Frau(en) der Woche:

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Anita Rée

Anita Rée

geboren am 9. Februar 1885 in Hamburg
gestorben am 12. Dezember 1933 in Kampen/Sylt

deutsche Malerin
125. Geburtstag am 9. Februar 2010


Malerei als Freizeitbeschäftigung höherer Töchter genügt der hochbegabten Anita Rée nicht, sie will eine ausgebildete, professionelle Künstlerin werden. Die aus einem reichen jüdisch-liberalen Elternhaus stammende (und protestantisch erzogene) Rée muss nicht nur ihre Eltern überzeugen, sondern auch von Anfang an gegen tiefe Selbstzweifel ankämpfen. Während ihrer Ausbildung bei Arthur Siebelist wendet sich Rée an Max Liebermann, dem sie einige Bilder und Zeichnungen zeigt. Von ihm zu einem Kunststudium ermutigt, richtet sie sich im Dachgeschoß des Elternhauses ein Atelier ein, das ihr zum wichtigen Rückzugsort wird. 1910 überwirft sie sich mit ihrem Lehrer und bildet mit Friedrich Ahlers-Hestermann und Franz Nölken …

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Angelika Mechtel

Angelika Mechtel

geboren am 26. August 1943 in Dresden
gestorben am 8. Februar 2000 in Köln

deutsche Schriftstellerin
10. Todestag am 8. Februar 2010


Die Schriftstellerin Angelika Mechtel war auf fast allen literarischen Gebieten produktiv: Sie schrieb Gedichte, Kurzgeschichten, Romane, Essays, Reportagen, Sach- und Kinderbücher, Radio- und Fernsehscripts. Schon als ganz junge Autorin hatte sie ihren eigenen Ton gefunden: lakonisch werden mit phantasievollen, oft surrealen Details die institutionalisierte Gewalt, Brutalität dargestellt, die den “normalen” Alltag (überwiegend von Frauen) ausmachen. Ein Übermaß an historisch-politischer und gesellschaftlicher Brutalität und Leid durch Krankheit prägte auch das Leben der Schriftstellerin: Geboren in Dresden im Kriegsjahr 1943, nach Kriegsende die Flucht nach Westdeutschland, wo sie aufwuchs. 1962 wurde sie ein Jahr vor dem Abitur schwanger und mußte die Klosterschule …

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Muriel Rukeyser

Frauenbild

geboren am 15. Dezember 1913 in New York
gestorben am 12. Februar 1980 in New York

US-amerikanische Schriftstellerin
30. Todestag am 12. Februar 2010


Muriel Rukeyser inspirierte mit ihren leidenschaftlichen, lebensbejahenden Gedichten und dem mutigen, jahrelangen Einsatz für soziale Gerechtigkeit viele LeserInnen und SchriftstellerInnen unserer Zeit. Zwei wichtige Anthologien der US-amerikanischen Frauenbewegung haben Zeilen aus ihren Werken als Titel: No More Masks! (1973 hg. von Ellen Bass und Florence Howe) und The World Split Open (1974, hg. von Louise Bernikow). In ihrer 50jährigen Laufbahn veröffentlichte die enorm produktive Frau 16 Gedichtbände, 3 Biographien, 2 Romane, einen Essayband, Übersetzungen und 6 Kinderbücher. Rukeyser sah ihre Aufgabe darin, sich selbst und andere durch das dichterische Ringen um Kommunikation zu verwandeln und dadurch neue Wirklichkeiten zu ermöglichen. …

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Judith Leyster

Judith Leyster

getauft am 28. Juli 1609 in Haarlem
beerdigt am 10. Februar 1660 in Heemstede
niederländische Malerin
350. Begräbnistag am 10. Februar 2010


Erstaunlicherweise stammt die äußerst erfolgreiche Malerin aus Hollands »Goldenem Zeitalter« nicht aus dem Künstlermilieu: Ihr Vater war Tuchmacher und Besitzer der Brauerei und Wirtschaft »Leyster« (Leitstern) in Haarlem. Ihr Leben lässt sich anhand von Dokumenten in den Archiven von Haarlem, Amsterdam und Heemstede gut rekonstruieren (siehe Quellensammlung bei Hofrichter). Unklar sind ihre »malerischen« Anfänge. Sicher zeigte sich die große Begabung schon im Kindesalter; möglicherweise erfolgte ein erster Kontakt mit den in der väterlichen Wirtschaft verkehrenden Künstlern, die ihr Talent erkannten. 1625 muss ihr Vater Bankrott anmelden. Nicht zu Unrecht sehen einige Biographen die Verarmung der Familie als große Chance für …

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Karoline von Günderrode

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Karoline von Günderrode

geboren am 11. Februar 1780 in Karlsruhe
gestorben am 26. Juli 1806 in Winkel im Rheingau

deutsche Schriftstellerin
230. Geburtstag am 11. Februar 2010


Karoline stammte aus einer verarmten, gebildeten Adelsfamilie und war die Älteste von insgesamt sechs Geschwistern. 1797 trat sie in Frankfurt in ein adeliges Damenstift ein – eine Institution, in der unverheiratete, verarmte adelige Frauen versorgt wurden, von wo aus sie sich aber auch in Ruhe eine gute Partie suchen konnten. Karoline wurde als schön, sanft und schüchtern beschrieben. In Gesprächen mit ihrer Freundin Lisette Mettingh erkannte sie die Benachteiligung der Frau in der Gesellschaft. Ein Ausweg, der Beschränkung zu entkommen, war Bildung, die sich Karoline durch unermüdliches Lesen erwarb. Ihre Bildung war bald auf der Höhe der Zeit. Karoline befaßte …

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Louisa Catherine Adams

Louisa Catherine Adams

geboren am 12. Februar 1775 in London
gestorben am 15. Mai 1852 in Washington, DC

amerikanische First Lady
235. Geburtstag am 12. Februar 2010


Die sechste First Lady der Vereinigten Staaten faßte ihr ereignisreiches Leben lakonisch so zusammen: “The stream of my life has not run smooth.” Einer ihrer autobiographischen Schriften gab sie den Titel The Adventures of a Nobody, aber eine Niemandin war sie nicht. Die Frau des Botschafters, Senators, Außenministers und schließlich Präsidenten der USA war geistreich und schön, eine talentierte Musikerin, die Klavier und Harfe spielte, gut singen konnte und sogar komponierte. Der preußische König und der russische Zar, an deren Hof ihr Mann als Diplomat wirkte, schätzten sie wegen ihrer französischen Sprachkenntnisse und ihrer Liebenswürdigkeit. Sie war eine Briefschreiberin ersten …

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Hedwig Dohm