Wikimedia Commons (Martin Rulsch)
geboren am 22. August 1993 in Garmisch-Partenkirchen
gestorben zwischen dem 28. und 30. Juli 2025 am Laila Peak (Karakorum), Pakistan
deutsche Biathletin, Bergläuferin und Bergsteigerin
1. Todestag zwischen dem 28. und 30. Juli 2026
Biografie • Zitate • Weblinks • Literatur & Quellen
Biografie
„Der Wert ‘Freiheit‘ steht bei mir ganz weit oben, der ist mir heilig. Auf den schaue ich und versuche auch, dass ich mir die Freiheit immer behalte, egal, was ich mache.“ Von außen betrachtet: Sie schien immer ganz plötzlich aufzutauchen, ganz und gar unbekümmert, legte aber alle Energie, Konzentration, Akribie, Beharrlichkeit in das, was sie unternahm, war erfolgreich – und verschwand plötzlich wieder. Laura Dahlmeier war eine, die ihr Ding durchzieht – und dann nicht lange verweilt und auskostet, sondern schon das nächste Ziel anpeilt.
Mit ihrem jüngeren Bruder Pirmin wächst Laura in einer sportlichen Familie auf: Vater Andreas Dahlmeier war professioneller Mountainbiker, ist passionierter Bergsteiger, Skisportler und in der Bergwacht aktiv. Mutter Susi, von Beruf Goldschmiedin und Schmuckdesignerin, feierte bereits unter ihrem Geburtsnamen Buchwieser nationale und internationale Erfolge im Mountainbiking.
Zum Biathlon kommt Laura durch einen Irrtum des Christkinds: Statt dem erhofften Lenkbob bekommt sie Langlaufski. Eigentlich ist ihr Langlauf zu langweilig – alpin Skilaufen kann sie längst – als aber zwei Jahre später ein Bekannter ihrer Eltern sie zum Schießen auf die Matte lässt, ist sie Feuer und Flamme für den neuen Sport: Biathlon. Und da gehört Langlauf halt dazu.
Geboren und aufgewachsen in Garmisch-Partenkirchen, ist Laura ein richtiges Bergkind. Steile Felswände, hohe Berggipfel, Almwiesen und Bergwälder gehören zu ihrer selbstverständlichen Umgebung. Schon früh wird sie zum Bergsteigen und Klettern mitgenommen, unternimmt mit der Familie Weitwanderwege inklusive Klettersteigen. Ab acht Jahren besucht sie sommerliche Klettercamps. Später kann sie sich einer Gruppe von guten Kletterern anschließen; mit den Jungs erobert sie die umgebenden Berge und beginnt mit dem Eisklettern.
Eine Weile fährt Laura zweigleisig: Alpinski und Biathlon. Doch als sie zwölf ist, wird ihr die Pistole auf die Brust gesetzt: entweder – oder, aber nicht länger beides. Schließlich muss der Sport mit der Schule kompatibel bleiben. Und Laura entscheidet sich für – Biathlon. Als sie gefragt wird, was sie später einmal werden will, antwortet sie: Hüttenwirtin oder Olympiasiegerin.
Bereits im Schülerinnen- und Jugendbereich ist sie ihrer Konkurrenz weit voraus. So gewinnt sie in der „Schülerinnen 15“-Klasse (2007/08) sieben von acht Rennen und zwei Jahre später in der „Jugend 17“ sämtliche elf Rennen, bei denen sie an den Start geht. Bei der JuniorInnen-WM 2011 holt sie zwei Bronzemedaillen, beim European Youth Olympic Festival im selben Jahr sogar drei Goldmedaillen (Sprint, Einzel, Mixed-Staffel). Schon jetzt wird sie mit dem großen deutschen Biathlonstar Magdalena Neuner verglichen, die auch zu ihren sportlichen Vorbildern zählt.
Nach dem Abitur wird Laura in das Zoll Ski Team aufgenommen, also in die Spitzensportförderung der Zollverwaltung. Und sie übertrifft sämtliche Erwartungen: Bei der JuniorInnen-WM 2013 ist sie mit drei Gold- (Sprint, Einzel, Staffel) und einer Silbermedaille (Verfolgung) die erfolgreichste Teilnehmerin überhaupt. Nach diesem fulminanten Ergebnis wird sie spontan für die Weltmeisterschaften der „Großen“ in Nové Město nominiert. Eigentlich soll sie nur Ersatzfrau sein, wird aber dann doch in der Frauenstaffel eingesetzt. Obwohl die Staffel am Ende nur Fünfte wird, bietet Laura eine tadellose Vorstellung: Mit fehlerfreiem Schießen und einem starken Lauf kann sie ihr Team vorübergehend sogar an die Spitze des Feldes führen.
Sie darf die restlichen Rennen der Weltcup-Saison bestreiten und erzielt dabei beachtliche Ergebnisse: Gleich bei ihrer Weltcup-Premiere in Oslo erreicht sie im Sprint einen 7. Platz, dazu drei weitere Top-Ten-Plätze bis zum Ende der Saison. Und mit der Frauenstaffel feiert sie in Sotschi als Schlussläuferin gar ihren ersten Weltcup-Sieg.
Dies ist eine durchaus ungewöhnliche Karriere, denn die meisten AthletInnen verbringen zunächst ein paar Jahre im IBU-Cup, international gewissermaßen die Zweite Liga. Laura aber stürmt gleich von den Juniorinnen in den Weltcup, ohne zuvor ein IBU-Cup-Rennen absolviert zu haben. Damit erledigt sich auch für viele die Frage, wie es nach dem frühen Rücktritt von Magdalena Neuner mit dem deutschen Frauenbiathlon weitergehen soll. Laura Dahlmeier scheint die neue Galionsfigur zu werden – schließlich finden im kommenden Jahr Olympische Spiele statt.
Aber sie hat keineswegs die Absicht, sich ausschließlich auf den Leistungssport zu konzentrieren. Den Bergen gehört ihre Leidenschaft, und dem Biathlon zuliebe auf Skitouren, Bergsteigen und Klettern zu verzichten, kommt überhaupt nicht in Frage. Schon mit 18 Jahren tritt sie der Bergwacht bei (obwohl es oft noch heißt: „Das ist nichts für Frauen“). Es gefällt ihr, Verantwortung zu übernehmen, und sie schätzt die Teamarbeit, die bei den Einsätzen nötig ist. Selbst nach ihrer Biathlonkarriere ist sie per Piepser als aktive Einsatzkraft abrufbereit. Zeit für ihre eigenen Bergabenteuer findet sie in den Trainingspausen und im Urlaub nach der Wettkampfsaison.
Im Anschluss an ihre erfolgreiche Saison 2012/13 fährt sie mit ihrem Vater und drei FreundInnen in den Kaukasus, um einige Skitouren am Elbrus zu unternehmen. Auf einmal stehen wie aus dem Boden gewachsen zwei russische Soldaten da, nehmen die Gruppe fest und bringen sie zum Verhör in die Kaserne. Es stellt sich heraus, dass sie sich im russisch-georgischen Grenzgebiet befunden hatten. Nach einem Bußgeld von umgerechnet fünf Euro pro Person dürfen sie gehen, und weiteren Skitouren steht nichts mehr im Wege.
Im folgenden Winter gehört Laura fest zum Weltcup-Team, aber die Saison verläuft nicht wie erhofft. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi erreicht sie nicht einmal die Top-Ten-Plätze. Auch weiterhin ist der Wurm drin: Im Sommer 2014 stürzt Laura beim Klettern im Zugspitzmassiv ab und zieht sich einen Bänderriss und eine Knöchelfraktur zu.
Mit deutlichem Trainingsrückstand startet sie in die neue Saison. Sie kann sich aber so sehr steigern, dass sie im Januar 2015 in Antholz mit fehlerfreiem Schießen hinter den Biathlon-Ikonen Darya Domracheva und Kaisa Mäkäräinen Dritte im Sprint wird und damit erstmals einen Podiumsplatz in einem Einzelrennen erobert. Zwei Tage später überquert sie als Schlussläuferin der deutschen Frauenstaffel sogar als Erste die Ziellinie. Gleich beim nächsten Weltcup in Nové Město feiert sie im Sprint ihren ersten Weltcup-Sieg in einem Einzelrennen. Weitere Podestplätze folgen. Bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti gewinnt sie nach einem vierten Platz im Sprint die Silbermedaille in der Verfolgung und die Goldmedaille mit der Frauenstaffel.
Mit diesen Erfolgen platzt sie förmlich in die Weltspitze hinein. Doch mit dem Medienrummel, der mit ihrer zunehmenden Popularität verbunden ist, kann sie nicht viel anfangen. Sie ist kein „Showgirl“, erzählt nicht mehr von sich, als unbedingt nötig, und zieht sich am liebsten nach all den Terminen in die Ruhe ihrer Berge zurück, vorzugsweise zu ihrem „magischen Ort“, ins Oberrheintal.
In der darauffolgenden Saison kann sich Laura nochmals steigern, und obwohl sie immer wieder von Krankheiten gebeutelt wird, gehören mehrere Weltcupsiege, eine Gold- (Verfolgung), eine Silber- (Massenstart) und drei Bronzemedaillen bei der WM in Oslo zu ihrer Bilanz.
Die nächste Saison 2016/17 wird die erfolgreichste ihrer Karriere; sie ist die überragende Biathletin dieses Winters: Sie gewinnt zehn Weltcuprennen, insgesamt steht sie 17-mal auf dem Podium. Ihr schlechtestes (!) Ergebnis der gesamten Saison ist ein 7. Platz. Damit sichert sie sich souverän den Gesamtweltcup vor ihrer größten Konkurrentin Gabriela Soukalová; zudem gewinnt sie die „kleinen“ Weltcup-Kristallkugeln in der Verfolgung und im Einzel. Die Weltmeisterschaften 2017 in Hochfilzen werden zu wahren „Dahlmeier-Festspielen“: Sie gewinnt fünf von sechs möglichen Goldmedaillen. Nur im Sprint muss sie Gabriela Soukalová den Vortritt lassen und sich mit Silber begnügen. Es ist keine Überraschung, dass sie zur „Sportlerin des Jahres 2017“ gekürt wird.
Die nächste Saison ist eine olympische – die Erwartungen an sie sind hoch. Aber wieder hat sie mit Krankheiten zu kämpfen, erneut verzögert sich ihr Saisoneinstieg. Zu den Olympischen Spielen in Pyeongchang ist sie jedoch wieder fit und kann, als erste Biathletin überhaupt, Gold sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung gewinnen, außerdem Bronze im Einzel. Die Staffeln gehen diesmal leer aus. Nach dieser komplizierten Saison voller Höhen und Tiefen benötigt sie eine Auszeit – ihr Immunsystem macht nicht mehr mit. Die vielen Rennen, die sie bis zur völligen Erschöpfung durchzieht, fordern ihren Tribut. Vorübergehend steht sogar ihr Rücktritt zur Diskussion, doch dann entschließt sie sich weiterzumachen.
Aber es wird nur noch eine Saison. Infolge gesundheitlich bedingter Zwangspausen (Mountainbike-Unfall, Weisheitszahn-OP mit Infektion), später auch aus Vorsicht, verpasst sie in diesem Winter zehn der insgesamt 26 Weltcuprennen. Aber wenn sie fit ist, liefert sie: Neben mehreren Podestplätzen kann sie beim Massenstart in Antholz ihren insgesamt 20. Weltcupsieg feiern. Bei der WM 2019 in Östersund gewinnt sie zwei Bronzemedaillen (Sprint, Verfolgung) und belegt einen 4. Platz im Einzel.
Im Mai 2019 erklärt sie unwiderruflich ihren Rücktritt vom Biathlon – wie Magdalena Neuner mit 25 Jahren: Sie habe keine Motivation mehr, alles für den Leistungssport zu geben, nachdem sie nun alles gewonnen habe. Sie ist erleichtert, dass damit die Schinderei, die verplante Zeit rund ums Jahr endlich vorbei sind. Ihren Abschied vom Publikum feiert sie im Dezember 2019 in einer ausverkauften Arena bei „Biathlon auf Schalke“.
2021 wird Laura Dahlmeier mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Nach ihrer aktiven Biathlonkarriere scheint ihr Leben erst richtig Fahrt aufzunehmen, wobei man nie das Gefühl hat, sie suche nach neuen Herausforderungen – sie findet sie. Sie beginnt an der TU München das Studium der Sportwissenschaft; sie will wissen, was theoretisch hinter all dem steckt, was sie jahrelang praktiziert hat. Auch dem Biathlonsport bleibt sie verbunden: Sie beginnt die Ausbildung zur B-Trainerin, nachdem sie die C-Lizenz bereits besitzt, mit der sie Kinder und Jugendliche trainieren könnte. Eine Trainerinnenlaufbahn strebt sie allerdings vorerst nicht an. Ihre Fachkenntnis und ihre professionellen Einschätzungen sind auch beim Fernsehen gefragt: Bei ausgewählten Weltcuprennen begleitet sie das ZDF-Team als Biathlon-Expertin.
Der Berglauf ist ein Bestandteil des Biathlontrainings, aber auch ein Sport für sich. Laura liebt die Trail-Läufe, weil sie sie trotz der Anstrengung die freie Natur genießen kann, und bestreitet auch mehrere Wettkämpfe, u.a. den Zugspitz Ultra Trail: Auf der 38,7 Kilometer langen Basetrail-XL-Strecke mit rund 2.000 Höhenmetern belegt sie als schnellste Frau in einem Feld von 811 Starterinnen und Startern im Gesamtklassement einen hervorragenden 11. Platz. Damit hat sie sich – wovon sie zunächst gar nichts weiß – nur zwei Monate nach dem Ende ihrer Biathlonkarriere für die Berglauf-Langstrecken-WM in Villa La Angostura (Argentinien) im November qualifiziert und ist damit eine der vom Deutschen Leichtathletikverband nominierten fünf Läuferinnen und Läufer. Nach einer Anreise mit Hindernissen (sie verpasst ihren Anschlussflug und hat daher am Ziel weniger Zeit zur Akklimatisation) findet sie sich nun nicht mehr in der Rolle der Favoritin, sondern des absoluten Neulings. Sie meistert die neue Herausforderung (41,5 km / 2.184 hm) und wird aus dem Stand 27. unter den weltbesten Bergläuferinnen.
Bei einem der Zugspitz Ultra Trails, bei dem sie nicht sofort als „die Profisportlerin Laura Dahlmeier“ Schlagzeilen produzieren will, meldet sie sich als Kreszenzia Waschtlbaur an. Die heimischen Bergwachtler, die die Streckenbetreuung übernommen haben, staunen nicht schlecht, als sie plötzlich vorbeigelaufen kommt, und suchen sie vergeblich in den Teilnahmelisten. Sie aber feixt nur und rennt weiter.
Aber sie läuft nicht nur, um sich mit anderen zu messen. Im Herbst 2020 beteiligt sich Laura am Alpfront Trail, einem Staffelprojekt über 850 km von Grado zum Stilfser Joch entlang der Frontlinie des Ersten Weltkriegs. Es reizt sie die Verbindung von Sport, Teamerlebnis und Geschichte sowie die Idee, an die Opfer des Gebirgskriegs zu erinnern und zugleich die heutige Einheit Europas zu feiern.
Ihr langjähriger Traum ist ein Ultratrail über 100 Kilometer: “Ich möchte das einfach mal erleben, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Mensch 100 km am Stück laufen kann.” Sie startet am 11. Oktober 2023 um 4:16 Uhr in Garmisch, läuft über drei markante Alpengipfel, überwindet dabei mehr als 5.100 Höhenmeter und erreicht Tegernsee um 22:15 Uhr. In ihrem Instagram-Post verkündet sie: „sprachlos | glücklich | ko | geschafft | dankbar“.
Zum Leistungssport will sie den Berglauf aber nicht ausbauen, denn, wie sie selbst sagt, „dann hätte ich auch beim Biathlon bleiben können.“ Dies gilt auch für ihre bergsteigerischen und Kletterambitionen.
Die Liste ihrer Besteigungen ist trotzdem mehr als imposant. Selbst während ihrer Biathlonkarriere lässt sie sich das nicht nehmen, auch wenn das die Trainer nicht gerade begeistert. Außerdem für sie wichtig: der Abstand zum Biathlonzirkus. „Da war ich einfach Laura, der Mensch, und weniger die Biathletin.“ Und: „Wenn du in der Wand bist und runterschaust, merkst du, was für ein kleines Wesen du eigentlich bist. Im Vergleich zu diesen Naturgewalten ist ein Biathlonrennen auf einmal gar nichts so Großes mehr.“
Die herausragenden Bergabenteuer noch während ihrer Biathlonzeit sind die Besteigungen des Matterhorns (zusammen mit ihrer Teamkameradin Miriam Gössner) und die Salathé-Wall, eine 1.000 m-Steilwand am El Capitan im Yosemite-Nationalpark mit einem Klettergrad bis IX, die drei Tage dauert und bei der man auch in der Wand hängend schläft. Dazu kommen mehrere Hochtouren mit ihrer bewährten Seilpartnerin Kathi Bickel in der peruanischen Cordillera Blanca mit dem Höhepunkt des technisch schwierigen Alpamayo (5.947 m), den sie aber wegen des Nebels gar nicht richtig genießen können. Dass sie ganz oben sind, merken sie nur, weil es nach allen Seiten wieder abwärts geht…
Dass sie sich nach ihrem Rücktritt vom Biathlon keineswegs eine Auszeit gönnt, zeigt schon ihr Pensum dieses Jahres: Nach dem Zugspitz Ultra Trail besteigt sie den höchsten Berg des Iran, den Damavand (5.610 m), klettert ihre erste hochalpine Nordwand, die Directe Américaine an der Petit Dru, eine markante Granitpyramide über Chamonix, und dann ihre Teilnahme als offiziell nominierte Leichtathletin bei der Berglauf-WM in Argentinien.
Einer der weiteren Höhepunkte ist die Intégrale de Peutérey. Dieser Grat ist mit 4.500 Höhenmetern und seinem ständigen Auf und Ab eine scheinbar nie endende Gratkletterei und der längste Anstieg auf den Mont Blanc. Eine weitere Tour auf den Mont Blanc führt sie zusammen mit den Profikletterern Thomas und Alexander Huber über den schwierigen Brouillard-Pfeiler. Dieses Projekt wird filmisch dokumentiert. Diese beiden Touren zeigen eindrucksvoll, dass es Laura nicht darauf ankommt, Gipfel zu „sammeln“, sondern technisch anspruchsvolle Routen zu meistern.
Nach der Konzentration beim Bergsteigen und Klettern liebt sie es, sich monoton auf dem Fahrrad zu bewegen. Neben etlichen Touren, die sie über Alpenpässe führen („Ich fahre lieber über hohe Pässe als unten drumherum: Da sehe ich etwas, da tut sich etwas. Sogar 1000 Höhenmeter kommen mir dann nicht so anstrengend vor wie 100 Kilometer Flachfahrt.“), sticht eine Tour besonders heraus: 2022 fährt sie in zweieinhalb Wochen allein mit dem Rennrad die 2.600 km von Garmisch nach Istanbul, mit Etappen von bis zu 230 km am Tag. Ganz anders als sonst bereitet sie sich hierauf überhaupt nicht vor. Sie bucht nichts im Voraus und überlegt nur am Tag vorher, wohin denn die nächste Etappe gehen könnte. Dort fragt sie Menschen im Café, ob sie eine Unterkunft wüssten, oder übernachtet einfach am Strand. Und da sie schon mal in der Nähe ist, beschließt sie spontan, den Olymp zu besteigen – nicht, dass sie dafür ausgerüstet wäre: den Rucksack hierfür muss sie sich noch vor Ort kaufen.
2023 ist wieder ein Jahr, in dem eine Menge passiert: Ab April kann sie sich „Staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin“ nennen, eine in Bayern und anderen Alpenländern geschützte Berufsbezeichnung. Die Aufnahmekriterien sind hart, die zweieinhalbjährige Ausbildung anspruchsvoll. Sie muss ihr Können in sämtlichen Bereichen des modernen Alpinismus nachweisen – von Sport- und Alpinklettern über Eisklettern, Hochtouren und Skitouren bis hin zu Bergrettung, Lawinenkunde und elf theoretischen Fächern. Damit ist sie erst die 19. (!) Frau unter den rund 600 ausgebildeten, staatlich geprüften Berg- und SkiführerInnen.
Im selben Jahr schreibt sie auch an ihrer Bachelorarbeit in Sportwissenschaft und ihrem Buch Wenn ich was mach, mach ich’s gscheid. Eigentlich hatte sie gar nicht die Absicht, über ihr Leben zu schreiben („mei, ein Buch schreibt man irgendwann, wenn man alt ist“), aber der Verlag kann sie überreden, in themenbezogenen Kapiteln statt rein autobiographisch zu schreiben.
Natürlich kommen auch die Berge nicht zu kurz: Unter anderem besteigt sie den Ararat (5.137 m) und mit ihrem Bruder Pirmin den Pik Korschenewskaja (7.105 m) im tadschikischen Pamir-Gebirge.
Im Oktober 2024 sorgt sie wieder für Schlagzeilen, als sie – nur von einem Kameramann begleitet – die als „Matterhorn Nepals“ bezeichnete Ama Dablam (6.814 m) in neuer Rekordzeit ersteigt. Mit gerade einmal 8:24 Stunden vom Basislager (4.576 m) zum Gipfel stellt sie einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Frauen auf.
Laura erwirbt sich in all diesen Jahren den Ruf einer erfahrenen, risikobewussten und besonnenen Bergsteigerin, die bereits verschiedene Touren aus Sicherheitsgründen vorzeitig abbrach. Aber sie stellt auch klar: „Ich unternehme keine Erstbegehungen und werde auch keine Meilensteine im Alpinismus setzen – ich mag nicht Geschichte schreiben, sondern Geschichte erleben.“
Bei ihren zahlreichen Skitouren und Klettererlebnissen bleibt ihr nicht verborgen, was der Klimawandel in den Bergen anrichtet. Gletscher schmelzen, Permafrost schwindet: die Folgen sind Felsstürze und Murenabgänge, instabile Felsen und Steinschlag. Laura erlebt, dass manche Einstiege nicht mehr zu erreichen und Randklüfte schwieriger zu überqueren sind. Der Fels wird brüchiger und daher gefährlicher zu klettern. Kletterziele brechen zusammen, und manche Berge werden aus Sicherheitsgründen gesperrt. Hinzu kommt noch der Anreiseverkehr der BergsteigerInnen, die damit den CO₂-Fußabdruck erhöhen, obwohl sie unter dessen Folgen selber leiden.
Laura nimmt sich selber hiervon überhaupt nicht aus; gerade als Leistungssportlerin ist sie viel gereist. Sie bemüht sich selbst nachhaltiger zu leben, in Bezug auf Lebensmittel, Kleidung, Mobilität, allgemeinen Konsum. Bereits 2019 schreibt sie mit Christian Linker das Kinderbuch Die Klimagang - Laura Dahlmeier und ihre Freunde im Einsatz für die Natur, in dem sie zeigt, was jede/r Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Sie ist AthletInnenvertreterin in der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit und Klima“ der Internationalen Biathlon-Union, dessen Ziel die Klimaneutralität des Biathlonsports bis 2030 ist.
Manche Entwicklungen im Wintersport sieht sie äußerst kritisch: „Dass wir alle vier Jahre an einem anderen Ort für Olympia neue Sportstätten aus dem Boden stampfen, und danach werden die nicht mehr genutzt, das ist als Konzept nicht mehr zukunftsfähig.“ Peking sei dafür das beste Negativ-Beispiel. Und als Fazit: „Sind wir so fremdgesteuert von der Ski-Industrie und der Wirtschaft? Oder sagen wir: Stopp, es geht jetzt wirklich einen Schritt zu weit.“
Für Biathlon sieht sie die Zukunft nicht ganz so schwarz: Sommerbiathlon auf Skirollern gibt es schon lange; Laufen und Schießen funktionieren auch im Sommer, so wird schließlich außerhalb der Wettkampfsaison trainiert. Aber: „Ich hoffe, dass Biathlon noch sehr lange mit Schnee stattfinden kann. Jedoch nicht um jeden Preis. Bei 20 Grad plus brauchen wir nicht anfangen, Kunstschnee zu produzieren.“
Im Sommer 2025 schließt sich Laura einer Expedition nach Pakistan an. Zunächst besteigt sie mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss den Great Trango Tower (6.286 m), einen der spektakulärsten Felsberge der Welt mit seinen 1.300 m hohen, fast senkrechten Granitwänden, die zu den schwierigsten Big-Wall-Routen der Welt zählen.
Anschließend peilen sie für den 28. Juli ihr zweites Gipfelziel an, den Laila Peak (6.096 m). Aufgrund sich verschlechternder Wetterverhältnisse kehren sie aber noch vor dem Gipfel, in etwa 5.700 m Höhe, um. Beim Abstieg klettert Marina unten, Laura oben, als sie von einem Steinschlag überrascht werden. Nach Marinas Aussagen, die sich allein abseilen und ins Basiscamp absteigen kann, und den Erkundungsflügen der pakistanischen Luftwaffe zufolge (eine Bergrettung wie in den Alpen gibt es in dieser Region nicht), wird Laura bei diesem Steinschlag am Kopf getroffen und dabei zumindest schwer verletzt.
In ihrem Testament hatte sie bestimmt, dass bei Eintritt eines Notfalls keine Bergungsversuche unternommen werden sollen, sofern HelferInnen dabei ihr Leben riskieren, sondern sie in diesem Fall an Ort und Stelle verbleiben wolle. Wegen weiterhin bestehender Steinschlaggefahr und schlechter Wetterbedingungen unterbleiben daher etwaige Bergungsversuche.
Wenn als ihr Todestag mittlerweile häufig der 28. Juli angegeben wird, dann deswegen, weil davon ausgegangen wird, dass sie unmittelbar infolge des Steinschlags ums Leben kam.
Im Sommer 2026 gibt das ZDF bekannt, dass derzeit eine 90-minütige Dokumentation über Laura Dahlmeier gedreht wird, die im folgenden Winter ausgestrahlt werden soll.
(Text von 2026)
Verfasserin: Christine Schmidt
Zitate
Ich mache Biathlon nicht, weil ich berühmt werden will.
Man sollte Kindern viele und vor allem unterschiedliche Möglichkeiten bieten, sich sportlich zu betätigen, denn der Mensch bildet seine gesamten koordinativen Fähigkeiten zwischen fünf und zwölf Jahren aus. In welchem Rahmen das stattfindet, spielt eigentlich keine Rolle. […] Mir hat diese Vielseitigkeit enorm viel gebracht. Ich war kürzlich Wasserski fahren, und einer meiner Bekannten sagte: „Du kannst auch immer alles!“ Aber wenn du als Kind so viel gelernt und ausprobiert hast, wie ich das konnte, entwickelst du ein gutes Körpergefühl und Fähigkeiten, die du in den verschiedensten Sportarten anwenden kannst.
Man darf Sachen nicht aufschieben! Es kann einfach jedem Moment vorbei sein – egal ob beim Bergsteigen oder im Alltag auf der Straße –, weshalb man das Leben leben und erfüllende Sachen machen sollte!
Ich bin, wie ich bin. Das Wichtigste ist, dass ich das nach wie vor sein kann.
Ich werde immer wieder damit konfrontiert, dass ich als Leistungssportlerin ja auf so viel verzichten musste, das sei ja so schlimm. Ich finde es überhaupt nicht schlimm! Es war eine unfassbar geile Zeit, ich würde es genauso wieder machen.
Als Kind habe ich lange nicht gewusst, dass es auch Spielplätze im Tal gibt, weil wir immer den Berg hinaufgefahren sind.
Gute Freunde sind für mich diejenigen, von denen man ewig nichts hört, aber wenn man sie trifft, fühlt es sich genauso gut an wie früher.
Ich setze mir das gar nicht unbedingt von Anfang an zum Ziel, alles total akkurat zu machen. Aber ich habe gemerkt, dass ich Sachen einfach nicht halbherzig machen kann. Im Gegenteil: Ich habe große Freude daran, Projekte mit hundertprozentiger Aufmerksamkeit anzugehen.
Ich weiß nicht, ob ich mich als mutig bezeichnen würde. Eher “unerschrocken”.
Die Berge sind für mich immer Kraftquelle und Rückzugsort gewesen.
Wenn du beim Biathlon einen kleinen Fehler machst, dann wirst du halt Zwanzigste oder Dreißigste. Wenn du beim Klettern einen Fehler machst, kannst du ums Leben kommen.
Wenn ich den Sinn hinter einer Sache nicht verstehe, tue ich mich hart und empfinde das Ganze schnell als Zeitverschwendung. Was mich absolut demotiviert, sind immer gleiche und wiederkehrende Abläufe. Man könnte auch sagen: Mir wird schnell langweilig. […] Ich mag es nicht, wenn mir nur etwas vorgesetzt wird. Ich möchte selbst aktiv mitmachen, verstehen und für den Weg und das Ziel brennen. Nur so bleibe ich dauerhaft motiviert.
Ich suche die Herausforderung, nicht das Risiko.
Was mich in den letzten Jahren erneut innehalten ließ, war der Verlust von drei Freunden aus meiner Kletterclique – alle drei superfitte Jungs und fertig ausgebildete Bergführer, die unterwegs am Berg verunglückt sind.
Dem Wintersport fehlt das Umweltbewusstsein. Du reist um die Welt, läufst auf Kunstschneepisten. Wir müssen versuchen, das nachhaltiger zu gestalten.
Nachhaltigkeit bedeutet für mich, aufmerksam zu sein. Was tun wir und welche Konsequenzen hat unser Handeln? […] Hier ist es mir wichtig, genau hinzuschauen und selbst so zu handeln, wie ich es mir von anderen wünschen würde. Ich glaube, Nachhaltigkeit ist mir auch deshalb so wichtig, weil ich draußen in der Bergwelt die Kraft der Natur, aber auch deren Veränderung besonders gut spüre.
Ich kann mich auch für die scheinbar kleinen Dinge begeistern: ein einzelner besonderer Baum, der Fichtenwald bei meinen Eltern, eine besondere Schneelandschaft. Ich brauche nicht dieses gemalte, perfekte Panorama.
An Ausdauersportarten mag ich weiterhin, dass sie eigentlich recht stupide sind. Man muss einen Fuß vor den anderen setzen, es kann nicht viel passieren. Und wenn ich nicht mehr kann oder keine Lust mehr habe, dann bleibe ich einfach stehen.
Wichtig für mich: Gesund und glücklich wieder nach Hause zu kommen und dabei den Tagen mehr Leben, nicht dem Leben mehr Tage schenken.
Was ist Erfolg? Der Gipfel? Eine Goldmedaille? Ein neuer Rekord? Sicher zu Hause zu sein? Glücklich sein?
Wir haben uns angewöhnt, die Dinge mit Fotos und Videos zu erleben und zu konservieren. Aber halte ich die Schönheit und die Erinnerung an den Moment und einen faszinierenden Ort nicht viel besser in mir drin fest, wenn ich sie intensiv wahrnehme, anstatt hundert Fotos davon zu knipsen?
Wenn wir es wieder schaffen würden, mehr im Hier und Jetzt zu sein und die Einzigartigkeit der Natur mit allen Sinnen und nicht auf einem Bildschirm zu erleben, dann würde vielleicht auch der Respekt vor der Natur von selbst zurückkommen.
Statt sich Gedanken über den Bau einer Photovoltaik-Anlage zu machen, lautet doch vielleicht die Frage, ob man überhaupt ein Haus braucht. Muss immer alles noch mehr werden?
Das Konsumverhalten allgemein ist definitiv etwas, das man nachhaltig betreiben kann oder sollte. Ich glaube, wir leben einfach im Überfluss. […] Privat bin ich sehr sparsam. Ich versuche, mich wieder mehr auf das Wesentliche zu reduzieren. Und die Sachen, die ich privat trage, sind bis zu zehn, auch 15 Jahre alt. Es macht mir Spaß, Sachen zu nutzen, zu pflegen, zu reparieren.
Man muss die Augen schon wirklich schließen, wenn man es nicht erleben, nicht spüren und nicht wahrnehmen will. Man merkt es ständig. Der Klimawandel ist ja nicht mehr von der Hand zu weisen.
Wenn ich sage, ich möchte wirklich gar keinen Abdruck hinterlassen oder die Natur komplett so lassen, wie sie ist, dann darf ich sie nicht betreten. Aber ist es das, was wir wollen? Eigentlich nicht. Die Natur gibt uns schließlich so viel. Man möchte doch mit der Natur leben und nicht aneinander vorbei. Dann kommt es aber zu diesem Dilemma und der Frage: Wie viel Nutzung ist okay?
Es drängen immer mehr Menschen in die Berge. Und dann ist es doch einfacher, man kanalisiert das, lässt die Menschen also auf Wege, sagt, wo sie einkehren sollen, in welche Richtung sie gehen, welche Hütten sie benutzen sollen. Ich finde also: die Gebiete, die man eh schon begonnen hat zu nutzen, sollte man weiterhin nutzen können und gleichzeitig eine Art Bestandsschutz für jene Gebiete aussprechen, die bis jetzt ungenutzt sind. Sie sollte man auch so belassen.
Je mehr Zeit ich in den Bergen verbringe, umso größer ist natürlich das Risiko, dass auch mir etwas passiert. Selbst wenn ich meine Touren immer gut plane, bleibt ein Restrisiko. Interessant ist, dass Unfälle meist nicht an den schwierigen Stellen passieren, sondern beim Abstieg, beim Abseilen oder nach der eigentlichen Tour.
Scheiß' da nix, dann feit da nix.
Links
https://laura-dahlmeier.de/
https://online.munzinger.de/document/01000008539
https://www.alpin.de/home/news/58256/themenarchiv_laura_dahlmeier.html
https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/garmisch-partenkirchen-ort28711/laura-dahlmeier-besuch-garmisch-partenkirchen-wilde-laura-werdenfelser-land-6203400.html
https://bergsteiger.de/bergszene/portraet/biathletin-laura-dahlmeier-im-portrait
https://www.welt.de/sport/wintersport/article244905862/Laura-Dahlmeier-Wenn-wir-gar-keinen-Abdruck-hinterlassen-wollen-darf-ich-die-Natur-nicht-betreten.html
https://www.spox.com/de/sport/listen/mehrsport/wintersport/biathlon/2302/laura-dahlmeier-interview-wm-buch-biographie-berge-itw.html
https://www.alpin.de/home/news/15290/artikel_laura_dahlmeier_bergsteigen_in_den_anden.html
https://www.spiegel.de/sport/wintersport/laura-dahlmeier-beendet-mit-25-jahren-ihre-karriere-a-1268004.html
https://www.bsv-ski.de/laura-dahlmeier-beendet-karriere/
https://www.alpin.de/home/news/32898/artikel_laura_dahlmeier_gewinnt_zugspitz_ultratrail.html
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.die-ehemalige-biathlon-koenigin-laeuft-850-kilometer-durch-die-alpen-warum-laura-dahlmeier-stets-neue-herausforderungen-sucht.06336726-02e8-4e5c-9035-c4ab3964bd36.html
https://www.alpin.de/home/news/48177/artikel_laura-dahlmeier-wiederholt-messner-route-an-der-marmolada.html
https://www.globetrotter.de/magazin/interview-laura-dahlmeier-nach-den-medaillen/
https://www.alpin.de/home/interviews/55627/artikel_laura-dahlmeier-ohne-berge-koennte-ich-nicht-leben.html
https://www.alps-magazine.com/laura-dahlmeier-mein-platz-ist-in-den-bergen/
https://www.fr.de/sport/sport-mix/laura-dahlmeier-mit-vernichtendem-urteil-zu-olympia-2022-absolutes-no-go-91288677.html
https://www.alpin.de/home/news/56863/artikel_laura_dahlmeier_besteht_bergfuehrerpruefung.html
https://www.alpin.de/home/news/58189/artikel_laura_dahlmeier__gipfelerfolg_im_pamir-gebirge.html
https://www.alpin.de/home/news/58255/artikel_laura_dahlmeier_zieht_bilanz_zur_tadschikistan-expedition.html
https://www.eurosport.de/biathlon/biathlon-star-laura-dahlmeier-erfullt-sich-langjahrigen-traum-100-kilometer-zu-fuss-bis-an-den-teger_sto9833744/story.shtml
https://www.gala.de/stars/interview/laura-dahlmeier—-ich-brauche-den-wettkampf-nicht-mehr—23975668.html
https://www.tz.de/sport/wintersport/biathlon-news-laura-dahlmeier-spult-lieber-unglaubliche-radtour-im-schnee-ab-wintersport-93139252.html
https://www.youtube.com/watch?v=1avPzeLFHFk
https://www.youtube.com/watch?v=6U06vDMJJow
https://www.br.de/nachrichten/sport/laura-dahlmeier-beim-bergsteigen-in-pakistan-schwer-verunglueckt,UsLCY5B
https://www.zdfheute.de/panorama/prominente/laura-dahlmeier-verunglueckt-pakistan-100.html
https://www.youtube.com/watch?v=0Hf6hLBSr0Y
https://www.zeit.de/sport/2025-07/biathetin-laura-dahlmeier-tod-reaktionen-frank-walter-steinmeier-markus-soeder-verbaende
https://www.youtube.com/watch?v=6zgSCfzooSQ
https://www.youtube.com/watch?v=f4KhQpj_m7A
Literatur & Quellen
Adidas Terrex: Laura Dahlmeier Climbing The Pilier Rouge Du Brouillard. Videodokumentation 2023, 22:55 Min. (https://www.youtube.com/watch?v=iV9b3e6kEWU)
Bayerischer Rundfunk: Eins zu Eins. Der Talk – Laura Dahlmeier, Biathlon-Weltmeisterin. Bayern2 Hörfunk, Sendung vom 02.02.2024, 55 Min. (als Podcast: https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-3418538.html)
Bergzeit: Laura Dahlmeier – Biathlon-Legende und Bergsteigerin. Podcast vom 12.10.2023, 58:30 Min. (https://www.bergzeit.de/magazin/laura-dahlmeier-podcast/)
Bertolan, Werner: Gratwanderung – Auf Bergtour mit Laura Dahlmeier und Peter Schlickenrieder. Sportschau im Ersten, Sendung vom 21.11.2018, 28 Min. (https://www.youtube.com/watch?v=bqP0GXUMM8c)
Dahlmeier, Laura & Linker, Christian: Die Klimagang - Laura Dahlmeier und ihre Freunde im Einsatz für die Natur. Köln 2019 (J.P. Bachem Editionen)
Dahlmeier, Laura & Kučera, Franziska: „Wenn ich was mach, dann mach ich’s gescheid“ – Über Herausforderungen, die Freiheit in den Bergen und warum es wichtig ist, sein Ding durchzuziehen. München 2023 (riva verlag)
Extrarunde – Der Biathlon-Podcast: Folge 244: Laura Dahlmeier. Sendung vom 23.5.2024, 59:04 Min. (https://open.spotify.com/episode/2qynU2YU7y1euIiJabvd9Q)
Kaben, Nils: Laura Dahlmeier und die Liebe zu den Bergen. Sendung des ZDF vom 13.12.2024, 43:35 Min. (https://www.zdf.de/play/dokus/dokus-hintergruende-videos-100/laura-dahlmeier-bergsport-ihr-leben-nach-dem-biathlon-doku-100)
Nahr, Christoph: Laura Dahlmeier. Sturm auf den Biathlongipfel. Sendung des Norddeutschen Rundfunks 2017, 29:21 Min. (https://www.youtube.com/watch?v=BgXI7DRl36c)
Die Sportreportage: Laura Dahlmeier – Abenteuer Berglauf-WM. Sendung des ZDF vom 24.11.2019, 12:06 Min. (https://www.youtube.com/watch?v=H0OYyQFwW_A&t=78s)
Südwestrundfunk: SWR1 Leute: Laura Dahlmeier. Die Top-Biathletin – Selbstbestimmt und stark. SWR1 Hörfunk, Sendung vom 22.2.2023, 33 Min. (https://www.ardmediathek.de/video/swr1-leute/laura-dahlmeier-oder-die-top-biathletin-selbstbestimmt-und-stark/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4MTI5MjA)
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