studies an der University of New Hampshire und lebt mit Mann und Tochter in Dover, NH, zum Teil auch in Halifax, Nova Scotia.
Annette Lutz, geb. 1972 in Frankfurt am Main, aufgewachsen hier und da. Nach dem Studium (deutsche und spanische Literatur und Neuere Geschichte) in Tübingen, Salamanca und Cambridge lebt und arbeitet sie in Frankfurt/M.
Madeleine Marti, geb. 1957, Dr. phil., Germanistin, Mitinhaberin von Kopfwerken GmbH Zürich und Lehrbeauftragte in der Erwachsenenbildung. Bücher, u.a.: Sappho küsst Europa. Geschichten aus 30 Ländern (Hg. zusammen mit Marianne Ulmi) (Querverlag, 1997), Hinterlegte Botschaften. Lesben in der deutschsprachigen Literatur seit 1945 (J.B.Metzler, 1991). www.kopfwerken.ch
Karin Müller, geb. 1967, Sekretärin, seit 1997 Tätigkeit in einem Verlag; lebt bei Frankfurt am Main und am Bodensee.
Renate Mumelter, geboren 1954 in Bozen, Drin phil. (Germanistik) Uni Innsbruck, 1973/87 Unterricht, ab 1972 publizistische Arbeit. 1976/77 Vorsitzende Südtiroler HochschülerInnenschaft, ab 1982 Kulturzeitschrift “Sturzflüge”, 1985 Lektorin Uni Udine, 1987-1989 Mitarbeiterin Filmclub, 1988 Gründungsmitglied Filmschule Zelig, ab 1989 Journalistin Deutsches Blatt Alto Adige, seit 1996 Pressereferentin der Stadt Bozen.
Christine Nagel Dr. phil., geb. 1947, verh. Übersetzerin für Englisch (Heidelberg). Danach Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaften und Amerikanistik in München und Frankfurt/M.. Längere Auslandsaufenthalte in den USA und in Ägypten. Tätigkeit als Studienrätin und Lehrgangsleiterin für Frauen- und Geschlechtergeschichte in der hessischen Lehrerfortbildung. Seit 2005 freiberuflich als Historikerin in Kassel tätig.
Almut Nitzsche, geb. 1966 in Pirna, aufgewachsen in Sachsen, wohnt mit Mann und Kind in Annaberg-Buchholz. Studium an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing. für Silikattechnik. Arbeit als Technologin für Emaillierung, als Vermessungstechnikerin sowie als Projektleiterin für Geografische Informationssysteme. Seit Ende 2004 selbständig aufgrund der raren Arbeitsmöglichkeiten für Ingenieurinnen in Sachsen. Hier ist ihre Webseite.
Gudrun Nositschka, geb. Lichtenstein, geb. im Ruhrgebiet. Nach dem Abitur Ausbildung zur staatl. anerkannten Sozialarbeiterin, Victor-Gollancz-Stipendiatin. Längere berufliche Auslandsaufenthalte in England und in den USA, Brennpunktarbeit in Köln und Frankfurt. Verheiratet. Zwei erwachsene Söhne. Langjährige (Jugend-)Schöffin und Vorstandsfrau bei Frauen helfen Frauen e.V. in Euskirchen, Labyrinthfrau, Schriftstellerin. Vorsitzende des Fördervereins Gerda-Weiler-Stiftung für feministische Frauenforschung. Vielfältige Vortragstätigkeit u.a. zum Werk von Gerda Weiler, Mary Daly und zur Frauengeschichte. Bietet Tagesführungen an zu den gallo-römischen Matronenheiligtümern. Lebt seit 1977 in Mechernich (Wachendorf) in der Eifel. Weitere Infos unter gudno(at)web.de, www.gerda-weiler-stiftung.de.
Margit Oberhammer. Geboren 1952 in Toblach, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, lebt und arbeitet in Bozen als Lehrerin an Schule und Universität, als Kulturpublizistin und Kritikerin für verschiedene Medien. Mitarbeit an Forschungsprojekten zur geschriebenen Sprache in Südtirol. Publikationen: Beiträge für den Band Dialekt und Hochsprache in Südtirol, Bozen 1994. “Literatur in Südtirol”. In: Aspects of Multilingualism in European Border Regions. Bolzano-Bozen. Eurac research 2007. Hearusgabetätigkeit: Literaturkalender. Südtiroler Kulturinstitut. Bozen 2002. Schreibwerk: Schreibenlernen in der Oberschule. Bozen 2007. Wortkörper: Prosa der Sinne. Bozen 2007.
Sigrid (Sissi) Prader, geboren 1959, nach beruflichen Erfahrungen als Lehrerin und in der Bildungsarbeit seit 2005 Leiterin des Frauenmuseums in Meran, wo im Juni 2008 der erste weltweite Kongress der Frauenmuseen stattfand. Lebt und arbeitet in Meran/Italien.
Luise F. Pusch, geb. 1944 in Gütersloh, Professorin für Sprachwissenschaft. Autorin von u.a. Die Frau ist nicht der Rede wert (1999), Das Deutsche als Männersprache und Alle Menschen werden Schwestern. Mitherausgeberin u.a. von WahnsinnsFrauen Bd. 1-3, Berühmte Frauen: 300 Porträts, 2 Bde (1999 und 2001), Berühmte Frauenpaare (2005); Herausgeberin des Kalenders Berühmte Frauen (1987 ff). Vorsitzende von FemBio Frauenbiographieforschung e.V. Homepage: www.luisepusch.de. Luise F. Pusch in der Deutschen Nationalbibliothek.
Britta Quebbemann, geb. 1968 in Goslar, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Göttingen, M.A., freie Autorin und Journalistin, arbeitet vorwiegend für Geschichtszeitschriften. Hier ist ihre Homepage.
Kerstin Reimers, Kerstin Reimers, geb. 1962 in Hamburg, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstpädagogik in Frankfurt/M. Freiberufliche journalistische Tätigkeiten u.a. für die Zeitschrift LISTEN. Arbeitet seit 1992 in einem Frankfurter Verlag und lebt mit zwei Töchtern in Offenbach/M.
Richter, Ursula, geb. 1939, M.A., Dr. phil., Sinologin, Übersetzerin, Publizistin. Mehr auf ihrer Homepage.
Eva Rieger, geb. 1940, Professorin für Sozialgeschichte der Musik an der Universität Bremen, inzwischen pensioniert, lebt in Vaduz und Zürich. Jüngste Veröffentlichungen: Mit 1000 Küssen Deine Fillu”: Briefe der Sängerin Marie Fillunger an Eugenie Schumann 1875-93 (2002) und Minna und Richard Wagner: Stationen einer Liebe (2003). Essay über Marie Fillunger und Eugenie Schumann in Berühmte Frauenpaare, hg. von Horsley & Pusch (2005). Sie arbeitet derzeit an einer Studie über die Frauenrollen in Richard Wagners Opern. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1988. Homepage: www.eva-rieger.de. Eva Rieger in der Deutschen Nationalbibliothek.
Renate Rochner, geb. 1929 in Bremen, Grafikerin und Fotografin. 15 Jahre Tätigkeit in verschiedenen zeichnerischen Berufen, dann Grafikstudium in Berlin. Mitorganisation der Bremer Frauenwochen und seitdem künstlerische Arbeit in der Erwachsenenbildung. Eigene Ausstellungen und Vorträge über Künstlerinnen (Niki de St. Phalle, Georgia O’Keeffe, Die weibliche russische Avantgarde). Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1990.
Anna Eunike Röhrig, geb. 1962 in Pirmasens, verheiratet, ein Kind. Tätig als Diplombibliothekarin in Hildesheim. Zahlreiche Buchübersetzungen aus dem Englischen und Französischen, Aufsätze und Lexikonartikel vor allem zu Frauenbiographien. Roman Die Macht der Puppen um Frauen am Hofe Heinrichs VIII. von England (1994), Sachbücher Die heimliche Gefährtin Friedrichs von Preußen: Das Schicksal der Doris Ritter (2003) und Episoden um Thüringens berühmte Kirchen (2003) mit zahlreichen Lebensläufen von Thüringerinnen aller Epochen. Hier geht’s zu Ihrer eigenen Website!
Hazel Rosenstrauch, geboren in London, aufgewachsen in Wien, erst Sekretärin und Bankangestellte, dann aber bald Studentin der Germanistik, Soziologie und Emprischen Kulturwissenschaften, Promotion in Tübingen bei Hermann Bausinger. Arbeit als Journalistin, Redakteurin, Lektorin, Autorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Fächern und an verschiedenen Universitäten (Berlin, Tübingen, Wien). Besondere Interessen: die Zeit um 1800, Verlagsgeschichte, Jüdisches + Deutsches, Wissenschaftsvermittlung, starke Frauen, emanzipierte Männer.
Zahlreiche Aufsätze, einige Bücher, Literaturkritiken für Funk und Zeitschriften. Zuletzt: Wahlverwandt und ebenbürtig. Caroline und Wilhelm von Humboldt, Andere Bibliothek, Frankfurt 2009. Siehe auch: Varnhagen und die Kunst des geselligen Lebens. Eine Jugend um 1800, Verlag Das Arsenal Berlin 2003. Hier geht’s zu Hazel Rosenstrauchs Homepage.
Birgit-Elisabeth Rühe-Freist, geb. 1942, wuchs als sechstes Kind eines Forstmeisters im Jagdschloß von Walkenried/ Südharz auf. Sie lebt in der ehemaligen einklassigen Dorfschule in Heere bei Salzgitter. Lehrerin. Autorin. Schreibt Lyrik, Kurzprosa, Frauenportraits. Im Verlag des holländischen Künstlers Eric van der Wal erschienen die Gedichtbände Die Häuser am anderen Ufer (1996) und Das Ende der sieben Gärten (2003), weitere Gedichte u.a. in Berichte aus der Werkstatt des Künstlers Peter Marggraf, Venezia Bordenau und in der Literaturzeitschrift Ort der Augen, Magdeburg. Gründungsmitglied von FemBio Frauen-Biographieforschung e.V. Glückliche Großmutter von Paula.
Ingrid Runggaldier, geboren 1963, studierte Deutsch und Englisch in Innsbruck. Längere Aufenthalte in England, USA und Frankreich. Sie unterrichtete Englisch und arbeitet seit 1997 als Übersetzerin für die ladinische Sprache. Freie Publizistin und Autorin. Besondere Interessen: Frauen, Literaturen, Sprachen, sogenannte Minderheiten aller Art, Kulturen, Alpinismus. Lebt mit ihrer Familie in Bozen.
Uta Ruscher, geb. 1966 in Berlin, arbeitete als Kindergartenhelferin, Musik-Editorin, Tontechnikerin, studierte Musik- und Kommunikationswissenschaft an der TU Berlin, Tätigkeit als Musikkritikerin, Rundfunkautorin und Aufnahmeleiterin, Autorin von Katzensommer (2003), Koautorin von Margherita Sarfatti. Ich habe mich geirrt. Was soll´s. Jüdin. Mäzenin. Faschistin (2008), lebt mit Mann und Tochter im Tessin, wo sie am Radio della Svizzera Italiana tätig ist.
Christine Schmidt, geb. 1961 in Bielefeld. Dipl.-Geogr., Redakteurin und Fotografin in München.
Irmela Schmidts (1918-2003), geb. auf der Insel Nias, Indonesien. 1937 Abitur, 1939 Krankenpflege-Examen. Mutter von vier Kindern (darunter Luise F. Pusch und Mechthild Winkler-Jordan). Grundstudium in Philosophie; Latinum mit 62, Graecum mit 69. Betätigung in vielen Berufen, u.a. 15 Jahre lang als Sekretärin im öffentlichen Dienst. Veröffentlichung: Ich kann doch ohne Hoffnung gar nicht leben: Lieder und Gedichte (1996).
Bettina Schmitz, geb. 1962, promovierte Philosophin und Autorin, zwei Söhne, lebt in Würzburg, arbeitet innerhalb und außerhalb der Universität. Vorstandsfrau der Internationalen Assoziation von Philosophinnen (IAPh). Psychische Bisexualität und Geschlechterdifferenz, 1996; zwei Bücher zu Sprachphilosophie und Feminismus bei Julia Kristeva; Briefwechselbuch Das zerstückelte Leben, mit Ma I. Peña Aguado, 2004; Der dritte Feminismus, Denkwege jenseits der Geschlechtergrenzen, 2007; CD trägst den geheimen namen, Gedichte und Musik, 2008; Performances „Gedichte und Tanz“ mit der Tänzerin Lisa Kuttner. Hier ist ihre Homepage.
Beate Schräpel, geb. 1959, promoviert 1987, Geschäftsführerin der WSF Wirtschaftsseminare GmbH, Eschborn. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1987.
Hiltrud Schroeder, geb. 1937. Dr. phil., Sozialwissenschaftlerin, lehrte an der Universität Hildesheim. Forschungsschwerpunkte: Lehrerinnenbildung, regionale Frauenforschung, erste Frauenbewegung. Veröff.: Sophie & Co.: Bedeutende Frauen Hannovers, 1991 (Hg.) und Helene Lange Bibliographie (1997). Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1988.
Andrea Schweers, geb. 1952 in Bremen. Lehrerin und Journalistin. Sieben Jahre Mitarbeit im Frauenkulturhaus Bremen. Freie Forschung und Vorträge über Künstlerinnen-. Essays über Camille Claudel, Séraphine Louis und Adèle Hugo in WahnsinnsFrauen 1-3 herausgegeben von Duda & Pusch, sowie über Rosa Bonheur, Nathalie Micas und Anna Klumpke in Berühmte Frauenpaare, hg. von Horsley & Pusch (2005).
Ursula Schweers, geb. 1921, Hausfrau, verheiratet, zwei Kinder, lebt in Bremen. Abitur, einige Semester Germanistik und Romanistik Uni München, Kriegsdienstverpflichtung, Dolmetscherexamen Französisch, ein Jahr Frankreich. Nach dem Krieg 5 Jahre bei Radio Bremen in Bibliothek/Archiv, Manuskripte für Sendung “Buchbesprechung” und “Zeitschriftenschau”. Engagement in Kirche und im sozialen Bereich. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1993.
Karina Seefeldt, geb. 1981 Tsumeb/Namibia, studierte Schulmusik und Englisch in Hannover. Sie arbeitet als Chorleiterin in verschiedenen Chören und ist als wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungszentrum Musik und Gender in Hannover tätig.
Peter F. Selinger (Jg. 1940, Dipl.Ing., LPC) gehört zu den bekanntesten deutschen Segelflug-Historikern und -Fotografen. Studium der Elektrotechnik an der Universität Stuttgart, 21 Jahre bei einem deutschen Elektro-Großkonzern, danach 12 Jahre in verantwortlicher Position beim Rundfunk. Verfaßte Standardwerke der Luftfahrtliteratur, wie die Geschichte der Horten-Nurflügel (Weishaupt 1983ff) und der Segelflugzeuge und Flugzeuge von Schempp-Hirth und Wolf Hirth (Motorbuch-Verlag 1978ff). Seit 1999 widmet er sich ganz der Luftfahrtgeschichte mit dem Schwerpunkt Segelflug. .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Mail-Adresse zu sehen)
Brigitte Siebrasse, geb. 1948 in Isingdorf-Arrode, lebt nach Lehr- und Wanderjahren heute in Bielefeld, arbeitet als Übersetzerin mit und ohne Auftrag, ist seit 2000 mit Lust und Liebe Mitredakteurin einer sozialpsychiatrischen Zeitung in Köln sowie Rezensentin für VIRGINIA (FrauenBuchKritik), und hält beharrlich ihrer großen literarischen Liebe Djuna Barnes die Treue, die sie neben anderen schöngeistigen Leidenschaften pflegt und zu der sie seit 1980 dies und das veröffentlicht hat.
Hildegard Sommer, geb. 1963, studierte Ethnologie (Schwerpunkt Ostafrika), Katholische Theologie und Wirtschaftsgeographie in Frankfurt.
Sulamith Sparre, geb. 16.1.1959 in Kassel; Dr. phil., Dichterin und Journalistin. Studium der Germanistik in Würzburg. Erste Buchpublikation (Aphorismen) 1981. Zahlreiche Publikationen in Zeitungen, außerdem Buchpublikationen, zuletzt Gedichte (1995) und einen Israel–Reiseführer (Bruckmann). Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1998. Forschungsschwerpunkte: Judentum/Israel, Frauengeschichte, Botanik. Lernt seit 1998 Capoeira, eine Kampfsportart der Schwarzen Brasiliens.
Ulrike Spitaler, geb. 1972 in Bozen, Studium der Sprachwissenschaft in Wien und Berlin, Publizistin. Lebt in Bozen und arbeitet dort als Sozialpädagogin. Mitarbeiterin in Film-, Frauen- und Lesbenkontexten. Am liebsten Kartenspielerin.
Marietta Stein studierte Medizin sowie Erziehungswissenschaften, Germanistik, Soziologie und Psychologie. Sie war an verschiedenen Schulen und Schulformen als Rektorin tätig. Lebt als freie Autorin in Hannover und Berlin. Lyrikveröffentlichungen in Anthologien; Co-Autorin für Drehbücher. Buchveröffentlichung: Plötzlich war der Morgen da (Chronik eines Abschieds) Fischer Taschenbuch (1999).
Adelheid Steinfeldt, Jahrgang 1925, ist eine typische Vertreterin der Kriegsgeneration. Ihr Lebensweg verlief weder privat noch beruflich geradlinig (Studium konnte nach 1945 nicht fortgesetzt werden). Seit 1990 verwitwet, nutzt sie die Freiheit des Alters zur Erfüllung eines langgehegten Wunsches - die Beschäftigung mit Frauenbiographien für Vorträge und auch für den Kalender Berühmte Frauen (Mitarbeit seit 1990).
Barbara Stocker, geboren 1965, Studium der Europäischen Ethnologie, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Vizedirektorin des Südtiroler Landesmuseums für Volkskunde in Dietenheim, freie Mitarbeiterin des RAI-Sender Bozen, lebt in Bruneck.
Liliane Studer, geboren 1951 in Bern, Germanistikustudium in Bern von 1982-1989 (Lizentiat), Tätigkeiten als Redakteurin, Publizistin, Herausgeberin, Lektorin. 1995-2000 Leitung eFeF-Verlag Bern. Seit 2003 Geschäftsleitung Limmat Verlag Zürich. Buchveröffentlichung (Hg.): Die Frau hinter der Wand. Aus dem Nachlaß der Marlen Haushofer (2000). Essays über Ellen West, Lore Berger und Adelheid Duvanel in Wahnsinnsfrauen 1-3, herausgegeben von Duda & Pusch.
Jeanette Toussaint, geb. 1964 in Potsdam, Gärtnerin, Floristin, Studium der Europäischen Ethnologie, Soziologie und Gender Studies in Berlin. Arbeitet seit 2005 freiberuflich im Wissenschafts- und Ausstellungsbereich und ist u.a. freie Mitarbeiterin der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Forschungsschwerpunkt und Veröffentlichungen zur Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus, insbesondere zu SS-Aufseherinnen, zur Nachkriegsjustiz und zur familiären Tradierung der NS-Geschichte. Autorin des Buches „Zwischen Tradition und Eigensinn. Lebenswege Potsdamer Frauen vom 18. bis 20. Jahrhundert“ (2009).
Donatella Trevisan, geboren 1966. Sprachfrau, Übersetza und Freidenka. Studium in Triest, Promotion in Tübingen. Alleinerziehende Mutter eines siebenjährigen Sohnes. Lebt und arbeitet in Bozen/Italien.
Melanie Unseld studierte Musikwissenschaft, Philosophie, Literaturwissenschaft und Angewandte Kulturwissenschaft in Karlsruhe und Hamburg. 1999 Promotion, 2002-2004 Stipendiatin des Lise-Meitner-Hochschulsonderprogramms, ab 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HMT Hannover. 2007 erhielt sie einen Ruf an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Melitta Walter, geb. 1949 in Berlin, Autorin, Gesundheits- und Sexualpädagogin, hauptsächlich für Frauen tätig.
Margaret E. Ward, geb. 1944. Studium der Germanistik an der Indiana University und der FU Berlin. Ph.D. 1973. Seit 1971 Lehre am Wellesley College (Massachusetts), heute als Professorin. Autorin von Fanny Lewald: Between Rebellion and Renunciation (2006). Forschungsschwerpunkte: politisches Theater nach Brecht, Fanny Lewald, Ingeborg Drewitz. Latein-Amerika nach deutscher Vorstellung. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen seit 1993. Ihre Homepage beim Wellesley College
Brigitte Warkus (7.12.1944-21.10.2005) war Buchhändlerin. Interessenschwerpunkte: Sozialgeschichte der Frau; Filmgeschichte. Mitarbeit am Kalender Berühmte Frauen 1989-2005. Im Herbst 2006 erschienen im Christel Göttert Verlag ihre 21 Frauenporträts, hrsg. von Sibylle Duda und Luise F. Pusch.
Gunna Wendt, geb. 1953 in Jeinsen bei Hannover, studierte Soziologie und Psychologie an der Universität Hannover und schrieb ihre Magistraarbeit über Paula Modersohn-Becker. Sie lebt seit 1981 als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München und gestaltete das Liesl Karlstadt-Kabinett im Münchner Valentin Musäum, das daraufhin umbenannt wurde in Valentin-Karlstadt-Musäum. Neben ihren Arbeiten für Theater und Rundfunk veröffentlichte sie Kurzgeschichten, Gedichte, Essays und Biografien, u.a. über Liesl Karlstadt, Clara Rilke-Westhoff, Paula Modersohn-Becker, Gräfin Sonja Bernadotte, Maria Callas, Franziska zu Reventlow und Lisa Della Casa. Hier ist ihre Homepage.
Anna Winkler, geb. 1977 in Hamburg, Lehrerin. Studierte in Hamburg Anglistik auf Technik und Lehramt. Lebt mit Freund und Tochter seit 2007 in München und arbeitet an einer Montessori-Gesamtschule.
Mechthild Winkler–Jordan, geb. 1947 in Gütersloh, Westfalen, studierte Anglistik und Erziehungswissenschaft in Hamburg und war 30 Jahre lang im Hamburger Schuldienst tätig. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder und elf Pflegekinder großgezogen.
Christiane Zehl-Romero, geb. 1937 in Wien. Studium der Germanistik, Anglistik und Komparatistik in Wien, Paris und an der Yale University. Professorin für deutsche Sprache und Literatur und Leiterin des Department of German, Russian and Asian Languages and Literatures an der Tufts Universität in Medford, Massachusetts. Bücher zu Simone de Beauvoir und Anna Seghers. Arbeiten u.a. über Goethe, Bahr, Musil, Seghers und Wolf. Christiane Zehl Romero in der Deutschen Nationalbibliothek.
Viola Zetzsche, in Thüringen geboren, lebt in Dresden. Studium Landschaftsgestaltung, Bauingenieurwesen und Journalismus. Seit 2003 freie Fach- und Foto-Journalistinn. Themen u.a.: Deutsche ForscherInnen. Diverse Veröffentlichungen über Maria Reiche, u.a. Bilderbuch der Wüste - Maria Reiche und die Bodenzeichnungen von Nasca, Mitteldeutscher Verlag Halle, 2005.












